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Angepinnt Cafeteria - Plauderecke abseits der Hauptthemen

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    • noidea schrieb:

      ich habe bestimmt 4 davon (1x in Edelstahl) - muss ich mir jetzt Sorgen machen dass mir die Tür um 6:00 eingetreten wird? 8| Die sind auch für den Stromausfall gedacht - dann brauche ich nicht immer das Smartphone zu ziehen wenns nur darum geht die Zeit zu wissen. Meine Kiner trugen diese früher - da war ehe egal ob die Kratzer kriegen. Die Batterien sind noch in Ordnung (mindestens 4 Jahre her).
      Ich lach mich schlapp.

      Es sind mehrere Faktoren die dich in besagte Kontrollen leiten ;)

      Die Uhr ist auf jedenfall zu empfehlen.
    • Fifth age schrieb:

      Dazu gab's heute noch einen Esbitkocher, einen Trangia mit Kochtopf, eine Handvoll Rettungsdecken, zwei Pack Esbitwürfel die Grossen, und zwei Gaskocher mit je vier Flaschen Gas die zum Einspannen. Und eine Handvoll Brennspiritus.
      ...
      Na ja, ein Hobo würde noch fehlen....
      Esbitkocher und so ein Trangia-Set habe ich auch, sogar gleich zwei davon.
      Den Hobo kannst Du Dir selber machen. Das funktioniert ganz super:
      Hobo Stove ganz einfach: Holzofen aus Dosen gebastelt mit einem alten Taschenmesser

      Habe ich auch mal gebaut. Das Ding funktioniert perfekt. Man muss beim Basteln nur aufpassen, dass man sich am scharfen Blech nicht schneidet.
      ---
      Du hast keine Chance - aber nutze sie
    • Fifth age schrieb:

      Ich mach gerade in der Arbeit eine online schulung zur Bürosicherheit.
      Die haben doch glatt auf einen Beitrag verlinkt der acht Jahre alt ist.
      Trotzdem nicht schlecht der Vergleich. Auch der Hinweiauf die Handhabung und Nachteile der Löschdecke.


      Edith.
      Ein Zibro Petroleumofen ist es jetzt geworden mit CO2 Wächter.
      Dazu gab's heute noch einen Esbitkocher, einen Trangia mit Kochtopf, eine Handvoll Rettungsdecken, zwei Pack Esbitwürfel die Grossen, und zwei Gaskocher mit je vier Flaschen Gas die zum Einspannen. Und eine Handvoll Brennspiritus.
      Sollte es irgendwann zu einem Mangel kommen, bin ich nicht darauf angewiesen auf ein bestimmtes Brennmaterial zu warten. Ich kann dann quasi das wählen was Grad verfügbar ist.
      Na ja, ein Hobo würde noch fehlen....
      Eine Frage: welchem CO2 Wächter vertraut ihr euer Leben an???
      Ich habe ne 12kg Gasflasche (für meinen Lötkolben, da ich auch mal meine Wasserleitungen saniere). Hab mir zusätzlich ne Gas-Heizung für die Gasflasche gekauft (so ein Keramik-Glühteil).

      Welcher CO2 Sensor ist da geeignet - zuverlässig - bezahlbar - und Idiotensicher in der Bedienung (und wo plazieren? am Boden nahe Gasflasche?).
    • noidea schrieb:

      Eine Frage: welchem CO2 Wächter vertraut ihr euer Leben an???
      Ich habe ne 12kg Gasflasche (für meinen Lötkolben, da ich auch mal meine Wasserleitungen saniere). Hab mir zusätzlich ne Gas-Heizung für die Gasflasche gekauft (so ein Keramik-Glühteil).

      Welcher CO2 Sensor ist da geeignet - zuverlässig - bezahlbar - und Idiotensicher in der Bedienung (und wo plazieren? am Boden nahe Gasflasche?).
      Ich traue einem CO2 Sensor nicht über den Weg, ich würde eher zu einem CO Sensor raten. Das ist eher ein schleichender Killer. Oder ein Kombigerät falls es sowas gibt.
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
    • borath schrieb:

      Ich traue einem CO2 Sensor nicht über den Weg, ich würde eher zu einem CO Sensor raten. Das ist eher ein schleichender Killer. Oder ein Kombigerät falls es sowas gibt.
      Schabus Gas Detector GX D2

      elektrotechnik-schabus.de/products/gas-alarm-gx-d2

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Südprepper () aus folgendem Grund: Zitat eingefügt

    • Neu

      Fifth age schrieb:

      Drei Liter Spiritus und vier Petroleum besorgt.
      Spiritus war knapp fünf €, Petroleum knapp 6€.
      Keine Ahnung wiewiel der Trangia braucht. Der Petroleumofen soll etwa 1/4 Liter pro Stunde brauchen. Vier Stunden Heizen an vier Tagen.
      Der Petroleumofen ist gestern geliefert worden zibro-ofenshop.de/produkt/top-…og2gsE1bv_PkaAr1NEALw_wcB
      Heute noch die zwei Gaskocher abholen. Dann ist es recht gut.
      Evtl noch an Betriebsmitteln aufstocken, aber für ein paar Tage sollte es reichen jetzt.
      Gruß, kleiner Tipp.
      Spiritus in 5l Kanistern ist meist günstig.
      Trangia braucht (volle Füllung der Brenner-Dose) für ca. 15-20min Kochzeit. Je nach Witterung. Reicht in der Regel um ne Suppe zu kochen (Kartoffeln, Reis).
      Bei Nudeln und wenns um Braten geht - reicht ne Füllung teilweise 2x.

      Leider - ist die Regelbarkeit sehr schlecht - wenn der Brenner selbst auf Temperatur kommt - ist das Ding stark am brennen und kannst kaum reduzieren (musst Pfanne mit Haltegriff in der Hand haben und "regeln".
      --> brauchst unbedingt solch nen mini-alu-griff für die Pfanne bzw. die Schüsseln von Trangia.

      Sonst nutze ich ihn sehr gerne mit dem Gas-Adapter. Ist besser regelbar. Habe aber den China-Nachbau aus Ali-Express für meine ich 12 Euro gekauft. Original kostet fast 100.
      Der funktioniert - aber man merkt Qualitätseinbußen (Regelung zu grob, man muss mit Feingefühl regeln). Original hatte ich nie - kein Vergleich meinerseits.

      Petroliumofen hatte ich schon als Prepper-Lösung - bin weg davon. Das Ding liefert einen Petrolium-Geruch wenns läuft (die Verbrennung ist also nicht geruchsfrei). Meine Frau hat da ganz schnell NO gesagt - wenn das Ding mehrere Stunden im Raum heizt - riecht es nach Petrolium. Der Geruch setzt sich überall fest (Kleidung, Sofas usw.).
      Teste es und überlege es Dir. Ich bin weg davon.

      Ausserdem: Hantieren mit Petrolium ist IMMER ne Sauerei. Ich hab noch nie in meinem Leben hinbekommen die Dinger zu betanken ohne irgendwo das Zeug an die Finger zu kriegen. Dann (wenn man es nicht merkt) - riecht alles nach Petrolium was man anfasst. Hinterherlaufen und alles wischen. Ärger und ne verärgerte Regierung .

      Aktuell: Raum-Notheizung: Gas-Heizung (selbes Prinzip). Habe halt ne 12kg Gasflasche daneben (reicht ne Weile, Geruchsfrei, ohne "Sauerei mit Petrolium".

      TIPP 2
      Wunsch: Truma Wohnwagen-Gasheizung. --> Ideal. Sparsam, recht klein, sehr robust. Effektiv. Geruchsfrei. --> braucht Abgasschlauch nach Aussen. Ich kaufe mir irgendwann eine gebrauchte (die halten ewig da fast keine beweglichen Teile).
      Ich hatte einige Jahre einen Wohnwagen. Ich kenne mich damit aus. Das Ding läuft prima und ist ziemlich sicher / robust gebaut. Wärmt echt super. Braucht aber nen Ventilator oder sowas um die Luft zu verteilen. Aber Truma hat da neuere Lösungen mit Lüfter dabei. Tolle Dinger. Empfehle es wärmstens als ehemaliger Wohnwagen-Freak.

      Petrolium hab ich noch da für die Bundeswehr Petroliumlampen (nur als Notfall-Licht und Feuer-Transportmittel).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von noidea ()

    • Neu

      Fifth age schrieb:

      Drei Liter Spiritus und vier Petroleum besorgt.
      Spiritus war knapp fünf €, Petroleum knapp 6€.
      Keine Ahnung wiewiel der Trangia braucht.

      Bei uns im Edeka kostet der Liter Spiritus 2,49 €.
      Der Verbrauch vom Trangia ist ganz abhängig vom Wetter. Bei Wind braucht er mehr. Ich habe in meinem Trangia-Set so einen Wasserkessel, also so einen Teekessel. Damit kriegt man das Wasser am schnellsten zum Kochen.
      Am besten probierst Du es einfach mal aus. Der Vorteil vom Spirituskocher ist, dass man ihn auch gut in der Wohnung einsetzen kann. Ich stelle da den Trangia einfach auf den Herd (mit Cerankochfeld bei mir). Falls dann mal was passiert, dann ist zumindest das Kochfeld feuerfest. Was auch ganz gut ist, das ist Brennpaste. Die kann man sich mit Kernseife und Spiritus selbst machen. Allerdings verfliegt die mit der Zeit, wenn die Dose nicht ganz dicht ist. Brennpaste ist viel sicherer als Spiritus, weil sie eben nicht flüssig ist.

      Petroleum nutze ich für eine Petroleumlampe. Mein somalischer Nachbar sagte, dass sie sowas auch in Somalia haben. Die würde ich aber eher nicht in die Wohnung stellen, weil sie ziemlich stinkt.
      ---
      Du hast keine Chance - aber nutze sie

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bodo Blockmann ()

    • Neu

      Bodo Blockmann schrieb:

      Fifth age schrieb:

      Drei Liter Spiritus und vier Petroleum besorgt.
      Spiritus war knapp fünf €, Petroleum knapp 6€.
      Keine Ahnung wiewiel der Trangia braucht.
      Bei uns im Edeka kostet der Liter Spiritus 2,49 €.
      Der Verbrauch vom Trangia ist ganz abhängig vom Wetter. Bei Wind braucht er mehr. Ich habe in meinem Trangia-Set so einen Wasserkessel, also so einen Teekessel. Damit kriegt man das Wasser am schnellsten zum Kochen.
      Am besten probierst Du es einfach mal aus. Der Vorteil vom Spirituskocher ist, dass man ihn auch gut in der Wohnung einsetzen kann. Ich stelle da den Trangia einfach auf den Herd (mit Cerankochfeld bei mir). Falls dann mal was passiert, dann ist zumindest das Kochfeld feuerfest. Was auch ganz gut ist, das ist Brennpaste. Die kann man sich mit Kernseife und Spiritus selbst machen. Allerdings verfliegt die mit der Zeit, wenn die Dose nicht ganz dicht ist. Brennpaste ist viel sicherer als Spiritus, weil sie eben nicht flüssig ist.

      Petroleum nutze ich für eine Petroleumlampe. Mein somalischer Nachbar sagte, dass sie sowas auch in Somalia haben. Die würde ich aber eher nicht in die Wohnung stellen, weil sie ziemlich stinkt.
      Ich verwende fuer meinen Spirituskoche -und auch allgemein als Ersatz fuer Spiritus- "bioethanol"... das ist so zimlich das Gleiche , nur mit einem anderen Namen, manchmal billiger, manchmal teurer als Spiritus.
    • Neu

      Bodo Blockmann schrieb:

      Fifth age schrieb:

      Drei Liter Spiritus und vier Petroleum besorgt.
      Spiritus war knapp fünf €, Petroleum knapp 6€.
      Keine Ahnung wiewiel der Trangia braucht.
      Bei uns im Edeka kostet der Liter Spiritus 2,49 €.
      Der Verbrauch vom Trangia ist ganz abhängig vom Wetter. Bei Wind braucht er mehr. Ich habe in meinem Trangia-Set so einen Wasserkessel, also so einen Teekessel. Damit kriegt man das Wasser am schnellsten zum Kochen.
      Am besten probierst Du es einfach mal aus. Der Vorteil vom Spirituskocher ist, dass man ihn auch gut in der Wohnung einsetzen kann. Ich stelle da den Trangia einfach auf den Herd (mit Cerankochfeld bei mir). Falls dann mal was passiert, dann ist zumindest das Kochfeld feuerfest. Was auch ganz gut ist, das ist Brennpaste. Die kann man sich mit Kernseife und Spiritus selbst machen. Allerdings verfliegt die mit der Zeit, wenn die Dose nicht ganz dicht ist. Brennpaste ist viel sicherer als Spiritus, weil sie eben nicht flüssig ist.

      Petroleum nutze ich für eine Petroleumlampe. Mein somalischer Nachbar sagte, dass sie sowas auch in Somalia haben. Die würde ich aber eher nicht in die Wohnung stellen, weil sie ziemlich stinkt.
      Ja, Spiritus ist etwas gefährlicher - da die Flamme teilweise unsichtbar sein kann. und wenn es auskippt - brennt es schön auf dem Boden weiter. Wer ne Alternative zum Trangia als Spirituskocher sucht - soll sich nen Cone-Kocher bauen oder kaufen (Caldera Cone ist eine der 2 Marken). Die sind viel sparsamer als der Trangia - viel leichter - und teurer auch.
    • Neu

      Südprepper schrieb:


      Komm mal von deinem EGO Trip wieder unter den du hier gerade an den Tag legst, weil du wirst von den FOLGEN knallhart getroffen werden, nicht von der Ursache.Wenn deine Rentenzahlung ausfällt oder das Brot 8 Euro kostet dann bin ich mal gespannt wie lange du das durchhälst. Weil ich sage dir und das meine ich echt nicht persönlich oder unsachlich, aber du bist auf das was kommt mit deiner Vorbereitung nicht mal im entferntesten vorbereitet.
      Die Rentenzahlung fällt nicht aus. Und das Brot wird auch nicht teurer. Die Sache ist die, dass ich unsere Regierung für kompetent und unsere Verwaltung für fähig halte. An unserem Staat habe ich nichts zu bemängeln und ich finde auch, das man sich in all den Jahren seit 2020 verantwortlich verhalten hat. Das tut man auch heute, meiner Ansicht nach.
      Wofür ich mich seit 2022 vorbereite, das ist eine kriegerische Auseinandersetzung mit Russland und möglicherweise den Einsatz von Atomwaffen. Das ist mein Fokus, und alles andere ist aus meiner Sicht zu bewältigen.
      ---
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    • Neu

      Bodo Blockmann schrieb:

      Die Rentenzahlung fällt nicht aus. Und das Brot wird auch nicht teurer
      Das zeigt das du dich mit dem Thema nicht im Detail beschäftigt hast.

      Bodo Blockmann schrieb:

      Die Sache ist die, dass ich unsere Regierung für kompetent und unsere Verwaltung für fähig halte. An unserem Staat habe ich nichts zu bemängeln und ich finde auch, das man sich in all den Jahren seit 2020 verantwortlich verhalten hat. Das tut man auch heute, meiner Ansicht nach.
      Wofür ich mich seit 2022 vorbereite, das ist eine kriegerische Auseinandersetzung mit Russland und möglicherweise den Einsatz von Atomwaffen.
      ROFL.... :D

      Warum bereitest du dich dann auf Krieg vor ?
      Denk mal drüber nach !
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Neu

      Südprepper schrieb:

      ROFL.... :D
      Warum bereitest du dich dann auf Krieg vor ?
      Denk mal drüber nach !
      Ich bereite mich darauf vor, weil Russland durch seinen Angriff auf die Ukraine gezeigt hat, dass es die Grenzen innerhalb Europas und das internationale Recht nicht mehr achtet.
      Weiterhin denke ich, dass Russland weitere Länder angreifen wird.
      Herrschaft von Lissabon bis Wladiwostok
      Das untermauerte Medwedew laut dem Artikel vom 5.4.2022 in der Welt: Medwedew träumt von „offenem Eurasien von Lissabon bis Wladiwostok“
      Weiterhin hat das russische Fernsehen und auch die russische Regierung unzählige Atomwaffen-Drohungen gegen den Westen ausgestoßen, die ich, glaube ich, nicht im Einzelnen zitieren muss.
      Die russische Wirtschaft wurde voll auf Kriegswirtschaft umgestellt: Russland auf dem Weg in die Kriegswirtschaft
      Diese Umstellung ist voll erfolgt und zeigt aber auch die Grenzen der russischen Wirtschaft: Letzter Ausweg Krieg
      Ich bin 1959 geboren, mein Vater war bei der Marine, und ich habe als Kleinkind erlebt, wie er los musste wegen der Kuba-Krise im Oktober 1962. Da war gar nicht klar, ob wir uns alle noch mal wieder sehen werden. Das habe ich gut in Erinnerung. Mein Vater war später bei der Bundeswehr für ABC-Ausbildung zuständig.
      Während der ersten 30 Jahre wurde die Sicherheit durch gegenseitige Abschreckung gewährleistet. Später dann durch Abrüstung. Diese Verträge zur nuklearen Abrüstung laufen jetzt alle aus.
      Zum 5.Februar 2026 läuft der New Start Vertrag zwischen Russland und den USA aus, unter anderem, weil die Amerikaner ihren "Golden Dome" bauen wollen. Wikipedia: Strategic Arms Reduction Treaty
      Die Gefahr eines Atomkrieges steigt dadurch sehr an. Von Kaliningrad bis nach Berlin braucht eine russische Hyperschallrakete gerade mal 2-3 Minuten. Eine Vorwarnzeit gibt es praktisch gar nicht mehr.
      Der Westen rüstet nach und nach auf, aber wie das Gleichgewicht aktuell aussieht, kann ich nicht nachvollziehen.
      Kommt es zu einem Krieg, dann wird Deutschland die Nachschub-Drehscheibe und damit natürlich ein Ziel ersten Ranges.

      Die Rolle der Chinesen kann ich nicht richtig nachvollziehen, und auch die möglichen Folgen eines Krieges der USA und Israels mit dem Iran.
      Jetzt kann man natürlich sagen, ja, aber "Trump". Klar, das ist ebenfalls ein Problem, das ich nicht richtig einschätzen kann.
      ---
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    • Neu

      Bodo Blockmann schrieb:

      Kommt es zu einem Krieg, dann wird Deutschland die Nachschub-Drehscheibe und damit natürlich ein Ziel ersten Ranges.
      Du kannst dich nicht ernsthaft hinstellen und gleichzeitig sagen, Regierung und Verwaltung seien kompetent, verantwortungsvoll und im Grunde unangreifbar, und parallel davon ausgehen, dass ein Krieg mit Russland bis hin zum Atomwaffeneinsatz realistisch ist. Das widerspricht sich frontal.

      Entweder ist der Staat so fähig, wie du behauptest – dann ist deine Kriegs- und Atomkriegs­erwartung blanker Alarmismus. Oder diese Eskalation ist realistisch – dann ist das staatliche Handeln offensichtlich nicht kompetent und verantwortungsvoll. Beides zugleich zu glauben ist kein differenziertes Denken, sondern kognitive Dissonanz.

      Du löst diesen Widerspruch, indem du den Staat rhetorisch verteidigst, die möglichen Folgen seines Handelns aber gedanklich schon einkalkulierst und privat vorsorgst. Das ist kein Vertrauen, das ist eine innere Notlösung, um zwei unvereinbare Überzeugungen nebeneinander stehen zu lassen. Entscheide dich, welche davon du ernst meinst.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Neu

      Südprepper schrieb:

      Bodo Blockmann schrieb:

      Kommt es zu einem Krieg, dann wird Deutschland die Nachschub-Drehscheibe und damit natürlich ein Ziel ersten Ranges.
      Du kannst dich nicht ernsthaft hinstellen und gleichzeitig sagen, Regierung und Verwaltung seien kompetent, verantwortungsvoll und im Grunde unangreifbar, und parallel davon ausgehen, dass ein Krieg mit Russland bis hin zum Atomwaffeneinsatz realistisch ist. Das widerspricht sich frontal.
      Entweder ist der Staat so fähig, wie du behauptest – dann ist deine Kriegs- und Atomkriegs­erwartung blanker Alarmismus. Oder diese Eskalation ist realistisch – dann ist das staatliche Handeln offensichtlich nicht kompetent und verantwortungsvoll. Beides zugleich zu glauben ist kein differenziertes Denken, sondern kognitive Dissonanz.

      Du löst diesen Widerspruch, indem du den Staat rhetorisch verteidigst, die möglichen Folgen seines Handelns aber gedanklich schon einkalkulierst und privat vorsorgst. Das ist kein Vertrauen, das ist eine innere Notlösung, um zwei unvereinbare Überzeugungen nebeneinander stehen zu lassen. Entscheide dich, welche davon du ernst meinst.
      Nein, das ist kein Widerspruch. Ich gehe davon aus, dass die NATO schnell genug aufrüsten wird, um eine konventionelle Abschreckung zu gewährleisten. Mein Problem sind allerdings die Atomwaffen, weil Deutschland durch den Atomsperrvertrag und durch den Zwei-Plus-Vier-Vertrag daran gebunden ist, keine eigenen Atomwaffen zu besitzen. Wir sind also auf die nukleare Abschreckung anderer NATO-Partner angewiesen. Ob das funktioniert, da bin ich nach den Entwicklungen der letzten Zeit nicht mehr so sicher.
      Weiterhin kann es auch sein, dass Russland zu der Einschätzung kommt, dass seine Karten durch die Aufrüstung der NATO nach und nach immer schlechter werden, und dass es deshalb "vorbeugend" die NATO Ostflanke angreift.
      Das sind alles Dinge, die ich nicht richtig einschätzen kann. Auch unser Verteidigungsminister hat gesagt, dass wir in zwei Jahren "kriegstüchtig" sein müssen, was auch immer das heißt. Aber es heißt nach meinem Verständnis auch, dass wir es jetzt noch nicht sind. Das ist eine echte Unsicherheit für mich.
      Eins ist für mich klar, nämlich, dass ich mich auf solch einen Kriegsfall rechtzeitig vorbereiten muss, denn wenn er kommt, dann kommt er ganz schnell. In Kiew haben die Leute am Abend vor dem russischen Angriff noch in den Straßencafés gesessen. Also, wenn das kommt, dann kommt es überraschend.
      ---
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      Bodo Blockmann schrieb:

      Das sind alles Dinge, die ich nicht richtig einschätzen kann. Auch unser Verteidigungsminister hat gesagt, dass wir in zwei Jahren "kriegstüchtig" sein müssen, was auch immer das heißt. Aber es heißt nach meinem Verständnis auch, dass wir es jetzt noch nicht sind. Das ist eine echte Unsicherheit für mich.
      Eins ist für mich klar, nämlich, dass ich mich auf solch einen Kriegsfall rechtzeitig vorbereiten muss, denn wenn er kommt, dann kommt er ganz schnell. In Kiew haben die Leute am Abend vor dem russischen Angriff noch in den Straßencafés gesessen. Also, wenn das kommt, dann kommt es überraschend.

      Ich glaube, unser Kernproblem ist nicht die Bewertung einzelner Szenarien, sondern die Art, wie du argumentierst. Du bewegst dich permanent zwischen zwei Perspektiven, ohne sie sauber zu trennen – und verteidigst je nach Bedarf jeweils die Seite, die deine aktuelle Sorge stützt.

      Einerseits beschreibst du ein rational handelndes Staatensystem dem man vertrauen kann. In diesem Modell sind Eskalationen unwahrscheinlich, weil sie für alle Beteiligten katastrophal wären.
      Andererseits führst du Szenarien ein, in denen dieselben Akteure plötzlich irrational, kurzsichtig oder „vorbeugend“ handeln – und leitest daraus existentielle Risiken ab. Diese beiden Modelle sind nicht kompatibel, werden von dir aber parallel benutzt, je nachdem, welches Argument du gerade brauchst.

      Das ist kein differenziertes Denken, sondern ein gedanklicher Mikrokosmos, in dem widersprüchliche Annahmen nebeneinander bestehen bleiben, ohne jemals auf Konsistenz geprüft zu werden. Dadurch wirkt jede Gegenposition für dich unvollständig – weil du jederzeit in das andere Modell ausweichen kannst.

      Wenn du ernsthaft analysieren willst, musst du dich entscheiden: Entweder wir reden über ein stabiles System rationaler Akteure die kompetent und vertrauensvoll sind – oder über eines, in dem jederzeit unvorhersehbare Risiken drohen. Beides gleichzeitig zu verteidigen erzeugt keine Tiefe, sondern immunisiert die eigene Position gegen Kritik.

      PS. In einem funktionierenden und stabilem Staat gibt es keinen Krieg.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Südprepper schrieb:

      Wenn du ernsthaft analysieren willst, musst du dich entscheiden: Entweder wir reden über ein stabiles System rationaler Akteure die kompetent und vertrauensvoll sind – oder über eines, in dem jederzeit unvorhersehbare Risiken drohen. Beides gleichzeitig zu verteidigen erzeugt keine Tiefe, sondern immunisiert die eigene Position gegen Kritik.

      PS. In einem funktionierenden und stabilem Staat gibt es keinen Krieg.
      Also, der Staat, den ich meine, das ist Deutschland und die EU. Aber die sind natürlich nicht allein auf der Welt. Da gibt es noch Russland, China, die USA und natürlich noch viele andere Länder. Wenn ich sage, dass ich unserem Staat vertraue, dann meine ich Deutschland und die EU, und vielleicht noch die NATO mit den USA und dem United Kingdom. Wie problematisch das Verhältnis mit den USA ist, das hat man gerade erst in der Grönland-Frage gesehen, und die USA haben auch immer mehr einerseits isolationistische Tendenzen. Es ist auch zu beobachten, dass die immer mehr versuchen, ihre Großmachtinteressen militärisch durchzusetzen. Außerdem markiert Trump den "wilden Mann", was seine erratische Zollpolitik angeht. Weiterhin versucht er sich, was die Meinungsfreiheit angeht, in unsere Angelegenheiten einzumischen. Es sieht ja auch so aus, dass Europa sich in Zukunft allein um die konventionelle Sicherheit kümmern muss, während die USA weiterhin den nuklearen Schutzschirm über die NATO-Staaten spannen. So weit, so gut. Es ist jedenfalls zu erkennen, dass es da Interessenkonflikte gibt. Grundsätzlich sehe ich, dass es Verschiebungen innerhalb der NATO gibt. Sorge macht mir eben vor allem, dass es für Trump offenbar kein Problem ist, heute dieses zu behaupten und morgen das komplette Gegenteil. Was ich weiterhin erkenne, das ist, dass die USA sich auch beim Zweiten Weltkrieg zunächst sehr isolationistisch verhalten haben und mit dem Krieg in Europa nichts zu tun haben wollten. Erst der Angriff der Japaner auf Pearl Harbor brachte sie zum Kriegseintritt. Genau das Gleiche erkenne ich heute wieder. Die USA halten sich möglich zurück, auch in der Ukraine, wo die EU (bzw. die Koalition der Willigen) die Waffen finanziert und dann von den Amerikanern kauft, die damit beste Geschäfte machen.
      Und dann sehe ich da eben ein aggressives Russland, das am liebsten die Länder wieder "heim ins Reich" holen will, die früher zum Warschauer Pakt gehörten, und vielleicht auch darüber hinaus bis nach Lissabon gehen wollen.
      Die Russen mögen ja für sich auch rational handeln, aber völlig entgegengesetzt zu unseren Interessen bzw. den Interessen der NATO-Staaten. Und das ist dann ein Kräftemessen, das im Moment in der Ukraine stattfindet, und wo auch noch kein Ende absehbar ist. Und vielleicht sogar könnten weitere Länder angegriffen werden.
      Die Länder, für sich genommen, handeln alle rational, auch Deutschland in der EU, aber ob und wie das Ganze ausgeht, das ist dann eben auch eine Frage der Macht. Und damit ist dann ein Krieg auch nicht mehr ausgeschlossen. Das können eben auch unvorhergesehene Überraschungsangriffe sein. Im Moment ist es eher hybride Kriegsführung der russischen Seite: Von grünen Männchen, den fünf Bären, Trollen und Wegwerf-Agenten
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      Bodo Blockmann schrieb:

      Wenn ich sage, dass ich unserem Staat vertraue, dann meine ich Deutschland und die EU, und vielleicht noch die NATO mit den USA und dem United Kingdom.
      Ich "vertraue" definitiv KEINER Regierung.

      Wie eigenständig die Nato bzw Deutschland ist hat man mit dem "Einsatz" der deutschen Soldaten auf Grönland gesehen, das war in meinen Augen eine Blamage. Wie kannst du einer Regierung vertrauen die nicht zu ihren Entscheidungen steht und sich aus allen Ecken der Welt unter Druck setzen lässt?

      Es wird so ablaufen wie immer, die USA werden das nächste Land angreifen und sich der Rohstoffe annehmen die wir dann teuer kaufen dürfen und natürlich wird die EU bzw Deutschland dann den Aufbau des landes über Generationen bezahlen wie schon so oft.

      Das Problem ist nicht ein Land das das andere angreift sondern das es bei einem Land als Verbrechen gewettet wird und wenn sie selbe Aktion von einem anderen Land begangen wird es als völlig ok gilt.

      Ich denke ihr wisst was ich meine.

      Deswegen vertraue ich unserer Regierung nicht weil sie aus Angst vor Konsequenzen und Zöllen mit zweierlei Maß misst.
    • Neu

      Bodo Blockmann schrieb:

      Südprepper schrieb:

      Bodo Blockmann schrieb:

      Kommt es zu einem Krieg, dann wird Deutschland die Nachschub-Drehscheibe und damit natürlich ein Ziel ersten Ranges.
      Du kannst dich nicht ernsthaft hinstellen und gleichzeitig sagen, Regierung und Verwaltung seien kompetent, verantwortungsvoll und im Grunde unangreifbar, und parallel davon ausgehen, dass ein Krieg mit Russland bis hin zum Atomwaffeneinsatz realistisch ist. Das widerspricht sich frontal.Entweder ist der Staat so fähig, wie du behauptest – dann ist deine Kriegs- und Atomkriegs­erwartung blanker Alarmismus. Oder diese Eskalation ist realistisch – dann ist das staatliche Handeln offensichtlich nicht kompetent und verantwortungsvoll. Beides zugleich zu glauben ist kein differenziertes Denken, sondern kognitive Dissonanz.

      Du löst diesen Widerspruch, indem du den Staat rhetorisch verteidigst, die möglichen Folgen seines Handelns aber gedanklich schon einkalkulierst und privat vorsorgst. Das ist kein Vertrauen, das ist eine innere Notlösung, um zwei unvereinbare Überzeugungen nebeneinander stehen zu lassen. Entscheide dich, welche davon du ernst meinst.
      Nein, das ist kein Widerspruch. Ich gehe davon aus, dass die NATO schnell genug aufrüsten wird, um eine konventionelle Abschreckung zu gewährleisten. Mein Problem sind allerdings die Atomwaffen, weil Deutschland durch den Atomsperrvertrag und durch den Zwei-Plus-Vier-Vertrag daran gebunden ist, keine eigenen Atomwaffen zu besitzen. Wir sind also auf die nukleare Abschreckung anderer NATO-Partner angewiesen. Ob das funktioniert, da bin ich nach den Entwicklungen der letzten Zeit nicht mehr so sicher.Weiterhin kann es auch sein, dass Russland zu der Einschätzung kommt, dass seine Karten durch die Aufrüstung der NATO nach und nach immer schlechter werden, und dass es deshalb "vorbeugend" die NATO Ostflanke angreift.
      Das sind alles Dinge, die ich nicht richtig einschätzen kann. Auch unser Verteidigungsminister hat gesagt, dass wir in zwei Jahren "kriegstüchtig" sein müssen, was auch immer das heißt. Aber es heißt nach meinem Verständnis auch, dass wir es jetzt noch nicht sind. Das ist eine echte Unsicherheit für mich.
      Eins ist für mich klar, nämlich, dass ich mich auf solch einen Kriegsfall rechtzeitig vorbereiten muss, denn wenn er kommt, dann kommt er ganz schnell. In Kiew haben die Leute am Abend vor dem russischen Angriff noch in den Straßencafés gesessen. Also, wenn das kommt, dann kommt es überraschend.
      Also "kriegstüchtig" kann ja vieles heißen. Und Krieg heißt ja auch nicht jemand stellt sich sofort hin und erklärt er befände sich im Krieg mit Staat x.
      Da gibt's weit vorher vermehrt Anzeichen, Handlungen, Spionage ect.
      Und einige Anzeichen gibt's ja jetzt schon, das wären zum Beispiel Drohnen im Luftraum ( gegen die unser Staat bisher schlecht ausgesehen hat) was ein Eingriff in die Infrastruktur ist.
      Ein weiteres Anzeichen sind vermehrte militärische Übungen. Sahen wir zumindest vor dem Angriff auf Ukraine.
      Sehen wir jetzt im Iran. Iran hatte im Januar eine NOTAM herausgegeben. Sowas sind alles Zeichen.
      Sabotage kann ein Zeichen sein, da brennt dann halt mal ein Umspannhäuschen und keiner weiß wieso. Hatten wir 2025.
      Es kommt nicht überraschend, die Leute wollen die Zeichen nicht sehen.
      Wir leben nun mal in einer Zeit die sich ändert. Eingespielte Allianzen lösen sich auf, Handlungswehe ändern sich, Strukturen ändern sich. Sich auf einen Krieg mit Atomwaffen vorzubereiten ( die in vier Jahren Ukraine zum Glück noch nicht gefallen sind) aber dabei den Strudel der gerade sehr viel enger um uns entsteht außer acht zu lassen, erscheint mir schon fast etwas irrational. Was keine Beleidigung oder negative Bewertung darstellen soll.
      Edith. Meine Meinung ist, wenn man als Szenario "Krieg" bucht dann bekommt man kostenlos im Paket weitere Szenarien dazu, wie "Mangel an Gütern", " Inflation", "Brownouts", " Einschränkungen der Infrastruktur"......
      Edith 2. Die Rentenzahlung viel sehr wohl in Griechenland aus. Würde gekürzt, gehälter wurden gekürtzt und die Arbeitszeit heraufgesetzt. Auf den Banken konntest pro Tag 50€ abheben. Irgendwelche Parallelen zur Debatte um Teilzeitjobs, Arbeitszeit, Lebensarbeitszeit momentan? Irgendwelche Parallelen zum Bargeld ( 3000€ soll die neue Grenze sein)?
      Irgendwelche Parallelen zur Debatte übers Bürgergeld, Verschärfung der Massnahmen hier?

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      Beitrag von noidea ()

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