- WERBUNG - Werbung

Angepinnt Cafeteria - Plauderecke abseits der Hauptthemen

    • Südprepper schrieb:

      Das man sich auf sowas nicht vorbereiten kann sehe ich anders, genau daher habe ich das Thema aufgemacht das man sich hier darüber austauschen kann.
      hmmm, ich hab mich vermutlich nicht konkret genug ausgedrückt. Ich denke, daß sich niemand auf einen völlig unerwarteten Vulkanausbruch in 3 km Entfernung oder einen Supervulkanausbruch in 50 Ich km Entfernung ernsthaft vorbereiten kann.

      Aber mit genügend Wasser, nem ordentlich ausgestatteten Fluchtrucksack (Nahrung, Wasserfilter, genügend Masken zum Schutz vor Einatmen von vulkanischen Aschepartikeln, Ersatzkleidung, erste Hilfe Kit...) oder falls Straßen/Feldwege noch passierbar und genügend Sprit im Tank kann man einen Vulkanausbruch bis VEI 6 trotzdem überleben. Indem man sich zu Fuß oder per Rad/Fahrzeug in sichere Entfernung und höher als zu erwartende pyroklastische Ascheströme/Lahars/Flutwellen bringt.

      Denn das haben die Menschen in Zentraleuropa vor rund 10.000 Jahren ja auch geschaft. Natürlich gab es Opfer, aber weder die Menschen Im französischen Massiv Central noch in der Eifel und angrenzenden Gebieten wurden komplett ausgelöscht. Auch als der Vesuv 79 mit seiner Plinianischen Eruption Pompei, Herculaneum und weitere Siedlungen zrtstörte, wurde weder Europa noch das Gebiet von Ungarn bis Sibirien envölkert. Selbst die Laki Eruption in Island 1783-1784 hat "nur" 20% der Bevölkerung umgebracht. Das ist ein wirklich heftiges lokales Ereignis, aber kein Massenaussterben.

      In die selbe Kategorie fällt der Ausbbruch des Krakatau 1883. Lokal in der Sundastraße eine absolute Tragödie, aber kein Massenaussterben der Menschheit.

      Südprepper schrieb:

      Ich stelle mal ne ganz banale Rückfrage dazu - Wie sollte man sich darauf vorbereiten auf diese Folgen ?Letztlich ist hier eher die präventive Handlung gefragt als die Reaktion auf die Reaktion.
      jepp. Präventiv. Bei uns auf den Fildern gibt es ein vulkanisches Überbleibsel. Quasie ein Loch, aus dem warme, vulkanische Gase auch heute noch aufsteigen. Wenn ich mitbekommen würde, daß es dort auf einmal vermehrte seismische Aktivitäten gibt, sich die Gaszusammensetzung verschiebt, die Gastemperatur hoch geht, dann wäre es Zeit, aus dem Stuttgarter Kessel und dem Neckartal zu verschwinden.

      In Ludwigsburg, wo ich aktuell genau im höchsten Gebiet der ganzen Stadt wohne, wäre ich trotzdem relativ sicher. Da würde mir weder Schwefelgase, CO2, ein Pyroklastischer Fluß noch eine Flutwelle des Neckars was ausmachen. Aber der mögliche Ascheregen könnte ein Problem für unser Dach werden. Je nachdem, wie der Wind weht...

      Ohne Strom wäre die Trinkwassersituation definitiv kritisch. Da helfen Trinkwasservorräte, Wasserfilter, all das Zeug, was in einem vorbereiteten Haushalt vorhanden sein sollte...

      Ich bin nicht zynisch, ich bin es einfach gewohnt, in großen Zahlen zu denken. Als Amateurastronomin und in Plattentektonik/Subduktionsgeologisch induziertem Magmaaufstieg induziertem Vulkanismus interessierte Amateurin habe ich täglich damit zu tun. Im Gegensatz zu unseren Vorfahren haben wir dank wissenschaftlicher Bildung heutzutage Werkzeuge zur Hand, die uns wirklich ausreichend Vorwarnzeit geben. Aber Wissen ist eine Holschuld, keine Bringschuld. Man muß sich bewußt/aktiv um dieses Wissen bemühen. Risiken analysieren und dann mit den verfügbaren Mitteln vorbereiten.
    • Südprepper schrieb:


      Ich stelle mal ne ganz banale Rückfrage dazu - Wie sollte man sich darauf vorbereiten auf diese Folgen ?
      Letztlich ist hier eher die präventive Handlung gefragt als die Reaktion auf die Reaktion.
      Ich habe in meiner Hausratversicherung auch eine Versicherung gegen Elementarschäden mit drin. Also, ein Vulkanausbruch in der Eifel wäre zum Beispiel abgesichert.
      Ansonsten denke ich, dass in dem Fall vor allem die Atemluft sehr mineralisch belastet wäre. Also hilft eine Maske.
      Das Risiko ist jedoch aus meiner Sicht sehr gering. Bei einem großen Ausbruch der Phlegräischen Felder kann Asche bis nach Deutschland fliegen. Wir wären aber nur im Randbereich.
      Bei einem Ausbruch auf der anderen Seite der Erde wären wir wohl vor allem durch schlechte Ernten betroffen.
      Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3
    • Jenkrei schrieb:

      @Fifth age
      Altern Gummiringe nicht? Wir haben früher oft versprödete Gummis wegwerfen müssen. Oder gibt es einen Trick bei der Lagerung?
      Mir ist noch nie ein Gummi ( Einweckgummi) hart geworden. Ich hab aber sehr wohl noch ( wenig) überaltertes Einweckgut im Keller.
      Man kann auch darüber streiten ob man ein Einweckgummi zwei mal verwenden kann. Ich kenne Leute die lehnen das kategorisch ab.
      Ich kenne auch Leute die lehnen es kategorisch ab in Weckgkäsern einzukochen, sie nehmen Schraubgläser von irgendwas.
      Das kommt aus der ehem DDR, wenn Gläser verfügbar wären, waren es Gummies oft nicht.
      Und irgendwohin musste die Ernte ja.
      In den Schreber gärten war es oft so, dass man Buch führen musste was man geerntet hat, war das Zuwenig, wurde der Garten an einen anderen vergeben. Ich habe in meiner Anlage heute noch drei Gärten da ist fast 100% Nutzung. Aussenrum Blümchen, in der Mitte alles was sich anbauen lässt und wenn Wiese, dann als Tierfutter für zum Beispiel Karnickel.
      Was ich sicher sagen kann ist, die Gummibeschichtung von Schraubdeckeln ist sehr dünn, ja man kann sie öfter verwenden, aber mehr als drei mal würde ich auf keinen Fall.
      Ich hab vor ein paar Jahren in Schraubdeckel investiert. In genau drei Grössen. Alles andere Glaserl wird konsequent entsorgt. Aber so ein Glas kriegst momentan noch fast überall her (Essiggurken, Senfgurken, rote Bete im Glas, Blaukraut ect). Damals waren die Deckel Pfennigartikel. Etwa 8 CT/Stück. Müsste Mal gucken was die heute kosten.
      Edith. 16 CT für TO 66 und 21 CT für TO 82. Verdoppelung des Preises in etwa 5 Jahren.
    • Neu

      Südprepper schrieb:

      Massiver Lager Stock up (mit Ausnahme von Grundnahrungsmitteln) seit gestern...
      Getränke, haltbares in Plastikverpackungen und auch nochmal Batterien und Kleidung standen auf dem Plan.
      Medis mit entsprechendem Verfall werden am Samstag auch nochmal ersetzt.

      Denn ich gehe davon aus das wir ab Mitte / Ende April jetzt eine Krisenhafte Zuspitzung im Alltag sehen werden entweder bei den Preisen oder
      beim Angebot.

      Wie sicher ist denn eine krisenhafte Zuspitzung?
      Ich verfolge einige Wirtschafts- und Politkanäle (Offizielle, News) auf X und da steigen die Meldungen, dass immer mehr Länder, die zuvor noch massiven Energiemangel gemeldet haben, jetzt ungehindert durch die Straße von Hormuz fahren dürfen, weil sie die Durchfahrt mit dem Iran augehandelt haben.

      Selbst wenn zahlreiche EU-Länder nicht mit dem Iran über eine freie Durchfahrt verhandeln wollen/sollen/dürfen/können, würde der Weltmarkt dennoch massiv erleichtert.
      Immerhin fallen dann zahlreiche Länder weg, die Enerige "um jeden Preis" aufgekauft haben, um ihre Wirtschaft am Laufen zu halten.

      Müsste dann doch zu einer allgemeinen Entspannung führen, oder?
    • Neu

      Doomed schrieb:

      Ich verfolge einige Wirtschafts- und Politkanäle (Offizielle, News) auf X und da steigen die Meldungen, dass immer mehr Länder, die zuvor noch massiven Energiemangel gemeldet haben, jetzt ungehindert durch die Straße von Hormuz fahren dürfen, weil sie die Durchfahrt mit dem Iran augehandelt haben.

      Selbst wenn zahlreiche EU-Länder nicht mit dem Iran über eine freie Durchfahrt verhandeln wollen/sollen/dürfen/können, würde der Weltmarkt dennoch massiv erleichtert.
      Immerhin fallen dann zahlreiche Länder weg, die Enerige "um jeden Preis" aufgekauft haben, um ihre Wirtschaft am Laufen zu halten.

      Müsste dann doch zu einer allgemeinen Entspannung führen, oder?
      Nein. Sie werden uns dann Energie um jeden Preis verkaufen.
      Sicher ist mMn gar nix.
      Kann sein es gibt eine sofortige Entspannung oder Vermittlung von irgendwem ( VAE, Saudi Arabien...) wir wissen nicht was hinter dem Vorhang passiert. Kann auch sein ein Land wird komplett zu Klump geschossen und vom anderen übernommen. Dann wäre Energie genau so teuer, weil wir nicht geholfen haben bei der ganzen Aktion und nun ein unfreundlicher Staat sind.
      Kann auch sein, wir sind am Anfang eine neuen Ordnung der Welt und es bilden sich neue Beziehungen und Allianzen. ( Sie Rede des PM Wong der eine Geschäftsbeziehung mit Australien und Neuseeland eingeht, gerade 20 Stunden alt).
      Kann auch sein, der aktuelle Zustand geht noch einige Monate so weiter. Who knows?
      Und dann gibt's natürlich noch ein paar ähem, hust Verschwörungstheorien.
      Edit. Ich hab das worst Case scenario vergessen. Ein Flächenbrand im nahen Osten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fifth age ()

    • Neu

      Doomed schrieb:

      Wie sicher ist denn eine krisenhafte Zuspitzung?
      Ich verfolge einige Wirtschafts- und Politkanäle (Offizielle, News) auf X und da steigen die Meldungen, dass immer mehr Länder, die zuvor noch massiven Energiemangel gemeldet haben, jetzt ungehindert durch die Straße von Hormuz fahren dürfen, weil sie die Durchfahrt mit dem Iran augehandelt haben.

      Selbst wenn zahlreiche EU-Länder nicht mit dem Iran über eine freie Durchfahrt verhandeln wollen/sollen/dürfen/können, würde der Weltmarkt dennoch massiv erleichtert.
      Immerhin fallen dann zahlreiche Länder weg, die Enerige "um jeden Preis" aufgekauft haben, um ihre Wirtschaft am Laufen zu halten.

      Müsste dann doch zu einer allgemeinen Entspannung führen, oder?
      Sicher ist nix ausser der Tod....

      Ne mal im Ernst - Ich gehe davon aus das es gegen Ende April in D problematisch wird.
      Von dem was ich gelesen habe kommen so gegen den 10 April die letzten Schiffe mit Öl und LNG aus dem nahen Osten in der EU an.
      Folglich kommt es dann natürlich im Verlauf zu Engpässen wenn nichts mehr nachkommt. Zwar mit Verzögerungen aber es wird kommen.
      Und daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu intervenieren wo alles noch einigermaßen passt. Denn ich werde nicht zu den Idioten gehören die dann kurz vor knapp
      die Supermärkte wieder leer räumen.

      Zur Entspannung wird meiner Einschätzung nach aber nichts führen, denn D wird definitiv nicht mit dem Iran verhandeln.
      Denn D ist immer noch ein von der USA besetztes Gebiet seit dem 2. WK. An diesem Zustand hat sich bis heute nichts geändert, wie man an den ganzen US Stützpunkten in D sieht. Der Rest erklärt sich dann von alleine.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Neu

      noidea schrieb:

      Ich habe gerade mein Auto vollgetankt - 2.41 EUR pro Liter. Versuche mir einzureden :/ dass es gut war und ich damit Krisenvorsorge betreibe ...
      Und ich habe am Wochenende meinen ganzen billigen Sprit verfahren. Das war wenigstens eine sinnvolle Aktion. Ich weiß nicht, ob es irgendeinen besonderen Unterschied macht, ob man für 2,41 € tankt oder für 2,51 €. Die paar Cent machen den Kohl nicht fett. Ist echt egal.
      Überhaupt stelle ich grade diese ganze Krisenvorsorge in Frage. Es macht ja Sinn, einen Gaskocher zu haben oder eine Taschenlampe, und ein paar weitere Sachen auch, aber im Grunde ist das alles vergebene Liebesmüh. Es ist eine Illusion von Sicherheit. Bringt nichts.
      Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3
    • Neu

      Bodo Blockmann schrieb:

      noidea schrieb:

      Ich habe gerade mein Auto vollgetankt - 2.41 EUR pro Liter. Versuche mir einzureden :/ dass es gut war und ich damit Krisenvorsorge betreibe ...
      Und ich habe am Wochenende meinen ganzen billigen Sprit verfahren. Das war wenigstens eine sinnvolle Aktion. Ich weiß nicht, ob es irgendeinen besonderen Unterschied macht, ob man für 2,41 € tankt oder für 2,51 €. Die paar Cent machen den Kohl nicht fett. Ist echt egal.Überhaupt stelle ich grade diese ganze Krisenvorsorge in Frage. Es macht ja Sinn, einen Gaskocher zu haben oder eine Taschenlampe, und ein paar weitere Sachen auch, aber im Grunde ist das alles vergebene Liebesmüh. Es ist eine Illusion von Sicherheit. Bringt nichts.

      Es hat schon seinen Grund warum viele Prepper von Anfang an darauf pochen dass man ein Fahrrad mit Anhänger bzw. Lastenrad haben sollte.

      Natürlich... Es kommt immer auf die Entfernungen an aber ich sag mal dass man zu 70% alles damit erledigen könnte... Manche sind aber halt schlicht zu faul die 5-10km zum Supermarkt mit dem Fahrrad zu fahren.

      Viele haben offensichtlich ziemlich schnell vergessen dass sich die Spritpreise innerhalb von 4 Jahren verdoppelt haben. Das war keine normale inflationäre Entwicklung...

      Es war abzusehen... Ich sage es ja auch immer wieder: Warum sollte sich diese Entwicklung plötzlich ändern wenn doch die Grundprobleme nach wie vor vorhanden sind? Der Irankrieg verschärft diese Entwicklung ja nur...

      Auch bei vielen Preppern ist diese Entwicklung noch nicht wirklich im Kopf angekommen eben, weil sie so schleichend ist... Kein harter Impact sondern langsam und stetig...

      Ich wiederhole mich jetzt nochmal... Diese Entwicklung wird weiter gehen... immer weiter... und weiter... und weiter...

      Nicht weiter reagieren... sondern beginnen zu antizipieren... egal was so mancher Wohlstandsverwahrloster hofft wie es sich entwickeln "wird"...
      Stichwort (Achtung Wiederholung): Grundprobleme...
    • Neu

      BOS schrieb:

      Bodo Blockmann schrieb:

      noidea schrieb:

      Ich habe gerade mein Auto vollgetankt - 2.41 EUR pro Liter. Versuche mir einzureden :/ dass es gut war und ich damit Krisenvorsorge betreibe ...
      Und ich habe am Wochenende meinen ganzen billigen Sprit verfahren. Das war wenigstens eine sinnvolle Aktion. Ich weiß nicht, ob es irgendeinen besonderen Unterschied macht, ob man für 2,41 € tankt oder für 2,51 €. Die paar Cent machen den Kohl nicht fett. Ist echt egal.Überhaupt stelle ich grade diese ganze Krisenvorsorge in Frage. Es macht ja Sinn, einen Gaskocher zu haben oder eine Taschenlampe, und ein paar weitere Sachen auch, aber im Grunde ist das alles vergebene Liebesmüh. Es ist eine Illusion von Sicherheit. Bringt nichts.
      Es hat schon seinen Grund warum viele Prepper von Anfang an darauf pochen dass man ein Fahrrad mit Anhänger bzw. Lastenrad haben sollte.

      Ich wiederhole mich jetzt nochmal... Diese Entwicklung wird weiter gehen... immer weiter... und weiter... und weiter...

      Nicht weiter reagieren... sondern beginnen zu antizipieren... egal was so mancher Wohlstandsverwahrloster hofft wie es sich entwickeln "wird"...
      Stichwort (Achtung Wiederholung): Grundprobleme...
      Ja, da kann ich Dir nur zustimmen. Ich habe ja auch mein Fahrrad dieses Frühjahr schon wieder gut instand gesetzt. Einen Anhänger habe ich auch, und auf das Auto bin ich nicht wirklich angewiesen, sowas hatte ich ja die letzten 20 Jahre auch nicht, erst jetzt wieder. Ich bin halt über Ostern zu meiner Mutter nach Norddeutschland gefahren. Sie sollte das Auto auch mal sehen, weil sie es gesponsert hatte. Von meiner kleinen Rente hätte ich mir das niemals leisten können. Das war wirklich notwendig und für solche Zwecke wurde das Auto auch gekauft. Es wird jetzt richtig weitergehen mit der Inflation und da jetzt auch Optimisten kaum noch mit Wachstum rechnen können, wohl auch mit der Arbeitslosigkeit, die in die Höhe schnellen wird. Das wird ein richtiger Hammer. Eine Erfahrung, die ich im Leben machen musste, das ist, dass es leicht ist, wenn sich die Situation verbessert, aber dass es sehr schwer ist, wenn man vom hohen Ross herunter kommen muss. Und genau das steht vielen jetzt bevor.
      Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bodo Blockmann ()

    • Neu

      Bodo Blockmann schrieb:

      noidea schrieb:

      Ich habe gerade mein Auto vollgetankt - 2.41 EUR pro Liter. Versuche mir einzureden :/ dass es gut war und ich damit Krisenvorsorge betreibe ...
      Und ich habe am Wochenende meinen ganzen billigen Sprit verfahren. Das war wenigstens eine sinnvolle Aktion. Ich weiß nicht, ob es irgendeinen besonderen Unterschied macht, ob man für 2,41 € tankt oder für 2,51 €. Die paar Cent machen den Kohl nicht fett. Ist echt egal.Überhaupt stelle ich grade diese ganze Krisenvorsorge in Frage. Es macht ja Sinn, einen Gaskocher zu haben oder eine Taschenlampe, und ein paar weitere Sachen auch, aber im Grunde ist das alles vergebene Liebesmüh. Es ist eine Illusion von Sicherheit. Bringt nichts.
      Seh ich nicht so.
      Prepping lässt dir Handlungsmöglichkeiten offen, wenn andere ( ohne Prepping) keine mehr haben.
      Ein vollgetanktes Fahrzeug lässt dir die Möglichkeit im Notfall von A nach B zu kommen, ins Krankenhaus zu fahren ect ect. Du kannst im Normalfall immer sparsam sein und drauf verzichten und das Rad nehmen, aber im Notfall hast du es. So ist es mit allem. Die 10 Tage Nahrungsmittel und Wasser bieten Beruhigung und nicht den Druck sofort wohin zu müssen und Lebensmittel kaufen zu müssen.
      In einer Krise tun sich die leichter, die versuchen sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen und eine gewisse Akzeptanz dazu entwickeln. Es bringt mental nix, von vornherein schon zu sagen, ist eh alles wurscht. Das zeugt von Aufgabe. Im Sinn von negativ behaftet. Eine Akzeptanz im Sinn von positiv wäre die Einstellung, heut ist die Situation schwer, aber morgen werde ich x und y versuchen um meine Situatuon zu verbessern.
      Ich weiss nicht ob ich mich klar ausdrücke, wir debattieren hier um Forum ja nicht über Psychologie.
      Jetzt warst bei deiner Mutter, ich hoffe ihr hattet eine schöne Zeit und solche Momente sind auch etwas wovon man später positiv zehren kann .
      Ansonsten stimme ich den Vorrednern zu, wir sind an einem Kippunkt Mitte April.
      Und die Frage ist, wie schlimm wird es?
      Für mich privat stehen da auch ein paar Entscheidungen an.
      Garten am Hauptwohnsitz kündigen oder nicht?
      Kann man zukünftig überhaupt noch fahren ( Wohnsitz zwei nicht fertig. Garten und Bienen dort). Ich rechne mimentan mit einem Preis bis 3€ und einer Fahrt im Monat.
      Mindestens möchte ich noch eine Küche kaufen, aber der Raum ist nich nicht fertig.....
      Auf meiner positiven Seite, ich kann zu Fuß in die Arbeit gehen.
      Gepreppt ist soweit als möglich. Hätte nur zwei Anschaffungen vorzuziehen.
      Positiv, sollte ich arbeitslos werden, was extrem unwahrscheinlich ist, wär ich sofort Rentner und müsste nicht den Umweg übers Arbeitsamt gehen.
      Bloss beispielhaft bei mir, aber es sind wahrscheinlich bei jedem momentan im Hinterkopf einige Bewertungen zu machen. Wo gehen die Kinder in die Schule? Wie ist home office möglich ( gibt keinen Anspruch durch hohe Spritpreise momentan)? Und was kann man unnützes kündigen?
    • Neu

      Fifth age schrieb:

      Es bringt mental nix, von vornherein schon zu sagen, ist eh alles wurscht. Das zeugt von Aufgabe. Im Sinn von negativ behaftet. Eine Akzeptanz im Sinn von positiv wäre die Einstellung, heut ist die Situation schwer, aber morgen werde ich x und y versuchen um meine Situatuon zu verbessern.
      Die Sache ist halt die: Ich habe den billigen Sprit verfahren und ein paar Euro gespart. Nur, was bringt das? Doch absolut gar nichts. Also, nur weil irgendwas im Laden irgendwann teurer wird, werde ich mich nicht mehr verrückt machen. Klar, Blackout und sowas sind Szenarien, wo man seine Wasservorräte braucht, und wo man auch seine Vorräte braucht, also die ganz "normale" Vorbereitung nach BBK-Broschüre, die bringt was. Der Rest ist halt normales Leben. Und wenn es jetzt eine Wirtschaftskrise gibt, dann muss man da eben auch durch.
      Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3
    • Neu

      noidea schrieb:

      Ich habe gerade mein Auto vollgetankt - 2.41 EUR pro Liter. Versuche mir einzureden :/ dass es gut war und ich damit Krisenvorsorge betreibe ...
      Schon heftig - ich hab am 30/31.03 noch Aral Ultimate 102 (also das teure Zeug) für 2,449€ den Liter getankt, jetz gerade währen das 2,539€ den Liter.

      Am Ende: Es wären trotzdem "nur" 5,50€ bei 10 Litern Unterschied.

      Für wenig Fahrer also kein Thema.
      Für manche Leute wie Arbeitskollegen von mir aber eine deutlichere Belastung - die fahren teilweise 100Km am Tag.
      Die verdienen effektiv nach Fahrtkosten deutlich weniger Netto als ich durch mein kurzen Weg.

      Bei 100KM/Tag und 7L kann man ja gut 300€ rechnen. Selbst nach der Steuererklärung aber immer noch einige Euro die man drauf zahlt.
      Und das bei Leuten die gut verdienen.
      Wer grad mal zum Mindestlohn arbeitet und so nen Weg hat sollte sich wohl was näher dran suchen.
    • Neu

      Bodo Blockmann schrieb:

      Fifth age schrieb:

      Es bringt mental nix, von vornherein schon zu sagen, ist eh alles wurscht. Das zeugt von Aufgabe. Im Sinn von negativ behaftet. Eine Akzeptanz im Sinn von positiv wäre die Einstellung, heut ist die Situation schwer, aber morgen werde ich x und y versuchen um meine Situatuon zu verbessern.
      Die Sache ist halt die: Ich habe den billigen Sprit verfahren und ein paar Euro gespart. Nur, was bringt das? Doch absolut gar nichts. Also, nur weil irgendwas im Laden irgendwann teurer wird, werde ich mich nicht mehr verrückt machen. Klar, Blackout und sowas sind Szenarien, wo man seine Wasservorräte braucht, und wo man auch seine Vorräte braucht, also die ganz "normale" Vorbereitung nach BBK-Broschüre, die bringt was. Der Rest ist halt normales Leben. Und wenn es jetzt eine Wirtschaftskrise gibt, dann muss man da eben auch durch.
      Du sagst in diesem post etwas anderes als in dem auf den ich geantwortet habe.
      Und,wer hat was von "verrückt machen" gesagt.
      Verrückt macht sich hier keiner. Wir rechnen alle nur mit Möglichkeiten.
    • Neu

      Fifth age schrieb:

      Bodo Blockmann schrieb:

      Fifth age schrieb:

      Es bringt mental nix, von vornherein schon zu sagen, ist eh alles wurscht. Das zeugt von Aufgabe. Im Sinn von negativ behaftet. Eine Akzeptanz im Sinn von positiv wäre die Einstellung, heut ist die Situation schwer, aber morgen werde ich x und y versuchen um meine Situatuon zu verbessern.
      Also, nur weil irgendwas im Laden irgendwann teurer wird, werde ich mich nicht mehr verrückt machen.
      Du sagst in diesem post etwas anderes als in dem auf den ich geantwortet habe.Und,wer hat was von "verrückt machen" gesagt.
      Verrückt macht sich hier keiner. Wir rechnen alle nur mit Möglichkeiten.
      Ich habe auch nicht irgendwo geschrieben, dass mir eh alles wurscht sei, sondern nur, dass eine bestimmte Form von Krisenvorbereitung für mich keinen Sinn hat. Sich auf eine Klopapierkrise vorzubereiten, indem man Klopapier hortet, macht keinen Sinn. Genau so wenig macht es Sinn, ein paar Reservekanister mit Benzin einzulagern, weil Benzin teurer wird. Aber es macht Sinn, sich auf 14 Tage ohne Klopapiernachschub oder Benzin-Nachschub vorzubereiten. Sowas kann Sinn machen. Eine lang anhaltende Wirtschaftskrise ist ganz normales Leben, das man bewältigen muss. Man muss da für sich Grenzen setzen, was eben Sinn macht und was nicht.
      Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3