- WERBUNG - Werbung

Angepinnt Cafeteria - Plauderecke abseits der Hauptthemen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Neu

      Bodo Blockmann schrieb:

      ....
      Heute Abend habe ich dann über Meshtastic mit meinem Nachbarn Textnachrichten geschrieben. Hat alles gut funktioniert, auch über mehrere Etagen hinweg.
      ...
      Update zur MeshTastic Recherche (für Interessierte):

      Folgende relativ schwerwiegende technische Probleme erkannt (meinerseits):
      1. LoRa bzw. MeshTastic bzw. MeshCore ist nicht geeignet für größere Teilnehmer-Anzahl (viele User) - UND - gleichzeitig viele Nodes (Knotenpunkte bzw. Repeater).
      Grund ist die Auslastung des Datentraffics - Duty-Cycle genannt.

      Erklärung
      die Meshtastic Hardware ist ja nicht für Massen-Kommunikation gedacht - basiert aber auf Broadcast (Nachrichten werden nicht geroutet zum Ziel, sondern jede Nachricht wird an ALLE gesendet solange die vorgegebene Anzahl an "Hops" (Repeater-Knoten) nicht überschritten wurde- kurz: Alle senden an Alle).

      Wenn also größere Netze entstehen - und mehr Teilnehmer dabei sind (sagen wir 1.000 Teilnehmer und 3 Nodes in dem Bereich typisch für stadtnahe Gegenden) - ist automatisch in der Krise schnell das Limit an Bandbreite und HW-Fähigkekiten der kleinen Repeater ausgeschöpft.

      Laut nmeiner Recherche - sobald ca. 1000 User gleichzeitig online sind (nicht nur Nachrichten senden, sondern der Hintergrundtraffic wie Position (Repeater bzw. User), Node-Info und Telemetry, die eigentlichen Messages die gesendet werden - und das alles im Nahbereich mit sagen wir 3 Hops als Grenze - gehen Nachrichten mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren. Das Netz wird schnell überladen. Ein Repeater bekommt zu viele Nachrichten - kann aber während er sendet nicht empfangen und ungekehrt (daher die Duty-Cycle Grenzen) - und die Nachricht ist dann verworfen.

      D.h. je mehr Teilnehmer - desto höher das Risiko dass es im Notfall nicht geht. Und wenn im Fall von Blackout - noch ein oder 2 Nodes ausfallen (Akku schwach - kein Akku), dann wird es viel Schlimmer (verschlimmert).

      Ich sehe es eher sinnvoll an für kleinere Sub-Netze - mit sagen wir eher 100 Usern statt 1000. Laut EU Regelung ist Duty-Cycle von 10% maximal zulässig - und das wird bei 1000 Usern schnell der Fall. Ein kleiner Ort hat locker 500 Haushalte - wenn jeder 2 Geräte hat (Mann und Frau) - dann ist das Netz schon überladen im Blackout.

      Will hier nicht die technischen Berechnungen auftischen (habs recherchiert) - kann jeder der selber die Infos einholt auch machen. Die HARDWARE bzw. das Protokoll von LoRa ist nicht für Massen-Kommunikation über große Entfernungen (mehr "Hops" als sagen wir 2 bzw. 3) gemacht. Broadcast ist auch ein Problem (wurde wohl wegen Anonymität als Ziel eingeführt - ohne Routing ist die Netzauslastung sehr hoch. Das ist der Unterschied zum Internet-Protokoll IP.

      Was bedeutet es für uns als Prepper?
      1. LoRa bzw. deren Mesh-Varianten sind eher für Nahbereich und für wenige Teilnehmer (laut Rechnung eher im Bereich um die 100 User pro Netz) sinnvoll, anonym, und weitestgehend noch zuverlässig und ohne staatlichen Eingriff

      2. Für weitreichende Kommunikation mit Familie in erster Linie - ist wohl die Satelliten-Messenger-Lösung besser. Die wiederum ist künftig wohl durch Smartphones abgelöst (iPhone 14 und Google Pixel 9 können Satelliten-Empfangen und an sie senden - nur die Dienste hierfür entstehen noch - aktuell nur SOS bei Apple aktiv). D.h. die Satelliten-Kommunikation bekommt viel Konkurrenz - der Markt wird deutlich vielfältiger und günstiger für uns werden. Haltet die Augen auf - die Entwicklung ist interessant.
    • Neu

      noidea schrieb:

      Bodo Blockmann schrieb:

      ....
      Heute Abend habe ich dann über Meshtastic mit meinem Nachbarn Textnachrichten geschrieben. Hat alles gut funktioniert, auch über mehrere Etagen hinweg.
      ...
      Update zur MeshTastic Recherche (für Interessierte):
      .....

      Was habe ich für MICH entschieden?
      1. ich habe mich für die Satelliten-Messenger Variante entschieden als Blackout-Kommunikation mit Familie (Garmin InReach Mini 2 bestellt - 2 Stück - und ein Riesen-Loch in Familienkasse gerissen 2x250 Doppelmark). Die Geräte halten nicht ewig (7-8 Jahre erwartete Nutzungsdauer bei fest verbautem Akku - wenn der schlapp macht - nutzt das Gerät nix) - ist ne Lösung für UNS für die nächsten 5-8 Jahre. Bis dahin erwarte ich dass die Smartphone-Satelliten-Dienste gut etabliert sind und die Sache ist wesentlich günstiger und entspannter.
      Zudem - die Kosten für Satellitten-Messages sind sinkend. 2022 kostete das Garmin-Basis Abo 20EUR pro Monat - inzwischen 10. Trend ist klar zu günstiger mit mehr Service.
      Nicht nur Prepper lernen vom Blackout in Berlin - auch die Service-Provider. Die Notfall-Kommunikations-Dienste werden gewiss verbessert und auch günstiger für die Masse.


      2. MeshStatic bleibt als Zusatz-Variante - in der Nähe. Ich habe 2 Familien mit denen ich in Kontakt bleiben möchte - im Bereich 15 - 20km . Da lohnt sich MeshTastic anzusetzen - was ich auch tun werde.

      Kurz: LoRa bzw. MeshTastic (MeshCore) ist keine eierlegende Wollmilchsau - sie hat ihre Grenzen - aber auch Vorteile. Für bestimmte - klare Szenarien sehr sinvoll - aber eben nicht für größere Distanzen mit vielen "Hops" (sagen wir jenseits 40km - gerade in Baden-Württemberg - hier bei uns - sehr hügelige - hat man kurze Reichweiten wegen Gelände. In Nord-D wohl weitaus besser).
      Technisch realisierbar sind mehrere hundert km weit reichende Netze möglich (gibt es anscheinend) - aber - nur mit wenigen Teilnehmern. Wenn mehrere Netzte interagieren - ist wohl MeshCore besser - (aber selbe Probleme generell). usw.

      Der Sinn von LoRa liegt eher im Bereich - wo man etwa 10 Haushalte vernetzt (pro Node). Alle die da ein Riesen-Netz aufbauen wollen mit hunderten von Usern - haben da eventuell die Rechnung ohne Grenzen der HW gemacht.
      Kurz: mehrere Dörfer vernetzen - dabei sagen wir 10-30 Haushalte pro Dorf - dann geht es gut. Jeder Node-Verantwortliche (der einen Repeater betreibt) muss zuverlässig seine Pflege des Nodes machen - sonst - nützt es nix für alle anderen wenn ein wichtiger Node ausfällt. Ein Nachteil im System.
      In der Stadt sehr problematisch - zu viele private Mesh-Nodes - alle senden - das belastet jeden neuen Node zusätzlich (Broadcast eben).

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von noidea ()

    • Neu

      BRI66 schrieb:

      Nach Jahrzehnten Erfahrungen im Rucksäcke tragen, ob als Pfadfinder, Soldat, Wanderer, UL Hiker >3000 Km, Bushcrafter, Prepper...
      Hat mein Fluchtrucksack nun seit etwa 6 Jahren den gleichen Inhalt.
      Volumen 30 l, / mit Deckeltasche +5l
      Gewicht 12 Kg / 15 Kg
      Basis 7/9 Kg, Wasser 2 Kg, Essen 3/4 Kg
      Der reicht mir im Sommer mit Tarp und Poncho für 5 Tage, im Winter mit Tipi & Titanofen für 3 Tage.
      Bei ca. 30 Nutzungen pro Jahr weiss man was wo ist, wies funktioniert und ist auch mit 59 noch für 20-30 Km / Tag tragbar

      BRI66 schrieb:

      Auch wenn ich zum Wandern oder Hiken lieber UL Gear benutze, für den Fluchtrucksack bevorzuge ich Stabilität.
      Daher hat der 30l RS bereits ein Eigengewicht von 1,8 Kg dafür könnte ich mit dem auch 150Kg schleppen...
      Mit 2 Kg Wasser und 4 Kg Essen sind das 7,8 Kg somit bleiben noch 7,2 Kg für :
      Zelt 1,7Kg /
      Titan-Ofen 1.1 Kg
      Beil 0.9 Kg
      Küche / Kocher 800g
      Isomatte 365g
      Quilt 770g
      Poncho 365g
      Waschbeutel 250g
      EH Set 250g
      Elektronik 300g
      Paracord / Schnur 100g
      Ductape 100g
      Tshirt / Shorts / Socken 200g

      Passt für mich. Für 3Tage / 2 Nächte im Winter bei minus Temperaturen.

      Die Tage wo ich über mehrere Tage mehr als 15 Kg schleppen muss sind für mich vorbei.

      Dir viel Glück mit Deiner Schrankwand.

      BRI66 schrieb:

      Nein. Mach ich 10x pro Woche. Manchmal mit 200Kg nur so zum Spass...

      Was der Rucksack kann und was ich kann sind 2 verschiedene Dinge.

      Darum ist das Gewicht bei 15 Kg. Damit schaffe ich zwischen 60 - 90Km in 3 Tagen. Möglicherweise mehr da er ja täglich 1-1.5Kg leichter wird und ich ja nicht zwingend dauernd 2 Kg Wasser haben muss.
      Evtl. könnte ich 30 Kg während 3 Tagen schaffen aber die Reichweite wäre definitv höchstens die Hälfte. Bei einem Fluchtrucksack ist das für mich der falsche Ansatz.
      Ich bin 1.85m und ca. 98 Kg. Gewicht von 15 - 20 Kg ist also im grünen Bereich.

      Ich könnte das ganze Material in meinem 48l UL GG Mariposa packen, hätte wesentlich mehr Platz und wäre 1 Kg leichter. Der hat mir über 3 1/2 Monate bei > 2400 Km gute Dienste geleistet. Aber das waren andere Bedingungen / Anforderungen.

      Ich habe noch keine Flucht hinter mir, keine Erfahrungen aber ich möchte dafür etwas "bombensicheres".
      Das ist mein Ansatz, meine Erfahrungen, mein Material. Das muss nicht für Euch sondern für mich passen.

      Für mich sind die Zeiten mit meinem 72l / 30 Kg INCH seit ich 50 wurde vorbei.
      Dieser 30l / 15 Kg BoB ist was ich nutzen kann und sich seit Jahren bewährt hat.

      BRI66 schrieb:

      Er ist dann schon prall gefüllt, Erfahrung mit Tetris hilft definitiv beim packen. Mehr geht nicht mehr rein.
      Man könnte noch weitere Taschen / Diverses aussen an den Molle Streifen anbringen aber darauf verzichte ich.
      Tragekomfort ist für mich OK. Da hatte ich dienstlich viel schlimmeres. Die Schultergurte sind breit, verteilen die Last gut, der Hüftgurt nimmt gefühlt 50% der Last auf.
      Das Model ist der Little Brother von Eberlestock.
      ich hatte früher den Eberlestock Halftrack. Selbe Volumenklasse.
      Hohes Gewicht - und primär auf Militär ausgelegt - d.h. die Innentaschen usw. alles auf Militär-Zeug getrimmt - was das Gewicht recht hoch treibt.

      Bin dann zu zivilen Modellen umgestiegen (weniger auffällig als Rucksack mit Molle). Robust sind die zivilen auch - die vertragen schon was.
      Eberlestock Rucksäcke sind halt für Mad-Max Szenario gut - wenn man die Dinge noch 10 Jahre nach Weltuntergang tragen will.
      Das bezahlt man mit Geld und Gewicht und weniger "passform" - allein das Waffenfach bei allen Eberlestock ist schon Gewicht und Platzverschwendung für uns (jeder Eberlestock hat Waffenfach am Rücken.
    • Neu

      noidea schrieb:

      Bin dann zu zivilen Modellen umgestiegen (weniger auffällig als Rucksack mit Molle). Robust sind die zivilen auch - die vertragen schon was.
      Eberlestock Rucksäcke sind halt für Mad-Max Szenario gut - wenn man die Dinge noch 10 Jahre nach Weltuntergang tragen will.
      Das bezahlt man mit Geld und Gewicht und weniger "passform" - allein das Waffenfach bei allen Eberlestock ist schon Gewicht und Platzverschwendung für uns (jeder Eberlestock hat Waffenfach am Rücken.
      Das Waffenfach ist Gold wer.
    • Neu

      noidea schrieb:


      Kurz: LoRa bzw. MeshTastic (MeshCore) ist keine eierlegende Wollmilchsau - sie hat ihre Grenzen - aber auch Vorteile.

      Selbstverständlich hat das Grenzen. Bei der DEF CON 2025 in Las Vegas wurde ein Netz mit 2000 Nodes getestet, das auch funktionierte. Hier die Quelle dazu: ...That one time at DEF CON!
      Ich habe es jetzt mit meinem Nachbarn getestet, und wir kommen mit diesen kleinen Heltec V3 Teilen bis zu unserem Sportplatz, neben dem die Freiwillige Feuerwehr ist. Und daneben steht das sehr hohe Dorfgemeinschaftshaus. Wenn man auf dem Dorfgemeinschaftshaus eine Antenne positionieren würde, dann würde man problemlos das ganze Dorf funktechnisch abdecken können. Die einzelnen Haushalte bräuchten dann nur so einen billigen Sender und könnten im Notfall die Feuerwehr rufen, ohne dass dazu ein Handynetz notwendig wäre. Das wäre ein gewaltiger Vorteil in einer Katastrophe.
      Und klar könnte man auch verschiedene Dörfer vernetzen oder die ganze Stadt. Kein Mensch wird Meshtastic so einsetzen wie Whatsapp. Dann gibt es es außerdem noch so etwas wie Funkdisziplin. Und es soll ja lediglich eine Möglichkeit für den Krisen- und Katastrophenfall sein. Im Moment ist es ohnehin nur eine technische Spielerei. Also, ich habe schon überlegt, ob ich nicht mal irgendwann eine Spende an die Freiwillige Feuerwehr von so einem Meshtastic-Gerät mache, und dafür dann im Katastrophenfall die Feuerwehr erreichen kann. Das wäre ein sehr großer Vorteil.
      ---
      Du hast keine Chance - aber nutze sie
    • Neu

      Bodo Blockmann schrieb:

      noidea schrieb:

      Kurz: LoRa bzw. MeshTastic (MeshCore) ist keine eierlegende Wollmilchsau - sie hat ihre Grenzen - aber auch Vorteile.
      Selbstverständlich hat das Grenzen. Bei der DEF CON 2025 in Las Vegas wurde ein Netz mit 2000 Nodes getestet, das auch funktionierte. Hier die Quelle dazu: ...That one time at DEF CON!
      Ich habe es jetzt mit meinem Nachbarn getestet, und wir kommen mit diesen kleinen Heltec V3 Teilen bis zu unserem Sportplatz, neben dem die Freiwillige Feuerwehr ist. Und daneben steht das sehr hohe Dorfgemeinschaftshaus. Wenn man auf dem Dorfgemeinschaftshaus eine Antenne positionieren würde, dann würde man problemlos das ganze Dorf funktechnisch abdecken können. Die einzelnen Haushalte bräuchten dann nur so einen billigen Sender und könnten im Notfall die Feuerwehr rufen, ohne dass dazu ein Handynetz notwendig wäre. Das wäre ein gewaltiger Vorteil in einer Katastrophe.
      Und klar könnte man auch verschiedene Dörfer vernetzen oder die ganze Stadt. Kein Mensch wird Meshtastic so einsetzen wie Whatsapp. Dann gibt es es außerdem noch so etwas wie Funkdisziplin. Und es soll ja lediglich eine Möglichkeit für den Krisen- und Katastrophenfall sein. Im Moment ist es ohnehin nur eine technische Spielerei. Also, ich habe schon überlegt, ob ich nicht mal irgendwann eine Spende an die Freiwillige Feuerwehr von so einem Meshtastic-Gerät mache, und dafür dann im Katastrophenfall die Feuerwehr erreichen kann. Das wäre ein sehr großer Vorteil.
      Du hast Recht mit Deinen Punkten - alles in Ordnung - nur sagte ich dass das Thema an folgenden scheitern wird:
      - Anzahl der User (geht nicht primär um Reichweite - user pro Node)
      - "Funkdisziplin" - glaub da hält sich keiner dran im Katastrphenfall
      - Akkulaufzeit und Akkupflege der Nodes (ohne Strom zeigt es sich wie gut die Repeater gepflegt wurden. Wenn da ein wichtiger ausfällt - kann es das ganze Gebiet sabotieren

      Ansonsten werde ich weiterhin in MeshTastic "investieren". Es hat seine Berechtigung - für begrenzte Zwecke.
    • Neu

      Loco schrieb:

      noidea schrieb:

      Bin dann zu zivilen Modellen umgestiegen (weniger auffällig als Rucksack mit Molle). Robust sind die zivilen auch - die vertragen schon was.
      Eberlestock Rucksäcke sind halt für Mad-Max Szenario gut - wenn man die Dinge noch 10 Jahre nach Weltuntergang tragen will.
      Das bezahlt man mit Geld und Gewicht und weniger "passform" - allein das Waffenfach bei allen Eberlestock ist schon Gewicht und Platzverschwendung für uns (jeder Eberlestock hat Waffenfach am Rücken.
      Das Waffenfach ist Gold wer.
      :D für Mad-Max natürlich alles passend.
      Da passt für den Prepper der sich verteidigen will was rein.

      Nachteil ist dass das Waffenfach durchgängig ist (Langwaffen-Fach). Für Kurzwaffen gibt es andere Rucksäcke - aber ich will hier kein falsches Thema starten ...
    • Neu

      noidea schrieb:

      :D für Mad-Max natürlich alles passend.Da passt für den Prepper der sich verteidigen will was rein.

      Nachteil ist dass das Waffenfach durchgängig ist (Langwaffen-Fach). Für Kurzwaffen gibt es andere Rucksäcke - aber ich will hier kein falsches Thema starten ...
      Glaub mir ich habe so ziemlich jeden Rucksack den es auf dem Markt gibt schon gehabt, ich weiß es gibt viele verschiedene Modelle und nein ich nutze die nicht für ein MadMax Prepper Gedankenspiel ;)
    • Neu

      Loco schrieb:

      noidea schrieb:

      :D für Mad-Max natürlich alles passend.Da passt für den Prepper der sich verteidigen will was rein.

      Nachteil ist dass das Waffenfach durchgängig ist (Langwaffen-Fach). Für Kurzwaffen gibt es andere Rucksäcke - aber ich will hier kein falsches Thema starten ...
      Glaub mir ich habe so ziemlich jeden Rucksack den es auf dem Markt gibt schon gehabt, ich weiß es gibt viele verschiedene Modelle und nein ich nutze die nicht für ein MadMax Prepper Gedankenspiel ;)
      Falls sich einer interessiert - **hust** :whistling: - die kurzen Bierdosen kann man im Viper Sling Pack (Shoulder Pack) schnell zugriffsbereit und versteckt transportieren. Wenn man schnell Durst kriegt.
      airsoftmania.eu/de-be/products/shoulder-pack
      Auf einem der Bilder vom Rückenteil sieht man ne kurze Bierdose (nur ein minimales Stück davon) wie es im Bierdosen-Fach zugriffsbereit liegt.
      Ich trage das Ding übrigens ohne den dünnen Behelfsriemen (tut meine ich niemand). Nur ohne diese Hilfsriemen ist das Ding flexibel - sonst eher wie ein Rucksack.

      Vorteil - während man die Hand schon an der Bierdose hat - ist es von Aussen nicht erkenntlich. Manche packen auch ne Keflar-Platte in das Innen-Rückfach der Viper - um nen Schutz gegen umherfliegende Bierdosen-Splitter zu haben. Ggfs. auch gegen leute die mit scharfkantigen Bierdosen hantieren - mit der Viper kann man sich notbehelfsmäßig verteidigen.

      Sling Packs haben riesen Vorteile in manchen Situationen (schnell von Rücken nach Vorn den Pack verlagern. Wenn ich in der Stadt in U-Bahn steige - in 1s ist das Ding vor mir. Gehe raus - in 1s am Rücken - ohne abnehmen. und sonst viele Vorteile um etwas schnell zugriffsbereit zu haben.

      Nachteile?
      Man darf sie nicht zu schwer beladen - werden schnell unbequem da sie dazu neigen zu verrutschen (vom Rücken zur Hüfte). Aber wenn man es nicht übertreibt - ist das problemlos. Mein gelegentlicher Stadtausflug-Begleiter mit Wertsachen darin damit ich in 1s alles zugriffsbereit habe was auch immer kommen mag.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von noidea ()

    • Neu

      noidea schrieb:

      Falls sich einer interessiert - **hust** :whistling: - die kurzen Bierdosen kann man im Viper Sling Pack (Shoulder Pack) schnell zugriffsbereit und versteckt transportieren. Wenn man schnell Durst kriegt.airsoftmania.eu/de-be/products/shoulder-pack
      Mein letztes Sling Pack hatte ich vor knapp 5 Jahren ich mag sie Dinger nicht und sie funktionieren in meinem Alltag einfach nicht, ich bevorzuge eine Bauchtasche und ein kleinen bis mittleren Rucksack im Alltag. Aber ja deine Erklärung ist einleuchtend.
    • Neu

      Fifth age schrieb:

      Das kenn ich!
      Ist auch mein zweiter Versuch.
      Die neue Klasse N verlangt nicht so viel Technikwissen.
      Und auf der verlinkten Seiten sind die Erklärungen und die Prüfungsfragen. Du kannst von N auf E upgraden und von E auf A.
      50ohm.de/index.html
      Ist lieb, dass du eine weitere Möglichkeit zum lernen verlinkst, aber ich hatte es vor 10 Jahren bereits mit den Lichtblicken von DL9HCG und dem Lernprogramm von Junghard DF1IAV versucht.
      Vielleicht sind die neuen Klassen tatsächlich etwas einfacher?
      Ach ich wahrscheinlich bin zu alt dafür
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
    • Neu

      Fifth age schrieb:

      borath schrieb:

      Leider bin ich zu BLÖD für die AFu Prüfung.
      Das kenn ich!
      Ich kenn das auch. Ich habe sogar alle möglichen AFu-Kurse als Buch hier bei mir im Regal, und ich verstehe ehrlich nicht, was die überhaupt wollen und was das Ganze überhaupt soll. Mein Licht am Fahrrad kriege ich hin, eine elektrische Eisenbahn vielleicht auch noch, und eine Glühbirne kriege ich auch reingedreht, aber ich will doch keine Ausbildung zum Elektroniker oder Radio- und Fernsehtechniker machen, nur um eine Nachricht senden zu dürfen oder zu können.
      ---
      Du hast keine Chance - aber nutze sie
    • Neu

      borath schrieb:

      Fifth age schrieb:

      Das kenn ich!
      Ist auch mein zweiter Versuch.
      Die neue Klasse N verlangt nicht so viel Technikwissen.
      Und auf der verlinkten Seiten sind die Erklärungen und die Prüfungsfragen. Du kannst von N auf E upgraden und von E auf A.
      50ohm.de/index.html
      Ist lieb, dass du eine weitere Möglichkeit zum lernen verlinkst, aber ich hatte es vor 10 Jahren bereits mit den Lichtblicken von DL9HCG und dem Lernprogramm von Junghard DF1IAV versucht.Vielleicht sind die neuen Klassen tatsächlich etwas einfacher?
      Ach ich wahrscheinlich bin zu alt dafür

      Bodo Blockmann schrieb:

      Fifth age schrieb:

      borath schrieb:

      Leider bin ich zu BLÖD für die AFu Prüfung.
      Das kenn ich!
      Ich kenn das auch. Ich habe sogar alle möglichen AFu-Kurse als Buch hier bei mir im Regal, und ich verstehe ehrlich nicht, was die überhaupt wollen und was das Ganze überhaupt soll. Mein Licht am Fahrrad kriege ich hin, eine elektrische Eisenbahn vielleicht auch noch, und eine Glühbirne kriege ich auch reingedreht, aber ich will doch keine Ausbildung zum Elektroniker oder Radio- und Fernsehtechniker machen, nur um eine Nachricht senden zu dürfen oder zu können.
      Das ist wie ne Hürde beim Schieß-Sport bei einigen denke ich. Einige fühlen sich besser weil Sie etwas dürfen dass andere nicht dürfen - und machen es Neulingen so schwer wie möglich.

      Das ist wie auf der Arbeit: Manch ein älterer Kollege lernt die jungen nicht (gut) an - weil er Angst hat dass diese ihn ersetzen anstatt zu erkennen dass Sie ihn in Zukunft dann ordentlich unterstützen können bei der Arbeit.
    • Neu

      Bodo Blockmann schrieb:

      Ich kenn das auch. Ich habe sogar alle möglichen AFu-Kurse als Buch hier bei mir im Regal, und ich verstehe ehrlich nicht, was die überhaupt wollen und was das Ganze überhaupt soll. Mein Licht am Fahrrad kriege ich hin, eine elektrische Eisenbahn vielleicht auch noch, und eine Glühbirne kriege ich auch reingedreht, aber ich will doch keine Ausbildung zum Elektroniker oder Radio- und Fernsehtechniker machen, nur um eine Nachricht senden zu dürfen oder zu können.
      Das macht schon Sinn das Ganze. Es ist ja nicht so wie bei der Feuerwehr oder der Polizei das du einen Kanal einstellst und somit auf einer festen Frequenz funkst. Sondern du stellst Frequenzen und Sendeleistung ein. Frequenz nicht richtig eingestellt oder zu viel Sendeleistung und du kannst Störungen in anderen Bändern hervorrufen.
      Als AFu bewegst du dich ja in anderen Frequenzbereichen wie ein CB Funker. Dort sind dann Funkanwendungen wie BOS Funk, Radio, Seefunk, Luftfunk, Mobilfunk, Satellitenkommunikation und noch vieles mehr angesiedelt. Und was dort Störungen bedeuten können sollte klar sein.
      Des Weiteren darfst du je nach Klasse Antennen bauen und in Geräten herumschrauben. All das sind Gründe warum.

      PSK2015 schrieb:

      Das ist wie auf der Arbeit: Manch ein älterer Kollege lernt die jungen nicht (gut) an - weil er Angst hat dass diese ihn ersetzen anstatt zu erkennen dass Sie ihn in Zukunft dann ordentlich unterstützen können bei der Arbeit.
      Solche Idioten gibt’s überall zu Hauf, selbst in den Hilfsorganisationen.

      borath schrieb:

      Leider bin ich zu BLÖD für die AFu Prüfung.

      Fifth age schrieb:

      Das kenn ich!Ist auch mein zweiter Versuch.
      Die neue Klasse N verlangt nicht so viel Technikwissen.
      Und auf der verlinkten Seiten sind die Erklärungen und die Prüfungsfragen. Du kannst von N auf E upgraden und von E auf A.
      50ohm.de/index.html

      PSK2015 schrieb:

      Das ist wie auf der Arbeit: Manch ein älterer Kollege lernt die jungen nicht (gut) an - weil er Angst hat dass diese ihn ersetzen anstatt zu erkennen dass Sie ihn in Zukunft dann ordentlich unterstützen können bei der Arbeit.

      Zu dumm sind viele nicht – Nur gibt’s verschiedene Formen von Lernproblemen aber auch von schlecht gestalteten Lehrunterlagen/Lehrunterfangen.

      Ich habe auch mir ernsthaft Gedanken darüber gemacht die Prüfung der Klasse N zu machen. Dabei ist mir als Dozent, folgendes aufgefallen:
      Die AFu Prüfung der Klasse N muss man von hintern her aufrollen und nicht wie gewohnt von Anfang an nach oben aufbauen.
      Daher möchte ich euch folgende Hilfestellung zum Lernen an die Hand geben.

      Zuerst müsst ihr heraus finden was für ein Lerntyp ihr seid. Denn nicht jeder lernt gleich. Je nach Ergebnis wisst ihr dann ob für euch eher Videos, Bücher oder Webseiten, Podcasts etc. das passende Lernmedium ist.

      Danach empfehle ich jedem der ERNSTHAFT Interesse hat, eine Probeprüfung online durchzuführen. Allerdings auch hier ERNSTHAFT und nicht nur nebenbei durchgeklickt - Das funktioniert eh nicht. Nehmt euch Zeit dafür!
      Dann erhaltet ihr eine prozentuale Auswertung mit der ihr euren Lernbedarf abschätzen könnt. 80 Prozent entspricht den Mindestanforderungen und somit den Grundkenntnissen.
      Wenn ihr beispielsweise 40 Prozent richtig habt, dann wisst ihr das ihr ungefähr die Hälfte könnt.
      Was ihr auch merkt bei dieser Prüfung ist ob ihr mit den Abkürzungen oder Begriffen klarkommt. Wenn nicht dann ist der ERSTE Lernschritt sich aus Büchern und im Netz ein Glossar zu erstellen und die Abkürzungen und Begrifflichkeiten zu lernen. Diese kann man dazu auf Karteikarten schreiben (Frage / Antwort) und dann täglich durcharbeiten bis man sie kann.
      Das ist erstmal die Voraussetzung um überhaupt ein Buch oder eine Website zu lesen wo mit genau diesen Begriffen um sich geschmissen wird.

      Danach geht es darum alles Notwendige zum Lernen zusammenzutragen wie Bücher, Bandpläne, Frequenzübersichten, Webseiten, Videos.
      Solche Dinge wie Karteikarten etc. sollten zu genüge vorhanden sein um sich jederzeit Lernkarten erstellen zu können. Das mit den Lernkarten möchte ich jedem mit an die Hand geben, das ist ein bewährtes wenn auch aufwendiges Mittel um viel Lernstoff sich merken zu können. Das wurde in meiner Ausbildung zum Dozent sehr fokussiert, und ich habe selbst damit schon zwei Staatsexamen hinter mich gebracht. Es hilft wirklich.

      Für Alle die ERNSTHAFT Interesse an einer Prüfungsvorbereitung haben, habe ich einen Extra Faden dazu aufgemacht. Vielleicht schaffen wir es ja uns da irgendwie gegenseitig durchzuziehen. Der eine oder andere fertige Amateurfunker wird sich hier auch finden, der helfen kann.
      AFu Lernecke: Lehrstoff und Prüfungsvorbereitung AFu Klasse N - Spezielle Ausrüstung (EDC, GHB, Technik, Funk, etc.) - Das deutschsprachige Survival und Preppingforum

      Ich nehme allerdings gleich eines vorweg – Der Faden dient ausschließlich der Prüfungsvorbereiutung und nicht Sinn- und Grundsatzdiskussionen.

      So viel Mal von mir dazu….
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Neu

      PSK2015 schrieb:

      Das ist wie ne Hürde beim Schieß-Sport bei einigen denke ich. Einige fühlen sich besser weil Sie etwas dürfen dass andere nicht dürfen - und machen es Neulingen so schwer wie möglich.
      Das ist wie auf der Arbeit: Manch ein älterer Kollege lernt die jungen nicht (gut) an - weil er Angst hat dass diese ihn ersetzen anstatt zu erkennen dass Sie ihn in Zukunft dann ordentlich unterstützen können bei der Arbeit.
      Zweifelsohne!
      Nur, es bringt mich nicht weiter.
      Ein AFu Zeugnis wäre ein echter Vorteil. Und würde mich weiter bringen. Und die Möglichkeit des zweiten Scheiterns ist auch gegeben. Aber, persönlich kann ich dann ein gewisses "Terrier Gen" entwickeln. Mit der Einstellung jetzt erst recht.
      Keiner hat gesagt das Erlernen von Skills wäre einfach.
      Meine ersten Schritte sind jetzt, Informationen sammeln.
      Die App beackern, und den Kurs mit Erklärungen dazu. Ich fange mit dem einfachen an, zwecks Fortschrittsgefühl.
      Und ich habe festgestellt dass ich das internationale Buchstabieralphabet noch lückenlos kann. Check!
      Q-Schlüssel und Länderkennung? Erst mal markieren welche in den Prüfungsfragen überhaupt vorkommen. Welche nicht - nun die kann man später lernen.
      Technik Klasse A - gestrichen und auf später verschoben. Eingrenzen! Erleichtern! Verkleinern!
      Erfahrungsgemäss ist die Technik bei mir ein Problem.
      Aber ich habe einen guten Freund der Elektrotechniker ist. Und auch zur Nachhilfe bereit.
      Ein Tutor vom DARC wäre eine weitere Möglichkeit. Erklärbärvideos.
      Und ich kann mit Karteikarten gut, andere eher mit anderen Mnemotechniken. Ich will sagen, herausfinden wie man am besten lernt.
      Persönlich kann ich nicht mit Zeitdruck, andere brauchen das. Also nehme ich mir Zeit. Die Prüfungen sind etwa alle vier bis sechs Wochen. Am 17. ist die nächste. Der Online Kurs vom DARC ist auf zehn Wochen ausgerichtet. Für mich weiss ich aber, dass ich mindestens doppelt so lange brauche. Also peile ich das für mich im Frühherbst an.
      Ich richte mir die ganze Geschichte so, dass es für mich passt.
      Und ich weiss, ich kann nicht lange am Stück lernen. Also drei mal am Tag 15 Minuten, plus etwas lesen plus ein Erklär Video und oder etwas aufschreiben oder vertiefen.
      Lernen muss man im Alter wieder lernen. Das letzte was wir wahrscheinlich gelernt haben war Führerschein Theorie.
      Bei mir der Techniker, ist auch schon Jahrzehnte her. Dann war eine lange Lücke ohne lernen. Dann irgendwann der Jagdschein.
      Ein überwältigendes Sachgebiet. Ein halbes Jahr Zeit sich alle Hunde, Enten, Jagdzeiten ect in den Kopf zu quetschen. Lernen lernen war ein Thema im Kurs.
      Die Ausbilder haben sich nicht gescheut am Anfang der Stunde ganz schulmässig abzufragen.
      Also war das Erfolgsrezept wiederholen, wiederholen, wiederholen.
      Ein weiterer Tipp: aufschreiben. Wer schreibt, der bleibt. Heft, Buch, Karteikarten, whatever.
      Wie gesagt, der AFu wäre ein echter Vorteil und Terrier Gen aktiviert.