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Ausrüstung in Tarnlook

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      Bayern1988 schrieb:

      Ja mit Ausrüstung zu Tarnen mit Tarnnetzen und auch mit Naturmaterialien sehe ich auch für Sinnvoller. Sinnvoller als die Kleidung. Die kann ja "normal" sein genau wie der Rucksack.
      Das ist ja genau das Prinzip der Fernspäher sich vor Ort in die Umgebung einzulassen.
      Wenn man sich mal die Ausrüstung genauer anschaut wird man feststellen das außer der Bekleidung und dem Tarp/TArnschal kein Gegenstand Tarndruck hat. Die die machen genau das was ich bereits erwähnt habe, sich vor Ort, mit Dingen von vor Ort zu tarnen um nicht aufzufallen

      Sieht man hier im BW Loadout ganz gut: Alles dabei: Was haben Fernspäher in ihrem Rucksack? | Bundeswehr - YouTube

      Tarnschal, Tarnnetz sind alles Dinge die ich in einen kleinen quietschgelben Packsack bekomme den ich bei Bedarf gleich entsorgt habe. Letzten Endes kann man absolut zivil Auftreten und zugleich maximal militärische Tarnungsmöglichkeiten mitführen.

      noidea schrieb:

      Ich habe die Erfahrung gemacht - dass wenn man mit Rucksack und Trekkingstöcken unterwegs ist - man definitiv NICHT als militant wahrgenommen wird, da man in die Hiker-Szene eingestuft wird. Die Leute lächeln, grüßen und gehen weiter.
      Kann ich bestätigen, unterm Strich verliert hier auch die Rucksackgröße an Bedeutung, wenn man zwei Stöcke dabei hat. Die meisten denken sich dann vermutlich: "Naja... der geht für ein paar Tage weg....".
      Zwei Bergstöcke gehören bei mir mittlerweile fest zum großen Rucksack.

      bugikraxn schrieb:

      Erschreck mich immer wieder wenn du so raus gehst, fehlt nur noch das Sturmgewehr zum Soldaten! War ehrlich gesagt ziemlich baff, da ich absolut überzeugt war mit dieser Auswahl keinesfalls militärisch zu wirken! Liegt also im Auge des geneigten Betrachters was dieser im 1ten Augenblick wahrnimmt und einordnet ...
      Meiner Einschätzung nach hängt das aber auch sehr stark damit zusammen wo man wohnt.
      In der Großstadt würdest bei uns damit sofort auffallen. Auf dem Land könnte ich mir vorstellen das man da eventuell vielleicht weniger in den Fokus fällt.

      Ist nur ne Vermutung, aber Trekking Klamotten ist das beste Beispiel, das sieht man in der Großstadt nicht so oft.

      noidea schrieb:

      Das Ding sieht aus weiter Ferne "zivil" aus (wegen Orange).
      Macht ja nix... Im Zweifel greift auch hier der Grundsatz einfach einen Regenüberzug in oliv vorzuhalten um ihn bei Bedarf überziehen zu können. Aber auch um hier den Kreis zur Ausgangslage wieder zu finden, würde ich von Flecktarn absehen.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Wie wärs, mit Accessoires zu arbeiten?

      Wenn man zwar in gedeckten Farben unterwegs ist, gerne auch gut tarnend, aber dann ein paar Lustige absolut eindeutig Nicht-Militärische Accessoires dabei hat? Ich denke an

      -Nordic-Walking-Stöcke oder Wanderstock mit vielen Stocknägeln
      -Wanderkarte, die aus einer Seitentasche raushängt
      -Plüschtier das außen am Rucksack baumelt.
      -Rucksack mit so angeflanschtem Sonnenschirm
      -mp3-Player buntem Kopfhörer
      -Leggings oder Kniebundhosen
      ...

      Da ist man zwar auf größere Entfernung eher getarnt, aber jeder, der mich doch entdeckt und näher heranzoomt, wird sofort "Scheiß-Turi" denken.

      Nick
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      Opa schrieb:

      Wie wärs, mit Accessoires zu arbeiten?

      Fifth age schrieb:

      Vorteil der Aktion, kann man alles abwerfen oder im Rucksack verstauen
      Da stelle ich jetzt aber die Hypothese auf das dies, das Grundsatzproblem Tarndruck in einer Krise nicht behebt.
      Das heißt, ich kann das zwar Abschwächen damit die Außenwirkung nachlässt, aber ich verhindere es nicht.

      Daher wäre mein Standpunkt, das wenn man auf Tarndruck setzen möchte, das man zum Beispiel ein Rucksack Rain Cover aus Tarndruck mitführt das ich wieder abnehmen kann. Denn so habe ich beides im Zweifel und wenn es zu einer Situation kommt wo Tarndruck kritisch wird, dann kann ich diesen abnehmen und im Zweifel auch entsorgen.

      Wenn der Rucksack in Tarndruck ist geht das nicht - Der Rucksack bleibt.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Fifth age schrieb:

      bunte Schals die aussen befestigt sind.
      Schlüsselanhänger klimbim
      T shirt bunt was da zum trocknen hängt nach der Wandertour oder eine Schirmmütze
      Vorteil der Aktion, kann man alles abwerfen oder im Rucksack verstauen
      Deswegen liebe ich die Diskussion in den Foren. Es regt zu Ideen und Verbesserungen an.
      Als ich es las, den Beitrag von Dir, schoss es mir durch den Kopf dass ich einen BW Netz-Tarnschal habe.
      Der ist super geeignet einen Zivil Rucksack wie meinem Padje zu tarnen. Ist leicht und trocknet schnell.
      Ich hatte einen Fall wo ich Rucksack tarnen musste. Lagerplatz noch nicht gehabt und ich hatte wenig Wasser
      Wollte Wasserquellen in der Nähe checken ohne Rucksack. Also im Maisfeld nebenan versteckt. Als ich aus dem Feld rausging, sah mich von Ferne ein Spaziergänger. Ich war besorgt um Rucksack.
      Da wäre solch ein Tarnschal super. Bin nochmal rein und noch tiefer im Feld versteckt. Aber coyote braun ist gut sichtbar muss ich sagen.
      Tarnung ist auch relevant.
      Und solch ein Schal erfüllt mehrfache Funktionen. Wärmen, tarnen, Filtern. Trocknet schnell, relativ leicht. Stark dehnbar.

      Der kommt zu mir neben den Rucksack als Option je nach Fall. Griffbereit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von noidea ()

    • Neu

      noidea schrieb:

      Ich hatte einen Fall wo ich Rucksack tarnen musste. Lagerplatz noch nicht gehabt und ich hatte wenig Wasser
      Wollte Wasserquellen in der Nähe checken ohne Rucksack. Also im Maisfeld nebenan versteckt. Als ich aus dem Feld rausging, sah mich von Ferne ein Spaziergänger. Ich war besorgt um Rucksack.
      Hallo

      Das ist auch der einzige Fall wo ich Tarnung richtig finde. Wenn ich meine Last aus welchen Grund auch immer alleine lassen muss. Für diese Situation habe ich für unsere Rucksäcke einen Regenüberzug, der 2Farbig ist. Auf der einen Seite Flecktarn auf der anderen Signalfarbend.
      Leicht, Modular und deckt mM nach den grosteil der Situationen ab.
      Bei Kleidung bin ich schon seit geraumer Zeit zum "grey man" übergegangen.
      Wichtig ist nicht einheitlich (komplett schwarz) sonder zb schwarz/grün, auf jeden Fall gedeckte Farben, die man ganz leicht noch mit ner roten Bascap aufpeppen kann.
      Im Alltag trage ich für mein Leben gerne einen Leder Stetson, den würde ich im Fall der fälle nicht mit nehmen, da ich damit wieder aus der Masse raussteche.
      Barhäuptig, Mützte oder eben Basecap.


      Gruß
      Mein Körper,
      meine Entscheidung.
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      Regenüberzüge sind meist in grellen Farben (so waren meine Rucksäcke) - aber die Militär-Rucksäcke natürlich anders. Da muss man darauf achten.

      Ich hatte solche "Begebenheiten" 2x.
      Anderes Mal Rucksack am Waldrand versteckt (wenige Meter in Wald hinein - neben einem (laut Schätzung) kaum bis garnich benutzen Feld-Randweg (weiter war der Haupt-Wanderweg - ca. 100m davon weg.

      Also Rucksack hingelegt - Äste darauf und weg zum "Waschen" an eine Quelle.

      Da lief dann eine Frau mit Hund vorbei als wir zurück waren. Rucksack vermutlich nicht direkt gesehen - aber ich dachte:

      Schei*** - was ist wenn der Hund was riecht und zum Rucksack geht??? 8|

      Sollte man auch bedenken. Also sollte der Rucksack "für Hunde nicht interessant riechen" - wie auch immer es gehen mag.
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      Ausgezeichnet zusammengefasst @Pinoccio, das was in Beitrag #18 steht deckt sich absolut mit meiner Sichtweise und würde ich das glatt unterschreiben ;)

      Hier in meinem 'Grätzl' laufen so einige in Klammotten herum die einen afrikan. Laufvogel als Logo zeigen. Der Übergang v. Arbeits- zu Outdoor- od. Freizeitkleidung ist dabei durchaus fließend - würde mal behaupten darin fällt man genau so wenig auf wie im Trekking-Outfit in gedecktem Farbansamble ;) Wenn ich mit meiner Trekkingklamotte hingegen vor dem Musiktheater aufkreuze, wo Sakko für Herrren und feine Abendrobe bei den Ladys üblich sind werde ich garantiert als Fremdkörper wahrgenommen und es gibt sicherlich Spots wo bunte Haweihemden alltagsüblich sind ... Hast im Prinzip aber recht @Südprepper, das Umfeld bestimmt mit was als 'Standard od. Normal' durchgeht!

      Vor einigen Jahren hab ich mal einen Selbstveruch im 'Stealth Camping' probiert, mein hell-sandfarbenes Zelt stand ca. 30-40m entfernt von einem gut frequentierten Spazierweg im Auwald. Wetter war eher trüb und die Hunde nahmen mehr Notiz von mir als die Leute! Da kamen z.B. 2 Mädels vorbei mit AmStaff im Schlepptau der einen starken Ast im Maul trug. Der Hund bog tabbend direkt in meine Richtung ab wobei die Holzstange zerbrach als er zwischen 2 Bäumen durch wollte. Musste mich zusammenreissen um nicht sofort laut zu lachen, die Mädels nahmen keinerlei Notiz vom Kracher und gingen einfach weiter ohne sich umzusehen ...