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Angepinnt Wasserfilter - Katadyn Pocket

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    • Wasserfilter - Katadyn Pocket

      Hallo zusammen,

      im Bereich der Wasseraufbereitung gehört der Katadyn Pocket Wasserfilter zweifellos zu den bekanntesten und zuverlässigsten Geräten, die speziell für den Einsatz in Notfällen und bei längeren Outdoor-Abenteuern konzipiert wurden. In diesem Beitrag möchte ich detailliert auf die Anwendung, Wartung und die Grenzen des Pocket eingehen, damit jeder von uns besser einschätzen kann, ob dieses Gerät für die eigenen Bedürfnisse geeignet ist.

      Hier mal das Datenblatt dazu mit den Spezifikationen: 2010000_Pocket Filter_de.pdf



      Anwendung
      Der Pocket nutzt ein Keramikfilter, der es ihm ermöglicht, Bakterien, Protozoen und andere mikroskopisch kleine Verunreinigungen aus Wasser zu entfernen. In einer Krisensituation, in der Trinkwasser knapp und die Qualität fraglich ist, bietet der Katadyn Pocket eine sichere Möglichkeit, das Wasser schnell und zuverlässig zu reinigen.
      Um den Filter zu verwenden, taucht man den Vorfilter in eine Rohwasserquelle, und beginnt, den Pumpgriff zu betätigen, um das Wasser durch den Filter zu pumpen. Dabei wird das Wasser durch einen Keramikeinsatz gepresst, der Verunreinigungen bis zu einer Größe von 0,2 Mikrometern zurückhält. Dies schließt die meisten Krankheitserreger, Bakterien und Protozoen ein, die häufig in unaufbereitetem Wasser vorkommen. Ich habe gerne einen Kaffeefilter, als Vorfilter nochmal auf dem Vorfilter der Pocket drauf, das erhöht die Lebensdauer der Keramikkartusche deutlich.
      Allerdings werden aufgrund der Porengröße von o,2 Micron keine Viren aus dem Wasser entfernt, was eine anschließende Mikrobiologische Behandlung erfordert.



      Wartung und Pflege
      Einer der größten Vorteile des Pocket ist seine Langlebigkeit. Der Filter ist für die Filtration von bis zu 50.000 Litern Wasser ausgelegt (Was sich aber vermutlich an die Rohwasserqualität anpassen wird), was ihn zu einer besonders guten Investition für langfristige Anwendungen macht. Allerdings erfordert auch dieser Filter eine regelmäßige Wartung, um seine Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.
      Eine der wichtigsten Wartungsmaßnahmen ist die sorgfältige Reinigung des Keramik-Filterelements vor der Einlagerung. Grundsätzlich sollten nach jedem Gebrauch Rückstände von Schmutz, Algen oder Sedimenten von der Kartusche entfernt werden, um eine Verstopfung des Filters zu vermeiden. Dies kann durch einfaches Abwischen des Filterkerns mit einem feuchten Tuch oder Schwamm (dieser liegt jedem Filter bei) erfolgen. Bei stärkerer Verschmutzung kann auch eine gründlichere Reinigung erforderlich sein, bei der der Filter mit warmem (Kein heißes Wasser verwenden hier kann die Kartusche reißen) Wasser abgespült wird. Auf diese Weise bleibt der Filter über Jahre hinweg effizient.
      Des Weiteren sollte der Pocket regelmäßig auf Dichtungen und Verschleißspuren überprüft werden. Das Aluminiumgehäuse ist robust, doch auch hier kann es bei unsachgemäßer Handhabung zu Schäden kommen. Um die Lebensdauer des Filters zu maximieren, sollte er nach Gebrauch mehrere Tage gut getrocknet und in einem trockenen Zustand gelagert werden, um Korrosion und Schimmelbildung zu vermeiden.
      EInmal jährlich empfiehlt sich den Filter mit dem beiliegenden Mittel auch zu schmieren.

      Die Bedienungaanleitung findet ihr hier: Manual EU

      Grenzen des Katadyn Pocket
      Trotz seiner robusten Bauweise und der effektiven Filtration hat er auch einige Einschränkungen, die in bestimmten Situationen beachtet werden sollten. Eine der größten Grenzen ist die Tatsache, dass der Filter keine chemischen Verunreinigungen wie Schwermetalle, Pestizide oder industrielle Schadstoffe aus dem Wasser entfernt. In Gebieten, in denen das Wasser mit solchen Chemikalien belastet ist, reicht die Filtertechnologie des Katadyn Pocket nicht aus. Hier wären zusätzliche Filterstufen, wie etwa Aktivkohlefilter, notwendig, um auch diese Substanzen zu entfernen.

      Passend dazu gibt es aber für den Pocket ein Aktivkohleadapter der nachgeschaltet werden kann.
      Katadyn: Flaschenadapter mit Aktivkohle | Katadyn Shop Deutschland

      Ein weiterer Aspekt ist die Durchflussrate des Filters. Mit etwa einem Liter pro Minute ist der Pocket in Bezug auf die Geschwindigkeit der Wasseraufbereitung nicht der schnellste Filter. In Szenarien, in denen mehrere Personen mit ausreichend Wasser versorgt werden müssen, kann die geringe Durchflussrate den Einsatz von mehreren Filtern erforderlich machen.

      Auch wenn der Filter für den Einsatz in Outdoor Bedingungen gebaut wurde, ist er nicht völlig unempfindlich. Das Gehäuse kann zwar einiges aushalten, doch auch der Pocket ist bei unsachgemäßer Handhabung nicht unverwundbar. Falls der Filtermechanismus oder das Keramikelement beschädigt wird, könnte die Funktion des Filters ganz verloren gehen. Wobei das bisher noch kein Thema war und meiner bereits 14 Jahre auf dem Buckel hat.

      Der Katadyn Pocket ist ohne Zweifel eines der zuverlässigsten und langlebigsten Filterpumpen für die Trinkwasseraufbereitung im Notfall
      Dennoch ist es wichtig, die Grenzen des Filters zu kennen und in Betracht zu ziehen.


      Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Katadyn Pocket gemacht und was haltet ihr von der Handhabung sowie der Durchflussrate im praktischen Einsatz?

      Ich freue mich auf eine spannende Diskussion und eure Anmerkungen!
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • taboe schrieb:

      Mein erster Gedanke dazu war:
      Welchen Vorteil hat dieser Filter denn gegenüber anderen, die 0,01 Micron haben, aber wesentlich weniger kosten?
      Der Katadyn Pocket ist halt in der Lage stark sedimenthaltiges Wasser aufzubereiten, weil du die Kartusche vor Ort säubern kannst wenn diese sich zusetzen sollte.
      Das geht Verhältnismäßig schnell das sich das Filtermedium so zusetzt durch die Sedimente das eine Reinigung notwendig ist.

      Hier mal ein Beispiel wie schnell das beim Pocket geht wenn das Wasser stark verdreckt ist.
      Wenn man genau hinschaut sieht man das der Pumpvorgang schwergängig wird. (ca. ab Minute 3:00 im Video).



      Und da beim Hohlfaserfilter sich die Faser zum einen nicht so gut reinigen lässt wie die Keramikkartusche und auch die Porengröße kleiner ist, kannst du nicht so stark sedimenthaltiges Wasser aufbereiten. Die Hohlfaser setzt sich schnell zu und kommt hier an ihre Grenzen.
      Es gibt eine Ausnahme bei den Hohlfasern, das ist der MSR Guardian der eine eingebaute Rückspülung hat um die Faser zu schützen. Der hat auch bessere Ergebnisse wie der Pocket kostet aber genau so viel wie der Pocket

      Die meisten Billigfilter (Hohlfaser) kann man zwar zum Wasser filtern nehmen, aber bei solch stark verschmutzen Wasser kommt der Filter halt schnell an seine Grenzen.
      Und die Lebensdauer verkürzt sich halt auch dadurch extrem.

      Du kannst halt geschlossene Kleinfilter (z.B Saywer minni, Care plus usw. ) innen nicht so säubern das du die wieder Einlagern kannst wenn du einmal solchen Dreck gefiltert hast. Der Pocket lässt sich halt komplett zerlegen und bis auf die Keramikkartusche desinfizieren.
      Du kannst halt den Filter gut reinigen und somit auch immer wieder verwenden. Außerdem kriegst halt 20 Jahre Garantie von Katadyn auf den Filter.

      Aber auf Hohlfaser möchte ich hier auch nicht weiter eingehen.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Hab sowohl den Katadyn Pocket als auch einige Hohlfasermembranfilter mit 0.1µm Porengröße @taboe. Vergleiche jetzt mal mit einem Sawyer Mini da dieses Modell mindestens so bekannt ist wie der Pocket:
      Die Handhabung des Sawyer Mini ist umständlich, die 0,5L Beutel müssen befüllt werden wobei man Schmutzwasserkontakt so gut wie nie vermeiden kann. Filtert man eine größere Menge nervt das Prozedere ganz schön mit 1. Wasser fassen, 2. Filter anschrauben, 3. Durchpressen, 4. Filter wieder abschrauben - Ablauf wiederholen. Der Mini hat zwar in punkto Durchfluss klar die Nase vorn, füllt man z.B. mal eine größere 4-6L Wasserblase relativiert sich dieser Nachteil des Pocket - und ja, beständig pumpen kann auch ganz schön langweilig sein ;)

      Der Sawyer Mini lässt sich rückspülen wobei man die Partikel nicht mehr zu 100% aus verstopften Poren bekommt, d.h. je nach Verschmutzungsgrad ist die Filtermatix der Hohlfasermembrane früher oder später komplett verstopft. Beim Pocket schleift man die verstopfte äußere Schicht hauchdünn ab und man hat wieder (beinahe) die Anfangsperformance.

      Lange Lagerfähigkeit ist ein maßgebliches Kriterium für Prepping/ Krisenvorsorge. Bei entsprechender Reinigung u. Durchtrocknung lässt sich die Filterkerze des Pocket 20 Jahre lang lagern u. nutzen. Manche Hohlfasermembranfilter neigen auch bei moderatem Gebrauch nach längerer Einlagerung zum blockieren. Ist mir bei einem Sawyer Mini passiert und musste den ersetzen - Ursache hierfür konnte nicht eindeutig abgeklärt werden.

      Der Sawyer Mini ist leicht u. kompakt, hat also klar Vorteile wenn man ihn im Rucksack mitnimmt. Er eignet sich gut als Notfallfilter um damit direkt in den Mund zu filtern. Den Pocket wird man nur mitschleppen wenn man muß, z.B. auf Expeditionen wo Filter über längere Zeit verwendet werden und gut wartbar sein müssen.

      Durch die kleine Porengröße entfernen Hohlfaserfilter auch einen Teil der Viren - mit 0.1µm allerdings nicht 100%ig! Die Keramikelemente des Pocket können keine Viren zurück halten, d.h. bei Virenverdacht muss hier nachbehandelt werden.

      Filter auf Hohlfaserbasis gibts viele, z.B. auch Pumpversionen od. Schwerkraftfilter die einige Nachteile des Sawyer Mini wieder egalisieren. Preislich existiert also nicht immer eine massive Differenz wie sie zwischen Katadyn Pocket u. Sawyer Mini besteht ;)
    • Danke @bugikraxnfür die weitere Abgrenzung zu den Hohlfasern.
      Ich möchte allerdings den Kreis zum Pocket wieder schließen. Bei dieser Gelegenheit kann ich hier folgendes noch beitragen.

      Durch die Keramikkartusche kann der Pocket auf radioaktive Partikel rausfiltern. Die können anschließend von der Filterkerze wieder entfernt werden. Durch die Reinigung mittels des Schwamms wird immer auch ein Stück der Keramik mit abgetragen was dazu führt das der Filter komplett von den radioaktiven Partikeln befreit werden kann inkl. der Filterkerze.

      Jeder Hohlfaserfilter wäre hier fritte...

      Durch den Reinigungsvorgang empfiehlt es sich auch beim Pocket bei einer erneuten Verwendung nach einem Reinigungsvorgang die ersten 5-6 Liter zu verwerfen, weil sich hier direkt nach der Reinigung aber auch nach längerer Einlagerung noch Keramikpartikel mit ausspülen.
      Zeigt sich dann meist das gefiltertes Wasser eine entsprechende milchige Trübung aufweist.

      @bugikraxn
      Was hast du eigentlich bisher für Erfahrungen mit dem Pocket gemacht und was hälst du wie oben geschrieben von der Durchflussmenge?
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Der Elanwell M101 hat 0,01 Micron und kostet 82,00
      Der Life2Go hat 0,01 Micron und kostet 54,90
      Der Katadyn Pocket hat 0,2 Micron und kostet 259,99

      Ich könnte also 3 Elanwell M101 oder 4 Life2Go Kaufen und hätte sogar noch etwas Geld gespart.
      Ich hätte also eine bessere Filterleistung und bräuchte mich nicht groß um Pflege zu kümmern, sondern könnte therotisch die Filter entsorgen wenn Sie in der Leistung nachlasst, weil ich ja Ersatz habe.

      Habe ich da jetzt irgenwo einen Denkfehler?

      Nachtrag:
      Elanwell M101 und Life2Go sind jeweils mit 1000Liter angegeben und der Pocket mit 5000
      Wäre also auch wenn man mehrer M101 oder Life2Go kauft immer noch ein Vorteil für den Pocket.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von taboe ()

    • taboe schrieb:

      ch könnte also 3 Elanwell M101 oder 4 Life2Go Kaufen und hätte sogar noch etwas Geld gespart.
      Ich hätte also eine bessere Filterleistung und bräuchte mich nicht groß um Pflege zu kümmern, sondern könnte therotisch die Filter entsorgen wenn Sie in der Leistung nachlasst, weil ich ja Ersatz habe.

      Habe ich da jetzt irgenwo einen Denkfehler?

      Du kannst den Pocket nicht mit billigen Hohlfaserfiltern vergleichen.
      Das ist wie wenn ich nen VW Bus mit einem Porsche vergleiche. Beides fährt aber nur in einem kannst du viel Personen mitnehmen.

      Und genau so isses bei den Wasserfiltern.
      Der Pocket filtert auch stark sedimentiertes Wasser der Hohlfaserfilter nicht oder nur so wenig das du nicht vorwärts kommst.

      Ich möchte jetzt auch nichts mehr in diesem Faden zu Hohlfaserfiltern lesen . Das sprengt mal wieder völlig das Thema.
      Lese dir hier den Labortest durch: Wasserfilter im Labortest (Achtung ca. 4 MByte) - Wasserbeschaffung - Das deutschsprachige Survival und Preppingforum
      und hier das Problem mit der Langlebigkeit bei Hohlfasern, dann weißt du warum:
      Langlebigkeitsproblem bei Wasserfiltern m. Hohlfasermembran? - Wasserbeschaffung - Das deutschsprachige Survival und Preppingforum

      taboe schrieb:

      Nachtrag:
      Elanwell M101 und Life2Go sind jeweils mit 1000Liter angegeben und der Pocket mit 5000
      Wäre also auch wenn man mehrer M101 oder Life2Go kauft immer noch ein Vorteil für den Pocket.
      Der Pocket hat ne Durchflusskapazitöt von 50.000 Litern !

      Katadyn schrieb:

      bis 50’000 l, abhängig von der Wasserqualität
      Quelle: 2010000_Pocket Filter_de.pdf
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Hab meinen Pocket mal günstig im Abverkauf erworben und er ist in erster Linie als Prepperitem zur Krisenvorsorge gedacht, eben weil die Filterpatronen lange lagerfähig und einsetzbar sind. Gefiltert wird direkt in grössere Behältnisse wie z.B. Kanister und hierfür haben Pumpfilter eindeutig die Nase vor div. Trinkstrohhalmen, etc. Nutze neben dem Pocket noch weitere Wasserfilter, deshalb müsste er eigentlich nicht ran. Hab diesen Filter zwar getestet und wollte ihn im Zuge eines längeren Campingaufenthaltes auf Herz und Nieren prüfen, aber immer wenn er am Start war haben wir ihn nicht benötigt, daher steht dies immer noch aus ;(

      Was ich bisher sagen kann: Performance ist ähnlich anderer Keramikpumpfilter, die angegebenen 1L/ Minute schafft er im Neuzustand, die Leistung nimmt aber etwas ab je länger man ihn verwendet. Bei sehr stark verschmutztem Rohwasser z.B. nach Niederschlägen/ Hochwasser kann das Teil rasch zuwachsen, event. muss man ihn sogar innerhalb kürzester Zeit mehrmals abreinigen. Zur Reinigung wird das Gerät zerlegt, ansonsten ist dies ein Kinderspiel und man bekommt das Teil garantiert wieder flott.

      Die oberhalb erwähnte Aktivkohle Nachstufe ist ein sehr sinnvolles Zubehör, kostet aber leider extra. Da sich Aktivkohle rasch abreichert muss sie im Gegensatz zur Keramikkerze häufiger ausgetauscht werden und hier ist beides getrennt. Ein Päckchen Granulat kostet nicht viel und die teure Filterkerze lässt sich jahrelang weiter nutzen was gegenüber einem MSR MiniWorks EX m. seiner integrierten Aktivkohlestufe ein wesentlicher Vorteil ist! Vom Handling zugegeben nicht unbedingt die perfekteste Lösung wenn da was am Reinwasserschlauch baumelt. Am (beinahe zu) kurzen Originalschlauch gäbe es eine kleine Federklemme zur Fixierung am Gefäss die leider schwachbrüstig ausfällt. Wäre super wenn der Hersteller dem AK-Zusatzfilter ein Gewinde spendiert oder einen Adapter dazu legt um dies z.B. direkt auf übliche Trinkblasen, Nalgene-Flaschen usw. schrauben zu können.

      Neben der sogen. Carbon-Cartridge (Aktivkohlefilter) inkl. Schlauchverlängerung hab ich lediglich eine kl. Aufbewahrungsdose für Kontaktlinsen hinzu gefügt. Dient zur Aufbewahrung der 2 Schutzkappen (f. rein- u. schmutzwasserseitige Tülle) so können die während des Filtereinsatzes nicht verloren gehen. Ansonsten ist der Pocket ein recht wertiges Gerät, konnte bisher keine Mängel feststellen. Da ich Keramikfilter schon recht lange verwende bin ich an die gebotene Filterleistung gewöhnt, von daher alles paletti ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bugikraxn ()

    • Was hälst du eigentlich von der Idee dem Katadyn einen Saywer Filter nachzuschalten.
      Zwischen Hauptfilter und Kohle Cartidge - Quasi als Ergebnis Verbesserer was die Wasserqualität angeht..

      Ich habe mir das schon überlegt, gerade wenn es um wirklich schlechte Wasserqualität gibt.
      So würde man zum einen die Filtergröße auf 0,1 reduzieren, eine Kohle Filterstufe einschalten und den Saywer dabei noch schützen da es Klarwasser wäre.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • So was hatte ich bis jetzt noch nicht auf dem Schirm @Südprepper ;) Erachte die Virenbelastung in den Gewässern wo ich normalerweise Wasser entnehme als gering bis sehr gering. Ein Purifier m. 0.01µm der auch Viren zurückhält wäre prinzipiell wünschenswert, für meine Anforderungen reichen die 0,2µm der Filterkeramik grundsätzlich schon mal aus. Kann mich erinnern dass MSR einen Pumpfilter im Programm hatte mit der üblichen Kombikartusche Keramik + Aktivkohle m. 0.3µm(?) Porengröße und nachgeschaltetem Faser-Feinstfilter. Dieser Pumpfilter ähnelt zwar dem aktuellen MiniWorks EX, war aber länger. Nachdem sogar Hersteller verschiedene Filterstufen kombinieren kann man das ruhig mal ausprobieren. Macht zwar beim Pocket weniger Sinn, würde aber die Reihenfolge ändern und als 1. Stufe die Aktivkohle (wird oft getauscht und kann daher auch groben Schmutz abkriegen), als 2. Stufe die Keramik und als Purifier-Nachstufe einen ultrafeinen 0.01ṃ Filter als Virenfalle einsetzen ...