- WERBUNG - Werbung

Angepinnt Cafeteria - Plauderecke abseits der Hauptthemen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Neu

      Südprepper schrieb:

      Wenn du ernsthaft analysieren willst, musst du dich entscheiden: Entweder wir reden über ein stabiles System rationaler Akteure die kompetent und vertrauensvoll sind – oder über eines, in dem jederzeit unvorhersehbare Risiken drohen. Beides gleichzeitig zu verteidigen erzeugt keine Tiefe, sondern immunisiert die eigene Position gegen Kritik.

      PS. In einem funktionierenden und stabilem Staat gibt es keinen Krieg.
      Also, der Staat, den ich meine, das ist Deutschland und die EU. Aber die sind natürlich nicht allein auf der Welt. Da gibt es noch Russland, China, die USA und natürlich noch viele andere Länder. Wenn ich sage, dass ich unserem Staat vertraue, dann meine ich Deutschland und die EU, und vielleicht noch die NATO mit den USA und dem United Kingdom. Wie problematisch das Verhältnis mit den USA ist, das hat man gerade erst in der Grönland-Frage gesehen, und die USA haben auch immer mehr einerseits isolationistische Tendenzen. Es ist auch zu beobachten, dass die immer mehr versuchen, ihre Großmachtinteressen militärisch durchzusetzen. Außerdem markiert Trump den "wilden Mann", was seine erratische Zollpolitik angeht. Weiterhin versucht er sich, was die Meinungsfreiheit angeht, in unsere Angelegenheiten einzumischen. Es sieht ja auch so aus, dass Europa sich in Zukunft allein um die konventionelle Sicherheit kümmern muss, während die USA weiterhin den nuklearen Schutzschirm über die NATO-Staaten spannen. So weit, so gut. Es ist jedenfalls zu erkennen, dass es da Interessenkonflikte gibt. Grundsätzlich sehe ich, dass es Verschiebungen innerhalb der NATO gibt. Sorge macht mir eben vor allem, dass es für Trump offenbar kein Problem ist, heute dieses zu behaupten und morgen das komplette Gegenteil. Was ich weiterhin erkenne, das ist, dass die USA sich auch beim Zweiten Weltkrieg zunächst sehr isolationistisch verhalten haben und mit dem Krieg in Europa nichts zu tun haben wollten. Erst der Angriff der Japaner auf Pearl Harbor brachte sie zum Kriegseintritt. Genau das Gleiche erkenne ich heute wieder. Die USA halten sich möglich zurück, auch in der Ukraine, wo die EU (bzw. die Koalition der Willigen) die Waffen finanziert und dann von den Amerikanern kauft, die damit beste Geschäfte machen.
      Und dann sehe ich da eben ein aggressives Russland, das am liebsten die Länder wieder "heim ins Reich" holen will, die früher zum Warschauer Pakt gehörten, und vielleicht auch darüber hinaus bis nach Lissabon gehen wollen.
      Die Russen mögen ja für sich auch rational handeln, aber völlig entgegengesetzt zu unseren Interessen bzw. den Interessen der NATO-Staaten. Und das ist dann ein Kräftemessen, das im Moment in der Ukraine stattfindet, und wo auch noch kein Ende absehbar ist. Und vielleicht sogar könnten weitere Länder angegriffen werden.
      Die Länder, für sich genommen, handeln alle rational, auch Deutschland in der EU, aber ob und wie das Ganze ausgeht, das ist dann eben auch eine Frage der Macht. Und damit ist dann ein Krieg auch nicht mehr ausgeschlossen. Das können eben auch unvorhergesehene Überraschungsangriffe sein. Im Moment ist es eher hybride Kriegsführung der russischen Seite: Von grünen Männchen, den fünf Bären, Trollen und Wegwerf-Agenten
      ---
      Du hast keine Chance - aber nutze sie

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bodo Blockmann ()

    • Neu

      Bodo Blockmann schrieb:

      Wenn ich sage, dass ich unserem Staat vertraue, dann meine ich Deutschland und die EU, und vielleicht noch die NATO mit den USA und dem United Kingdom.
      Ich "vertraue" definitiv KEINER Regierung.

      Wie eigenständig die Nato bzw Deutschland ist hat man mit dem "Einsatz" der deutschen Soldaten auf Grönland gesehen, das war in meinen Augen eine Blamage. Wie kannst du einer Regierung vertrauen die nicht zu ihren Entscheidungen steht und sich aus allen Ecken der Welt unter Druck setzen lässt?

      Es wird so ablaufen wie immer, die USA werden das nächste Land angreifen und sich der Rohstoffe annehmen die wir dann teuer kaufen dürfen und natürlich wird die EU bzw Deutschland dann den Aufbau des landes über Generationen bezahlen wie schon so oft.

      Das Problem ist nicht ein Land das das andere angreift sondern das es bei einem Land als Verbrechen gewettet wird und wenn sie selbe Aktion von einem anderen Land begangen wird es als völlig ok gilt.

      Ich denke ihr wisst was ich meine.

      Deswegen vertraue ich unserer Regierung nicht weil sie aus Angst vor Konsequenzen und Zöllen mit zweierlei Maß misst.