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Umgebung analysieren

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    • Umgebung analysieren

      Hallo zusammen,

      mir ist in letzter Zeit aufgefallen dass ich meine Umgebung eigentlich nie richtig angeschaut habe man läuft halt seine Wege wie immer kennt die Orte aber wenn man mal versucht wirklich hinzuschauen sieht man plötzlich Dinge die einem vorher nie aufgefallen sind zum Beispiel wie alles zusammenhängt oder wie abhängig das Viertel von ein paar Sachen ist und manche Ecken wirken plötzlich stabiler als man denkt obwohl man das vorher nie gemerkt hat
      ich hab gemerkt dass ich da jahrelang einfach blind unterwegs war man wohnt irgendwo alles läuft und man denkt nicht drüber nach aber wenn man mal versucht zu verstehen wie die Gegend sich im Ausnahmefall verhält merkt man dass das eigentlich ein großer Teil vom Preppen ist nicht nur Vorräte und Zeug sondern wirklich wissen wo man sitzt.
      Deshalb mal in die Runde: Wie analysiert ihr eure Umgebung? Also wirklich drauf achten wie eure Umgebung im Ernstfall funktionieren oder eben nicht funktionieren würde? Oder interessiert euch das gar nicht und ihr fokussiert euch komplett auf das, was ihr daheim habt?

      Ich frage einfach, weil ich das Gefühl habe, dass man allein durch bewussteres Hinschauen schon ein viel klareres Bild davon bekommt, wo man steht und dass das manchmal wichtiger ist als noch eine zusätzliche Kiste Vorräte irgendwo reinzuquetschen.
      Vielleicht seh ich das zu kompliziert, aber für mich macht es gerade irgendwie Sinn, meine unmittelbare Umgebung mal neu zu lesen. Würde mich interessieren, wie ihr das macht. :D
    • Maik_87_prepper schrieb:

      sieht man plötzlich Dinge die einem vorher nie aufgefallen sind zum Beispiel wie alles zusammenhängt oder wie abhängig das Viertel von ein paar Sachen ist und manche Ecken wirken plötzlich stabiler als man denkt obwohl man das vorher nie gemerkt hat
      Es gibt wahrscheinlich einen Namen für diesen Effekt, dass man plötzlich für bestimmte Dinge aufmerksamer wird.
      Zum ersten Mal hatte ich davon gehört, dass wenn Frauen schwanger werden sie plötzlich überall Mütter mit Kinderwagen sehen.
      Die waren zwar vorher in gleicher Zahl auch da, haben es aber nicht so wirklich ins Bewusstsein geschafft und wurden vorher als unwichtig rausgefiltert.

      Bein Preppen könnte ein ähnlicher oder vergleichbarer Effekt greifen.
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
    • Es ist nicht nur das, sondern auch, dass ich immer dieselben Wege gehe und daher nur einen Teil meiner Umgebung überhaupt kenne oder anders ausgedrückt, welche Wege es im Notfall sonst noch gibt.

      Ich lese gerade den ersten Band der Reihe "ohne Strom" von Markus Matttzick und dort kam ein Thema, worüber ich bisher auch noch nicht nachgedacht habe, bzw. mir nicht so bewusst Gedanken gemacht habe: wenn in einem Krisenfall die Leute aus den Städten aufs Land wandern, wo laufen die Menschenmassen lang und wie nah liegt unser Ort evtl. an einem "Hauptweg", bzw. wie weit sind wir von der Autobahn entfernt, etc.... ?(
    • Neu

      Sein Umfeld im Blick zu haben, ist ja mit das erste, was in SV-Kursen gelehrt wird. Ich gehe nicht nur deshalb möglichst mit offenen Augen durch die Stadt (dort ist ein neues Geschäft, die Menschengruppe drüben ist wahlweise harmlos oder ich sollte sie im Auge behalten, die schräg gegenüber ist Drogenszene, aber harmlos, das da ist wahrscheinlich ein ziviles Polizeiauto, diese Plakate/Graffiti sind neu, den Schleichweg mitten in der Stadt kannte ich noch gar nicht, da ist eine Baustelle mit veränderter Verkehrsführung, dort ein Club der nur nachts aufhat, hier ein Trinkbrunnen für heiße Tage...).

      Meintest du so etwas?

      Maik_87_prepper schrieb:

      Hallo zusammen,

      mir ist in letzter Zeit aufgefallen dass ich meine Umgebung eigentlich nie richtig angeschaut habe man läuft halt seine Wege wie immer kennt die Orte aber wenn man mal versucht wirklich hinzuschauen sieht man plötzlich Dinge die einem vorher nie aufgefallen sind zum Beispiel wie alles zusammenhängt oder wie abhängig das Viertel von ein paar Sachen ist und manche Ecken wirken plötzlich stabiler als man denkt obwohl man das vorher nie gemerkt hat
      ich hab gemerkt dass ich da jahrelang einfach blind unterwegs war man wohnt irgendwo alles läuft und man denkt nicht drüber nach aber wenn man mal versucht zu verstehen wie die Gegend sich im Ausnahmefall verhält merkt man dass das eigentlich ein großer Teil vom Preppen ist nicht nur Vorräte und Zeug sondern wirklich wissen wo man sitzt.
      Deshalb mal in die Runde: Wie analysiert ihr eure Umgebung? Also wirklich drauf achten wie eure Umgebung im Ernstfall funktionieren oder eben nicht funktionieren würde? Oder interessiert euch das gar nicht und ihr fokussiert euch komplett auf das, was ihr daheim habt?

      Ich frage einfach, weil ich das Gefühl habe, dass man allein durch bewussteres Hinschauen schon ein viel klareres Bild davon bekommt, wo man steht und dass das manchmal wichtiger ist als noch eine zusätzliche Kiste Vorräte irgendwo reinzuquetschen.
      Vielleicht seh ich das zu kompliziert, aber für mich macht es gerade irgendwie Sinn, meine unmittelbare Umgebung mal neu zu lesen. Würde mich interessieren, wie ihr das macht. :D
    • Neu

      Moin

      Ihr müsst nur aufpassen das dieses Verhalten nicht zu Manie wird.
      Mein verhalten in neuen Unterkünften als ersten die Fluchtwege, Feuerlöscher und andere Gegebenheiten aus zu kundschaften ist schon öfters mit Kopfschüteln belohnt worden.
      Auch meine Angewohnheit, im Lokal nicht mit dem Rücken zum Raum oder Tür zu sitzten hat schon Probleme gemacht. Ich kann mich einfach nicht mehr entspannen wenn ich zu viel unbekanntes im Rücken habe.
      Vor ein paar Jahren war ich mit Trainingskameraden in Frankfurt, ich habe mich gefühlt wie in einem Kriegsgebiet und war froh wo der Ausflug wieder vorbei war.

      Als auch nicht ganz gesund wenn man permanent auf orange ist.

      Ich kenne bei mir jede Ecke jeden Strauch und jeden halbwegs geeigneten Unterschlupf, weil ich sehr oft beim Gassi gehen eben solche gegebenheiten suche. :S

      Ich sags ja, wenn man das zu lange macht, wird man komiosch. :whistling: :saint:

      Gruß
      Mein Körper,
      meine Entscheidung.
    • Neu

      Das mit den Restaurants kenne ich auch. Allerdings ist das bei mir schon so, seit ich erwachsen bin; ohne das ich überhaupt an Krisenvorsorge oder ähnliches gedacht habe.
      Ich sitze einfach nicht gerne mit dem Rücken zu anderen Menschen. Oft beobachte ich auch die anderen Menschen, während des Essens.

      In Hotels oder Pensionen schaue ich mir auch gerne die Fluchtpläne an und notiere mir im Geist wo die Fluchttüren sind...auch das ohne dass ich es bewusst machte. Auch das ist schon seit ich 18 Jahre alt bin in mir drin.
    • Neu

      oldman schrieb:

      Moin

      Ihr müsst nur aufpassen das dieses Verhalten nicht zu Manie wird.
      Mein verhalten in neuen Unterkünften als ersten die Fluchtwege, Feuerlöscher und andere Gegebenheiten aus zu kundschaften ist schon öfters mit Kopfschüteln belohnt worden.
      Auch meine Angewohnheit, im Lokal nicht mit dem Rücken zum Raum oder Tür zu sitzten hat schon Probleme gemacht. Ich kann mich einfach nicht mehr entspannen wenn ich zu viel unbekanntes im Rücken habe.
      Vor ein paar Jahren war ich mit Trainingskameraden in Frankfurt, ich habe mich gefühlt wie in einem Kriegsgebiet und war froh wo der Ausflug wieder vorbei war.

      Als auch nicht ganz gesund wenn man permanent auf orange ist.

      Ich kenne bei mir jede Ecke jeden Strauch und jeden halbwegs geeigneten Unterschlupf, weil ich sehr oft beim Gassi gehen eben solche gegebenheiten suche. :S

      Ich sags ja, wenn man das zu lange macht, wird man komiosch. :whistling: :saint:

      Gruß
      In Hotels ist das schon wichtig dass du eine Vorstellung hast: z. B. "Wenn Feueralarm ist, raus zur Tür, links, dann nochmal links ist das Treppenhaus und runter!". Ich mache das auch so, schon lange, merke mir auch zumindest einen Feuerlöscher in der Nähe - und wer da den Kopf drüber schüttelt, hat keine Idee, was ein Hotelbrand für die Opfer bedeuten kann oder verdrängt und will sich mit so etwas nicht auseinandersetzen Der oder die ist dann halt zum Opfer prädestiniert, sorry.