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Der Bunkerthread für alle bunkerbasierte Themen

    • rapoloda schrieb:

      ich habe einen Luftschutzbunker im Keller im MFH.

      rapoloda schrieb:

      Umliegende Wände mehrere Meter Dick , Decke mit sehr viel Stahl. 2+ Meter dick !
      Sicher ? Oder nur geschätzt ? Weil das ist das erste Bewertungskriterium um eine Einstufung der Schutzraumkategorie vorzunehmen.

      Also wenn ich jetzt interessiert wäre würde mir hier folgende Fragen durch den Kopf gehen:
      • Aus welchem Jahr ist der Bunker
      • Raumfeuchte (also trocken oder feucht)
      • Zustand allgemein
      • Erdüberdeckung in Meter
      • Möglichkeiten einer Lüftung wieder anzubringen (so wie Loco schon erwähnt hat
      Falls der "Bunker feucht, oder direkt unter dem Gebäude ist, ist das eher ein Grund für eine Preisminderung als eine Wertsteigerung. Denn wenn sich das nicht beheben lässt oder der Käufer andere Pläne hat müsste das entsorgt werden, was per se nicht möglich wäre bei einem MFH insofern der Bunker darunter liegt. Bzw. bei Abriss des Gebäudes explodieren hier halt die Entsorgungskosten.

      Also das erste was hier dann wichtig wäre zu prüfen ist die Wandstärke und die Feuchte.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Alles trocken und sauber.
      die anderen Kellerräume auch,
      wurde als Lagerraum genutzt.
      Baujahr unklar, vermutlich irgenwann nach WK2 oder Kellerraum auch früher !
      die Wände sind gemauert ! kein Beton. Die Decke sind Stahlträger, lückenlos aneinander.
      die Decke Des Schutzraumes ist nur ca 180 hoch, die umliegenden Kellerraume, sog Altbau ca 3,5 m hoch!
      ebenso der Abstand zum Keller "daneben " mehrere meter ca 3-4... andere Seite ist Aussenwand, Decke des Schutzraums ca 50cm unter Erdlevel.
      keine Belüftung. "notausgang" ist zugemauert , habe gehört dazu war früher "Brechwerkzeug" in den Schutzräumen gelagert.
      möglicherweise führt der Notausgag auch in den Schutzraum des Nachbarhauses.
    • rapoloda schrieb:

      Baujahr unklar, vermutlich irgenwann nach WK2 oder Kellerraum auch früher !
      die Wände sind gemauert ! kein Beton. Die Decke sind Stahlträger, lückenlos aneinander.
      Ich denke das dies dann ein alter Luftschutzraum ist bzw. ein improv. Fallout Shelter aus den Zeiten des kalten krieges mit dem was du beschreibst.
      Da es gemauerte Wand ist und eine reine Stahlträgerdecke kann man das nicht als Bunker deklarieren.
      Ich würde das ganze als ehemaligen/alten Zivilschutzraum beim Verkauf mit angeben, das wird der Bauweise auch gerecht, weil Bunker würde einen Explosionsschutz suggerieren, der mir hier fehlt.

      Aber ich habe Zweifel das man das dies irgendwie Preissteigernd ist in den vorliegenden Fall.
      Ich denke das muss man psychologisch an den Mann bringen.

      rapoloda schrieb:

      "notausgang" ist zugemauert , habe gehört dazu war früher "Brechwerkzeug" in den Schutzräumen gelagert.
      möglicherweise führt der Notausgag auch in den Schutzraum des Nachbarhauses.
      Das solltest du klären, denn das war früher üblich in alten Gebäuden, das in den Kellern sogenannte Mauerdurcbrüche, bereits beim Hausbau mit angelegt wurden. Die führen tatsächlich meist in den Keller des Nachbargebäudes. Gibts bei uns auch noch im Keller.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Neu

      Südprepper schrieb:

      rapoloda schrieb:

      Baujahr unklar, vermutlich irgenwann nach WK2 oder Kellerraum auch früher !
      die Wände sind gemauert ! kein Beton. Die Decke sind Stahlträger, lückenlos aneinander.
      Ich denke das dies dann ein alter Luftschutzraum ist bzw. ein improv. Fallout Shelter aus den Zeiten des kalten krieges mit dem was du beschreibst.Da es gemauerte Wand ist und eine reine Stahlträgerdecke kann man das nicht als Bunker deklarieren.
      Ich würde das ganze als ehemaligen/alten Zivilschutzraum beim Verkauf mit angeben, das wird der Bauweise auch gerecht, weil Bunker würde einen Explosionsschutz suggerieren, der mir hier fehlt.

      Aber ich habe Zweifel das man das dies irgendwie Preissteigernd ist in den vorliegenden Fall.
      Ich denke das muss man psychologisch an den Mann bringen.

      rapoloda schrieb:

      "notausgang" ist zugemauert , habe gehört dazu war früher "Brechwerkzeug" in den Schutzräumen gelagert.
      möglicherweise führt der Notausgag auch in den Schutzraum des Nachbarhauses.
      Das solltest du klären, denn das war früher üblich in alten Gebäuden, das in den Kellern sogenannte Mauerdurcbrüche, bereits beim Hausbau mit angelegt wurden. Die führen tatsächlich meist in den Keller des Nachbargebäudes. Gibts bei uns auch noch im Keller.
      DANKE,
      Luftschutzraum klingt nach der Korrekten Bezeichnung....
      auf jeden fall macht es den Eindruck , als waeren Personen darin geschutzt, falls eine Druckwelle kommt und/oder das Haus darüber einsturzt.
      Die Grosse, schwere Stahltür macht jedenfall auch einen sicheren Eindruck. ist von aussen auf dem Rahmen/Mauerwerk schliessend, liegt nicht "in" dem Rahmen...
    • Neu

      Da ich in letzter Zeit mit der Google KI viele "Gedankenexperimente" durchgehe, bin ich auf etwas gestoßen, wo ich dennoch an meine persönliche "Grenze" komme wo ich es mir vorstellen kann.
      Und ich will es vorher sagen: seht es nicht als "zu ernst" an ok?

      Das Gedankenexperiment bezieht sich darauf, ja mit einen großen Eurojackpot mit 120 Millionen Euro einen Safeplace zu erschaffen. Mit Geld kann man vieles machen aber nicht alles. Aber bei meinen Gedankenexperiment ging es um einen Bunker unter einen bereits bestehenden Weiler im bayerischen Wald zu kaufen und darunter einen sage und schreibe 1000m² große Bunker bauen zu lassen, wobei dieser "aufgeteilt" wäre in einen 300m² bereich für "Garage", wartung und Ausrüstung für Fluchtfahrzeuge und der rest wäre halt "normaler Bunkerraum" aber mit einer eigenen KI usw.

      Nur auch um es klar zu stellen: man wäre überrascht was man heute z.b. für 40 Millionen bekommen kann und dass man selbst da ein schönes leben leben könnte. Aber wir sprechen hier ja nur in der Theorie (habe keine 120 Millionen Euro sonst hätte ich euch eingeladen :D )

      Worauf ich hinaus hin ist folgendes.
      War hier jemand schon mal in einen alten Bunker? Weil ich kann mir irgendwie nur schwer vorstellen, wie unter der Erde 1000m² "aussehen"
    • Neu

      stadtfuehrung.info/muenchen/ka…blicke%20in%20unterwelten

      berliner-unterwelten.de/index.html

      hamburgerunterwelten.de/

      Oder mit verschiedenen Städten vor "Unterwelten" googeln.
      Dann gibt's noch die Bunkerfreunde. Gibt's glaub auch in D. Und ich glaube es gibt ein Forum , oder wars ein historisch interessiertes Forum, mit dem Faden über Bunker?

      Dann noch diesen Beitrag zdf.de/video/dokus/zdf-info-10…nker-und-schutzraeume-100

      Und, nur um der Vorstellung wegen. Elementary Staffel vier, Folge 18. Bereit oder nicht.
    • Neu

      Felsenkrankenhaus in Budapest,
      Sehr interessanter Ort mit toller Ausstellung.
      Ist eine Bunkeranlage, die im Kalten Krieg als Atombunker für das Personal der Uniklinik umgebaut wurde, um nach einem Krieg die Bevölkerung medizinisch versorgen zu können.

      sziklakorhaz.eu/de/virtuelles-museum

      ansonsten googeln gibt viele Fotos
      „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

      Henry Ford
    • Neu

      Fifth age schrieb:

      rapoloda schrieb:

      die Wände sind gemauert ! kein Beton. Die Decke sind Stahlträger, lückenlos aneinander.
      Das sind so schmale? Vlt fünf cm breit am Flansch?Ist da eine Art Gewölbe dazwischen?
      ich schaue nächstes mal genau nach, wenn ich da bin und schreibe dann die Antwort .es sind eher richtige H Träger schätze 15cm und gute Materialstärke, ... Ich messe nach, dann weiss ichs genau.
    • Neu

      Unabhängig davon, meine Denkansätze.
      Erstens: es ist eine Preußische Kappendeckel ( Berliner Decke, hat auch noch regional andere Namen).
      Da ist die Konstruktion mit Trägern und ausgedacht mit Holz oder später Betonsteinen oder auch Klinkern im Verband gemauert. Allen eigen ist ein Abstand der Träger und dazwischen ein Segmentbogen oder ein scheitrechter Bogen. Es ist aber immer ein " Stich" vorhanden. Also ein paar cm mehr Höhe zwischen den Trägern. Das hat man so um die Kaiserzeit gemacht. Über der Decke war dann entweder, Steine, Schlacke oder Sand.
      Früher hießen die Träger I Träger, später dann doppel T.
      Die waren am Flansch eher schmal, der Steg eher hoch. Man hat die Höhe gebraucht um die Zwischenkonstruktion da dazwischen rein zu bekommen. Durch den Stich war das ja schräg. Hab das jetzt drei mal live gesehen. An einem historischen Gebäude von 1890. Einem in Tschechien von etwa 1920 und meinem BJ 1900.
      Die Konstruktion davor war Holzbalkendecke, Fellboden ect. Die zeitlich nochmals davor verschieden Gewölbe.
      Jetzt schreibst du, die Träger sind aneinander.
      Also zweite Idee.
      Da es ein Mehrfamilienhaus ist, kann ich mir vorstellen, dass es zur Kriegszeit ertüchtigt wurde. Darauf würde hindeuten, die extrem dicken Wände und die Differenz in der Höhe der anderen Kellerräume. Dann kann es sein, man hat den grössten Raum genommen. Innen dazugemauert, träger drauf und diese zwei Türen eingebaut. Von denen ja eine noch vorhanden ist.
      Zur Wirksamkeit als Bunker. Völlig unklar!
      Erstens wegen der Statik. Die Träger sind evtl verrostet/ angerostet. Hier müsstest bohren und bestimmen lassen, wie viel tragfähiger Kern da noch da wäre. Kann ich nicht ansatzweise rechnen oder schätzen.
      Die Ziegel! Ich hab woanders schon geschrieben Ziegel sind nicht als Bunkerwände geeignet. Nicht als Schutzraum, nicht bei Erdbeben ect.
      Aber! Jetzt muss man bedenken, die Leute haben das verwendet was sie damals hatten, gegen Bedrohungen die es damals gab. Nun kann es sein, der damalige Besitzer war fähig Stahträger zu organisieren und Ziegel. In Kriegs- oder Vorkriegszeit en. Wo es nicht viel gab! Und alle Produktion quasi an die Fronst ging. Jeder Stahl, Jedes Messing, jede Ressource.
      Das deutet auf eine gewisse Sorgfalt hin, dort einen gewissen Schutz zu bieten.
      Man hat auch nicht mit "bunkerbrechender" Munition da gerechnet. Man hat wahrscheinlich gedacht, dass das gegen Bomben ( die nicht direkte Treffer sind) schützt.
      Abden 30 er Jahren etwa waren dann alle Bunker aus Stahlbeton. Und stellenweise so extrem gewehrt, dass sie auch durch direkte Treffer nicht eingestürzt sind. Ich meine in Berlin steht einer, der auch einen Sprengversuch später überlebt hat.
      Ich mach's ungern, aber das Brauexpertenforum könnte mehr wissen ( Achtung ein sehr unhöfliches Forum).