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Angepinnt Cafeteria - Plauderecke abseits der Hauptthemen

  • Oma aus der Stadt schrieb:

    Konkret sehe ich in unserem Hauseingang mit 9 Eigentumswohnungen, daß mittlerweile in jedem Lattenverschlag im Keller Sprudelkisten und weitere Getränke stehen, zusätzlich mindestens 1 Packung Küchenpapierrollen, 1 Packung Klopapierrollen, Nudeln, Reis und mindestens 20 Konservendosen (Spagettiesoße, Pilzdosen, Gulaschdosen, Ravioli).

    In 2 Kellern habe ich sogar jeweils einen kleinen, einflammigen Campinggaskocher und mehrere Gaskartuschen gesehen. Früher stapelte sich da eher Leere Koffer und etwas Sperrmüll...
    Ich habe ja auch mal ein paar Jahre in der Stadt gewohnt, und mir sind diese vergitterten Verschläge bekannt.

    Da stellt sich mir die Frage: Ich will ja eigentlich nicht nur Vorräte haben in der Krise, sondern ich will auch in der Lage sein, zu verhindern, dass sie mir jemand weg nimmt. Und ehrlich: Die Gitter und vor alle die minderwertigen Schlösser sind doch ungefähr so wirksam wie ein Absperrband, oder?


    Nick
  • Südprepper schrieb:

    Hinweis aus der Moderation:
    Diese Fallsimulation wird bis zur Behebung des Stromausfalls nach Brandanschlag in Berlin eingestellt.
    Sobald die Lage dort behoben wurde geht's hier diesbezüglich weiter (voraussichtlich Donnerstag).

    Begründung:
    Das es sich laut Medien um einen Brandanschlag handelt und im Internet schon philosophiert wird, was wäre wenn in Berlin jetzt noch an einem anderen Ende ein Anschlag verübt werden, würde, möchte ich verhindern das zusätzlich im Moment Wissen generiert wird wo man ansetzen könnte bzw. was Auswirkungen wären.
    Auf gut deutsch möchte ich niemand "Flausen in den Kopf setzen".
    Bei dem letzten Anschlag kam auch die Vermutung auf das sich die Verursacher, im Prepper und YT Bereich mit Daten und Infos kundig gemacht haben was Auswirkungen wären.

    Es geht hier dann mit dem nächsten Verlauf weiter wo wir direkt ansetzen werden. Ich versuche das auch in einen geschützten Bereich zu verschieben.

    Daher bitte ich um Verständnis für die Maßnahme.

    Frage @Südprepper gibt es ein Update?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Südprepper () aus folgendem Grund: Zitat eingefügt

  • Loco schrieb:

    Realist schrieb:

    Loco schrieb:

    Ich nutze den Sonntag um Chilli zu machen, es ist mehr als genug für 2 Tage plus einige Portionen (4,7Liter) zum einfrieren...... Crockpot Sunday 8)
    Langsam wird das unheimlich…
    Wenn du jetzt heute noch Brot backst mache ich mir Gedanken :D
    Denn das mach ich gerade.... Brot und Tortillas backen.
    ohne Worte :D
    Dateien
    • IMG_1321.jpeg

      (238,19 kB, 6 mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Realist schrieb:

    Loco schrieb:

    Realist schrieb:

    Loco schrieb:

    Ich nutze den Sonntag um Chilli zu machen, es ist mehr als genug für 2 Tage plus einige Portionen (4,7Liter) zum einfrieren...... Crockpot Sunday 8)
    Langsam wird das unheimlich…
    Wenn du jetzt heute noch Brot backst mache ich mir Gedanken :D Denn das mach ich gerade.... Brot und Tortillas backen.
    ohne Worte :D
    Hier gibt's........
    Screenshot_20260111_110916_Gallery.jpg

    So langsam wird es echt unheimlich :D
  • Realist schrieb:

    Loco schrieb:

    Ich nutze den Sonntag um Chilli zu machen, es ist mehr als genug für 2 Tage plus einige Portionen (4,7Liter) zum einfrieren...... Crockpot Sunday 8)
    Langsam wird das unheimlich…

    Loco schrieb:

    Realist schrieb:

    Loco schrieb:

    Ich nutze den Sonntag um Chilli zu machen, es ist mehr als genug für 2 Tage plus einige Portionen (4,7Liter) zum einfrieren...... Crockpot Sunday 8)
    Langsam wird das unheimlich…
    Wenn du jetzt heute noch Brot backst mache ich mir Gedanken :D
    Denn das mach ich gerade.... Brot und Tortillas backen.
    Achtet doch gerne mal drauf in welchem Thread ihr euch befindet und nutzt die Zitat Funktion im richtigen.

    Die Antworten gehören nicht ins "Kleinvieh macht auch Mist" sondern hier hin.
  • Fifth age schrieb:

    Ich bin ja auch schon ziemlich lange dabei und hatte einige Wellen. Zeiten in denen ich mehr gepreppt habe und Zeiten in denen der Fokus weniger drauf lag. Wir haben einen Faden "gescheiter preppen" ja da hab ich mich wiedergefunden und einiges entsorgt.
    Ich dachte BBK Broschüre hast du, jetzt lass es mal gut sein.
    Und dann kam Berlin.
    Das war für mich ein Augenöffner.
    Und jetzt bekommt das ganz neue Dimensionen. Ich bin dabei alles neu zu denken. Es geht ganz klar Richtung Maximierung und Langzeit.
    Das Langzeit auch deshalb, weil mein "Future me" mag sicher keine Probleme. Es mag es ruhig und gemütlich und versorgt.
    Also mehr Material.
    Mehr Ordnung.
    Mehr Fragen wie zum Beispiel, bringe ich es gebacken meine Gastherme via Notstromgenersator am Laufen zu halten in einer Mietwohnung? Reicht im Notfall ein Campinggrill und zwei 11 Kilo Gasflaschen oder müssen kleine Gaskocher dazu? Reicht ein Wasserfilter MSR und zwei Lifestraws? Reicht das wirklich?
    Zur Bildung, ich habe einen ganzen Stapel ungelesener Bücher in einem weiten Umfang, von Epiktet, Cäsar, Ovid, Bienen, Garten, Magie, Pflanzengifte, Religion, Politik, Philosophie.....
    Dazu Material und Unterlagen und Apps zu Sprachen....
    Immer Fokus auf Wasser, Wärme, Kleidung, Licht, Essen, Medikamente, Kommunikation, Transport halten. Das hilft nicht in Panik zu geraten und zu viel vom Falschen einzukaufen (hab ich schon hinter mir - hab vieles verschenkt Später weil zu viel von einer Sache gehabt - Dosenfutter).

    Empfehlung zur Priorisierung bei Angstporno in den Medien:
    1. Fluchtrucksack. Ich empfehle immer zuerst sehr gute Fluchtrucksäcke zu packen und zu pflegen. Egal was - das ist die wichtigste Stütze wenns darum geht die Bude verlassen zu müssen - dies MUSS bereit sein (und erprobt was darin ist). Was rein gehört - ist hier zu genüge diskutiert. Bargeld darin nicht vergessen und Datensicherung. Ohne Fluchtrucksack wird es ganz übel wenn man sein "Lager" verlassen MUSS. Bestes Lager ist dann quasi nutzlos.
    (wobei eine Flucht - weg von daheim - die letzte Option ist. Man sollte diese aber auch vorbereitet haben - siehe aktuelle Kriege)
    2. (Transport) Kommunikation und Ziele: zuerst wissen wohin man je nach Lage kommen könnte. Grob skizzieren wohin etwa fahren - Benzin / Diesel einlagern dass es reicht. Wir können im Notfall knapp über 1.000km ohne Nachtanken in jede Richtung fahren. Das reicht um ALLE Verwandte (in allen Bundesländern) zu erreichen. Was ist GAANZ Wichtig???
    Radio (Weltempfänger mit Batterien bzw. Energie dazu). In Berlin wurden recht früh Radio-Infos gegeben was los ist (dann weiss man wohin man im Notfall hin kann um was zu kriegen oder flüchten).
    3. Jetzt kommt das eigene Lager.

    Ich habe mehrere Kochsysteme - meine Empfehlung ist nicht auf 1 Pferd zu setzen. Habe den MSR Dragonfly (frisst Heizöl, Diesel, Benzin, Petrolium). MSR Gaskocher. Eingenbau Alkoholkocher - mit jeweils "Brennstoff-Vorrat" für ne längere Zeit (ich kenne die Brennstoffmenge die ich benötige pro Tag für ganze Familie - habs 1 Woche getestet).
    Dabei Gaskartuschen, 11kg Propan, 5L-Ethanol, Petrolium etc. Lagerung bzw. Sicherheitsmaßnahmen und Vorschriften beachten.

    Brennstoff.jpg

    Notnahrung und anderes Zeug in transportablen, transparenten Kisten. Wenn ich flüchten muss - packe ich ganze Kisten schnell ins Auto und stapele diese. Ich weiss was drin ist und kann so schnell ohne zu suchen wissen was mit soll.
    Notnahrung.jpgKocher.jpgSeife.jpg



    usw.
    Kisten mit
    - Zuckerzeug
    - Technik (Kommunikation, Kabel, Radio, mobiles Solarpanel).
    - Winterkleidung
    - Tüten, Seile, Karabiner etc.
    - Bodenisolierung (Iso-Matten etc.), Schlafsäcke

    Rucksäcke sind für jedes Familienmitglied da. Hängen an der WAnd - teil-bepackt (Basics). Rest kommt je nach Szenario schnell rein.
    Jeder Rucksack hat Licht, Energie, Not-Kleidung, Essen, Wasser. Rest ist wie gesagt Szenariobedingt.

    Durchsichtig - da weiss ich schnell ob was nachgekauft werden muss.

    Generelle Empfehlung - alles im richtigen Maß lagern. Nicht zu viel von einer Sache. Den Fehler machte ich schon.
    Keine All-In-One Lösungen - wo man eben ALL verliert wenn das Ding kaputt geht. Daher mehrere Kocher, mehrere Filter usw.
    Das meiste Zeug im Angebot gekauft - nicht als Panikkauf (früher schon). Panikkäufe machen wenig Sinn (gerade bei Angstporno in den Medien). Kühlen Kopf bewahren - prüfen was man hat - planen - aufrüsten.

    Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von noidea ()

  • Fifth age schrieb:

    Eine Jackery 1000 v2 mit Solar Saga 200 W bestellt.
    Ich hab eine 250 aber ohne Solarpanel.
    Nun stellt sich die Frage ob ich die 250 er ( v1) auch mit dem gleichen Paneele laden kann. Aus dem Bauch raus sage ich nein. Ich hab mich trotzdem für die neue Version 2 entschieden, aufgrund der schnelleren Ladezeit.
    Evtl kann jemand dazu was sagen.
    Bezahlt hab ich 799€, ist ein Angebot gerade mit 30 % off.
    Guck in die Bedienungsanleitung von der 250er. Klar geht das. :)

    Oh, da hast viel Geld zum Fenster rausgeschmissen. Schade. Hättest vorher gefragt, hätte ich Dir 2 Solarsaga 80er geschenkt. Die gabs letztes Jahr bei 2 Aktionen als kostenlose Boni zu den von mir bestellten Jackery´s. Mir sind die Teile zu schwer, zu unhandlich. Ich kann sie nirgends sinnvoll aufstellen, drumm stehen die im Keller und stauben in ihrer Verpackung langsam ein...

    Du kannst mit den 200er jede Jackery aufladen. Auch die kleinen. Abr paß auf, die Kontakte an den Modulen, wo Du das orangene Ladekabel einstöpselst, sind nicht wasserdicht. Die korrodieren gerne. :(

    Darum habe ich "0-8-15" flexieble (12 V) Module für meine Jackery´s. Die vergossenen MC4 Stecker haben Dichtungen, die Dauerregen abkönnen. Ich mußte blos noch in nen Adapter MC4 auf das runde Jackery Teil investieren...

    ne 1000 V2 hab ich auch. Ist ein prima Teil. Nutz ich im Alltag für die Kaffemaschine und die Mikrowelle, während andere Jackerys grad geladen werden...
  • Bodo Blockmann schrieb:

    ....
    Heute Abend habe ich dann über Meshtastic mit meinem Nachbarn Textnachrichten geschrieben. Hat alles gut funktioniert, auch über mehrere Etagen hinweg.
    ...
    Update zur MeshTastic Recherche (für Interessierte):

    Folgende relativ schwerwiegende technische Probleme erkannt (meinerseits):
    1. LoRa bzw. MeshTastic bzw. MeshCore ist nicht geeignet für größere Teilnehmer-Anzahl (viele User) - UND - gleichzeitig viele Nodes (Knotenpunkte bzw. Repeater).
    Grund ist die Auslastung des Datentraffics - Duty-Cycle genannt.

    Erklärung
    die Meshtastic Hardware ist ja nicht für Massen-Kommunikation gedacht - basiert aber auf Broadcast (Nachrichten werden nicht geroutet zum Ziel, sondern jede Nachricht wird an ALLE gesendet solange die vorgegebene Anzahl an "Hops" (Repeater-Knoten) nicht überschritten wurde- kurz: Alle senden an Alle).

    Wenn also größere Netze entstehen - und mehr Teilnehmer dabei sind (sagen wir 1.000 Teilnehmer und 3 Nodes in dem Bereich typisch für stadtnahe Gegenden) - ist automatisch in der Krise schnell das Limit an Bandbreite und HW-Fähigkekiten der kleinen Repeater ausgeschöpft.

    Laut nmeiner Recherche - sobald ca. 1000 User gleichzeitig online sind (nicht nur Nachrichten senden, sondern der Hintergrundtraffic wie Position (Repeater bzw. User), Node-Info und Telemetry, die eigentlichen Messages die gesendet werden - und das alles im Nahbereich mit sagen wir 3 Hops als Grenze - gehen Nachrichten mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren. Das Netz wird schnell überladen. Ein Repeater bekommt zu viele Nachrichten - kann aber während er sendet nicht empfangen und ungekehrt (daher die Duty-Cycle Grenzen) - und die Nachricht ist dann verworfen.

    D.h. je mehr Teilnehmer - desto höher das Risiko dass es im Notfall nicht geht. Und wenn im Fall von Blackout - noch ein oder 2 Nodes ausfallen (Akku schwach - kein Akku), dann wird es viel Schlimmer (verschlimmert).

    Ich sehe es eher sinnvoll an für kleinere Sub-Netze - mit sagen wir eher 100 Usern statt 1000. Laut EU Regelung ist Duty-Cycle von 10% maximal zulässig - und das wird bei 1000 Usern schnell der Fall. Ein kleiner Ort hat locker 500 Haushalte - wenn jeder 2 Geräte hat (Mann und Frau) - dann ist das Netz schon überladen im Blackout.

    Will hier nicht die technischen Berechnungen auftischen (habs recherchiert) - kann jeder der selber die Infos einholt auch machen. Die HARDWARE bzw. das Protokoll von LoRa ist nicht für Massen-Kommunikation über große Entfernungen (mehr "Hops" als sagen wir 2 bzw. 3) gemacht. Broadcast ist auch ein Problem (wurde wohl wegen Anonymität als Ziel eingeführt - ohne Routing ist die Netzauslastung sehr hoch. Das ist der Unterschied zum Internet-Protokoll IP.

    Was bedeutet es für uns als Prepper?
    1. LoRa bzw. deren Mesh-Varianten sind eher für Nahbereich und für wenige Teilnehmer (laut Rechnung eher im Bereich um die 100 User pro Netz) sinnvoll, anonym, und weitestgehend noch zuverlässig und ohne staatlichen Eingriff

    2. Für weitreichende Kommunikation mit Familie in erster Linie - ist wohl die Satelliten-Messenger-Lösung besser. Die wiederum ist künftig wohl durch Smartphones abgelöst (iPhone 14 und Google Pixel 9 können Satelliten-Empfangen und an sie senden - nur die Dienste hierfür entstehen noch - aktuell nur SOS bei Apple aktiv). D.h. die Satelliten-Kommunikation bekommt viel Konkurrenz - der Markt wird deutlich vielfältiger und günstiger für uns werden. Haltet die Augen auf - die Entwicklung ist interessant.
  • noidea schrieb:

    Bodo Blockmann schrieb:

    ....
    Heute Abend habe ich dann über Meshtastic mit meinem Nachbarn Textnachrichten geschrieben. Hat alles gut funktioniert, auch über mehrere Etagen hinweg.
    ...
    Update zur MeshTastic Recherche (für Interessierte):
    .....

    Was habe ich für MICH entschieden?
    1. ich habe mich für die Satelliten-Messenger Variante entschieden als Blackout-Kommunikation mit Familie (Garmin InReach Mini 2 bestellt - 2 Stück - und ein Riesen-Loch in Familienkasse gerissen 2x250 Doppelmark). Die Geräte halten nicht ewig (7-8 Jahre erwartete Nutzungsdauer bei fest verbautem Akku - wenn der schlapp macht - nutzt das Gerät nix) - ist ne Lösung für UNS für die nächsten 5-8 Jahre. Bis dahin erwarte ich dass die Smartphone-Satelliten-Dienste gut etabliert sind und die Sache ist wesentlich günstiger und entspannter.
    Zudem - die Kosten für Satellitten-Messages sind sinkend. 2022 kostete das Garmin-Basis Abo 20EUR pro Monat - inzwischen 10. Trend ist klar zu günstiger mit mehr Service.
    Nicht nur Prepper lernen vom Blackout in Berlin - auch die Service-Provider. Die Notfall-Kommunikations-Dienste werden gewiss verbessert und auch günstiger für die Masse.


    2. MeshStatic bleibt als Zusatz-Variante - in der Nähe. Ich habe 2 Familien mit denen ich in Kontakt bleiben möchte - im Bereich 15 - 20km . Da lohnt sich MeshTastic anzusetzen - was ich auch tun werde.

    Kurz: LoRa bzw. MeshTastic (MeshCore) ist keine eierlegende Wollmilchsau - sie hat ihre Grenzen - aber auch Vorteile. Für bestimmte - klare Szenarien sehr sinvoll - aber eben nicht für größere Distanzen mit vielen "Hops" (sagen wir jenseits 40km - gerade in Baden-Württemberg - hier bei uns - sehr hügelige - hat man kurze Reichweiten wegen Gelände. In Nord-D wohl weitaus besser).
    Technisch realisierbar sind mehrere hundert km weit reichende Netze möglich (gibt es anscheinend) - aber - nur mit wenigen Teilnehmern. Wenn mehrere Netzte interagieren - ist wohl MeshCore besser - (aber selbe Probleme generell). usw.

    Der Sinn von LoRa liegt eher im Bereich - wo man etwa 10 Haushalte vernetzt (pro Node). Alle die da ein Riesen-Netz aufbauen wollen mit hunderten von Usern - haben da eventuell die Rechnung ohne Grenzen der HW gemacht.
    Kurz: mehrere Dörfer vernetzen - dabei sagen wir 10-30 Haushalte pro Dorf - dann geht es gut. Jeder Node-Verantwortliche (der einen Repeater betreibt) muss zuverlässig seine Pflege des Nodes machen - sonst - nützt es nix für alle anderen wenn ein wichtiger Node ausfällt. Ein Nachteil im System.
    In der Stadt sehr problematisch - zu viele private Mesh-Nodes - alle senden - das belastet jeden neuen Node zusätzlich (Broadcast eben).

    Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von noidea ()

  • BRI66 schrieb:

    Nach Jahrzehnten Erfahrungen im Rucksäcke tragen, ob als Pfadfinder, Soldat, Wanderer, UL Hiker >3000 Km, Bushcrafter, Prepper...
    Hat mein Fluchtrucksack nun seit etwa 6 Jahren den gleichen Inhalt.
    Volumen 30 l, / mit Deckeltasche +5l
    Gewicht 12 Kg / 15 Kg
    Basis 7/9 Kg, Wasser 2 Kg, Essen 3/4 Kg
    Der reicht mir im Sommer mit Tarp und Poncho für 5 Tage, im Winter mit Tipi & Titanofen für 3 Tage.
    Bei ca. 30 Nutzungen pro Jahr weiss man was wo ist, wies funktioniert und ist auch mit 59 noch für 20-30 Km / Tag tragbar

    BRI66 schrieb:

    Auch wenn ich zum Wandern oder Hiken lieber UL Gear benutze, für den Fluchtrucksack bevorzuge ich Stabilität.
    Daher hat der 30l RS bereits ein Eigengewicht von 1,8 Kg dafür könnte ich mit dem auch 150Kg schleppen...
    Mit 2 Kg Wasser und 4 Kg Essen sind das 7,8 Kg somit bleiben noch 7,2 Kg für :
    Zelt 1,7Kg /
    Titan-Ofen 1.1 Kg
    Beil 0.9 Kg
    Küche / Kocher 800g
    Isomatte 365g
    Quilt 770g
    Poncho 365g
    Waschbeutel 250g
    EH Set 250g
    Elektronik 300g
    Paracord / Schnur 100g
    Ductape 100g
    Tshirt / Shorts / Socken 200g

    Passt für mich. Für 3Tage / 2 Nächte im Winter bei minus Temperaturen.

    Die Tage wo ich über mehrere Tage mehr als 15 Kg schleppen muss sind für mich vorbei.

    Dir viel Glück mit Deiner Schrankwand.

    BRI66 schrieb:

    Nein. Mach ich 10x pro Woche. Manchmal mit 200Kg nur so zum Spass...

    Was der Rucksack kann und was ich kann sind 2 verschiedene Dinge.

    Darum ist das Gewicht bei 15 Kg. Damit schaffe ich zwischen 60 - 90Km in 3 Tagen. Möglicherweise mehr da er ja täglich 1-1.5Kg leichter wird und ich ja nicht zwingend dauernd 2 Kg Wasser haben muss.
    Evtl. könnte ich 30 Kg während 3 Tagen schaffen aber die Reichweite wäre definitv höchstens die Hälfte. Bei einem Fluchtrucksack ist das für mich der falsche Ansatz.
    Ich bin 1.85m und ca. 98 Kg. Gewicht von 15 - 20 Kg ist also im grünen Bereich.

    Ich könnte das ganze Material in meinem 48l UL GG Mariposa packen, hätte wesentlich mehr Platz und wäre 1 Kg leichter. Der hat mir über 3 1/2 Monate bei > 2400 Km gute Dienste geleistet. Aber das waren andere Bedingungen / Anforderungen.

    Ich habe noch keine Flucht hinter mir, keine Erfahrungen aber ich möchte dafür etwas "bombensicheres".
    Das ist mein Ansatz, meine Erfahrungen, mein Material. Das muss nicht für Euch sondern für mich passen.

    Für mich sind die Zeiten mit meinem 72l / 30 Kg INCH seit ich 50 wurde vorbei.
    Dieser 30l / 15 Kg BoB ist was ich nutzen kann und sich seit Jahren bewährt hat.

    BRI66 schrieb:

    Er ist dann schon prall gefüllt, Erfahrung mit Tetris hilft definitiv beim packen. Mehr geht nicht mehr rein.
    Man könnte noch weitere Taschen / Diverses aussen an den Molle Streifen anbringen aber darauf verzichte ich.
    Tragekomfort ist für mich OK. Da hatte ich dienstlich viel schlimmeres. Die Schultergurte sind breit, verteilen die Last gut, der Hüftgurt nimmt gefühlt 50% der Last auf.
    Das Model ist der Little Brother von Eberlestock.
    ich hatte früher den Eberlestock Halftrack. Selbe Volumenklasse.
    Hohes Gewicht - und primär auf Militär ausgelegt - d.h. die Innentaschen usw. alles auf Militär-Zeug getrimmt - was das Gewicht recht hoch treibt.

    Bin dann zu zivilen Modellen umgestiegen (weniger auffällig als Rucksack mit Molle). Robust sind die zivilen auch - die vertragen schon was.
    Eberlestock Rucksäcke sind halt für Mad-Max Szenario gut - wenn man die Dinge noch 10 Jahre nach Weltuntergang tragen will.
    Das bezahlt man mit Geld und Gewicht und weniger "passform" - allein das Waffenfach bei allen Eberlestock ist schon Gewicht und Platzverschwendung für uns (jeder Eberlestock hat Waffenfach am Rücken.
  • noidea schrieb:

    Bin dann zu zivilen Modellen umgestiegen (weniger auffällig als Rucksack mit Molle). Robust sind die zivilen auch - die vertragen schon was.
    Eberlestock Rucksäcke sind halt für Mad-Max Szenario gut - wenn man die Dinge noch 10 Jahre nach Weltuntergang tragen will.
    Das bezahlt man mit Geld und Gewicht und weniger "passform" - allein das Waffenfach bei allen Eberlestock ist schon Gewicht und Platzverschwendung für uns (jeder Eberlestock hat Waffenfach am Rücken.
    Das Waffenfach ist Gold wer.
  • noidea schrieb:


    Kurz: LoRa bzw. MeshTastic (MeshCore) ist keine eierlegende Wollmilchsau - sie hat ihre Grenzen - aber auch Vorteile.

    Selbstverständlich hat das Grenzen. Bei der DEF CON 2025 in Las Vegas wurde ein Netz mit 2000 Nodes getestet, das auch funktionierte. Hier die Quelle dazu: ...That one time at DEF CON!
    Ich habe es jetzt mit meinem Nachbarn getestet, und wir kommen mit diesen kleinen Heltec V3 Teilen bis zu unserem Sportplatz, neben dem die Freiwillige Feuerwehr ist. Und daneben steht das sehr hohe Dorfgemeinschaftshaus. Wenn man auf dem Dorfgemeinschaftshaus eine Antenne positionieren würde, dann würde man problemlos das ganze Dorf funktechnisch abdecken können. Die einzelnen Haushalte bräuchten dann nur so einen billigen Sender und könnten im Notfall die Feuerwehr rufen, ohne dass dazu ein Handynetz notwendig wäre. Das wäre ein gewaltiger Vorteil in einer Katastrophe.
    Und klar könnte man auch verschiedene Dörfer vernetzen oder die ganze Stadt. Kein Mensch wird Meshtastic so einsetzen wie Whatsapp. Dann gibt es es außerdem noch so etwas wie Funkdisziplin. Und es soll ja lediglich eine Möglichkeit für den Krisen- und Katastrophenfall sein. Im Moment ist es ohnehin nur eine technische Spielerei. Also, ich habe schon überlegt, ob ich nicht mal irgendwann eine Spende an die Freiwillige Feuerwehr von so einem Meshtastic-Gerät mache, und dafür dann im Katastrophenfall die Feuerwehr erreichen kann. Das wäre ein sehr großer Vorteil.
    ---
    Du hast keine Chance - aber nutze sie