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Angepinnt Cafeteria - Plauderecke abseits der Hauptthemen

    • Südprepper schrieb:

      Weiterer Verlauf 13. Januar ca. 07:30 Uhr


      [...]

      NUN DIE FRAGE: Was macht ihr in dieser Situation?
      HINWEIS: Für alle die in der Klinik übernachten entfällt diese Situation.
      Ich fände es hilfreich, wenn Du dazuschreibst, dass Du nur den jetzigen Moment meinst. Also 30 Sekunden.

      Ich hab grad meine Reaktion aufgeschrieben, zum Glück noch nicht losgeschickt, in der ich genauso fleißig fabuliere wie die anderen.
      (Hatte im Strang noch nichts gelesen, damit ich nur eigene Ideen verarbeite) Mein Szenario dauert ca. 30 Minuten. Das habe ich als die Situation angenommen. Es ist schade, dass ich Dich so missverstanden habe.
    • Südprepper schrieb:

      Euer Nachbar steht sichtlich geschwächt und hilflos mit einer sehr stark blutenden Handverletzung, die mit einem Handtuch notdürftig umwickelt ist vor eurer Tür. Er bittet euch dringend um Hilfe „Bitte helf mir, ich hab mir in die Hand geschnitten, ich kann nicht mehr…“ Im Treppenhaus eine sichtliche gezogene Blutspur auf dem Boden bis vor eure Haustüre bzw. im Schnee vor der Haustüre.
      NUN DIE FRAGE: Was macht ihr in dieser Situation?

      Südprepper schrieb:

      Noch bevor der Nachbar eure Türschwelle überschritten hat und ihr euch herum gedreht habt, gibt es einen dumpfen Schlag und euer Nachbar liegt auf dem Boden.
      Er ist für knapp eine Minute nicht ansprechbar, danach nur sehr verlangsamt. Er ist auffällig stark verschwitzt, blass und sein Puls ist bei ungefähr 45/min.

      NUN DIE FRAGE: Was macht ihr in dieser Situation?
      Hier liegen ja nur ein paar Sekunden zwischen den Statusupdates. Es wäre hilfreich, wenn - wie bereits zuvor geschehen - die Frage zeitlich etwas eingeengt wird, also wie das hier:

      Südprepper schrieb:

      NUN DIE FRAGE: Was macht ihr für den Zeitraum der nächsten 24 Stunden?

      Südprepper schrieb:

      Ihr bewegt euch teilweise völlig außerhalb der Verläufe und Zeiträume.
      Naja die kennen wir ja auch nicht.
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Südprepper () aus folgendem Grund: Unnötige Leerzeilen entfernt

    • Oma aus der Stadt schrieb:

      BadenPowell schrieb:

      Sei mir nicht böse, aber das klingt nach 1890 Warum willst du Wunden noch mit den Keimen von zerriebenen Blättern kontaminieren? Warum besorgst du nicht ein paar vernünftige Schmerzmittel und lässt dir vom Arzt 1-2 geeignete Antibiotika privat für Krisenfälle verschreiben?
      nein, ich bin überhaupt nicht böse. Ich respektiere, daß Du dazu ne andere Meinung hast.
      Ich habe frei verkäufliche Schmerzmittel in meinem Medizinschrank. Aspirin, Paracetamol. Mein Hausarzt verschreibt kein Privatrezept für Antibiotika. Iss so, kann ich nix machen.

      Kaltgeschleuderter Imkerhonig hat mich 66 Jahre meines Lebens als "Schnellheilpaste" begleitet, da haben sich Abschürfungen nie entzündet.
      Hallo ,Ich habe einen ähnlichen Lagerbestand an kaltgeschleudertem Honig hier, magst du mir mal die Anwendung erläutern? ich wuerde das gerne mal testen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Südprepper () aus folgendem Grund: Unnötiges Zitat entfernt und wieder eingefügt da OT - In Cafeteria verschoben

    • rapoloda schrieb:

      Hallo ,Ich habe einen ähnlichen Lagerbestand an kaltgeschleudertem Honig hier, magst du mir mal die Anwendung erläutern? ich wuerde das gerne mal testen.
      vor 55 Jahren, als koi Sau ein "EDC-Kit" hatte: typische kleine Schnittverletzung (mit dem Taschenmesser abgerutscht, an nem Blatt Papier oder Gras geschnitten, mit nem Konservendeckel geschnitten, ...) mit dem Mund aussaugen, dann irgendwas (Halstuch, Taschentuch) um den Finger/Handrücken/Handinnenfläche wickeln und zu Fuß nach Hause. Dort entweder mit Leitungswasser oder Salzwasser Wunde reinigen, so gut es geht. Austretendes Blut mit Papiertaschentuch, frisch gebügeltem Stofftaschentuch solange aufsaugen, bis die Wunde trocken blieb. "klebte" ich dann die Wunde schlicht mit den Pflaster aus dem Erste Hilfe Schrank zu, hat sie spätestens nach 12 Stunden genäßt, gepocht und es gab über die Länge des Schnittes außen rum ne heiße, rote Fläche.
      Mama hat dann das Pflaster weggemacht, sich das Elend angeguckt, die Wunde auseinandergezogen, und nochmal unter Leitungswasser gründlich gereinigt. Mit Gaze aus dem Erste Hilfe Schrank getrocknet und dann den Honig vom Teelöffel in die Wunde tropfen lassen, bis der Schnitt komplett befüllt war. Dann die Wunde vorsichtig mit ganz wenig Kraft leicht zusammengedückt, so daß ein bissy Honig als "Wurst" ca. nen 1/10 mm über die Wundränder geflossen ist. Nun den kompletten Gazeteil eines neuen Pflasters ebenfalls leicht mit Honig beträufelt und locker über die Wunde. Das kalte Wasser tat gut, das Pochen wurde schwächer. Dann wurde der Finger per Pflaster von der Rolle mit dem benachbarten Finger zusammengeklebt und so ruhiggestellt. Und ich für den Rest des Tages ins Kinderzimmer verbannt. Ich durfte im Bett ein Buch lesen, aber nicht mit der verletzten Hand irgend was arbeiten. Am nächsten Morgen wurde das Klebepflaster mit der Schere aufgeschnitten und das locker aufliegende Pflaster entfernt. Meist war dann kein heißer, roter Rand mehr um den Schnitt und der verbliebene Honig wurde schlicht abgeschleckt.

      Meine Schlukameradinnen hatten immer Horrorgeschichten von Jodtinktur und kämpften tagelang mit brennenden Behandlungen.

      Im Schulsport gab es dann vor 50 Jahren erstmals "Behandlungen" durch die Sportlehrer mit sowas wie Kodanspray auf aufgeschürfte Hände, Knie oder Knöchel. Das war extrtem übel. Die Wunde wurde garnicht gesäubert, nur das Spray drauf. Das hat gebrannt wie Sau. Nachdem ich gesehen hab, wie meine Freundinnen geheult haben, hab ich eine solche Behandlung immer dankend abgelehnt und bin die die Waschräume, um die aufgeschürften Stellen laaaaange unters kalte Wasser zu halten.

      Konnte ich mit der Verletzung nicht die 4 km mit dem Rad nach Hause fahren, hat sich ne Freundin mein Rad geschnappt und ist zu mir nach Hause gefahren und hat meiner Mutter Bescheid gegeben. Die hat dann grummelnd das Familienauto genommen, die Freundin eingepackt und ist zur Schule gefahren um mich abzuholen. Gang ins Rektorat, "meine Tochter ist verletzt, die kommt morgen nicht zur Schule". Keine Diskussion, Feddisch. Mama war da sehr resolut.

      Zu Hause kam dann bei immer noch verschmutzten Flächen ne nach Friseur stinkende, blubbrige Flüssigkeit drauf, die Staub und Fasern aus der Wunde schäumte. Das war unangenehm, aber kein Vergleich zu der Tourtur mit dem Kodanspray durch die Sportlehrer. War die Wunde sauber und trocken, wurde Gaze oder frisch gebügelte Stofftaschentücher dick mit dem Honig eingeträufelt und locker auf die betroffene Stelle gelegt. Dann ein frisch gewaschenes und gebügeltes Handtuch drumm und ab ins Kinderzimmer. Am Tag drauf durfte ich zu Hause bleiben und der Honigverband wurde nach Bedarf erneuert. Nach 24 bis 36 Stunden waren die Abschürfungen zu, nicht rot und blieben trocken. Ich mußte wieder zur Schule radeln...

      Heutzutage schneid ich mich eher regelmäßig an den Blättern vom Drucker, an den Futterdosen von meinem Kater oder an Fischdosen für s Abendessen. Finger unter den Wasserhahn, bis er nimmer blutet, Honig auf ein Gazestück, locker auflegen, 2. Finger zum Fixieren mit Pflaster ohne Gaze von der Rolle festkleben und am nächsten Tag ist alles gut...

      Als man mir 2021 meinen Göttergatten nach 12 Wochen Krankenhausaufenthalt mit offenen Diabetikerbeinen nach Hause brachte, hab ich mit solchen Honigverbänden innerhalb von 12 Tagen die Wunden an seinen Schienbeinen geschlossen bekommen. Unser Hausarzt war völlig von der Rolle, der traute seinen Augen kaum, als beim dritten Wochenbesuch nicht mal mehr rosa Stellen zu sehen waren.
    • Oma aus der Stadt schrieb:

      Im Schulsport gab es dann vor 50 Jahren erstmals "Behandlungen" durch die Sportlehrer mit sowas wie Kodanspray auf aufgeschürfte Hände, Knie oder Knöchel. Das war extrtem übel. Die Wunde wurde garnicht gesäubert, nur das Spray drauf. Das hat gebrannt wie Sau
      Das war in den 80igern auch noch gang und gäbe, war aber schon jeher eine Fehlanwendung.
      Kodan tinktur forte habe ich hier auch das ist und war schon immer eine Hautantiseptik und keine Wundantiseptik. Das ist mehr als logisch das es brennt wie Sau wenn Alkohol in die Wunde kommt.

      kodan® Tinktur forte farblos - schülke
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Oma aus der Stadt schrieb:

      rapoloda schrieb:

      Hallo ,Ich habe einen ähnlichen Lagerbestand an kaltgeschleudertem Honig hier, magst du mir mal die Anwendung erläutern? ich wuerde das gerne mal testen.
      vor 55 Jahren, als koi Sau ein "EDC-Kit" hatte: typische kleine Schnittverletzung (mit dem Taschenmesser abgerutscht, an nem Blatt Papier oder Gras geschnitten, mit nem Konservendeckel geschnitten, ...) mit dem Mund aussaugen, dann irgendwas (Halstuch, Taschentuch) um den Finger/Handrücken/Handinnenfläche wickeln und zu Fuß nach Hause. Dort entweder mit Leitungswasser oder Salzwasser Wunde reinigen, so gut es geht. Austretendes Blut mit Papiertaschentuch, frisch gebügeltem Stofftaschentuch solange aufsaugen, bis die Wunde trocken blieb. "klebte" ich dann die Wunde schlicht mit den Pflaster aus dem Erste Hilfe Schrank zu, hat sie spätestens nach 12 Stunden genäßt, gepocht und es gab über die Länge des Schnittes außen rum ne heiße, rote Fläche.Mama hat dann das Pflaster weggemacht, sich das Elend angeguckt, die Wunde auseinandergezogen, und nochmal unter Leitungswasser gründlich gereinigt. Mit Gaze aus dem Erste Hilfe Schrank getrocknet und dann den Honig vom Teelöffel in die Wunde tropfen lassen, bis der Schnitt komplett befüllt war. Dann die Wunde vorsichtig mit ganz wenig Kraft leicht zusammengedückt, so daß ein bissy Honig als "Wurst" ca. nen 1/10 mm über die Wundränder geflossen ist. Nun den kompletten Gazeteil eines neuen Pflasters ebenfalls leicht mit Honig beträufelt und locker über die Wunde. Das kalte Wasser tat gut, das Pochen wurde schwächer. Dann wurde der Finger per Pflaster von der Rolle mit dem benachbarten Finger zusammengeklebt und so ruhiggestellt. Und ich für den Rest des Tages ins Kinderzimmer verbannt. Ich durfte im Bett ein Buch lesen, aber nicht mit der verletzten Hand irgend was arbeiten. Am nächsten Morgen wurde das Klebepflaster mit der Schere aufgeschnitten und das locker aufliegende Pflaster entfernt. Meist war dann kein heißer, roter Rand mehr um den Schnitt und der verbliebene Honig wurde schlicht abgeschleckt.

      Meine Schlukameradinnen hatten immer Horrorgeschichten von Jodtinktur und kämpften tagelang mit brennenden Behandlungen.

      Im Schulsport gab es dann vor 50 Jahren erstmals "Behandlungen" durch die Sportlehrer mit sowas wie Kodanspray auf aufgeschürfte Hände, Knie oder Knöchel. Das war extrtem übel. Die Wunde wurde garnicht gesäubert, nur das Spray drauf. Das hat gebrannt wie Sau. Nachdem ich gesehen hab, wie meine Freundinnen geheult haben, hab ich eine solche Behandlung immer dankend abgelehnt und bin die die Waschräume, um die aufgeschürften Stellen laaaaange unters kalte Wasser zu halten.

      Konnte ich mit der Verletzung nicht die 4 km mit dem Rad nach Hause fahren, hat sich ne Freundin mein Rad geschnappt und ist zu mir nach Hause gefahren und hat meiner Mutter Bescheid gegeben. Die hat dann grummelnd das Familienauto genommen, die Freundin eingepackt und ist zur Schule gefahren um mich abzuholen. Gang ins Rektorat, "meine Tochter ist verletzt, die kommt morgen nicht zur Schule". Keine Diskussion, Feddisch. Mama war da sehr resolut.

      Zu Hause kam dann bei immer noch verschmutzten Flächen ne nach Friseur stinkende, blubbrige Flüssigkeit drauf, die Staub und Fasern aus der Wunde schäumte. Das war unangenehm, aber kein Vergleich zu der Tourtur mit dem Kodanspray durch die Sportlehrer. War die Wunde sauber und trocken, wurde Gaze oder frisch gebügelte Stofftaschentücher dick mit dem Honig eingeträufelt und locker auf die betroffene Stelle gelegt. Dann ein frisch gewaschenes und gebügeltes Handtuch drumm und ab ins Kinderzimmer. Am Tag drauf durfte ich zu Hause bleiben und der Honigverband wurde nach Bedarf erneuert. Nach 24 bis 36 Stunden waren die Abschürfungen zu, nicht rot und blieben trocken. Ich mußte wieder zur Schule radeln...

      Heutzutage schneid ich mich eher regelmäßig an den Blättern vom Drucker, an den Futterdosen von meinem Kater oder an Fischdosen für s Abendessen. Finger unter den Wasserhahn, bis er nimmer blutet, Honig auf ein Gazestück, locker auflegen, 2. Finger zum Fixieren mit Pflaster ohne Gaze von der Rolle festkleben und am nächsten Tag ist alles gut..
      Mehl auf Brandwunden, Honig auf offene Wunden, sind nicht umsonst Themen in meinen Erste Hilfe Kursen. Lasst diesen scheiß einfach.
      Unsaubere Materialien mit Pilz und Keim Belastungen haben in Verletzungen nix verloren.
      Gefahr einer Sepsis, Todesursache Nummer 2 in Deutschland, bei nicht bemerken oder ohne Behandlung tödlichkeit von 50%
    • Danielzett schrieb:

      Honig auf offene Wunden, sind nicht umsonst Themen in meinen Erste Hilfe Kursen. Lasst diesen scheiß einfach.
      Ich empfehle dir dringend mal etwas allgemeinmedizinische Fortbildung. Es gibt mittlerweile sogar Honighaltige Produkte zur Wundbehandlung.

      Gemeinsamer Bundesausschuss schrieb:

      Berlin, 17. Juni 2025 – Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass Honig oder Bestandteile des Honigs durch pharmakologische Wirkung die Wundheilung aktiv beeinflussen können – honighaltige Produkte zur Wundbehandlung besitzen damit Eigenschaften, die über die eines Verbandmittels mit ergänzenden Eigenschaften, wie sie beispielhaft in Anlage Va Teil 2 der Arzneimittel-Richtlinie genannt sind, hinausgehen.
      Quelle: Klarstellender Beschluss in Kraft getreten: Honighaltige Produkte zur Wundbehandlung sind keine Verbandmittel - Gemeinsamer Bundesausschuss

      Schwan-Apotheke schrieb:

      In der medizinischen Wundversorgung kommt Manukahonig z. B. als konfektioniertes Wundpflaster zum Einsatz. Allerdings nur in steriler Form und auch nur dann, wenn eine Zulassung als Medizinprodukt gegeben ist. Hintergrund dafür sind Studien, die zeigen, dass Manuka Wundinfektionen hemmen und sogar gegen resistente Bakterien wirksam sein kann. Manche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Manukahonig die Heilung zusätzlich fördert, indem er Entzündungen bremst, den Aufbau von Bindegewebe anregt und die Bildung neuer Blutgefäße unterstützt.
      Quelle: Honig in der Medizin: Natürliches Antibiotikum bei Wunden - Schwan Apotheke in 99084 Erfurt

      Weitere Quellen:
      Honig hilft bei Problemwunden: "Medihoney" wirkt oft sogar besser als Antibiotika
      Neu: Nachweispflicht für honighaltige Wundprodukte

      Das einzige Wo solche Produkte oder Honig nix zu suchen hat sind infizierte WUnden bzw. HAushaltshonig generell:
      Deutsche Gesellschaft fuer Allgemeine und Krankenhaus-Hygiene e.V.

      Der Grund warum ihr das den Leuten in den Erste Hilfe Kursen nicht beibringen sollt mit dem Honig ist der, das man i.d.R. keinen Manuka Medihoney im Auto oder im Wald greifbar hat und das auch nicht funktioniert, da hierzu erst einmal die Wunde sauber sein und die Blutgerinnung vollständig eingesetzt haben muss. Des Weiteren ist das in den Erste Hilfe Kursen auch ne Haftungsfrage den wir reden hier ja von Wundversorgung und nicht von Erster Hilfe, das sind zwei paar Schuhe.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Südprepper schrieb:

      Der Grund warum ihr das den Leuten in den Erste Hilfe Kursen nicht beibringen sollt mit dem Honig ist der, das man i.d.R. keinen Manuka Medihoney im Auto oder im Wald greifbar hat und das auch nicht funktioniert, da hierzu erst einmal die Wunde sauber sein und die Blutgerinnung vollständig eingesetzt haben muss. Des Weiteren ist das in den Erste Hilfe Kursen auch ne Haftungsfrage den wir reden hier ja von Wundversorgung und nicht von Erster Hilfe, das sind zwei paar Schuhe.
      Boa also ich nehme hier Mal meinen Abschied
      Südprepper honighaltig ist was anderes als Purer Honig. Alle Beispiele oben bezogen sich auf stinknormalen Honig bei zum Teil offenen Verletzungen und Infektionen!
      Alles was nicht deiner Meinung entspricht oder diese stützt wird von dir als so ziemlich einzigster aktiver Mod hier, gar nicht erst freigeschaltet.
      Ich bin was das medizinische angeht definitiv hochwertig ausgebildet und auch im praktischen aktiv aber deine Meinung ist das einzig richtige.

      Borath nein nur weil etwas nicht negativ ausgeht hat man noch lange nicht Recht.

      Im allgemeinen wird hier von Monat zu Monat mehr geschwurbel verzählt

      Macht's guat

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Südprepper () aus folgendem Grund: Zitat eingefügt

    • Danielzett schrieb:

      Im allgemeinen wird hier von Monat zu Monat mehr geschwurbel verzählt
      Passt etwas nicht in das Weltbild eines Menschen ist es heutzutage alles Geschwurbel....
      Du stellst also sogar medizinische Quellen in Frage !?

      Und man kann auch puren Honig darauf geben wenn das Medihoney ist. Lese dich mal ein und du wirst merken das es da mehr gibt. Und glaub mir ich habe über 25 Jahre Berufserfahrung in diversen Bereichen der Medizin und darunter auch im Rettungsdienst und das war für mich jetzt nix neues.

      Falls du es wissenschaftlich haben willst dann hier:
      Honey as a topical treatment for wounds - Jull, AB - 2015 | Cochrane Library
      724 25..30
      Honig zur örtlichen Behandlung von akuten und chronischen Wunden | Cochrane

      Danielzett schrieb:

      Alles was nicht deiner Meinung entspricht oder diese stützt wird von dir als so ziemlich einzigster aktiver Mod hier, gar nicht erst freigeschaltet.
      Wo habe ich denn etwas nicht freigeschaltet - Ich hab nix mehr in der Moderation stehen zu dem Thema.

      Danielzett schrieb:

      Ich bin was das medizinische angeht definitiv hochwertig ausgebildet und auch im praktischen aktiv aber deine Meinung ist das einzig richtige.
      Ich habe EH und Wundversorgung hier ganz klar differenziert.
      Aber man braucht mir halt auch net ein Appel für ein Ei verkaufen. Es gibt da draußen halt mehr wie man in der reguöären rettungsdienstlichen Ausbildung (RH,RS,RA, NFS) lernt.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Südprepper schrieb:

      Und man kann auch puren Honig darauf geben wenn das Medihoney ist. Lese dich mal ein und du wirst merken das es da mehr gibt. Und glaub mir ich habe über 25 Jahre Berufserfahrung in diversen Bereichen der Medizin und darunter auch im Rettungsdienst und das war für mich jetzt nix neues.
      Dann hast du in etwa soviel Erfahrung wie ich in medizinischen Bereichen.
      Medihonig ist wieder Mal etwas anderes als stinknormaler Honig.
      Passt etwas nicht ins Weltbild.... Du beweist es regelmäßig zum Beispiel jetzt wieder einmal, wundert mich das mein Beitrag noch nicht gelöscht wurde

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Südprepper () aus folgendem Grund: Zitat eingefügt

    • Loco schrieb:

      Ich nutze die Zeit und die Ruhe am Sonntag und backe Brot, mache Kartoffelsalat, erledige die Wäsche und packe meinen Rucksack für morgen.... der Urlaub ist vorbei :thumbdown: Screenshot_20260104_091253_Gallery.jpg

      Nachtrag..... ist wie ich finde recht gut geworden.

      Warum kann ich die Bilder nicht direkt hochladen, muss immer von dem Bild ein Screenshot machen und den kann ich dann hochladen.... seltsam ?(
      Ich mache schon seit 8 Jahren eigenes Brot - kaufe Bio-Weizen 25kg Säcke.

      1kg Brot kostet mich inkl. Weizen und Strom + Zusatzzutaten (Samen und Körner) ziemlich genau 2 EUR pro KG.
      Vor 7 Jahren kostete das KG Bio-Weizen 1,27 EUR, --> heute 1,32 EUR pro KG.

      Aber: Das Brot in der Bäckerei (Sauerteigbrot - wie meins) kostete damals in der Bäckerei 3,5 EUR pro KG. 2,50 pro 700g meist.
      Ich hatte also eine Ersparnis von 1,5 EUR (und damit wurde meine Diamant-Getreidemühle zunächst nach und nach abbezahlt - Kaufpreis war komplett 1200 EUR).

      Nun: Weizen kostet - stand 04.01.2026 1,32 EUR pro KG --> Bäckerei-Brot: 5,20 EUR (700g Vollkorn-Sauerteigbrot). Teilweise 7 EUR pro KG.

      Was will ich sagen: Weizenpreis ist seit 7 Jahren kaum verändert (ich zahlte 2017 28EUR pro 25kg Bio-Weizen, heute 32 EUR --> 15% ca.) - nicht der Rede Wert. Aber das Brot ist um 80%+ teurer geworden.
      Bei den "günstigen" Brotsorten ist es komischerweise noch extremer der Preisanstieg.

      Löhne sind kaum gestiegen - Stromkosten schon - aber wiederum nicht um 80%.

      Will damit sagen, da werden wir ganz schön abgezockt auf dieser "Teuerungswelle".
    • borath schrieb:

      Danielzett schrieb:

      Mehl auf Brandwunden, Honig auf offene Wunden, sind nicht umsonst Themen in meinen Erste Hilfe Kursen. Lasst diesen scheiß einfach.
      Ich habe mal den Spruch gehör: Wer heilt hat recht.Verunreinigungen usw müssen natürlich nicht sein.
      mellifera.de/bien/blog/antibak…-honig-fischermuehle.html

      Ein Artikel zum heimischen Honig.
      Wegen bestimmter chemischer Zusammensetzung nicht so wirkungsvoll wie Manuka, aber in anderen Bereichen ähnlich.
      Wer heilt hat Recht.
      Wer sich nur auf eine Art "Heilung" beschränkt, schränkt sich ein.
      Der Mensch ist mehr als nur ein Zusammenspiel chemischer Komponenten.

      Bienen kleiden ihren Wohnraum komplett aus innen. Sie überziehen ihren Raum, tapezieren in quasi mit Propolis.
      Das Wort Propolis kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie vor der Stadt. Oder aber auch für die Stadt.
      Alles was nicht in den Stock gehört wird propolisiert und damit quasi keimfrei gemacht. Im Mittelalter hat man Erkrankte vor der Stadt in Quarantäne gebracht. Ja, auch ganze Mäuse die im Stock verwenden. Kleineren Müll transportieren sie nach draussen, wenn sie es nicht tragen können - komplett Propolis drum! Dazu gibt's eine spezielle Bienentruppe, hochspezialisiert die nur diese Aufgabe übernimmt. Das Propolis wird zu einem guten Teil aus Kastanienblüten gewonnen. Wer da schon mal hingefasst hat der weiss, das pappt.
      Und jetzt der Dreher zur Heilwirkung einheimischer ( kaltgeschleuderter) Honig, da wirken vor allem Lindenhonige und Kastanienhonige.
    • borath schrieb:

      Südprepper schrieb:

      Euer Nachbar steht sichtlich geschwächt und hilflos mit einer sehr stark blutenden Handverletzung, die mit einem Handtuch notdürftig umwickelt ist vor eurer Tür. Er bittet euch dringend um Hilfe „Bitte helf mir, ich hab mir in die Hand geschnitten, ich kann nicht mehr…“ Im Treppenhaus eine sichtliche gezogene Blutspur auf dem Boden bis vor eure Haustüre bzw. im Schnee vor der Haustüre.


      NUN DIE FRAGE: Was macht ihr in dieser Situation?

      Südprepper schrieb:

      Noch bevor der Nachbar eure Türschwelle überschritten hat und ihr euch herum gedreht habt, gibt es einen dumpfen Schlag und euer Nachbar liegt auf dem Boden.
      Er ist für knapp eine Minute nicht ansprechbar, danach nur sehr verlangsamt. Er ist auffällig stark verschwitzt, blass und sein Puls ist bei ungefähr 45/min.


      NUN DIE FRAGE: Was macht ihr in dieser Situation?
      Hier liegen ja nur ein paar Sekunden zwischen den Statusupdates. Es wäre hilfreich, wenn - wie bereits zuvor geschehen - die Frage zeitlich etwas eingeengt wird, also wie das hier:

      Südprepper schrieb:

      NUN DIE FRAGE: Was macht ihr für den Zeitraum der nächsten 24 Stunden?

      Südprepper schrieb:

      Ihr bewegt euch teilweise völlig außerhalb der Verläufe und Zeiträume.
      Naja die kennen wir ja auch nicht.
      Ironischerweise GENAU dieses durchlebt.

      Nachbar hat Abends Wohnung renoviert - schnitt sich mit Flex in die Hand.
      Stand vor unserer Tür, Blutspur und Hand völlig im Blut und ein Finger sah zerfetzt aus.
      Er ist dann zusammengesackt vor unserer Wohnungstür.

      Wohnungs-Nachbarin (haben wir hinzugeholt) hat Krankenschwester-Ausbildung - hat Notverband angelegt - da kam schon der Krankenwagen.

      Was war das schwerste für mich?
      Der Anblick der zerfetzten Finger dreht einem den Magen um - konnte kaum drauf schauen. Braucht Überwindung.
      Meine Nachbarin hat verbunden (sie kannte es etwas aus dem Beruf) - daher blieb sie ruhig.

      Will damit sagen - man kann sich nicht auf alles vorbereiten - es ist immer gut wenn das nahe "Netzwerk" jemand hat der sich in der Notversorgung auskennt und es praktiziert hat.
      Solche Leute braucht man auch in der Krise besonders die nicht gleich schockiert da stehen.

      Verbandszeug hatten wir gehabt - es hängt im Flur - neben der Eingangstür eine Erste-Hilfe-Tasche (zum mitnehmen) an der WAnd am Hacken. Damit wir es bei Ausflügen nie vergessen und es griffbereit da ist.
    • noidea schrieb:

      Löhne sind kaum gestiegen - Stromkosten schon - aber wiederum nicht um 80%.
      Wenn der Mindestlohn steigt - also die unterste Grenze -, steigen auch die Preise von allem anderen.
      Das Thema ist so komplex, dass ich es nicht durchdringen kann, aber das zeigt zumindest meine Lebenserfahrung aus zwei Industrieländern.

      Die Leute im Mindestlohnbereich bekommen zwar mehr Geldzeichen, können sich aber trotzdem nicht mehr leisten. Trotzdem klopfen sich bestimmte Parteien dafür selbst auf die Schulter....
      Wir werden auf sehr vielen Ebenen veralbert und abgezockt.
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
    • Loco schrieb:

      Ich habe mir nich nie ausgerechnet wieviel ich spare oder was genau mich 1KG Brot kostet, solange es uns schmeckt und das tut es bin ich zufrieden.Aber ja du hast Recht es grenzt schon an abzocke.
      Ich backe mir auch manchmal Brot, aber es ist mehr so Hobby, ganz einfach, weil ich Brot backen können will, wenn ich es mal brauche.
      Aus Preppinggründen habe ich mir da so ein paar Packungen mit Backmischung hingestellt. Die Backmischung ist auch relativ günstig. Und wenn es mal nötig ist, dann kann ich das Brot in der Kokotte auf dem Gaskocher backen. Das geht jedenfalls. Habe ich schon ausprobiert.
      ---
      Du hast keine Chance - aber nutze sie
    • Danielzett schrieb:

      Südprepper schrieb:

      Und man kann auch puren Honig darauf geben wenn das Medihoney ist. Lese dich mal ein und du wirst merken das es da mehr gibt. Und glaub mir ich habe über 25 Jahre Berufserfahrung in diversen Bereichen der Medizin und darunter auch im Rettungsdienst und das war für mich jetzt nix neues.
      Dann hast du in etwa soviel Erfahrung wie ich in medizinischen Bereichen.Medihonig ist wieder Mal etwas anderes als stinknormaler Honig.
      Passt etwas nicht ins Weltbild.... Du beweist es regelmäßig zum Beispiel jetzt wieder einmal, wundert mich das mein Beitrag noch nicht gelöscht wurde
      Honig gehört für mich aufs Brot etc , Verbandmittel im Sinne von zugelassenen Medizinprodukten, und da gibt es sehr moderne speziell für chronische Wunden, auf ebendiese. "Medihoney" scheint ein spezielles Produkt zu sein. Gerade bei Nischenprodukten unterliegt man schneller getarnter Werbung, als man glaubt. Großen Eingang in die professionelle Wundversorgung hat Honig jedenfalls nicht gefunden, im Gegensatz z.B. zum Hydrocolloidpflaster, das als "Blasenpflaster" in jeder Apotheke ausliegt und nit dem einige von uns sicher schon Erfahrungen haben. Das würde ich aber nicht essen wollen. :)
    • Südprepper schrieb:

      Danielzett schrieb:

      Im allgemeinen wird hier von Monat zu Monat mehr geschwurbel verzählt
      Passt etwas nicht in das Weltbild eines Menschen ist es heutzutage alles Geschwurbel....Du stellst also sogar medizinische Quellen in Frage !?

      Und man kann auch puren Honig darauf geben wenn das Medihoney ist. Lese dich mal ein und du wirst merken das es da mehr gibt. Und glaub mir ich habe über 25 Jahre Berufserfahrung in diversen Bereichen der Medizin und darunter auch im Rettungsdienst und das war für mich jetzt nix neues.

      Falls du es wissenschaftlich haben willst dann hier:
      Honey as a topical treatment for wounds - Jull, AB - 2015 | Cochrane Library
      724 25..30
      Honig zur örtlichen Behandlung von akuten und chronischen Wunden | Cochrane

      Danielzett schrieb:

      Alles was nicht deiner Meinung entspricht oder diese stützt wird von dir als so ziemlich einzigster aktiver Mod hier, gar nicht erst freigeschaltet.
      Wo habe ich denn etwas nicht freigeschaltet - Ich hab nix mehr in der Moderation stehen zu dem Thema.

      Danielzett schrieb:

      Ich bin was das medizinische angeht definitiv hochwertig ausgebildet und auch im praktischen aktiv aber deine Meinung ist das einzig richtige.
      Ich habe EH und Wundversorgung hier ganz klar differenziert.Aber man braucht mir halt auch net ein Appel für ein Ei verkaufen. Es gibt da draußen halt mehr wie man in der reguöären rettungsdienstlichen Ausbildung (RH,RS,RA, NFS) lernt.
      Text aus dem deutschsprachigen Link von Südprepper, Hervorhebungen von mir:

      "Überprüft wurde die Evidenz zur Wirkung der Anwendung von Honig auf die Heilung jeglicher Art von Wunden. Es wurden 26 Studien mit insgesamt 3011 Menschen mit unterschiedlichen Arten von Wunden gefunden. In den eingeschlossenen Studien wurde Honig mit verschiedenen Behandlungen verglichen.
      Aufgrund der Unterschiede in den Wundarten und Vergleichsbehandlungen lassen sich keine allgemeinen Schlussfolgerungen über die Wirkung von Honig auf die Wundheilung ziehen. Die Evidenz für die meisten Vergleiche ist von niedriger oder sehr niedriger Qualität. Dies lag vor allem daran, dass Probleme mit dem Design einiger Studien die Ergebnisse unglaubwürdig machten und für viele Endpunkte nur eine geringe Anzahl von Informationen zur Verfügung stand. In einigen Fällen wichen die Ergebnisse der Studien erheblich voneinander ab.
      Es besteht Evidenz hoher Qualität dafür, dass Verbrennungen 2. Grades mit Honig etwa 4 bis 5 Tage schneller heilen als mit konventionellen Verbänden. Es besteht Evidenz moderater Qualität dafür, dass Honig wirksamer zur Wundheilung von infizierten Wunden nach chirurgischen Eingriffen ist, als Antiseptika mit anschließendem Mullverband.
      Es ist unklar, ob die Behandlung mit Honig bei Verbrennungen, gemischten akuten und chronischen Wunden, Dekubitus, Fournier'schen Gangränen, venösen Beingeschwüren, kleinen akuten Wunden, diabetischen Fußgeschwüren und Leishmaniose besser oder schlechter als andere Behandlungen ist, da die bestehende Evidenz meist von niedriger oder sehr niedriger Qualität ist."

      Das heißt also für mich: Studiendesigns zu schlecht, Studien weichen voneinander ab, zu wenig Informationen usw. usf. Eine Überzeugung zur Anwendung von Honig auf Wunden lässt sich nur für "Verbrennungen 2. Grades" behaupten. Also z.B. schwerer Sonnenbrand... Na ja. Nicht überzeugend. Und na ja, ein Fourniersches Gangrän: kann ja jeder mal nachschlagen, was das ist. Letalität heutzutage mit und ohne Honig bei 20% (auf der Intensivstation), bleibende schwere Schäden bei den Überlebenden. Lange her, dass ich sowas gesehen habe, aber sehr beeindruckend. Da wäre niemand auf die Idee zu kommen, Nahrungsmittel auf schwerste Wunden zu schmieren.
      Abgesehen davon ist der Text von 2014, also veraltet.