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Dobrindt fordert Zivilschutzunterricht an deutschen Schulen

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      Autodidakt schrieb:

      Dobrindt für Pflichtunterricht für Zivilschutz und Krisenvorsorge:

      welt.de/politik/deutschland/ar…undesweit-einfuehren.html
      Wer soll diesen Unterricht geben?

      Ich halte diese Idee für lächerlich und in Deutschland nicht umsetzbar und meine Kinder werden wenn es so kommt daran nicht teilnehmen.

      Wir müssen unsere Kindern selbst sensibilisieren und ihnen unser Wissen beibringen.
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      Loco schrieb:

      Wer soll diesen Unterricht geben?
      Niemand. Die Forderung es müsse Unterricht für Thema XY geben, kommt ja andauernd aus der Politik. Wenn es Schulfächer für all diese Forderungen gäbe, müssten die Kinder mehr als 24h am Tag in der Schule sein. Auf die Idee, dass man viele Themen auch einfach mehr in die bereits bestehenden Fächer einfließen lassen kann, kommt anscheinend niemand.

      Beispielsweise wird ja regelmäßig gefordert, dass es ein Unterrichtsfach "Medienkompetenz" geben muss. Da frage ich mich, warum man sowas nicht z.B. in Deutsch, Politik und Geschichte einfließen lässt. Wo liegt das Problem z.B. im Deutschunterricht mal ein Thema Journalismus / (Internet-)Recherche oder so einfließen zu lassen oder in Geschichte und Politik mal gezielt kontroverse Themen zu behandeln, wo die Kinder dann selbständig lernen können, wieviel Unsinn im Internet steht.
      Gleiches sehe ich auch für "Zivilschutz und Krisenvorsorge". Im Hauswirtschaftsunterricht z.B. auch mal das Thema Lagerhaltung von Lebensmitteln behandeln. Oder auch in Geschichte mal das Thema Flucht aus Kriesengebieten behandeln. Es gibt einfach extrem viele Möglichkeiten, diese Themen irgendwo in den bestehenden Unterricht einzubauen ohne dass man direkt ein ganzes Schulfach dafür gründet.

      Ich meine, ich weiß letztendlich nicht, wie voll die Lehrpläne heutzutage sind. Aber als ich in der Schule war, haben wir so viele Sachen gemacht, wo ich bis heute nicht eklären kann, wieso ich das lernen musste. Beispielsweise die unmengen von Büchern die wir im Deutschunterricht lesen und interpretieren mussten. Klar das fördert das Textverständnis und das ist natürlich in gewisser Weise wichtig. Aber würde das Textverständnis nicht auch gefördert werden, wenn man mal 1 Buch weg lässt und dafür z.B. Zeitungsartikel liest und auf den Wahrheitsgehalt untersucht?
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      Fusselkater schrieb:

      Niemand. Die Forderung es müsse Unterricht für Thema XY geben, kommt ja andauernd aus der Politik. Wenn es Schulfächer für all diese Forderungen gäbe, müssten die Kinder mehr als 24h am Tag in der Schule sein. Auf die Idee, dass man viele Themen auch einfach mehr in die bereits bestehenden Fächer einfließen lassen kann, kommt anscheinend niemand.
      Doch da gibt es sogar praktische Handlungshilfen für Lehrer z.B. für Thema Stromausfall welches in den regulären Unterricht einfließen soll. Also genau das was du angesprochen hast.

      Hier mal ein Beispiel für die 5-7 Klasse für eine Stunde: Aktionsstunde: Stromausfall

      Fusselkater schrieb:

      Gleiches sehe ich auch für "Zivilschutz und Krisenvorsorge". Im Hauswirtschaftsunterricht z.B. auch mal das Thema Lagerhaltung von Lebensmitteln behandeln. Oder auch in Geschichte mal das Thema Flucht aus Kriesengebieten behandeln. Es gibt einfach extrem viele Möglichkeiten, diese Themen irgendwo in den bestehenden Unterricht einzubauen ohne dass man direkt ein ganzes Schulfach dafür gründet.
      Das ist halt wie immer eine Gezanke zwischen dem Innen- und Bildungsressort und jeder will die volle Kontrolle darüber. Es geht einfach nicht vorwärts weil die welche Entscheidungen treffen selber unfähig sind. Da liegt das Problem.

      Loco schrieb:

      Ich halte diese Idee für lächerlich und in Deutschland nicht umsetzbar und meine Kinder werden wenn es so kommt daran nicht teilnehmen.
      Doch das geht schon aber die Voraussetzungen dafür fehlen.
      Das gabs ja bis 1995 auch noch, die damaligen Selbstschutzlehrgänge. Wir haben noch gelernt was bei einem Atomkrieg zu tun ist. Da war alles drinnen,: Lebensrettende Sofortmaßnahmen, Feuerlöscher abgefeuert, Theorie, Fluchtrucksack usw.

      Umsetzbar schon, aber wie gesagt die Voraussetzungen fehlen weil man die notwendigen Institutionen abgeschafft hat (Bundesverband für den Selbstschutz).
      Der Witz ist, das es genau die CDU war die diese Sch... hervorgerufen hat und jetzt laut wieder rum quäkt.

      Loco schrieb:

      Wir müssen unsere Kindern selbst sensibilisieren und ihnen unser Wissen beibringen.
      Das wäre der beste Fall, aber manche Eltern sind da halt nicht unbedingt der beste Ansprechpartner....

      Loco schrieb:

      Wer soll diesen Unterricht geben?
      Genau daran wird es scheitern.
      BVS existiert nicht mehr, also wird man sich wieder der ach so tollen Hilfsorganisationen bedienen, die weder die Rsssourcen noch die Kompetenzen dafür haben.

      PS ich hab´s mal in ein eigenes Thema gepackt, hier wird´s denke ich einigen Redebedarf geben.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Loco schrieb:

      Wer soll diesen Unterricht geben?
      Eine externe Person.
      Ich habe 6 Enkel an verschiedenen Schulen und hab kapiert, wie sowas inzwischen funktioniert. Nehmen wir mal den "Aufklärungsunterricht". Das machen die Lehrer nicht mehr selber, sondern sie lassen fremde Personen kommen, die über unangenehme, peinliche Dinge sprechen. Die Lehrer sind während dieser Zeit auch nicht im Klassenraum. Hier wird auch kein Wissen abgeprüft.
      Genauso würde es mit diesem Unterricht zur Zivilverteidigung/Notfallreaktion laufen. Externe Leute, die das über ein Sonderkontingent abrechnen können.
      Und @Loco, wie willst Du verhindern, dass Deine Kinder darin unterrichtet werden? Sie können das auch in einem "Zukunftsprojekt" tarnen, wo es um alles mögliche geht.
      Ich denke, wir hier im Forum haben unseren Nachwuchs fit, aber es gibt unendlich viele unvorbereitete, naive, vertrauensseelige Familien, denen ein Minimum an Vorbereitung gut täte.
      Es gibt einfach extrem viele Möglichkeiten, diese Themen irgendwo in den bestehenden Unterricht einzubauen ohne dass man direkt ein ganzes Schulfach dafür gründet.

      @Fusselkater Ich hätte es schön gefunden, wenn Du den Beitrag in der Welt gelesen hättest. Hier soll kein neues Unterrichtsfach entstehen, sondern pro Halbjahr eine Doppelstunde gegeben werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Südprepper () aus folgendem Grund: Einzelbeiträge zusammengefügt

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      Autodidakt schrieb:

      @Fusselkater Ich hätte es schön gefunden, wenn Du den Beitrag in der Welt gelesen hättest. Hier soll kein neues Unterrichtsfach entstehen, sondern pro Halbjahr eine Doppelstunde gegeben werden.
      Oh entschuldigung, ich habe den Link tatsächlich irgendwie gekonnt überlesen. Aber dann ist die Forderung ja immerhin mal nicht ganz so doof. Dann hoffe ich mal, dass sowas tatsächlich klappt. Eine Doppelstunde pro Halbjahr ist zwar nicht viel, aber alles ist besser als nichts, denke ich.