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Angepinnt Cafeteria - Plauderecke abseits der Hauptthemen

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    • Bodo Blockmann schrieb:

      Loco schrieb:

      Ich habe mir nich nie ausgerechnet wieviel ich spare oder was genau mich 1KG Brot kostet, solange es uns schmeckt und das tut es bin ich zufrieden.Aber ja du hast Recht es grenzt schon an abzocke.
      Ich backe mir auch manchmal Brot, aber es ist mehr so Hobby, ganz einfach, weil ich Brot backen können will, wenn ich es mal brauche.Aus Preppinggründen habe ich mir da so ein paar Packungen mit Backmischung hingestellt. Die Backmischung ist auch relativ günstig. Und wenn es mal nötig ist, dann kann ich das Brot in der Kokotte auf dem Gaskocher backen. Das geht jedenfalls. Habe ich schon ausprobiert.
      Noch ein Hinweis: Weizen (roh) - kann auch gut gekocht werden wenn man in der Krise nicht backen kann (keine geeignete Feuerstelle bzw. Ofen). Kochzeit ca. 35min. Dann hat man den selben Nährwert und "Vollkorn" essbar.
      Ich koche mir gerne gelegentlich den Grünkern (Roh-Dinkel - früh geerntet - aber nicht vermehrungsfähig). Am besten ist Dinkel dafür geeignet - schmeckt auch gekocht super.
      Dennoch - eher bissfest (also nicht so wie Reis der gut gekocht wurde - eher etwas mehr Biss).

      Den Grünkern als gekochten Weizen kennen meist die Veganer ganz gut. Sonst eher Araber.

      WICHTIG: nicht jede Sorte ist gleich gut zum Kochen!!!! Probiert aus was ihr so einlagert - esst. Kocht es zur Probe - dann wisst ihr was gut ist. Es gibt Dinkel-Sorten die schmecken gekocht nicht so toll (aber generell essbar und nahhaft).
      Was zum würzen einlagern (Vegetta Natur bzw. Pfiffikus - beides sehr gut geeignet da von mir getestet). Sonst ist der Geschmack gewöhnungsbedürftig. Grünkern schmeckt aber auch ohne Würze recht gut.

      Einfaches Rezept: 100g Weizen bzw. Grünkern - 3x fache Menge an Wasser dazu. Ich tue dann einen gut gehäuften Teelöffel Gemüsebrühepulver (Vegetta Natur oder Pfiffikus) dazu. Dann eventuell eine Zwiebel kleinschneiden - auch dazu.
      Kochzeit 35min.

      Wenn man den Weizen am Abend davor schon in Wasser einweichen lässt (morgens im selben Wasser kochen - nur Rest-Zutaten hinzutun) - dann reduziert sich die Kochzeit auf 15-18min.
      In der Krise relevant damit man Treibstoff für Feuer spart.

      Wenn man eine Iso-Kanne hat (Thermoskanne für Essen) - kann man manche Getreidesorten mit etwas Salz - mit kochendem Wasser aufgiesen - 3h ziehen lassen - und warm geniessen. IN der Zeit wird es in der Thermokanne durchgegart. Geht sehr gut bei Buchweizen, Bulgur (Weizen nicht getestet - sollte aber gehen), Linsen (weiss nicht ob es bei allen Sorten geht), Reis (nicht vollkorn).

      Im Notfall hilft also solch eine Thermoskanne viel Energie zu sparen und man muss nicht am Herd stehen und aufpassen (nur Wasser zum Kochen bringen - abwiegen nicht vergessen - meist 2,2 bis 2,5x fache Menge - daher Waage ohne Akkus auch wichtig - hab ich auch da).

      Sehr gesund - nahhaft. Vollkorn (macht lange satt).
      Dies ist 1x die Woche mein MIttagessen auf der Arbeit. Ich koche Morgens den Weizen - packe es in ne Edelstahl-Dose (wasserdicht - aber nicht isoliert) - und esse es kalt auf der Arbeit als Mittagessen. Macht den Magen nicht zu voll und sättigt bis zum Abend.

      Für Prepper:
      750g roher Weizen hat 2.500kcal an Energie. Hat kleines Packvolumen und kann auf versch. Arten zubereitet werden.
      Wenn man dann noch Linsen (versch. Sorten) einlagert - hat man
      - günstige
      - sehr lange lagerfähige (Weizen kann auch 20 Jahre gelagert werden)
      - mit einfachen mitteln zubereitete (kein Öl benötigt, kein Braten. Nur Wasser drübergiessen bzw. kochen in der einfachsten Zubereitungsart)

      Nahrung eingelagert. Kosten sind verhältnismäßig gering. 1kg Weizen kostet aktuell 1,32 EUR - aber 750g reichen für einen Erwachsenen für 1Tag. Daher - für den Preis von 2,66EUR hat man "Energie" für 3 Tage.
      Dies ist günstiger als jede Notnahrung (6 EUR pro Tag). 6 EUR an "Weizen"--> Genug Energie für 1 Person für 1 Woche!!! (Achtung: ohne Vitamine und so gerechnet).
      Dazu Linsen einlagern, Vollkornreis, Bohnen (alles günstig und lange - sehr lange lagerfähig) - und man hat schon sehr gut und billig vorgesorgt.

      Ich habe aktuell ca. 200kg an Weizen/Dinkel eingelagert (verbrauche rotierend). Damit allein habe ich genug "Nahrung" für 4 Personen - für 3 Monate (35kg ca für 2 Personen im Monat).
      Kosten: (aktuell) 32EUR pro 25kg --> 124 EUR - und 3 Monate Nahrung!!!!
      Da findet ihr nix günstigeres was den Grundnahrungsmittel-Bedarf abdeckt.

      Dann natürlich noch Vitamine vorsorgen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 16 mal editiert, zuletzt von noidea ()

    • noidea schrieb:

      ...
      Für Prepper:
      .....
      Dann natürlich noch Vitamine vorsorgen.
      ..Addon zum vorigen Beitrag von mir.


      Ihr wollt nicht kochen sondern Brot machen???
      Es gibt gasbetriebene Pizza / Brotbacköfen. Klein und mobil. Da reicht euch eine 12kg Gasflasche für ne längere Zeit (wenn nur zum Brotbacken. Ich empfehle dann dazu solche eine Gusseisen-Brotbackform mit Deckel zu verwenden (ich habe solche). Da heizt man den Ofen auf - lässt auf Temperatur - stellt Gusseisen-Dinger rein - und dann Temperatur in 30min oder so (häng vom Ofen ab) abstellen. Rest macht die gespeicherte Hitze im Gusseisen-Form (mit Deckel - ganz Wichtig).
    • noidea schrieb:

      Ironischerweise GENAU dieses durchlebt.
      Nachbar hat Abends Wohnung renoviert - schnitt sich mit Flex in die Hand.
      Stand vor unserer Tür, Blutspur und Hand völlig im Blut und ein Finger sah zerfetzt aus.
      Er ist dann zusammengesackt vor unserer Wohnungstür.

      Wohnungs-Nachbarin (haben wir hinzugeholt) hat Krankenschwester-Ausbildung - hat Notverband angelegt - da kam schon der Krankenwagen.

      Was war das schwerste für mich?
      Der Anblick der zerfetzten Finger dreht einem den Magen um - konnte kaum drauf schauen. Braucht Überwindung.
      Meine Nachbarin hat verbunden (sie kannte es etwas aus dem Beruf) - daher blieb sie ruhig.

      Will damit sagen - man kann sich nicht auf alles vorbereiten - es ist immer gut wenn das nahe "Netzwerk" jemand hat der sich in der Notversorgung auskennt und es praktiziert hat.
      Solche Leute braucht man auch in der Krise besonders die nicht gleich schockiert da stehen.

      Verbandszeug hatten wir gehabt - es hängt im Flur - neben der Eingangstür eine Erste-Hilfe-Tasche (zum mitnehmen) an der WAnd am Hacken. Damit wir es bei Ausflügen nie vergessen und es griffbereit da ist.

      Da kommt mir eine ziemlich böse Idee: Wenn man übt, auf Befehl zu kotzen, dann kann das in mancher Situation recht hilfreich sein...


      Nick
    • noidea schrieb:

      Ihr wollt nicht kochen sondern Brot machen???
      Es gibt gasbetriebene Pizza / Brotbacköfen. Klein und mobil. Da reicht euch eine 12kg Gasflasche für ne längere Zeit
      Ich wohne in einem 45 m² 1 Zimmer-Appartment (inklusive Terrasse). Da werde ich mir garantiert nicht noch so ein Gerödel reinstellen. ;( Man muss die Kirche doch im Dorf lassen.
      ---
      Du hast keine Chance - aber nutze sie
    • Bodo Blockmann schrieb:

      noidea schrieb:

      Ihr wollt nicht kochen sondern Brot machen???
      Es gibt gasbetriebene Pizza / Brotbacköfen. Klein und mobil. Da reicht euch eine 12kg Gasflasche für ne längere Zeit
      Ich wohne in einem 45 m² 1 Zimmer-Appartment (inklusive Terrasse). Da werde ich mir garantiert nicht noch so ein Gerödel reinstellen. ;( Man muss die Kirche doch im Dorf lassen.
      Ist nur ein Vorschlag - hab ich auch nicht. Nur mein Nachbar hat es. Ich darf seinen mit-benutzen.
    • BadenPowell schrieb:

      Das man aus dem Text nicht auf die positive Wirkung von Honig auf Wunden schließen kann, Verbrennungen 2. Grades evtl. ausgenommen.
      Wurde denn eine Schadwirkung nachgewiesen?
      Also man will ja helfen, im Rahmen seiner Möglichkeiten. Wenn Honig da eine Option ist, eventuell auch placebo, wäre es einfach zu merken und ist fast überall verfügbar. Das macht es ja so verlockend.
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
    • borath schrieb:

      BadenPowell schrieb:

      Das man aus dem Text nicht auf die positive Wirkung von Honig auf Wunden schließen kann, Verbrennungen 2. Grades evtl. ausgenommen.
      Wurde denn eine Schadwirkung nachgewiesen?Also man will ja helfen, im Rahmen seiner Möglichkeiten. Wenn Honig da eine Option ist, eventuell auch placebo, wäre es einfach zu merken und ist fast überall verfügbar. Das macht es ja so verlockend.
      Wer helfen will, sollte etablierte funktionierende Verfahrensweisen bevorzugen. Und zur Placebowirkung: Es gibt genug Homöopathika, die zumindest nicht schaden, auch wenn sie nichts nützen.
    • borath schrieb:

      BadenPowell schrieb:

      Das man aus dem Text nicht auf die positive Wirkung von Honig auf Wunden schließen kann, Verbrennungen 2. Grades evtl. ausgenommen.
      Wurde denn eine Schadwirkung nachgewiesen?Also man will ja helfen, im Rahmen seiner Möglichkeiten. Wenn Honig da eine Option ist, eventuell auch placebo, wäre es einfach zu merken und ist fast überall verfügbar. Das macht es ja so verlockend.
      Ich habe da immer eine Salbe zu Hause, die Povidon-Jod enthält. Das ist ein Antiseptikum, das zuverlässig gegen Infektionen von Wunden hilft, was ich bereits mehrfach am eigenen Körper feststellen konnte.
      Und wenn Povidon-Jod nicht mehr hilft, dann braucht man auf jeden Fall Antibiotika, also, dann ist der Arzt gefragt.
      Diese Salbe ist für mich das "Schweizer Messer" der Wundbehandlung. Und dann, wenn es nicht mehr entzündet ist, eben Bepanthen-Salbe.
      Was ich auch noch habe, gegen Furunkel und sowas, das ist eine Zugsalbe, die die Entzündung aus der Stelle herauszieht, und zwar habe ich da Ilon-Salbe classic.
      Alles das ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.
      Nur, wenn die Entzündung innerlich, im Bein beispielsweise, ist, und das Bein rot und heiß wird, dann ist keine Zeit mehr zu verlieren. Ab ins Krankenhaus. Das ist eine Wundrose, und die kann unbehandelt tödlich enden. Das hatte ich auch schon mal, und das ist kein Spaß mehr.
      ---
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      Beitrag von Caruso ()

      Dieser Beitrag wurde von Südprepper aus folgendem Grund gelöscht: Zitat fehlt ().
    • Caruso schrieb:

      Hallo,
      Ich hoffe das das Thema hier rein passt.
      Am Wochenende habe ich mir jede Menge Videos und Berichte über MeshCore angeschaut, und möchte mich gerne da rein arbeiten, obwohl ich überhaupt keine Ahnung davon habe.
      Heute habe ich mir das Gerät T-Echo bestellt, kann natürlich ein paar Tage dauern, bis es bei mir ankommt.
      Im Moment möchte ich einfach damit testen, ob es in meiner Region/Umkreis Sinn macht.
      Wenn es da ist, möchte ich es es von Mashtastic auf MeshCore flashen, denke, dass ich es hinbekommen werde, obwohl mein Englisch schlecht bis gar nicht vorhanden ist.
      Sollte jemand das schon gemacht hat und bei Fragen seine Hilfe anbietet, wäre ich natürlich sehr dankbar.
      Welchen Namen soll man sich vergeben? Einen der zumindest das Land in dem wir uns befinden mit angeben, oder?
      Dankeschön.

      LG
      Ich will Dir dazu einfach mal vom TMPrepper sein Video zur Meshcore App verlinken: MESHCORE - Die APP - Der Einstieg
      Auf flasher.meshcore.co.uk/ kannst Du auch das T-Echo finden.
      Wie das Flashen auf MeshCore grundsätzlich geht, zeigt TMPrepper in seinem Video zu ESP32 Geräte: Meshcore! ESP32 einrichten für Anfänger.

      Ich habe mir so ein ESP32 Gerät bestellt, aber ich habe das auch noch nicht. Also kann ich noch nicht mit Erfahrungen dienen.
      Grundsätzlich erscheint mir das jedoch nicht besonders anspruchsvoll und sollte für jeden zu schaffen sein.
      ---
      Du hast keine Chance - aber nutze sie

      Beitrag von Caruso ()

      Dieser Beitrag wurde von Südprepper aus folgendem Grund gelöscht: Fehlendes Zitat ().
    • Meister-Proper schrieb:

      Fifth age schrieb:

      aber Berlin Stadt hat 3,x Millionen Einwohner. Nikolaussee keine Angabe, Wannsee 10188, Lichterfelde 85445. Ganz Zehlendorf ( was anscheinend die drei vorgenannten beinhaltet 310044. Kann es sein, dass es mehr Betroffene sind als die immer genannten 45000?
      Du redest von Einwohner -> die 45000 (jetzt ca. 38000) sind Haushalte = ein Haushalt = x Personen (z. B. 1 - 4 ) = 70000 bis x Personen
      Kleines Missverständniss. Natürlich weiss ich dass Haushalte ungleich Betroffene sind.
      Ich wollte mit meiner Rechnung ( in Bezug auf die gezeigten Karten) dass die genannte Zahl von 50000 grundsätzlich zu niedrig scheint.
      Natürlich können wir das nicht prüfen, aber alter Spruch " nichts lässt sich so leicht manipulieren wie Zahlen".
    • Neu

      Derogy schrieb:

      Gestern angefangen mein eigenes "Meshtastic" netz auf zu bauen.
      Jetzt gibt es viel zu Lernen bin nicht grad der IT mensch.
      Gibt es hier eigentlich auch eine grp für sowas? cb und Funkamateur hab ich gefunden.
      Auf interessanten Blog-Beitrag von Danisch - über Berlin und MeshTastic getroffen.

      danisch.de/blog/2026/01/04/sin…dell-des-staatsversagens/

      - er erklärt kurz Meshtastic und wofür es so eingesetzt wird
      - er erklärt - dass es sich eher für Notlagen und Krisensorvorge eignet
      Hier ein wichtiger Abschnitt:

      Danisch schrieb:

      [...] Ich habe neulich mal in Berlin damit herumexperimentiert. Aber mit mäßigem Erfolg. Man muss schon wissen, dass man mit den Standard-Paramentern in Berlin gar nichts empfängt, weil das angeblich damit schon zu viele Knoten wären, obwohl nur eine Handvoll, und sie deshalb andere Parameter verwenden, um die Frequenzen besser zu nutzen. Was dann leider schon sagt, dass das für einen Einsatz im großen Maßstab eh nicht taugen würde, wenn schon ein paar Bastler das Ding an die Kapazitätsgrenze bringen.
      Ich konnte auch – über Testzwecke hinaus – keinen Nutzen erkennen. Was sich freilich ändert, wenn man seine eigene Gruppe mit eigenem Schlüssel aufmacht, statt in öffentlichen Netzen mit Fremden zu reden: Freunde, Verwandte, Kollegen. Notfalldienste, Feuerwehrleute und so weiter. [...]


      Ich hatte ja vor einiger Zeit schon mal den Vorschlag gemacht, dass man jedes Haus, jede Wohnung, mit einer elementaren Notfallinfastruktur ausstatten sollte: Bisschen Solarzelle, bisschen Akku, genug, um im Notfall etwas Licht zu haben, Radio zu hören, Handy zu laden. Und dazu vielleicht eben auch eine Notfallkommunikationseinrichtung. Per LoRa und/oder per Satellit. [...]


      Und plötzlich ist man dann doch an dem Punkt, an dem Meshtastic-Knoten aus Bastelrechnern noch die beste verfügbare Lösung sind – oder Satellitenfunk, der im Kriegsfall aber wohl zuerst abgeschossen würde. [...]
      Er ist wohl nicht sehr erfahren mit Meshtastic (ist aber etablierter ITler der alten Schule) - aber die Infos sind interessant wenns um den Aufbei eines eigenen Netzes geht --> behaltet die "Auslastung" in der Gegend im Auge.
      Notfalls auf andere Frequenzen umstellen (d.h. das Gerät sollte in der Lage sein, einen gewissen Frequenzbereich abzudecken (Empfänger und Repeater).


      Die Infos können eventuell wichtig sein bei Entscheidung ob MeshTastic oder MeshCore (Core angeblich besser für größere Netze.
      Ich recherchiere weiter ....

      Mein Szenario (bisher nicht gut gelöst): Kind in der Schule (20km entfernt) - Kleinstadt. Wenn kein Strom / Keine Mobilfunkverbindung - wie dem Kind klar machen was zu tun ist? (Kind weiss dass es warten soll bis ich hole - aber dennoch wäre Kommunikation wichtig). Daher ist für mich diese Idee die ich hier zuerst sah so interessant. Weitere Gründe gibt es natürlich auch.

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    • Neu

      Oma aus der Stadt schrieb:

      den letzten Sixpack Mineralwasser und 2 Säcke Katzenstreu sowie die im Sonderangebot gekauften Winterstiefel aus dem Auto hochgetragen. Auto ist jetzt leergeräumt und wartet auf den nächsten Einkauf. :)

      Dabei gesehen, daß die Fa. die den Winterdienst (Schneeräumen auf unseren Gehwegen) machen soll heute (6.1.2026, 13 Uhr) nicht geräumt hat. Der Gehweg hat wie die Straße eine blanke Eisschicht unter der geschlossenen Schneedecke und die Sturzgefahr ist dadurch sehr hoch. :(

      Winterstiefel haben gut Platz innen, Socken + selbstgestrickte Wollsocken engen nicht ein. Während zu Hause die Akkus für die Stirnlampen und Tschenlampen aus einer meiner Jackery´s geladen wurden, machte ich einen kurzen Spaziergang (ca. 500 Meter) mit den Winterstiefeln, um sie einzulaufen. Dabei nutzte ich nicht den Gehweg, sondern lief auf der zugeschneiten Grünfläche neben dem nicht geräumten Gehweg. Will ja nicht stürzen.

      Fazit: Winterstiefel sind bequehm, Imprägnierung funktioniert, ich hatte die ganze Zeit über warme, trockene Füße. :)
      Kleiner Tipp zur Schuh-Auswahl:
      die meisten Outdoor-Schuhe heute habe Gore-Tex drinnen. Ich hab da schon etwas Erfahrung damit gesammelt. (laufe mindestens 1.500km jährlich zu Fuß)

      Vorteile nenne ich mal keine da die bekannt sind.

      Nachteile
      GoreTex-Kombiniert mit Leder (meist der Fall) - ist technisch schlecht. Denn das aussen liegende Leder muss wegen der Pflege imrägniert werden - was die atmungsfähigkeit vom Leder auf nahezu Null reduziert (imprägniert eben) - und damit der Austausch der Gore-Tex Membran stark behindert wird. Das führt zum Schweissfuss (gerade bei wärmerem Wetter und wenn das Leder sich im Winter vollsaugt mit Wasser - kann die Membran nicht funktionieren. Stiefel fängt an stark zu stinken (die Socken stinken nach 1. Tag tragen - fast immer wenn der Schuh 6 Monate und älter ist und oft getragen wird.

      Wenn die Membran irgendwo bricht (bei mir immer Oben, am Übergang Zehen zu Fuß-Oberseite (da wo es beim Laufen immer am stärksten knickt) - dann wirds undicht und unangenehm.
      Zudem - meine Gore-Tex Regenjacke wurde nach dem selben Prinzip nach 1.5 Jahren undicht (Nähte - Schultern) - und die Membran hat sich dann nach weiteren 4-5 Jahren völlig zerlegt (ich merkte dass da aus der Jacke weiße Flocken rauskommen - das war die Membran die sich zersetzt hat!!! (winizipe Plastik-Krümel).

      Daher - bei Stiefeln - eher auf Volleder ohne Membran bzw. - wenn Membran - dann Leder + Stoff-Kombi (bzw. nur Stoff mit Membran). Das atmet besser als reine Lederstiefel mit Membran. Gewicht spielt auch Rolle bei mir.
      Ich habe mittlerweile (da ich einiges an Erfahrung mit Schuhen sammeln konnte)
      - entweder dünnes (flexibles, leichtes) Volleder (ohne Membran)
      - bzw. Teilleder (nur wenige Stellen mit Leder) - und lebe mit Undichtheit von diesem Schuh. (bei Regen und Schnee ziehe ich Volleder an)

      Aber der Lederschuh neigt kaum zum stinken (selbst nach längerer Nutzung) - atmet besser als mit Membran.
      Im Sommer trage ich eigentlich nur Stoff-Wanderschuhe bzw. Laufschuhe (Stoff) - die atmen. Ich gehe damit bei Wanderungen oftmals direkt durch den Wasserbach. Meine Füße sind ja wasserdicht.
      Der Schuh (wenn nur Stoff) trocknet bei weiterem Laufen (im Sommer - bei Sonne und Warm) von allen binnen 2h. Fühlt sich alles ok an beim Fuß. Nur im Herbst geht sowas nicht - ist klar.

      Das Gewicht vom Schuh niemals unterschätzen. Es raubt viel Tempo und Kraft mit schweren Stiefeln rumzulaufen. Ich merke es deutlich bei längeren Wanderungen.

      Habe viel Erfahrung gesammelt mit Schuhen - laufe täglich zur Arbeit - 1.500km Fußmarsch im Jahr (nur zur Arbeit + sonstige Wege wo ich laufe nicht eingerechne! - also eher 2.000km jährlich). Daher verschleiße ich die Schuhe schnell (lasse neu besohlen - die Sohlen halten meist 700 bis 1000 km - kann ich euch gleich sagen, bei "dicker Wandersohle" etwas länger --> sagen wir 1.400km).

      Mehr als 1x Besohlen machen die (manche?) Hersteller nicht (weigern sich - sagen geht nur 1x bei Wanderschuhen - warum auch immer). Ich versuche die Schuhe immer neu besohlen zu lassen, ist billiger für mich als 2x im Jahr teuer zu kaufen - lieber für 90 EUR neu besohlen lassen vom Hersteller.

      Für Winter - für Notrucksack - empfehle ich diese Wärme-Sohlen (die man aktiviert und die dann 3-6h Wärme liefern). Dies hilft ungemeint bei kaltem Wetter. Die wiegen fast nix - und in der Krise -im Winter (langer Marsch), kann es wesentlich dazu beitragen die Gesundheit zu erhalten. Ich nutze diese Sohlen gelegentlich da ich eben viel zu Fuß unterwegs bin (an manchen Tagen 17.000 Schritte wenn Arbeit + Privat).

      Michelin-Sohlen halten kaum 500km - Vibram sind viel besser (habe genug beide getestet am eigenem Leib).

      UPDATE
      Nebenbei - dies sagt euch bestimmt sonst kein Prepper: ich trage beim Laufen immer einen Rucksack.
      Meine Rucksäcke (Deuter / Osprey) halten quasi ungebrenzt (auch gewaschen).
      ABER: die machen meine Jacken kaputt. Nach ca. 1500km reibt mir der Rucksack die Jacke durch (wenn ich ganzen Herbst-Winter die selbe Jacke trage). Da wo die Hüftgurte anliegen - seitlich - da reiben sich riesige Löcher in jede Jacke rein. Irre - noch nie davon gehört - passiert andauernd bei mir da ich eben viel mit Rucksack und zu Fuß unterwegs bin.

      Wenn ihr also längere Strecken mit Rucksack läuft - achtet darauf dass das Zeug euch die Jacke zerreibt. Auch die Ärmel der Jacken gehen an der Innenseite gerne kaputt - man "reibt" quasi beim Laufen immer an der Jacke mit dem Ärmel (leicht - nicht immer) - reicht schon - bei 1.500km oder länger geht auch der Ärmel kaputt.
      Wenn da am Ärmel noch ein Klett ist - ist die Katastrophe vorprogrammiert.

      UPDATE zu Schuhen
      vilee kaufen hohe Stiefel wegen Umkick-Gefahr.
      Ich laufe - zumindest oft - einen Teil meiner Strecke Barfuß!!! Trainiere meine Sohle und die Fußmuskulatur.
      Da gibt es kein Umknicken mehr (passiert 1x im Jahr wenn überhaupt - da der Fuß trainiert ist nicht auf Sohle zu stehen, sondern sich zu stabilisieren beim jedem Tritt).

      Training?
      Ab Mai - 1-2x die Woche - laufe ich für 2-3km Barfu (von der Arbeit) - reicht schon. (gibt Wochen wo ich nur mit Schuh laufe - hauptsache Training wird generell nicht vernachlässigt). Daheim wasche ich die Füße kurz mit Seife und Bürste - keine Sorge - geht alles ab. Dank Lederhaut (NICHT Hornhaut) - sind kleine Scherben auch kein Problem.

      Damit benötigt man keine hohen stabilisierenden Stiefel und tut der Fußgesundheit gut. Spart Schuh-Gewicht (und Kosten?).

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    • Neu

      noidea schrieb:

      Derogy schrieb:

      Gestern angefangen mein eigenes "Meshtastic" netz auf zu bauen.
      Jetzt gibt es viel zu Lernen bin nicht grad der IT mensch.
      Gibt es hier eigentlich auch eine grp für sowas? cb und Funkamateur hab ich gefunden.

      So, Recherche zur Notfallkommunikaiton (MeshTastic, MeshCore, MeshCom) fortgeführt.

      MeshCom ist auch interessant - benötgt Amateur-Funklizenz. Nutzt auch LoRa nur mit anderen Frequenzen. Auch interessant: mcmap.oevsv.at/

      Leider nicht ganz zuverlässig in Ballungsgebieten und wenn man auf "fremde" Repeater angewiesen ist.

      Bin nun zur weiteren Option gelangt - die Satellitten-Messenger.

      Scheinen ideal zu sein für Blackout.

      Geräte wie Garmin InReach Mini2 - haben Standby-Laufzeit von 30 tagen. Aktive Nutzungszeit von 3-7 Tagen.
      Gerät kann direkt zum versenden von Textnachrichten verwendet werden (hat Display), oder über BT und Smartphone.

      Gerät ist sauteuer (350 Doppelmark). Aber laut Foren robust. Service sehr zuverlässig weltweit (Iridium-Satellitennetz).
      Kinderleicht bedienbar.

      NUR mit Abo (10 EUR pro / Monat im Basis-Modell: 60c pro gesendete / empfangene Nachricht zusätzlich).
      Alternativ das Gerät von ZOLEO. Kostet 20 pro Monat - hat aber 70 Nachrichten inkl. (kommt also günstiger als Garmin wenn man viel schreiben will) - benötigt aber Smartphone (kein Display).
      Robustheit und Akkulaufzeit vergleichbar.
      Nur das Basis-Gerät kostet die Hälfte vom Garmin Gerät (170 Doppelmark).
      Garmin wird in Foren gelobt als "Gold-Standard" bei Reisen und Notfall-Kommunikation.

      Ich recherchiere weiter.
      Die Satellitengeschichte ist sicher relevant für mein ältestes Kind was 50km weit weg wohnt (Großstadt). Im Notfall zuverlässiger als MeshCore oder Meshtastic (aktuell - wer weiss wie es sich in nächsten 10 jahren entwickelt).

      ZOLEO hat ne interessante Funktion für Eltern von kleinen Kindern: es sendet für 5 EUR pro Monat unbegrenzt die aktuelle GPT Position an die Eltern - würde dann also mit Basis-Tarif 25 EUR pro Monat kosten. Kind muss aber im Notfall ein Smartphone haben, es damit koppeln können und benutzen. Das Garmin Gerät ist mehr "idiotensicher" - dafür wesentlich teurer in Anschaffung und pro SMS.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von noidea ()

    • Neu

      noidea schrieb:

      meine Infos zu Satellitenkommunikation
      Recherche hat auch ergeben - dass die Satellitenkommunikation ein stark wachsender Markt ist.
      Apple hat bei neuen iPhones diese Option gerade eingefürt (Satelliten-SOS). Noch kostenlos.

      Andere Smartphone-Hersteller werden nachziehen. In ein Paar Jahren wird Meshtastic und co vermutlich wenig relevant sein - da Smartphone über Satellit die Leistungsfähigkeit bei Blackout überbieten wird. Aber warten wir ab - Satelliten können vermutlich nicht 300.000 Leute gleichzeitig bedienen (Großstadt bei Blackout). Da ist dann wieder bei kürzeren Distanzen LoRa Technik im Vorteil.

      Beides im Auge behalten.
      Berücksichtigt dies bei eventuellem Invest in teure HW.
      Ich habe noch nicht entchieden - suche weiter und vergleiche.
    • Neu

      BadenPowell schrieb:

      borath schrieb:

      BadenPowell schrieb:

      Das man aus dem Text nicht auf die positive Wirkung von Honig auf Wunden schließen kann, Verbrennungen 2. Grades evtl. ausgenommen.
      Wurde denn eine Schadwirkung nachgewiesen?Also man will ja helfen, im Rahmen seiner Möglichkeiten. Wenn Honig da eine Option ist, eventuell auch placebo, wäre es einfach zu merken und ist fast überall verfügbar. Das macht es ja so verlockend.
      Wer helfen will, sollte etablierte funktionierende Verfahrensweisen bevorzugen. Und zur Placebowirkung: Es gibt genug Homöopathika, die zumindest nicht schaden, auch wenn sie nichts nützen.
      Irgendwie neige ich zur Selbstverstümmelung, sei es mit Gartengeräten, Hufmesser/Raspel oder auch bis in's Leben brechende Fingernägel sind meine Spezialität. Früher hatte ich es alles ignoriert, heilt von selbst und das klappte.
      Mittlerweile desinfiziere ich doch lieber. Sicher ist sicher. Erst spülen mit Rivanollösung, dann Tyrosur drauf (evtl. abdecken mit Plastikfolie und nach 4-8 Stunden erneuern und dann ein Pflaster drauf.
      Eine Katze hatte ihren Eckzahn in meine Hand tief versenkt. Das war ein richtiges, tiefes Loch. Da kam trotzdem eine Vereiterung.
      Aber nur oberflächlich. Drei Tage fummelte ich alles Weiße aus dem Loch, spülen und wieder Tyrosur, dann verheilt es sehr gut.

      Es ist nicht sehr teuer, zwei Jahre haltbar und frei verkäuflich. Wasserstoffperoxyd soll auch sehr hilfreich sein. Gibt es aber nur in starker Verdünnung. Man kann es wohl selbst konzentrieren, aber ich weiß grad nicht wie das geht.

      Wo ist "Schwarzer Schwan"? Die rauft sich sicher gerade die Haare, ob unserer laienhaften medizinischen "Versorgung".
    • Neu

      Südprepper schrieb:

      Realist schrieb:

      Ich musste gestern auch schon schmunzeln. Du hast nicht zufällig noch ein paar Börsentipps oder die nächsten Lottozahlen auf Lager?
      Ich zieh nachher mal meinen Alu Hut auf und frag die geistige Welt :D ROFL ....
      Ich hab neue Infos aus der geistigen Welt.... :D
      ACHTUNG - UNWETTERWARNUNG: Am Freitag droht im Nordosten der Verkehrs-Zusammenbruch! Sturm & Schnee!

      Ei Ei Ei..... :D :whistling:
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)