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Kommende Weltwirtschaftskrise

  • Man sieht erste Erfolge bei der Preisgestaltung an Tankstellen ( Ironie). Mit einer App hab ich das etwas verfolgt. Die Preise waren in der früh niedriger, stiegen dann zur Zeit des Berufsverkehrs. Ab etwa 20Uhr wieder niedriger ( mit mehreren Wechseln dazwischen). Jetzt: letzte Anpassung gestern um 23:xx je nach Tankstelle um etwa sechs Cent mehr. Dort bleibt er jetzt. Meine Voraussage er wird mittags um mindestens fünf Cent steigen. Fallen wird er nicht mehr, weil er darf ja nur einmal täglich erhöht werden.

    Zur Liste von @Bodo Blockmann möcht ich noch hinzufügen
    -Glas, Glas ist extrem energieintensiv.
    -Papier, dito.
    Was ich mir vorstellen kann ist, dass zum Beispiel in der Lebensmittelverpackung eine Änderung eintritt. Also weg von Glas zu einer Art dünnerer "Plastikverpackung" was sich evtl auf die Haltbarkeit von Konserven auswirkt.
    Und eine Verteuerung bei Büchern. Nun könnte man sagen, Buch tut es als Datei. Dennoch finde ich Sachbücher in gedruckter Form besser. ( Zurück zu den Bibliotheken).

    Edit die erste Meldung in den MSM zu der Versorgung mit Treibstoff

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fifth age ()

  • Fifth age schrieb:

    Man sieht erste Erfolge bei der Preisgestaltung an Tankstellen ( Ironie). Mit einer App hab ich das etwas verfolgt. Die Preise waren in der früh niedriger, stiegen dann zur Zeit des Berufsverkehrs. Ab etwa 20Uhr wieder niedriger ( mit mehreren Wechseln dazwischen). Jetzt: letzte Anpassung gestern um 23:xx je nach Tankstelle um etwa sechs Cent mehr. Dort bleibt er jetzt. Meine Voraussage er wird mittags um mindestens fünf Cent steigen. Fallen wird er nicht mehr, weil er darf ja nur einmal täglich erhöht werden.

    Zur Liste von @Bodo Blockmann möcht ich noch hinzufügen
    -Glas, Glas ist extrem energieintensiv.
    -Papier, dito.
    Was ich mir vorstellen kann ist, dass zum Beispiel in der Lebensmittelverpackung eine Änderung eintritt. Also weg von Glas zu einer Art dünnerer "Plastikverpackung" was sich evtl auf die Haltbarkeit von Konserven auswirkt.
    Und eine Verteuerung bei Büchern. Nun könnte man sagen, Buch tut es als Datei. Dennoch finde ich Sachbücher in gedruckter Form besser. ( Zurück zu den Bibliotheken).
    Hier ist der Preis - bis jetzt - unverändert.
    Gestern Abend lag Super E5 bei durchschnittlich 2,14 bis 2,18 ct je nach Tankstelle. Der Preis schwankte gestern zwischen 2,10 und 2,22.

    Heute liegen die Preise alle bei 2,14 bis 2,16.
    Ich sag mal so... ich tanke gleich nochmal voll...


    Diesel ist hier natürlich um einiges teurer: 2,30 bei fast allen Tankstellen in der näheren Umgebung. Mal sehen, was die Preise nach 12 Uhr tun.
  • Runter korrigiert hat hier gar nichts - zumindest, wenn ich nach meiner Sprit-App gehe.

    Dafür sind Punkt 12 alle Preise kräftig gestiegen, aber gut 1 bis 1,5 Stunden später wieder leicht gefallen.


    Ich hatte ja um ca. 11:30 nochmal E5 getankt, für 2,14ct / Liter.

    Danach bin ich weiter gefahren, da ich einen Termin hatte. Um ca. 12:30 war ich an meinem Zielort und da ich dort ein bisschen warten musste, hab ich nochmal in die App geschaut. Die Tankstelle, wo ich zuvor getankt hatte, lag nun bei bei 2,24ct / Liter. Auf dem Rückweg bin ich erneut an dieser Tankstelle vorbei gekommen. Das war ca 13:15. Da war der Preis wieder gefallen, auf 2,20ct.

    Mal sehen, wie sich das einpendelt...
  • Fifth age schrieb:


    Edit die erste Meldung in den MSM zu der Versorgung mit Treibstoff


    Zu dem Video: Da wird gesagt, dass die Krise Auswirkungen haben könnte, die mit der Corona-Pandemie vergleichbar sein könnte. Das ist jedoch grundsätzlich falsch, weil die Corona-Massnahmen eine politische Entscheidung waren, die gemacht wurde, um die Leute, wie man hoffte, vor Corona zu schützen. Diese Entscheidung konnte man ohne weiteres ändern, als es den Politikern wünschenswert erschien.
    Das ist aber bei dem Iran-Krieg und bei der aktuellen Krise ganz anders. Zum einen gibt es da zwei Seiten, die über den weiteren Fortgang entscheiden. Politiker können nicht einfach sagen, dass die Straße von Hormuz jetzt wieder auf ist oder plötzlich wieder genug Flugbenzin vorhanden ist oder genug Dünger. Das sind gegebene Fakten, auf die die Politik so oder so reagiert, und die sie nicht ignorieren kann. Da werden keine Knappheiten simuliert, gehe ich jedenfalls von aus, sondern es sind wirklich Knappheiten vorhanden. Kann man sich jetzt überlegen, ob man in Niedersachsen mit dem Fracking von Gas beginnt, oder was man jetzt macht. Aber einfach einen Beschluss fassen, dass jetzt wieder alles vorbei ist, den kann man nicht.

    Deshalb ist die Lage eine ganz andere als bei Corona und die Situation ist nicht mit Corona vergleichbar.
    Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3
  • Es ging rein um ähnliche Auswirkungen.
    Und damit meinte ich zum Beispiel
    Home Office ist angedacht,
    Wirtschaftliche Auswirkungen,
    Veränderte Lieferketten ( der Betrieb der momentan Energie hat produziert halt)
    Entlassungen bzw Kurzarbeitswelle
    Evtl Reisebeschränkungen ( sehen wir ja schon welche Airline war es die zwischen 20 und 40 Fliegern parkt)
    Es ging um Ähnlichkeiten nicht um Ursachen.
    Edit.https://www.politico.eu/article/brussels-urges-europeans-to-travel-less-to-avoid-spiraling-energy-costs/
    Es geht vorerst um "freiwillige Maßnahmen"...
    In einem anderen Artikel ( weiss nicht mehr wo) wurde ein Zeitraum von zwei Wochen genannt, für freiwillige Maßnahmen, um dem "Energiemangel" die Spitze zu nehmen. Erinnert mich stark an "flaten the curve". Sogar die Sprache ähnelt sich.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fifth age ()

  • Fifth age schrieb:

    Es ging rein um ähnliche Auswirkungen.
    ... Sogar die Sprache ähnelt sich.
    Ja, es sieht zunächst vielleicht ähnlich aus. Doch diese Krise ist ganz anders, wirtschaftlich und vor allem geopolitisch. Sie zieht auch nach und nach immer weitere Kreise. Man kann gar kein Ende erkennen.
    Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3
  • Sagt mal ist euch eigentlich klar, dass die Preise in z.B. Polen und Luxemburg relativ normal sind?
    Nur im besten Buntland aller Zeiten wo es Steuern auf Steuern (!!!, s.u.) gibt, wirken selbige wie ein extremer Hebel auf minimal schwankende Ölpreise.
    • Energiesteuer (ehemals Mineralölsteuer)
    • CO₂-Abgabe (CO₂-Steuer)
    • Mehrwertsteuer (MwSt)
    • Erdölbevorratungsabgabe (EBV)
    Wenn ihr also Kraftstoff kauft (mit eurem bereits versteuertem Geld) dürft ihr nochmal so richtig an den Staat blechen. Mehr als die Hälfte...
    Zusammengefasst machen diese staatlichen Anteile bei einem angenommenen Benzinpreis von 1,94 € pro Liter etwa 1,14 € aus.

    Beim Benzinpreis entsteht ein nämlich ein Kaskadeneffekt, da die Steuern nacheinander berechnet werden:
    1. Zuerst werden die fixen Beträge wie die Energiesteuer, die CO₂-Abgabe und der EBV-Beitrag auf den Warenwert (den Netto-Einkaufspreis der Tankstelle) aufgeschlagen.
    2. Am Ende wird auf diese gesamte Summe die Mehrwertsteuer von 19 % erhoben.

    Polen senkt steuern und Deutschland legt Preisänderungen einmal pro Tag fest.
    So viel zur "Welt"wirtschaftskrise - oder vielleicht doch nur selbst gewählte Wirtschaftskrise in Deutschland?

    Tax the hell outta `em würde mir als Beschreibung zur Situation einfallen....
    Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
  • borath schrieb:

    Beim Benzinpreis entsteht ein nämlich ein Kaskadeneffekt, da die Steuern nacheinander berechnet werden:
    1. Zuerst werden die fixen Beträge wie die Energiesteuer, die CO₂-Abgabe und der EBV-Beitrag auf den Warenwert (den Netto-Einkaufspreis der Tankstelle) aufgeschlagen.
    2. Am Ende wird auf diese gesamte Summe die Mehrwertsteuer von 19 % erhoben.

    Polen senkt steuern und Deutschland legt Preisänderungen einmal pro Tag fest.
    So viel zur "Welt"wirtschaftskrise - oder vielleicht doch nur selbst gewählte Wirtschaftskrise in Deutschland?

    Tax the hell outta `em würde mir als Beschreibung zur Situation einfallen....
    Diese Steuern auf Diesel und Benzin wurden ja schon lange Zeit so erhoben. Das ist nichts Neues. Jetzt könnte man natürlich wie in Polen oder auch anderen Ländern die Treibstoffpreise irgendwie manipulieren, indem man weniger Verbrauchssteuern erhebt. Doch, wie ist es so schön, wir haben an einem Markt Angebot und Nachfrage. Setzt der Staat den Preis durch diese Verbrauchssteuern höher fest als den Marktpreis ohne Steuern, dann senkt er die Nachfrage und schöpft die Differenz aus Marktpreis mit Steuern und Marktpreis ohne Steuern als Verbrauchssteuern ab. Diese Steuern werden je nach Angebots- oder Nachfrageelastizität von den Marktteilnehmern getragen. Was macht man nun, wenn das Angebot an Treibstoff sich jetzt verknappt? Wenn man dann die Verbrauchssteuern senkt, dann erhöht man die Nachfrage und der Preis am Markt erhöht sich auch, entsprechend der Angebotskurve, da ja die Marktpreise sich aufgrund der Knappheitsverhältnisse einpendeln. Das hat man zu Beginn des Ukraine-Krieges feststellen können, als der Staat eben genau so reagiert hat und Milliarden an Euros unsinnig verpulvert wurden. Das Beste für den Staat und auch für den Markt ist es, wenn der Staat gar nicht in den Markt eingreift und lediglich dafür sorgt, dass die Marktteilnehmer eine möglichst große Markttransparenz haben, also genau wissen, wie gerade der Preis an den verschiedenen Tankstellen in der Umgebung ist. Genau das macht der Staat zur Zeit, und ich finde das schon mal sinnvoll.
    Das nächste, was der Staat machen kann, das ist richtig in den Markt eingreifen und irgendwie rationieren. Wollen wir hoffen, dass wir darum herumkommen. Nun ja, Hoffnung ist nicht unbedingt rationales Verhalten.

    Aber solche Verbilligungsaktionen wie in Polen sind nur unsinnig teuer und sie bringen gar nichts. Sie führen nur zu mehr Verbrauch, und zwar einen Verbrauch, den man nicht decken kann.
    Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3
  • Bodo Blockmann schrieb:

    Aber solche Verbilligungsaktionen wie in Polen sind nur unsinnig teuer und sie bringen gar nichts. Sie führen nur zu mehr Verbrauch, und zwar einen Verbrauch, den man nicht decken kann.
    Verstehe ich nicht. Wieso ist das
    1) "unsinnig" teuer?
    2) wieso steigt deswegen der Verbrauch an?

    Cosynox, du musst nicht antworten. :)
    Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
  • Klar ist bekannt, dass wir am meisten blechen dürfen.

    So ist das halt mit den Sozis. Da kennen die Steuern nur eine Richtung: immer höher, immer mehr.
    Die ersten Kommunen kollabieren schon unter den Kosten, aber ich wette, deren einzige Lösung dafür wird ebenfalls sein: Höhere Steuern & Mehr Steuern.

    Vielleicht hat das funktioniert, als wir wirtschaftlich wirklich mal richtig stark waren und die Industrie gebrummt hat. Aber jetzt, wo alles im Niedergang ist, kann sich der ganze Polit-Filz ein Einbrechen der Steuereinnahmen nicht leisten, weil das Geld gebraucht wird, um seine ganzen Ja-Sager, Mitläufer und NGO-Freunde bei Laune zu halten.

    Und somit heißt es fröhlich: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
  • borath schrieb:

    Bodo Blockmann schrieb:

    Aber solche Verbilligungsaktionen wie in Polen sind nur unsinnig teuer und sie bringen gar nichts. Sie führen nur zu mehr Verbrauch, und zwar einen Verbrauch, den man nicht decken kann.
    Verstehe ich nicht. Wieso ist das1) "unsinnig" teuer?
    2) wieso steigt deswegen der Verbrauch an?

    Cosynox, du musst nicht antworten. :)
    Mehrverbraucht ist unbegründet - nur der Effekt wie damals das Klopapier - Leute horten Klopapier aber die Klo-Frequenz ist geblieben. Daher haben die Klopapier-Hersteller richtig reagiert - keine Produktionskapazitäten geändert.

    Selbes Prinzip bei Diesel und Benzin.
    Verbilligen wird bewirken dass Leute mit Kanistern kommen. Und dass sie grundsätzlich weiter fahren (damit etwas Mehrverbrauch in manchen Regionen durch solche Abenteurer).

    PS: unsere Regierungsaktion ist GEGEN die Bürger gerichtet: 1x am Tag Preis anheben.
    Es müsste genau andersherum sein - max. 1x am Tag senken. Dann würden die Tankstellen eher niedrig kalkulieren da dann die Nachbar-Tankstelle alle Kunden abriegt und man selbst den Preis nicht mehr senken kann. Werden alle automatisch "knapper" kalkulieren.
    Jetzt kalkulieren alle eher auf Risiko (also höher).
  • Der Staat sollte am besten gar nicht eingreifen. Alle staatlichen Regulierungen bringen nur mehr Bürokratie und Geldabflüsse in zwangsläufig immer vorhandene Regelungslücken. Es ist eine sinnlose Umverteilung. Das was der Bürger auf den ersten Blick (wenn überhaupt) spart, fehlt an anderer Stelle im Staatshaushalt. Es soll sich bitte niemand einbilden, dass die Ölkonzerne dadurch nur einen Euro weniger verdienen.
    Außerdem muss ich die Aussage von Bodo Blockmann unterstützen. Natürlich führt ein künstlich über Steuergelder subventionierter Benzinpreis zu einem höheren Gesamtverbrauch und somit zu einer weiteren Verknappung. Jeder geistig vernünftige Nicht-Millionär fährt dann einfach im Gesamtdurchschnitt weniger. Weil mehr die Öffentlichen, die Beine oder das Fahrrad genutzt werden. Das ist als allgemeingültige Aussage zu verstehen die sich auf den Durchschnittlichen Bundesbürger bezieht, im Einzelfall mag es natürlich auch viele Fälle geben, die aus individuellen Gründen nicht weniger Benzin verbrauchen, aber im Durchschnitt aller ist es halt so.

    Bewusst übertriebenes Theoriebeispiel: Hatte Klopapier zu Beginn der Pandiemie 100€ pro Rolle gekostet, hätten sich nicht so viele Irre eine Palette Klopapier in den Keller gestellt und es hätte keine Knappheit gegeben.
  • borath schrieb:

    Bodo Blockmann schrieb:

    Aber solche Verbilligungsaktionen wie in Polen sind nur unsinnig teuer und sie bringen gar nichts. Sie führen nur zu mehr Verbrauch, und zwar einen Verbrauch, den man nicht decken kann.
    Verstehe ich nicht. Wieso ist das1) "unsinnig" teuer?
    2) wieso steigt deswegen der Verbrauch an?

    Cosynox, du musst nicht antworten. :)
    Es ist komplett einfach. Volkswirtschaftslehre, erste Stunde. Eine Nachfragekurve fällt bei steigenden Preisen. Umgekehrt steigt die Nachfrage bei sinkenden Preisen, ceteris paribus. Unsinnig teuer ist es, weil sich die Angebotskurve nach links verschoben hat (höhere Grenzkosten pro Einheit, Liter).
    Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3
  • M-J-N schrieb:

    Bewusst übertriebenes Theoriebeispiel: Hatte Klopapier zu Beginn der Pandiemie 100€ pro Rolle gekostet, hätten sich nicht so viele Irre eine Palette Klopapier in den Keller gestellt und es hätte keine Knappheit gegeben.
    Genau das ist es, denn bei der aktuellen Situation haben wir einen Mangel durch den Iran Krieg und steigende Preise parallel.
    Bei Corona haben die Leute gebunkert weil sie dachten es gibt nix mehr und dadurch kam es zu einem Mangel. Wäre sicher nicht passiert wenn das so gewesen wäre wie du schreibst.
    100 Prozent korrekt!

    Bodo Blockmann schrieb:

    Es ist komplett einfach. Volkswirtschaftslehre, erste Stunde. Eine Nachfragekurve fällt bei steigenden Preisen. Umgekehrt steigt die Nachfrage bei sinkenden Preisen, ceteris paribus. Unsinnig teuer ist es, weil sich die Angebotskurve nach links verschoben hat (höhere Grenzkosten pro Einheit, Liter).
    Nein - dann müsste das ja grundsätzlich der Fall sein, also auch wenn der Literpreis von 1.68 auf 1,58 gefallen ist. Natürlich gibt es einige die dann Tanken fahren wenn es günstiger ist und sich dann den ganzen Tank voll machen (steigende Nachfrage). Im Moment sind allerdings mal wieder genau die Schuld, die auch bei Corona Schuld waren. Damals haben sie alle die Supermärkte leer geräumt weil keiner was zu Hause hatte und in der aktuellen Situation sind sie Tanktouristen, und machen alles voll was geht wenn der Preis bei unter zwei Euro liegt.

    Es sind in der Krise, in der wir uns befinden IMMER die , die auf Sicht fahren.
    Hätten die sich vor 10 Jahren ein Kanister ins Auto gestellt und einen in den Keller, dann wären sie fast ne Tankfüllung hinter den Preisen geblieben. NEiIN - Was machen sie ? Sie kaufen ganze Tankstellen stellen leer wenn der Spritpreis stark fällt. Es sind nicht die Preise das Problem sondern der kognitiv-geistige Horizont der Leute.

    Wir werden in der Krise in der wir uns seit 2020 befinden jetzt weiter steigende Preise sehen in den nächsten Wochen und Monaten und das wird dann sukzessive in allen Bereichen sichtbar werden bis hin zum großen Knall.

    Es wird nicht mehr besser werden - Guckt doch mal seit 2020 zurück.
    Wurde es irgendwo noch besser seither ?

    Ich bin schon mal gespannt wie sich das bei uns hier verhält wenn es zu Warenknappheiten bei den Lebensmitteln kommt infolge verschiedener Ursachen.
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
  • Südprepper schrieb:

    Ich bin schon mal gespannt wie sich das bei uns hier verhält wenn es zu Warenknappheiten bei den Lebensmitteln kommt infolge verschiedener Ursachen.
    Meine Einschätzung ist, dass es bis zur echten Warenknappheit bei uns noch etwas dauern könnte, denn mit unserem Geld werden wir einfach den ärmeren Ländern alles wegkaufen.
    Dafür wirds mit Sicherheit teurer.
    Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
  • Wir werden auch Lücken sehen, insbesondere weil bestimmte Dinge durch die Energiekrise nicht mehr hergestellt werden können.
    Ich denke den Leuten wird´s dämmern wenn es nur noch eine Einheitliche Notfallverpackung gibt mit standardisiertem Inhalt und maximalen Preisen. Das denke ich werden wir sehen und Luxusartikel fehlen dann.

    Erklären wird man dies mit dem Irankrieg. Wobei ich nicht der Meinung bin das wir mit Unserer Währung was wegkaufen, sondern unsere Währung das Problem ist.
    Denn wenn ich feststellen muss das deutsche Artikel mit Re-Import oder billiger sind als bei uns, das eher unserer Währung das Problem ist. Sonst hätte sich auch der Goldpreis in den letzten 25 Jahren nicht vervierzehnfacht.
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
  • Südprepper schrieb:






    Denn wenn ich feststellen muss das deutsche Artikel mit Re-Import oder billiger sind als bei uns, das eher unserer Währung das Problem ist.
    Das hat nicht unbedingt was mit der Währung zu tun eher mit der Preispolitik der Unternehmen.

    Man bekommt Autos als Reimport oft günstiger weil die Unternehmen ihre Preise anpassen - und in Deutschland zahlen die Leute einfach mehr fürs gleiche und das Unternehmen macht mehr Gewinn.
  • Ja durchaus ein Argument, was sicherlich dazu beiträgt.
    Ich denke allerdings nicht, das der Euro so stark ist und so viel Wohlstand sichert wenn ich mal die Preise bei den Grundnahrungsmitteln vergleiche.

    Natürlich spielen hier viele weitere Faktoren noch ein Rolle, das ist mir bewusst. Aber man sieht halt in Europa überall das gleiche Phänomen was einfach zeigt das der Euro als Währung ein Problem hat.
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)