Angepinnt Was habe ich heute zur Vorbereitung getan - V3 - Kleinvieh macht verdammt viel Mist.

    • Die letzten Tage habe ich etwas Geld in meine erste Hilfe Ausrüstung gesteckt und habe jetzt auch ein IFAK-EDC.
      Sowohl zu Hause als auch im Rucksack ist jetzt eine t3-Bandage. Im EDC habe ich ein erste Hilfe set ergänzt, Wundauflagen in größer, eine Beatmungstuch und diverser sinnvoller Medizin-Kram (2xRettungsdecke, Jod-Tabletten etc.)
      Im Erste-Hilfe-Koffer zu Hause habe ich noch einige Wundauflagen und Verbrennungs-Kram ergänzt. Für die Wohnung oder bei Bedarf für Ausflüge ein CAT Tourniquet, in den Rucksack kommt später ein Swat-T Tourniquet, das ist vielseitiger. Etwas vakuumierte Gaze fehlt im Rucksack auch noch, die kommt aber bald.
      Für die Handtasche meiner Freundin und die Eltern auch noch eine T3-Bandage.

      Einen erste Hilfe Kurs sollte ich bald auch mal wieder auffrischen, schadet nie, alles nochmal zu wiederholen und zu üben.

      Ist IMO extrem wichtig und retten vielleicht Euch, mir oder jemand Fremdem mal das Leben. Oder die Person fühlt sich wenigstens gut versorgt.
    • Ich lehne mich gewiss nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass viele von uns ihr Smartphone auch als morgendlichen Wecker verwenden. Das Smartphone hat für mich - zumindest im Szenario eines länger anhaltenden Stromausfalls - jedoch keine Priorität. Und auch wenn ich derzeit einige Powerbanks zur Krisenvorsorge teste, so kann ich mich im Zweifel nicht darauf verlassen, dass das Smartphone auch im Krisenfall zur Verfügung steht.

      Um am frühen Morgen aber trotzdem zuverlässig geweckt zu werden, habe ich digitale Wecker (betrieben mit zwei AAA-Microzellen) gekauft, die einzig und allein für den Krisenfall gedacht sind und daher nun von mir eingelagert werden. Gewiss nicht sonderlich erwähnenswert. Es sind aber gerne solche kleinen Dinge, die vergessen werden.

    • Neu

      Heute waren wir wieder wandern, dieses mal 13km. Übung macht den Meister, wenn man sich vielleicht mal nur noch zu Fuß fortbewegen kann.
      Zudem ist endlich mein SWAT T Tourniquet angekomme. Ist gleich im Rucksack verschwunden. Hab noch ein weiteres bestellt um mal üben zu können. Leider vergessen, noch etwas reisbare aber feste TEC Gaze in vakuumiert mitzubestellen. Also gleich noch ne Bestellung....
      Ärgerlich weil 2x Versand... Aber am Ende auch egal, falls man das Zeug doch mal braucht.
    • Neu

      Ich habe die Zusammenstellung des rudimentären Notvorrates im Büro am heutigen Tage abgeschlossen. Weil mir für die kurze Übersicht ein geeigneter Thread im Forum fehlte und ich dafür keinen neuen erstellen wollte, werde ich die Inhaltsangabe kurzerhand in diesem Thread verfassen. Falls es Fragen oder Anregungen gibt, lasst es mich gerne im OT-Bereich wissen.

      Entgegen meiner ursprünglichen Planung bewahre ich Nahrung nicht getrennt von der Ausrüstung auf. Beides passt in die von mir üblicherweise verwendete Eurobox. Diese wird klar und für jeden Dritten als Notvorrat ersichtlich im Schrank aufbewahrt. Eine eher kryptische Inventarnummer, wie bei meinen privaten Vorräten kommt nicht zum Einsatz.

      Der Notvorrat (ausgelegt für sechs Personen) soll zum Einsatz kommen, falls man das Büro zum Feierabend aufgrund einer anhaltenden Unwettersituation nicht verlassen kann. Da mit großer Wahrscheinlichkeit sowohl Strom- als auch Wasserversorgung gewährleistet ist, wird die gefriergetrocknete Nahrung mit vorher erhitztem Wasser zubereitet. Es ist ausdrücklich keine "Notlösung" für die Mittagspause.

      Folgende Bestandteile wurden eingelagert:
      Travellunch-Set bestehend aus: 2x 125g Travellunch Beef Stroganoff, 1x 125g Travellunch Jägertopf mit Rindfleisch und Nudeln, 1x 125g Travellunch Chili con Carne, 1x 125g Travellunch Pasta Bolognese, 1x 125g Travellunch Nudeln mit Rindfleisch und Paprikasaucee, 1x 125g Travellunch Pasta Bolognese, 1x 125g Travellunch Nudeln mit Rindfleisch und Paprikasauce sowie 2x 125g Travellunch Steinpilztopf mit Nudeln und als Dessert 1x 125g Mousse au Chocolat und 2x 100g Travelcookies Kakao und Vanille.

      Sollte Wasser wider Erwarten nicht zur Verfügung stehen habe ich insgesamt sechs Liter als Reserve eingelagert sowie sechs Packungen der verzehrfertigen Survivor Outdoor Biskuits. Die hier gezeigten sind nicht mehr erhältlich. Alternativ empfehle ich die Trekking Kekse von Trek'n'Eat.

      Als Ausrüstung dient eine Varta L20 Campingleuchte sowie zwei Anker LC40 Taschenlampen samt passender Batterien. Informationen können behelfsmäßig über ein Kurbelradio empfangen werden.

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      Da die Zusammenstellung und Anschaffung eines Notvorrates an relevanten Standorten weitestgehend abgeschlossen ist, habe ich mich einem weiteren Kernaspekt der Krisenvorsorge zugewandt. Das Notgepäck, besser bekannt als Fluchtrucksack.

      Angesichts zurückliegender Großschadenereignisse und unter Hinzunahme von Eintrittswahrscheinlichkeiten für eben solche Ereignisse, beschränken sich die in Deutschland wahrscheinlichen Szenarien, in denen ein Notgepäck zum Einsatz kommen kann, vor Allem auf Evakurierungsmaßnahmen von Bund und Ländern. Beispielsweise in Folge einer Bombenentschärfung oder aufgrund von Hochwasser.

      Daher wird das Notgepäck auch nicht darauf ausgelegt sein, sich mehrere Tage autark zu bewegen. Dennoch möchte ich aus Spaß an der Freud, auch durchaus speziellere Ausrüstung verwenden. Während Rucksack, Pouches und weiteres Zubehör von Tasmanian Tiger noch auf die Auslieferung wartet, kam unterdessen der erste Ausrüstungsgegenstand an.


      Es handelt sich hierbei um die Ledlenser P7QC. Die Entscheidung fiel auf diese Taschenlampe, weil sie über ein Rotlicht verfügt und damit die Nachtsichtfähigkeit bei Benutzung nicht gravierend einschränkt. Am morgigen Tage wird analog zur Handlampe außerdem eine Kopflampe mit selbiger Funktion eintreffen. Nämlich die Petzl Tactikka+ RGB. Doch mehr dazu, sobald sie eingetroffen ist.
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      Wie am gestrigen Tage angekündigt, habe ich heute die Petzl Tactikka +RGB erhalten, welche ebenfalls Bestandteil meines Notgepäckes werden soll. Im Vorfeld hatte ich bereits die nebenstehende Ledlenser MH10 getestet, die schlussendlich aber nicht in Frage kam.


      Bei der Auswahl der Kopflampe war mir vor Allem die Rotlicht-Funktionalität wichtig. Die Ledlenser MH10 löst dies mit einem beiliegenden Farbfilter. Das ist zwar ein zusätzliches Zubehörteil, welches die Kopflampe in der einfachen Anwendung etwas benachteiligt. Dafür profitiert man aber von den unterschiedlichen Helligkeitsstufen der Lampe, weil das Licht ja eben nur gefiltert wird. Doch großer Nachteil an dieser Lösung ist nicht nur, dass der Farbfilter durchaus bei Benutzung verloren gehen kann. Der Filter funktioniert auch nicht zufriedenstellend. Denn auch wenn ein Großteil des Lichts rot erscheint, ist ein fünf Zentimeter breiter in Weißlicht erscheinender Kreis zu sehen. Das führte zum Ausschluss dieser Lampe.

      Stattdessen fiel meine Wahl also nun auf die Petzl Tactikka +RGB, die über echtes Rotlicht (und Grün- und Blaulicht) verfügt. Dafür sind zwei LEDs eingebaut. Eine für weißes und eines für buntes Licht. Das Rotlicht kann eingeschaltet werden auch ohne vorher das Weißlicht aktivieren zu müssen. Betrieben wird die Kopflampe durch drei AAA-Microzellen - für mich ein großer Pluspunkt - oder mit einem separat erhältlichen Akkupack. Weiterer Pluspunkt für das Produkt von Petzl ist, dass dieses in Frankreich hergestellt wurde. Ledlenser mag zwar ein deutsches Unternehmen sein. Die Fertigung befindet sich aber in China.

      Ich konnte die Kopflampe noch nicht im Einsatz testen. Das haben aber bereits diverse Soldaten der Bundeswehr und anderer Armeen für mich getan. Denn diese Kopflampe oder zumindest Vorgängermodelle der Petzl Tactikka +RGB werden bei den Truppen eingesetzt.

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