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Kalter Krieg 2.0? – Welche Auswirkungen hat das auf unsere Vorbereitungen?

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    • Kalter Krieg 2.0? – Welche Auswirkungen hat das auf unsere Vorbereitungen?

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      Hello @all,

      in den letzten Jahren hat sich die sicherheitspolitische Lage deutlich verändert. Aufrüstung, gegenseitige Drohungen, der Krieg in der Ukraine und eine zunehmend konfrontative Rhetorik zwischen dem Westen und Russland erinnern in manchen Punkten wieder an Zeiten, die viele von uns eigentlich für überwunden gehalten haben.

      Aktuell sorgt dabei besonders das russische System „Perimetr“, im Westen oft als „Dead Hand“ bezeichnet, für Schlagzeilen. Neue Recherchen deuten darauf hin, dass zugehörige Einrichtungen in den vergangenen Jahren erheblich modernisiert und erweitert wurden. Ob man tatsächlich von einer „Reaktivierung“ sprechen kann, ist allerdings umstritten – einige Experten gehen davon aus, dass das System nie vollständig außer Betrieb war.

      Quelle : "Tote Hand": Russland lässt wohl Atomkriegs-Bunker im Ural modernisieren

      Unabhängig davon zeigt die Entwicklung meines Erachtens eines sehr deutlich: Das Thema strategische Abschreckung und auch das Risiko einer weiteren Eskalation zwischen den Großmächten ist wieder wesentlich präsenter als noch vor einigen Jahren.

      Ich persönlich finde dabei wichtig, zwischen realistischer Vorsorge und Panik zu unterscheiden. Viele sinnvolle Vorbereitungen sind ohnehin universell: Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Beleuchtung, Wärme, Informationen, Kommunikation und ein funktionierender Plan für die Familie helfen bei einem längeren Stromausfall genauso wie bei Naturkatastrophen oder politischen Krisen.

      Interessant wäre für mich deshalb weniger die Frage „Kommt der große Krieg?“, sondern vielmehr:
      Welche konkreten Konsequenzen kann man daraus für seine Vorbereitung ziehen ?

      Müssen wir ggf. altes und abgelegtes Wissen wieder Reaktivieren und an die heutigen Bedingungen anpassen ?
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Nun, vlt waren wir die letzten Jahre nur naiv?
      Der Bericht liest sich auf alle Fälle gruselig.
      Im kalten Krieg waren sich die Menschen einer Bedrohung sehr viel bewusster als heute. Die Jahrzehnte ( vor 2015 etwa) waren sehr entspannt im Gegensatz zu heute.
      Man kann es auf zweierlei Art deuten, erstens als Bedrohung und zweitens als Abschreckung durch Stärke. Nichts anderes machen wir ja auch . Wir ( im Sinne von unsere Politik) sprechen ja auch von Abschreckung durch Stärke. In diesem Sinn sind wir bereits in einem kalten Krieg. Persönlich sehe ich uns schon in einem hybriden Krieg.
      Aus dem Bewusstsein für eine Bedrohung könnte eine Handlung werden. Auf gesellschaftlicher Basis zur Vorbereitung. Das ist in den von 47 bis 91 auch geschehen und war gesellschaftlich anerkannt.
      Sollte eine breite Masse das Thema entdecken, würde ich hier empfehlen Dinge wie Wasserfilter und diverse Ausrüstung jetzt zu kaufen. Vor der Welle.
      Und das Thema heißer Krieg mal durchdenken. Der Krieg in der Ukraine hat sich ziemlich gewandelt. Eher weg von Panzern hin zu Drohnen. Da wäre dann als Vorsorgemaßnahme Netze in denen sich die verheddern auch notwendiges Gear, was bald beschafft werden müsste.
      Ich hatte ja mal den Faden "Lehren aus Ukraine" gestartet, der ziemlich abgewürgt wurde, was schade ist, da sind nämlich einige Lehren draus zu ziehen. Die Drohnenabwehr wäre ein Thema hierzu. ( Sogar mein Arbeitgeber hat eine Handlungsanweisung ins Intranet gestellt).
      Was meinst du mit altem Wissen reaktivieren @Südprepper?
      Das Wissen wäre im kalten Krieg von 47 bis 92, heute mindestens 35 Jahre alt. Damals war die Art der Bedrohung zum Teil anders. Es gab keine Drohnen, PC, Banking.....
      Das nächste was mir im Fall kalter Krieg und jeder weiss es einfällt ist eine Preissteigerung für Ausrüstung und evtl Mangel.
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      Das Thema ist extrem schwierig... Und die Erfahrungen aus dem Ukrainekrieg sind auch nur schwer zu übertragen wenn es zu einem Konflik zwischen Russland und der NATO kommt.

      Nehmen wir an Russland überfällt, wie vom Westen ständig propagiert, die baltischen Staaten. Einer der Gründe wieso das tatsächlich passieren könnte wäre z.B., weil Russland befürchten könnte dass Kaliningrad nach ständigem verbalen Drohgebärden abgeschnitten wird.

      Jetzt kommt die entscheidene Frage... Wie reagiert die NATO? Erobert Sie die baltischen Staaten zurück? Kann die NATO die Einnahme der baltischen Staaten verhindern? Wie weit dringt die NATO dann vor? Fünf Kilometer hinter die offiziellen Grenzen Russlands hinein, um vielleicht eine Pufferzone zu errichten?
      Wie reagiert dann Russland darauf? Sieht sich Russland dann in seiner nationalen Souveränität beraubt? Was passiert als nächstes? Atomwaffen?

      Realistisch betrachtet hat Russland keine Chance gegen die NATO wenn diese geschlossen zusammenhält.

      Man sieht also dass sich die Eskalationsspirale hier sehr schnell hochschaukeln kann ohne dass es hier viele Zwischenschritte und damit Schäden gibt. Die Hauptaktivitätszone würde sich im Baltikum und vermutlich im Nordöstlichen Polen befinden.

      Vielleicht wirft die NATO die Russen auch nur bis zu den eigentlichen Grenzen zurück und lässt es dann Gut sein und dann versucht man direkt Friedensverhandlungen durchzuführen, weil einfach alle wissen wie es enden würde? Das wäre ja noch das hoffnungsvollste Szenario. Auch hier sind wir Infrastrukturtechnisch kaum betroffen...


      Was ist wenn sich die USA raushalten und Russland "All in" geht? Vielleicht versuchen sie tatsächlich bis an die deutsche Ostgrenze bzw. vielleicht sogar bis in die östlichen Bundesländer vorzudringen?
      Ohne die USA ist die atomare Hemmschwelle vermutlich wesentlich höher, weil die Russen wissen dass die NATO ohne die USA wesentlich schlechtere Chancen hat diesen Konflikt zu gewinnen.

      Dann könnte es durchaus zu Angriffen auf unsere kritische Infrastruktur kommen so wie man es aus der Ukraine kennt. Regelmäßige Brownouts, Versorgungsengpässe in vielen Bereichen, massive Inflation, usw.

      Meiner Meinung nach steht und fällt alles mit den USA bei der Frage ob sie bei Artikel 5 der NATO reagieren werden oder eben nicht.

      Bei den Vorbereitungen muss man einen solchen Hergang natürlich berücksichtigen.

      Mehr wie eine universelle Vorbereitung inkl. EDC und GHB und das herrichten/vorbereiten eines Schutzraums ist da nicht wirklich drin. Man sollte vielleicht noch das Situationsbewusstsein schärfen und im Verteidigungsfall mehr auf Notausgänge, Schutzraummöglichkeiten und generelles Verhalten bei Sirenenalarm achten.
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      Fifth age schrieb:

      Das Wissen wäre im kalten Krieg von 47 bis 92, heute mindestens 35 Jahre alt. Damals war die Art der Bedrohung zum Teil anders. Es gab keine Drohnen, PC, Banking.....
      Ja genau deshalb müsste man es Anpassen und nicht 1:1 nur reaktivieren.
      Ich möchte halt Schwerpunktmäßig auf direkte Auswirkungen und die Vorsorge diesbezüglich hinaus. Da aber hybride Aspekte durch normale Vorsorge bereits gut abgefedert werden können, möchte hier den Schwerpunkt auf Waffenwirkungen inkl. Atomwaffen setzen.
      Hatten wir damals auch, die Bedrohung ist ähnlich aber die Möglichkeiten sind besser als damals.

      BOS schrieb:

      Das Thema ist extrem schwierig... Und die Erfahrungen aus dem Ukrainekrieg sind auch nur schwer zu übertragen wenn es zu einem Konflik zwischen Russland und der NATO kommt.
      Daher möchte ich konkret in diesem Faden auf die Vorsorge raus.
      Denn das Ob, Wer, Wo und Warum hat uns da noch nie weiter gebracht - Im Endeffekt geht es von hybriden Ereignissen bis zur atomaren Schwelle.

      Und das es halt heutzutage viele Möglichkeiten gibt die damals entweder nicht vorhanden oder ultimativ teuer waren wird das Thema Vorsorge wahrscheinlich auch komplett neu aufgerollt werden müssen.

      oldman schrieb:

      Dieses Thema beeinflusst meine Planungen in der Hinsicht, das der SO nicht mehr so leicht erreichbar währe. Mittlerweile musste dieser Ort außerhalb der EU und außerhalb der Nato liegen.

      Alles ist daher sehr viel schwieriger geworden.
      Da war ich schon immer und bin es noch immer skeptisch, das man sich in so einen Fall noch abseilt mit dem Flugzeug. Entweder du haust Wochen vor einem Atomschlag ab - Und sind wir mal ehrlich, wer kann das auf Verdacht - oder du stehst an einem Flughafen wo die Maschinen am Boden bleiben.
      Das hat man immer gesehen bisher, das, das erste das Ausfällt der Flugverkehr ist.

      Daher schätze ich das als wenig realistisch ein.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Neu

      Oder die ganze Politik schürt Panik vor einem Krieg um die Bevölkerung gehorsam zu halten. Corona war ähnliches Vorgehen - Staaten tun sowas (übertreiben - nicht undbedingt alles Lügen - aber so übertreiben dass es hilft Kontrolle zu halten).

      Bevölkerung in Angst ist gehorsamer - erträgt mehr (Steuern und Einschränkungen).
      Das ist für alle beteiligten "interessant" (Russland und EU Staaten verfolgen da ganz sicher ähnliche Interessen was eigene Bevölkerung angeht).

      Will damit sagen dass mit hoher Wahrscheinlichkeit kein "heißer" Krieg mit EU ausbrechen wird - dafür die eigene Bevölkerung stark geängstigt und ausgenommen. Das ist realistischer für mich als jedes Szenario mit "heißem Krieg".

      Daran hängen dann weitere Aspekte wie Mangel an manchen Waren über längere Zeit hinweg. Bewegungseinschränkungen etc (wie früher in der DDR).
      Was ändert sich an unseren Vorbereitungen?
      - Hauptszenarien bleiben (Stromausfall für wenige Tage maximal)
      - Eventuell mehr staatliche Kontrollen und Eingriffe in Bewegungsfreiheit - dadurch wird Kommunikation über längere Strecken wichtiger (verschlüsselt)
      - Lieferengpässe einiger Lebensmittel bzw. dauerhafte Knappheit (Eigenanbau?, Vitamine als Ersatz?)

      Positiv: mehr Leute werden sich mit Krisenvorsorge beschäftigen - hat was Gutes.

      Ich verändere mich sowieso weg vom stationärer Voll-Kriesenvorsorge (große Wohnung mit Riesen-Keller gehabt - nun kleine Wohnung) --> hin zu minimaler Prepper-Ansatz und dafür mehr Finanzielle Absicherung für den Notfall.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von noidea ()

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      Es geht mir hier nicht um Wahrscheinlichkeiten oder das Ganze drum herum, sondern um konkrete Vorbereitungen.

      Südprepper schrieb:

      Interessant wäre für mich deshalb weniger die Frage „Kommt der große Krieg?“, sondern vielmehr:
      Welche konkreten Konsequenzen kann man daraus für seine Vorbereitung ziehen ?

      Müssen wir ggf. altes und abgelegtes Wissen wieder Reaktivieren und an die heutigen Bedingungen anpassen ?
      Da ich mir gestern schon dachte das es falsch verstanden wurde oder ich mich falsch ausgedrückt habe, habe ich mal den Bereich der Behelfsdekontamination bereits ausgearbeitet. Und genau in dieser Form möchte ich mit euch die ganzen speziellen Vorsorgemaßnahmen abseits dem Standard für ein solches Szenario zusammentragen und aufarbeiten.

      Behelfsdekontamination beim Einsatz von radiologischen und nuklearen Kampfstoffen

      Im Rahmen eines Einsatzes radiologischen und nuklearen Kampfstoffen, kann es notwendig werden das die Bevölkerung eine Behelfsdekontamination durchführen muss. Hier gibt es einiges zu beachten, was aber durch geringe Vorsorgemaßnahmen bevorratet und somit durchgeführt werden kann.

      Erster Schritt einer Behelfsdekontamination ist das Anlegen einer FFP2 Maske des Kontaminierten. Danach erfolgt ein Ablegen der Kleidung, die mittels Kleiderschere zu entfernen ist, um weitere Aufwirbelungen und eine Ausbreitung der Kontamination auf noch nicht betroffene Körperregionen zu verhindern.
      Es sind alle Kleidungsstücke und Schmuckstücke abzulegen (auch Sehhilfen).


      Anschließend erfolgt die Dekontamination von oben nach unten. Die Hände sind sie ersten beiden Körperoberflächen die zu waschen sind. Da mit den Händen dann auch im Gesicht interveniert wird.Da allerdings eine re-Kontamination stattfindet muss im Prozess dann ein zweites mal die Hände gereinigt werden.

      12.jpg

      Quelle: Procedures for Radiation Decontamination - Radiation Emergency Medical Management

      Die Feststellung der Kontamination und die Nachmessung kann mittels eines einfachen Geigerzählers für den zivilen Gebrauch durchgeführt werden. Diese sind bereits für unter 100 Euro erhältlich. Besonders zu empfehlen an dieser Stelle ist der GQ GMC 800 der für die US Bevölkerung für den privaten Zivilschutz entwickelt wurde. Allerdings gilt hier zu beachten das dieser nur Gamma und Beta Strahlung allerdings keine Alpha Strahlung nachweisen kann.


      Entsorgung

      Zur Entsorgung von kontaminierten Flüssigkeiten und kontaminierten Gegenständen bzw. Kleidung sollen dicht verschließbare Behältnisse vorgehalten werden.
      Eine zusätzliche Verpackung in Müllsäcke ist zu empfehlen.


      So lässt sich mit frei verfügbaren Mitteln eine Dekontamination sicher durchführen. Die Materialliste ergibt sich aus dem Beitrag selbst.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Aber @Südprepper Dekontamination wäre auch kein kalter Krieg mehr. Das könnte ich mir nur vorstellen bei einer Drohne ( unbekannter Herkunft) die irgendwas trägt, wie zum Beispiel was mit Viren oder etwas schmutzig Radioaktives.
      Wobei wir wieder bei der Drohnenabwehr wären. Da fällt mir im privaten Bereich nur ein, Drahtgeflechte vors Fenster oder Balkon zu hängen. Der Rest ( bei der Drohnenabwehr) ist Sache des Staates, dann wärs aber kein kalter Krieg mehr.
      Was ich mir hier auch vorstellen kann ist eine Art "Pandemie" deren Ursache Drohnen sind. Eine Handvoll von den Dingern in der Nähe von Großsstätten, irgendwelche Viren drin. ( Smallpox ect. In dem Zusammenhang ziehe ich eine Verbindung zu MPox vor einiger Zeit und glaub das Planspiel "dark Winter" wars).
      Drohnen die Dritte: Drohnen auf Hochspannungsmasten. Gut das wäre jetzt die grössere Bauart und auch kein kalter Krieg mehr. Aber ooops, eine von den grösseren Dingern hat statt einer ukrainischen Hochspannungsleitung eine polnische erwischt.
      Was ich mir absolut vorstellen kann ist eine Bewegungseinschränkung der Bevölkerung wie von @noidea schon geschrieben. Diesel teuer - wird gebraucht für KRITIS - Abgabebeschränkung oder Fahrverbote.
      Mangel an Produktion durch teure Energie, würde Glasherstellung zum Beispiel treffen, dadurch wäre ein Prepping schwerer. Ich kann mir vorstellen, dass zum Beispiel Getränke nur abgegeben werden, wenn Leergut zurückgebracht wird. Hier im Forum werden wir den Faden " wie sieht es in euren Supermärkten aus" wieder reaktivieren.

      Ansonsten extrem hohe Energiepreise, extrem hohe Heizpreise. Hohe Inflation.
      Da sind wir wieder bei der finanziellen Vorsorge.
      Darüber hinaus, eine Menge an Berichten, Meinungen, Propaganda, Fingerzeuge und Beschuldigung des "Gegners" bis man überhaupt nicht mehr weiß, wer was wann und wieso gesagt oder getan hat. Sprich Informationsverdrehung bis hin zu false flag. Dem kann man nur begegnen durch "Hören vom Feindsender" oder diverse Quellen zur Information benutzen.
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      Also wir reden hier völlig aneinander vorbei.

      Der kalte Krieg oder auch ein neuer kalter Krieg 2.0 hat eine Sache gemein - Und das ist ein nukleares Wettrüsten mit der Gefahr der Überschreitung der nuklearen Schwelle im Rahmen wirtschaftlicher, politischer und militärischer Konfrontation zwischen zwei Machtblöcken.

      Also genau das was sich gerade wieder aufbaut was wir seit über 35 Jahren nicht mehr hatten.

      Und was macht man in einem kalten Krieg ? Man sorgt für den Fall vor wenn aus dem kalten ein heißer Krieg wird. Für die Bevölkerung war der kalte Krieg damals auch nur eine reine Vorsorge Sache nicht mehr.
      Es geht nicht darum Böse NATO, Böser Putin und auch kein was kann passieren, sondern ganz konkret wie pressen wir die damaligen Vorbereitungen in eine moderne Form.
      Daher habe ich ein Kapitel dazu ausgearbeitet das man sieht worum es hier geht.

      Auf gut Deutsch: "A-Bombe fällt" - Wie kann man dafür auf moderne Weise vorsorgen.

      Weil Teuerung. hohe Energiepreise und KRITIS Sabotage, Biowaffen usw. etc, gab es damals im kalten Krieg nicht. Das waren die Blütezeiten der BRD während des kalten Krieges mit einem sehr hohen und verlässlichen Wohlstandgrad. Das hat im Moment andere Gründe und liegt nicht an Russland.

      Und jetzt bitte nur noch zum Thema - Danke.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Südprepper schrieb:




      Behelfsdekontamination beim Einsatz von radiologischen und nuklearen Kampfstoffen
      Was ich dazu noch ergänzen möchte:

      Im Falle eines radioaktiven Angriffs kann die vorhandene Kontamination (die entfernbar ist) nur durch Partikelkontamination, d.h. Anhaftungen am Körper und der Kleidung, erfolgen. Daher ein paar meiner Gedanken und Erfahrungen.

      - Vorm Ausziehen wenn möglich FFP2-Maske aufsetzen; beim Ausziehen Augen schließen
      - Aufwirbelung von Partikeln durch Aufschneiden von Kleidung minimieren; alternativ mit Haarspray oder feinem Wassernebel (nicht nass machen, nur anfeuchten, ähnlich wie man das mit Zierpflanzen macht) Partikel fixieren
      - Gehörgänge kann man auch mit angefeuchteter Watte (oder den pööhsen Wattestäbchen) hilfsweise "auswischen"
      - aufgenommene Wellenstrahlung kann nicht "abgewaschen" werden. Aufgenommene Strahlung verbleibt bis zum Verfall im Körper. Das macht die nächsten Tage auch eine gesonderte Toilette bzw. das gesonderte Auffangen von Ausscheidungen notwendig
      - bei langen Haaren und Bärten empfiehlt sich ein gründliches Auskämmen bevor man mit dem Waschen beginnt
      - Beim Ausziehen kann man sich auch in einen großen ausgebreiteten Müllsack stellen, dann muss ich die Klamotten nicht so oft anfassen
      - Wasser nicht auf Wohlfühltemperatur, das fördert die Aufnahme in die Zellen
      - Beim Ausschnäuzen darf man danach auch mal ein paar mal kräftig abhusten; das ganze sollte dann vor dem Zähneputzen erfolgen, sonst mache ich das ganze nochmal
      - an die eustachische Röhre denken
      - Babyfeuchttücher tun auch ne Menge als "Schnelldekontamination"

      Wenn man spült und wäscht, immer den möglichst distalen Abflussweg vom Körper suchen, da darf man sich auch mal verrenken ;)


      Ich glaube, das war´s erstmal mit meinen Ergüssen dahingehend.
      "You can't understand what lays ahead, if you don't understand the past" - Rise Against-Satellite

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