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Angepinnt Cafeteria - Plauderecke abseits der Hauptthemen

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    • PSK2015 schrieb:

      Jetzt nimm statt CDL mal Wasserstoffperoxid. Das zerfällt in Wasser und Sauerstoff. Trotzdem will man es nicht trinken.
      Also deine "Erklärungen" sind halt einfach Schwachsinn.

      Ein Video bei dem der Titel bereits Schwachsinnig ist... Rinderblut zersetzt was nochmal? Wasserstoffperoxid? Mann muss Rinderblut aggressiv sein.... ?(
      Genauso ein Knaller wie der anonyme Zettel am SUV wo sich Leute beschweren die Karre würde zu viel CO2 verbrauchen (Ich finde das Video allerdings nicht mehr).

      Schwachsinn ist es auch, Wasserstoffperoxid in Rinderblut reinzukippen und dann zu glauben es ist das Gleiche wie orale Aufnahme inkl. Magen- und Darmpassage von CDL, aber das glaubt hier ja hoffentlich niemand....
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von borath () aus folgendem Grund: OT Zeilen entfernt

    • So ihr beiden jetzt kommt mal ein bisschen runter bei eurer Argutemtation.
      CDL ist Umstritten, hat aber auch im Prepper Bereich nix zu suchen und ist von daher irrelevant.

      borath schrieb:

      Ein Video bei dem der Titel bereits Schwachsinnig ist... Rinderblut zersetzt was nochmal? Wasserstoffperoxid? Mann muss Rinderblut aggressiv sein....
      Das Video ist auch von 11 Klässlern gemacht worden, was die Begriffswahl auch erklärt.
      Nichts destotrotz ist das schon so was in dem Video gezeigt wird. Durch den Kontakt mit Blut kommt es zu einer Spaltung in Sauerstoff und Wasser. Das hat man früher genutzt um Wunden zu reinigen, in der Zahnmedizin kommt das niedrig dosiert immer noch zum Einsatz.
      Das schäumt am Menschen aber auch nicht so wie in dem Video gezeigt.

      borath schrieb:

      Schwachsinn ist es auch, Wasserstoffperoxid in Rinderblut reinzukippen und dann zu glauben es ist das Gleiche wie orale Aufnahme inkl. Magen- und Darmpassage von CDL, aber das glaubt hier ja hoffentlich niemand....
      Doch das ist schon das gleiche nur beschleunigt, was vermutlich Erbrechen und im Extremfall eine Gasembolie auslösen kann.

      Was das aber jetzt alles mit CDL zu tun hat versteh ich nicht - SInd zwei völlig verschiedene Stoffe die nux miteinander zu tun haben und auch ne andere Wirkung im Körper haben.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Südprepper schrieb:

      CDL ist Umstritten, hat aber auch im Prepper Bereich nix zu suchen und ist von daher irrelevant.
      Wie die Diskussion jetzt auf CDL gekommen ist, habe ich nicht ganz verstanden. Vielleicht, weil ich was von Chlordioxid-Tabletten geschrieben hatte.

      Was jetzt meine Langzeit-Wasseraufbewahrung in Kanistern angeht, so denke ich mittlerweile, dass man einerseits dafür sorgen muss, dass die Kanister regelmäßig desinfiziert werden und dann dafür sorgen muss, dass möglichst keimfreies Leitungswasser in die Kanister rein kommt, also auch Perlatoren vorher entkalken und desinfizieren. Ich habe das bei mir gestern gemacht, und ich glaube, das hatte noch nie jemand vor mir gemacht, und ich wohne hier auch schon 10 Jahre. Was da für ein Schmutz drin war, das ist schon wirklich bemerkenswert. Jetzt sind sie zumindest sauber.

      Und dann eben als nächstes, da muss man drauf achten, dass sich in den Kanistern möglichst lange keine Keime bilden. Jetzt bin ich wieder bei meiner allerersten Lösung, nämlich Micropur Forte flüssig
      zu nehmen, das im Kühlschrank aufzubewahren, und dann eben mit einer kleinen Spritze oder Pipette 1 ml davon in die 10 Liter Kanister zu geben, so wie es auch von Katadyn empfohlen wird. Micropur Forte MF 1.000 Flüssig
      Auf der Flasche steht ja dann auch ein Verfallsdatum. Danach kauft man einfach eine neue Flasche.
      Und das ganze Prozedere wiederholt man dann eben alle 6 Monate, wenn man das Wasser in den Kanistern erneuert. Das scheint mir bisher die sicherste Lösung für Trinkwasser zu sein, also nach meinem Stand des Wissens.

      Und dann eben noch Mineralwasser-Flaschen bevorraten.
      Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bodo Blockmann ()

    • Südprepper schrieb:

      borath schrieb:

      Schwachsinn ist es auch, Wasserstoffperoxid in Rinderblut reinzukippen und dann zu glauben es ist das Gleiche wie orale Aufnahme inkl. Magen- und Darmpassage von CDL, aber das glaubt hier ja hoffentlich niemand....
      Doch das ist schon das gleiche nur beschleunigt, was vermutlich Erbrechen und im Extremfall eine Gasembolie auslösen kann.Was das aber jetzt alles mit CDL zu tun hat versteh ich nicht - SInd zwei völlig verschiedene Stoffe die nux miteinander zu tun haben und auch ne andere Wirkung im Körper haben.
      Danke, dass du bestätigst, dass es absolut nicht das Gleiche ist.
      Erstens wie du sagst völlig unterschiedliche Stoffe mit anderem pharmakologischen Wirksamkeitsprofil und zweitens meint Oldi (vermutlich) die Passage Mund, Magen, Darm und nicht den direkten Kontakt mit Blut, also direkte Injektion in die Blutbahn.

      Was CDL mit Wasserstoffperoxid zu tun haben soll, verstehe ich ja auch nicht.
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    • Bodo Blockmann schrieb:

      Südprepper schrieb:

      CDL ist Umstritten, hat aber auch im Prepper Bereich nix zu suchen und ist von daher irrelevant.
      Wie die Diskussion jetzt auf CDL gekommen ist, habe ich nicht ganz verstanden. Vielleicht, weil ich was von Chlordioxid-Tabletten geschrieben hatte.
      @Südprepper Prepping ist auch umstritten.
      @Bodo Blockmann CDL wirkt desinfizierend. Du hast gefragt und Antworten bekommen.
    • Südprepper schrieb:

      Bodo Blockmann schrieb:

      Die Tagesschau hat heute einen Faktenfinder-Artikel: Warum der Gasnotstand nicht kurz bevorsteht
      Der Artikel ist wie vieles aus dem ORR Schwachsinn, weil er wichtige Aspekte nicht mit einbezieht.Die Füllstände in D sind zwar sehr bedenklich aber das kann kalkuliert schon funktionieren, wie ich auch bereits schon mal ausgeführt habe.

      Daher der passendere Name Tages-Show.

      Südprepper schrieb:

      Das ist halt typisch links/grün nur auf Sichtweite zu agieren ohne Gefährdungsaspekte mit einzuplanen.
      Wenn eine Gasmangellage eintritt dann durch plötzliche Ereignisse die solche Planungen und Berechnungsgrundlagen zu Fall bringen.

      Wenn man weg vom Energieträger Öl will, steigt zwangsläufig der Verbrauch bei anderen Energieträgern, denn der Gesamtverbrauch ändert sich dadurch ja nicht.
      Selbst mit dem Zwang zu Wärmepumpen im ganzen Lande - also heizen mit Strom -, würde ich mal schätzen, dass der Gasverbrauch insgesamt steigt, denn der Strom dafür muss ja produziert werden.
      Auch die Minitendenz bei einigen Vertretern der genannten politischen Strömung zu "E-Autos". Strom kommt aus der Steckdose ja ist klar, und bei ein paar Promille Einfamilienhäusern auch von den Solardächern. Dieser Strom muss auch erzeugt werden.

      Es ist also meiner Bewertung nach sogar noch schlimmer. Neuerdings zehren also nicht nur die Industrie plus (Gas)Heizungen an den Gasständen sondern auch all das wo Öl als Energieträger abgelöst wurde. Entweder weil direkt auf Gas umgestellt wurde oder halt indirekt über den Strom/die Stromerzeugung.
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    • Südprepper schrieb:

      Wenn eine Gasmangellage eintritt dann durch plötzliche Ereignisse die solche Planungen und Berechnungsgrundlagen zu Fall bringen.
      Sehe ich auch so. Solange wie alles so weiter läuft, da braucht man sich keine Sorgen zu machen. Aber trotzdem sollte man vorbereitet sein, das sollte man aber sowieso immer.

      Ich habe nämlich heute auch noch was anderes in der Tagesschau gelesen, das doch recht beunruhigend ist:

      tagesschau schrieb:

      Ausschlaggebend sind Sorgen um eine mögliche Eskalation der Lage am Persischen Golf, wo ein kriegerischer Konflikt mit dem Iran droht. Zuletzt hatte Präsident Trump eine Frist von 10 - 15 Tagen in Aussicht gestellt bis zu einer Entscheidung. Heute erklärte er, er erwäge einen Militärschlag.
      Quelle:DAX steigt im Sog des US-Zollurteils
      Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3
    • Bodo Blockmann schrieb:

      Ich habe nämlich heute auch noch was anderes in der Tagesschau gelesen, das doch recht beunruhigend ist:
      Bei Trump muss man einfach mal in der Vergangenheit schauen, was er angedroht hat und was am Ende für ein Deal rauskam.
      Mal sehen ob es hier auch so ist.
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    • borath schrieb:

      Wenn man weg vom Energieträger Öl will, steigt zwangsläufig der Verbrauch bei anderen Energieträgern, denn der Gesamtverbrauch ändert sich dadurch ja nicht.
      Selbst mit dem Zwang zu Wärmepumpen im ganzen Lande - also heizen mit Strom -, würde ich mal schätzen, dass der Gasverbrauch insgesamt steigt, denn der Strom dafür muss ja produziert werden.
      Auch die Minitendenz bei einigen Vertretern der genannten politischen Strömung zu "E-Autos". Strom kommt aus der Steckdose ja ist klar, und bei ein paar Promille Einfamilienhäusern auch von den Solardächern. Dieser Strom muss auch erzeugt werden.

      Es ist also meiner Bewertung nach sogar noch schlimmer. Neuerdings zehren also nicht nur die Industrie plus (Gas)Heizungen an den Gasständen sondern auch all das wo Öl als Energieträger abgelöst wurde. Entweder weil direkt auf Gas umgestellt wurde oder halt indirekt über den Strom/die Stromerzeugung.
      Der Verbrauch an Gas steigt im im Zweifel falls Gaskraftwerke den Strom erzeugen. Der gesamt-Verbrauch an Fossiler Energie sinkt durch Wärmepumpen aber dennoch deutlich. 1kWh Gas zuhause bringt weniger als 1kWh Wärme die ich nutzen kann. Aus 1kWh Gas im Kraftwerk werden vll 0,8kWh Strom die ich aber dank Wärmepumpe selbst mit schlechter Arbeitszahl von sagen wir im Extremfall 2 auf 1,6kWh Wärme hochpushen kann.
      Nimmt man dazu eben auch noch Solarpanele die entsprechend für den Winter ausgerichtet sind, Speicher dazu - kann sich das ganze gut rentieren.

      Thema Strom: Für den einzelnen kann sich das gut lohnen - jedoch müssen unsere Netze deutlich weiter ausgebaut werden.

      Es wird ALLES elektrifiziert was geht - das Problem ist nicht das alles auf Strom geht, sondern eher die Politiker die falshce Prioritäten setzen im Ausbau der Netze, Speicher und Erneuerbaren.
    • PSK2015 schrieb:

      Aus 1kWh Gas im Kraftwerk werden vll 0,8kWh Strom die ich aber dank Wärmepumpe selbst mit schlechter Arbeitszahl von sagen wir im Extremfall 2 auf 1,6kWh Wärme hochpushen kann.
      Du hast die Umspann- und Netzverluste vergessen => Milchmädchenrechnung.

      PSK2015 schrieb:

      Nimmt man dazu eben auch noch Solarpanele die entsprechend für den Winter ausgerichtet sind, Speicher dazu - kann sich das ganze gut rentieren.
      Tut es nicht. Das wurde alles schon praktisch erprobt. Frage, wenn du innerhalb eines Tageszyklus eine Wärmepumpe aus einem Speicher betreiben möchtetst, wie groß müsste die Generatorfläche und der Speicher sein?

      Wenn du dieser Frage auf den Grund gehst, wirst du mich verstehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oldi ()

    • PSK2015 schrieb:

      Der gesamt-Verbrauch an Fossiler Energie sinkt durch Wärmepumpen aber dennoch deutlich.
      Der klare Vorteil von Gas ist, dass es immer 98-104% Effizienz beim Brennwertkessel hat, unabhängig von der Außentemperatur. Dazu kommt Wartungsarmut und Jahrzehnte Bewährungsprobe.

      Wenn wir mal die warmen Monate ausklammern und uns auf die Monate fokussieren, wo das Thema Heizen relevant wird, sind die ganzen tollen Berechnungen der Wärmepumpeimmer noch gut aber nicht mehr so effizient wie auf dem Werbeprospekt. Insbesondere wenn noch ein Heizstab dazu kommt wird es direkt schlechter als Gas/Öl.

      Unter dem Preppinggedanken würde ich derzeit noch auf den Energieträger Öl setzen. Mit unbegrenzten finanziellen Ressourcen wahrscheinlich aber nicht mehr.
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    • borath schrieb:

      immer 98-104% Effizienz
      Das stimmt nicht so ganz. Wirkungsgrade über 100% sind real betrachtet unmöglich. Das ist eher eine Marketingberechnung, ich denke aber das wusstest du schon. Ansonsten sehe ich das so wie du auch.

      borath schrieb:

      wo das Thema Heizen relevant wird, sind die ganzen tollen Berechnungen der Wärmepumpeimmer noch gut aber nicht mehr so effizient wie auf dem Werbeprospekt. Insbesondere wenn noch ein Heizstab dazu kommt
      Das ist der Punkt. Und das ganze dann noch mittels PV speisen zu wollen ist dann völlig absurd. Aus dem Preppingblickwinkel betrachtet sind Wärmepumpen völlig ungeeignet. Das hat sich in Berlin deutlich gezeigt. Die ganzen Monoblock-/Kompaktgeräte sind kaputtgefroren und müssen ausgetauscht werden. Wenn überhaupt, kommen nur Splitgeräte in Frage und auch nur dann, wenn man deren Stromversorgung sicherstellen kann (autark sein kann). Das zieht erhebliche Investitionen nach sich und macht technikabhängig, welche man auch eigenständig warten und reparieren können sollte.
      Daher führt aus meiner Sicht, beim preppingbezogenem heizen kein Weg an Festbrennstoffen vorbei.

      PSK2015 schrieb:

      Der gesamt-Verbrauch an Fossiler Energie sinkt durch Wärmepumpen aber dennoch deutlich.
      Welche Relevanz hat das aus Preppersicht?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oldi ()

    • Oldi schrieb:

      Welche Relevanz hat das auch Preppersicht?
      Kommt auf die Priorität an, die man setzt.
      Wenn Einzelne alles der Emmission von Spurengasen unterordnen möchte weil der Glaube exisiert, dass wir alle nasse Füße bekommen weil das Eis des Südpols schmilzt, dann könnte es aus Preppersicht relevant werden. Natürlich nur wenn die ganzen Klima-Hypothesen bezüglich CO2 stimmen.
      Meines Wissens nach folgte in der Erdgeschichte der CO2 Gehalt in der Athmosphäre den Klimaänderungen, nicht umgekehrt.
      Also zuerst Klimaänderung, dann CO2 Gehalt Änderung. Wie man daraus eine umgekehrte Kausalität basteln kann und es Leute gibt die das ungefragt die ganzen Hypothesen um CO2 herum als Fakt glauben ist mir in der Tat ein Rätsel.

      Insofern, Oldi, sehe ich ehrlich gesagt Null relevanz. An Holz oder anderen Feststoff-Energieträgern kommt der Prepper einfach schwerlichst vorbei.
      Holz im Holzofen und Feuer, da gibts keine Technik die kaputt gehen könnte. Allenfalls geht dir das Feuerholz aus oder die Streichhölzer.
      Beides liegt aber in deiner Hand, sprich dieses Risiko kannst du beeinflussen.
      Bei dem ganzen Technikkrams liegts halt nicht in deiner Hand.

      Selbst bei (nahezu) unbegrenzten finanziellen Ressourcen könntest du dir ja einen eigenen Solarpark mit Speicher bauen, hast dann aber trotzdem immer noch das Risiko eines Technikausfalls. Wissen? Können? Ersatzteile?

      Heizen mit Feuer funktioniert zuverlässig seit >10.000 Jahren
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    • Oldi schrieb:

      Du hast die Umspann- und Netzverluste vergessen => Milchmädchenrechnung.
      War stark vereinfacht - sollte nur darlegen: Gas verbrennen im Kraftwerk und den Strom für ne WP nutzen erzeugt am Ende aus 1kWh Gas mehr Wärme bei dir zuhause als 1kWh Gas direkt zuhause zu verbrennen.

      Oldi schrieb:

      ut es nicht. Das wurde alles schon praktisch erprobt. Frage, wenn du innerhalb eines Tageszyklus eine Wärmepumpe aus einem Speicher betreiben möchtetst, wie groß müsste die Generatorfläche und der Speicher sein?

      Wenn du dieser Frage auf den Grund gehst, wirst du mich verstehen.
      Fläche haben wir in Deutschland genug - die Speicher sind zugegeben das Problem. Jedoch gibt es ja nicht nur Solar-Energie sondern auch andere Erneuerbare. Und da Merz immer fordert Technologie-Offen zu sein: Es gibt auch Möglichkeiten Energie im großen Maßstab chemisch zu speichern - dafür bräuchte man aber erstmal genug erneuerbare Energien.

      borath schrieb:

      Der klare Vorteil von Gas ist, dass es immer 98-104% Effizienz beim Brennwertkessel hat, unabhängig von der Außentemperatur. Dazu kommt Wartungsarmut und Jahrzehnte Bewährungsprobe.
      104%....ähm ja ne. Wärmepumpen existieren übrigens auch schon Jahrzehnte - nennt sich dann eben nur Kühlschrank.

      borath schrieb:

      Wenn wir mal die warmen Monate ausklammern und uns auf die Monate fokussieren, wo das Thema Heizen relevant wird, sind die ganzen tollen Berechnungen der Wärmepumpeimmer noch gut aber nicht mehr so effizient wie auf dem Werbeprospekt. Insbesondere wenn noch ein Heizstab dazu kommt wird es direkt schlechter als Gas/Öl.
      Nicht mehr so effizient - ja. Aber immer noch effizienter als Gas direkt zu verbrennen. Wenn man die Systeme aber ordentlich einstellt und entsprechend dimensioniert und im Zweifel 2 getrennte Systeme für Heizung/Warmwasser hat - geht da so einiges.

      borath schrieb:

      Unter dem Preppinggedanken würde ich derzeit noch auf den Energieträger Öl setzen. Mit unbegrenzten finanziellen Ressourcen wahrscheinlich aber nicht mehr.
      Aus Prepper Sicht (klammern wir das finanzielle aus): Ölheizung - Diesel-Generator der mit dem Öl läuft - und dazu aber trotzdem eine Wärmepumpe - weil die aus dem vorhandenen Öl wohl mehr Wärme bekommt als aus dem verbrennen an sich (besonders wenn der Generator innen steht und nur die Abgase nach draußen leitet).QUasi ein BHKW.

      Oldi schrieb:

      Das stimmt nicht so ganz. Wirkungsgrade über 100% sind real betrachtet unmöglich. Das ist eher eine Marketingberechnung, ich denke aber das wusstest du schon. Ansonsten sehe ich das so wie du auch.
      Bei Öl/Gas über 100% geht nicht. Bei WP geht es eben bei den über 100% um das Verhältnis eingesetzte Energie zu nutzbarer Energie - da man Energie eben aus der Umwelt holt/pumpt erreicht man da mehr als 100%.

      Oldi schrieb:

      Das ist der Punkt. Und das ganze dann noch mittels PV speisen zu wollen ist dann völlig absurd. Aus dem Preppingblickwinkel betrachtet sind Wärmepumpen völlig ungeeignet. Das hat sich in Berlin deutlich gezeigt. Die ganzen Monoblock-/Kompaktgeräte sind kaputtgefroren und müssen ausgetauscht werden. Wenn überhaupt, kommen nur Splitgeräte in Frage und auch nur dann, wenn man deren Stromversorgung sicherstellen kann (autark sein kann). Das zieht erhebliche Investitionen nach sich und macht technikabhängig, welche man auch eigenständig warten und reparieren können sollte.
      Daher führt aus meiner Sicht, beim preppingbezogenem heizen kein Weg an Festbrennstoffen vorbei.
      Monoblöcke - sind wie bei Klimaanlagen auch - halt Mist. Und sollten auch entsprechende Überdruckventile haben. Geplatzt sind ja nicht die Anlagen an sich - sondern die Wasserleitungen zu den Anlagen. Hätten die alle entsprechende Ventile verbraucht gäbe es kein Problem.

      Aus Prepper Sicht - ist die größtmögliche Unabhängigkeit sinnvoll.

      Die kann man halt erreichen durch den eigenen Wald, Öl (da ist man halt auch abhängig aber halt halt Puffer zwischen den Lieferungen), oder wenn man z.B: aufm Land wohnt mit viel PV und entsprechendem Speicher.

      Wenn ich die Wahl hätte - großer Speicher, viel PV Fläche die eh existiert. Im Alltag läuft alles und spart langfristig Heizkosten - und im SHTF gibt es nach außen hin keine Veränderung die sichtbar ist - aber die Bude ist warm und man hat Strom.

      Oldi schrieb:

      Welche Relevanz hat das auch Preppersicht?
      Alles was an den Klimawandel angeht - weniger fossile Energien sind sinnvoll weil der Klimawandel (zumindest auch meiner SIcht) eine große Gefahr darstellt. Extremwetter etc. sind nicht ohne - und die werden häufiger.
    • Oldi schrieb:


      PSK2015 schrieb:

      Der gesamt-Verbrauch an Fossiler Energie sinkt durch Wärmepumpen aber dennoch deutlich.
      Welche Relevanz hat das aus Preppersicht?
      Wenn wir den Zeithorizont eines "Oldi" oder von mir, mit meinen 66 Jahren, anschauen, dann hat das wohl aus Preppersicht wenig bis keine Relevanz.
      Wenn wir uns aber den Zeithorizont von jemandem anschauen, der im Jahr 2008 geboren ist, also jetzt gerade volljährig wird, dann hat das sehr wohl Relevanz, denn wenn man davon ausgeht, dass sich durch die Treibhausgas-Emissionen die Temperatur der Erde bis zum Jahr 2100 um 4 Grad erwärmen wird, und eben die Treibhausgas-Emissionen der Grund für die Erwärmung sind, dann zieht das eine ganze Reihe von "Natur"-Katastrophen mit sich.
      So kann man natürlich als älterer Mensch im Rentenalter vielleicht noch sagen "Nach mir die Sintflut", was doch recht verantwortungslos wäre, aber als junger Mensch kann man das keinesfalls sagen. Da ist dann die Frage fossile Energie oder nicht schon sehr relevant, gerade aus Preppersicht.
      Jetzt kann man natürlich die "Wissenschaft" anzweifeln, die in ihrer großen Mehrheit nachvollziehbar behauptet, dass die Treibhausgasemissionen der Grund für die Erderwärmung sind. Nur, gerade aus dem Gedanken, dass diese Mehrheit der Wissenschaftler Recht haben könnte, gebietet es doch auch wenn man diese Wissenschaftler anzweifelt das Vorsichtsprinzip, die Nutzung fossiler Energieträger so weit wie möglich einzuschränken. Ob dies dann wirklich die erwünschte Wirkung hat, ist sicher fraglich, aber versuchen kann man es jedenfalls.
      Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3
    • PSK2015 schrieb:

      Gas verbrennen im Kraftwerk und den Strom für ne WP nutzen erzeugt am Ende aus 1kWh Gas mehr Wärme bei dir zuhause als 1kWh Gas direkt zuhause zu verbrennen.
      Das geht noch viel besser und obendrein unabhängiger. Das möchte aber kein Energiekonzern. Das Problem ist die zentrale Erzeugung. Bei dezentraler Erzeugung fallen Umspann- und Übertragungsverluste weg. Man könnte diesen Strom mittels BHKW erzeugen und den Strom mittels Wärmepumpe "verheizen". Da käme dann ein Milchmädchenwirkungsgrad raus, der jede Brennwerttherme blass werden lässt. Das kann man dann auch gerne mit einem ewig (im Vergleich zu Stromspeicher) haltbaren Pufferspeicher kombinieren und hätte für den Winter sehr geringe Heizkosten. Das funzt aber eben nur in Friedenszeiten, die Gasversorgung muss sichergestellt sein.

      PSK2015 schrieb:

      Fläche haben wir in Deutschland genug - die Speicher sind zugegeben das Problem. Jedoch gibt es ja nicht nur Solar-Energie sondern auch andere Erneuerbare. Und da Merz immer fordert Technologie-Offen zu sein: Es gibt auch Möglichkeiten Energie im großen Maßstab chemisch zu speichern - dafür bräuchte man aber erstmal genug erneuerbare Energien.
      Wo denn? Deutschland ist sehr dicht besiedelt. Momentan könnten wir uns nicht mal selbst ernähren, weil zu wenig Ackerfläche da ist. Also, wo sollen die ganzen Erneuerbaren erzeugt werden?
      Welche nicht chemischen Speichersysteme sind dir denn bekannt? Dafür würde ich mich sehr interessieren.
      Genug erneuerbare Energie? Falls es dir entgangen sein sollte, es werden im Jahreszyklus PV-Anlagen und Windräder gedrosselt und sogar abgeschalten. Es ist also genau umgekehrt. Es wird mehr erzeugt als verbraucht bzw. gespeichert werden kann. Da wo die Netzkapazität nicht ausreicht, werden entweder Speicher oder Netzausbau geplant. Es fehlt nicht an Strom, es fehlt an Speicherkapazität. Das ist aber eine reine theoretische Betrachtung. Netzspeicher sind der verzweifelte Versuch die zentrale Energierzeugung am Leben zu erhalten. Was da an Rohstoffverschwendung und Umweltzerstörung im Namen der grünen Ideologie stattfindet, ist unglaublich.

      PSK2015 schrieb:

      Monoblöcke - sind wie bei Klimaanlagen auch - halt Mist. Und sollten auch entsprechende Überdruckventile haben. Geplatzt sind ja nicht die Anlagen an sich - sondern die Wasserleitungen zu den Anlagen. Hätten die alle entsprechende Ventile verbraucht gäbe es kein Problem.
      Du schreibst wie ein Blinder von der Farbe. Was veranlasst dich eine derart falsche Annahme als Fakt zu formulieren? Das ist keine Sache eines Ventils weil Rohre geplatzt sind. Ein Ventil würde das Rohr auch nicht schützen können. Das Problem bei den Anlagen bestand darin, dass die Wärmetauscher aufgefroren sind. Natürlich ist da dann auch das Kältemittel frei geworden.

      PSK2015 schrieb:

      Alles was an den Klimawandel angeht - weniger fossile Energien sind sinnvoll weil der Klimawandel (zumindest auch meiner SIcht) eine große Gefahr darstellt.
      Danke, dem ist nichts hinzuzufügen ;)
    • Oldi schrieb:

      Bodo Blockmann schrieb:

      dass diese Mehrheit der Wissenschaftler Recht haben könnte
      In der Wissenschaft geht es nicht um Mehrheiten wie einer demokratischen Wahl.In der Wissenschaft geht es um richtig oder falsch. Wenn du hier von Mehrheit schreibst, könntest du ein Opfer einer bestimmten Propaganda sein.
      Das ist mir klar. Es geht um Hypothesen, die man falsifizieren kann, und nicht um Mehrheiten. Das ist ja gerade das Problem. Beim Erdklima kann man keine Experimente machen, um eine Hypothese als falsch auszuschließen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, einfachere Modelle der Erderwärmung nachzurechnen, und ich bin darauf gekommen, dass diese stimmen. Meiner Ansicht nach werden die Auswirkungen der Treibhausgase sogar meistens unterschätzt. Aber ich habe nur Agrarwissenschaften studiert. Ein Klimawissenschaftler oder Physiker bin ich nicht. Deshalb kann ich nur die Diskussion verfolgen, ohne eine endgültiges Urteil abgeben zu können. Was ich nur sagen kann, das ist, dass mir persönlich die Argumente derjenigen, die vor dem menschen gemachten Klimawandel warnen, plausibel erscheinen.
      Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Südprepper () aus folgendem Grund: Subjektive Unterstellung entfernt

    • Bodo Blockmann schrieb:

      Was ich nur sagen kann, das ist, dass mir persönlich die Argumente derjenigen, die vor dem menschen gemachten Klimawandel warnen, plausibel erscheinen.
      Damit hebst du eine als "plausibel empfundene Erscheinung" über einen wissenschaftlich fundierten Fakt, der Teil deines Studiums war. Ist das wirklich eine gute Idee?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oldi ()