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Süditalien, leere Regale und Proteste

    • Süditalien, leere Regale und Proteste

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      Die Einwohner in Foggia und Umgebung sind seit fünf Tagen am Protestieren. Der Unmut der Bauern richtet sich gegen hohe Dieselpreise. Sie fordern eine Preisdeckel und sagen, sie können so nicht mehr weiter machen. In der Gegend wird zum grossen Teil Oliven und Olivenöl hergestellt.
      Durch die Proteste sind die Tankstellen leer und es bilden sich an anderen kilometerlangen Staus. Auch die Supermärkte sind zum Teil komplett leer.
      Ich habe einen Link für euch, aber x bestätigt das.

      Interessant ist, angeblich hat es bis zum leeren der Supermärkte 96 h gedauert.
      Ich stell jetzt noch eine andere Frage in den Raum. Nämlich Vor Krise - Krise - Nach Krise. Wie lange dauert das. In diesem Fall, wie lange dauert es, vom Ende der Krise ( Aufgabe der Blockade durch die Bauern, Lkw Fahrer) bis die Regale wieder gefüllt sind?
      Wir beschäftigen uns mit Krisen, und wie lange diese dauern. Wir haben noch nicht darüber diskutiert, wie lange es bis zur Nirmalität dauert. Eine Meinung die ich gehört habe ist, doppelt so lange wie die Krise dauert.
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      Da müssen wir erstmal schauen wie das ganze aufgelöst/freigegeben wird.

      Nehmen wir an, an Tag 0 sind alle Straßen wieder frei. D.h. die LKW Fahrer und Landwirte arbeiten ab Tag 1 wieder Regelkonform.

      Nehmen wir an: die Lager sind voll mit haltbarer Ware.
      Die Zwischenlager der Großhändler sind mit allen Waren soweit bestückt, dass alle Supermärkte zumindest Teilweise mit allen Waren beliefert werden können. Am Bsp. von Italien ist es ja nur eine Region, also wird man wohl aus anderen Zwischen und Großlagern Waren ordern. Auch frische Ware. Mit Verladung an Tag 1 würde ich schätzen, Verkauf der Waren ab spät. Tag 4. Frische Waren evtl. Tag 5-7, je nachdem von wo das ganze kommt, bis umgepackt wurde etc.
      Natürlich sind die Regale dann nicht VOLL. Und auch nicht alle. Das ganze wird eine Art Notbestückung sein. Wärend Corona haben wir gesehen, dass es z.B mit Mehl über 4 Wochen gebraucht hat, bis sich spürbar etwas geändert hat.

      Also denke ich, dass man ab Woche 4-6 langsam eine Besserung in Regalen merken wird.

      Auf der anderen Seite werden die Bauern Gemüse und Dinge die sie selbst lagern konnten wohl günstiger vor Ort verkaufen. Die Haltbarkeit ist geringer durch die Lagerung, evtl. ist das Gemüse etc. etwas überreif wegen einer späteren Ernte, etc.
      Milch wird teurer, da die frisch gemolkene wärend der Krise entsorgt wurde.
      Eier könnte es günstiger vor Ort geben, sofern sie gelagert wurde. Ansonsten wäre es wie bei der Milch.
      Und es gibt bestimmt viele Ähnlichkeiten bei allen anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die mir jetzt nicht einfallen oder über die ich selbst nicht genug weiß, um sie hier zu erwähnen.