Kleidung für den Notfall

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    • Kleidung für den Notfall

      Moin und Hallo zusammen, heute möchte ich hier mein erstes Thema in diesem Forum starten: Kleidung für den Notfall.

      Durch meine Firma habe ich die Möglichkeit wirklich viel Ausrüstung und Kleidung kostenlos zu erwerben und zu testen. Getragen wurde die Kleidung überwiegend bei der Arbeit, also immer dann, wenn es etwas robuster zur Sache ging. Über die Jahre habe ich unzählige Jacken und Hosen getragen und mich auch in einige Kleidungsstücke verliebt. Die Liebe hielt leider immer nur so lange bis ich eine neue Jacke/Hose gesponsert bekam. Oft waren die neuen Kleider durch das Material oder die Beschaffenheit etwas besser für einzelne Tätigkeiten geeignet als die älteren Kleider.
      Meine aktuelle Jacke übertrifft jedoch alles was ich vorab getragen hatte, ich habe die große Liebe gefunden und bin mega glücklich damit.
      Damit mir hier niemand unterstellt das ich Werbung für eine Firma mache, lasse ich bewusst Produkt und Firmenname weg. Jetzt zur Kleidung!

      Für den Notfall, wenn Kleidung relevant wird, halte ich Kleidung aus dem Gewebe VENTILE für optimal. Dieses Material wurde im WW2 als Arbeitskleidung für Piloten entwickelt um diese bei Unglücken besser schützen zu können. VENTILE ist aus 100% Baumwolle und extrem eng gewebt! VENTILE ist hoch atmungsaktiv, wasserdicht, winddicht, stark scheuerbeständig und stark flammenhärmend. Auch Insektenstacheln und Sonnenstrahlen durchdringen dieses Gewebe nur sehr schwer. Ob bei großer Hitze oder Kälte, alles geht mit VENTILE! Besser kann wohl kein Material alle diese Eigenschaften vereinen. Der einziger Nachteil dieses Materials ist der sehr hohe Preis.

      Auf dem Kleidungsmarkt gibt es einige Jacken und Hosen aus VENTILE, auch unterschiedliche Farben zu erwerben, so das jeder seine optimale Notfallkleidung in den benötigten Farben selbst zusammenstellen kann.

      Mich würde interessieren welche Kleidung Ihr für Notfälle allgemein (wenn Kleidung relevant wird) bevorzugt und weshalb?
      Taktisches Training für behördliche und zivile Anwender ..
      KG1.eu
    • Ich trage gerne die Jacken und Hosen von UF Pro. Besseres ist mir noch nicht untergekommen.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Ich habe keine spezielle Notfallkleidung, in meiner Freizeit trage ich überwiegend, sofern passend, meine Wanderbekleidung, die ist bequem, atmungsaktiv, robust und praktisch.
      Die, so denke ich, wird auch in einem Notfall die richtige Wahl sein.
      Wobei Bug Out nicht bei mir im Focus steht.
      Hat die fünfte Jahreszeit schon wieder begonnen, oder warum sind hier so viele Narren unterwegs :?:
    • Wellensteyn. Wurde als Funktionsbekleidung für die Arbeiter auf Bohrinseln entwickelt wenn man der Firmenhistorie glauben darf. Ich trage am liebsten die eher "zivil" aussehenden Modelle, also nix mit Daunen und grellen Farben. Die Bekleidung erfüllt ihren Zweck, allerdings sollte man definitiv das Modell für die passende Witterung auswählen. Bin mal in meiner Wachsjacke im Regen gestanden. Knochentrocken bin ich geblieben, habe mir aber kräftig den Hintern abgefroren. Mittlerweile bin ich auf ein leicht gefüttertes Modell umgestiegen.
      Die Winterjacke ist aus solidem Atlasgewebe, da gehen weder Regen noch Schnee, Wind oder Kälte durch.
      An Hosen auch ganz gerne mal eine Cargohose wenn der Büroalltag das grad erlaubt. Ich finde halt die aufgesetzten Beintaschen praktisch.

      Ansonsten nehme ich was kommt, oder besser: Ich versuche mein Verhalten und meine Kleidung konsistent zu halten.

      LG vom Strahlemännchen, das lieber den grauen als den weissen Gandalf macht
      "Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das, was er ist." - Henry Ford
    • Kleidung ist immer den Umständen entsprechend. Privat und Büro ist da eher funktionell, hauptsächlich Jeans und der Jahreszeit/Witterung entsprechende Oberbekleidung, manchmal ist es auch eine UTP von Helikon-Tex, die finde ich recht gemütlich.
      Auf Kundenterminen ist es dann mit Anzug eher formell.

      Generell hab ich bei 2,05m/105kg so meine Schwierigkeiten passende Kleidung zu bekommen. Entweder zu kurz oder zu weit. Daher muss ich meist nehmen was ich kriege und Jeans in Überlänge gibt es eigentlich immer. Bei Funktionskleidung wirds schon seeehr eng.
    • Vielen Dank für die vielen schnellen Antworten, meine Frage bezog sich aber auf Kleidung im Zusammenhang mit Notfällen! Also dann, wenn es bald zur Sache geht und Ihr Euch noch entscheiden könnt was Ihr tragt ..
      Wäre schön, wenn Ihr etwas genauer antworten könntet.

      KG1 schrieb:



      Mich würde interessieren welche Kleidung Ihr für Notfälle allgemein (wenn Kleidung relevant wird) bevorzugt und weshalb?
      Taktisches Training für behördliche und zivile Anwender ..
      KG1.eu
    • KG1 schrieb:

      Vielen Dank für die vielen schnellen Antworten, meine Frage bezog sich aber auf Kleidung im Zusammenhang mit Notfällen! Also dann, wenn es bald zur Sache geht und Ihr Euch noch entscheiden könnt was Ihr tragt ..
      Wäre schön, wenn Ihr etwas genauer antworten könntet.
      Wenn ich im Falle eines Falles die Wahl habe mich noch anzukleiden, abgesehen von Szenario spezifischer Schutzbekleidung wie Atemschutzmaske, Schutzanzug etc...also gehen wir davon aus es ist etwas von Blackout bis nicht global lethaler Naturkatastrophe. Dann wie folgt:

      Schuhe: Bundeswehr DMS. Sind günstig und 2 Fach zuhause, und verlässlich/robust sowie die Sohle geschützt.
      Hose : Zimmermans Hose in trenkercord, fangen nicht leicht Feuer, günstig in der Anschaffung im Vergleich, robust und relativ unauffällig im vergleich zu taktischen 20.000 plus pouch Hosen.
      Pullover: Schurwolle jenachdem was die Jahreszeit ist dick oder dünner, ebenfalls aus dem Militär outlett. Robust, günstig
      dickes Baumwollhemd für drüber, da diese noch robuster ist und schutz bietet wenn man herum kraucht oder durchs geäst marschiert
      Am Hals ein Shemag wegen wärme und drunter ein Buff für evtl. bei staub über den Mund ziehen
      Kopf: Ein Basecap
      Jacke: Windbreaker/Regenjacke kleines Packmaß und als nässeschutz ausreichend
      Unterwäsche alles Merino. Aus Tempreatur und Hygiene gründen
      Handschuhe: Leder, sind neutral und robust.

      Allgm. achte ich bei der Kleidungswahl darauf, das diese mEn oder mN robust und leicht zu reparieren sind. Ebenso achte ich darauf den Kunststoff anteil möglichst gering zu halten zwecks entflambarkeit, Geräuschen und reperatur.
    • Ich habe ebenfalls keine "Notfallkleidung" warum auch, es kommt bekanntlich immer darauf an.
      Im zweifel Cargomotorradhose (Aramit verstärkt und mit Atmungsmembrane) BW-Stiefel und als Jacke meine Smock mit BW-Unterzieher, dazu Shemag sowie Ziegenleder Handschuhe und nen Beani für den Kopf.

      Aber das was ich definitiv im EVA hab ist ein Jogginganzug. (Meine einzig echte Notfallkleidung)
    • Alive schrieb:

      Ich habe keine spezielle Notfallkleidung, in meiner Freizeit trage ich überwiegend, sofern passend, meine Wanderbekleidung, die ist bequem, atmungsaktiv, robust und praktisch.
      Die, so denke ich, wird auch in einem Notfall die richtige Wahl sein.
      Wobei Bug Out nicht bei mir im Focus steht.
      Bei mir ändert sich auch jetzt nichts
      Hat die fünfte Jahreszeit schon wieder begonnen, oder warum sind hier so viele Narren unterwegs :?:
    • Szenario ist hier wirklich wichtig. Isolation für eine Woche daheim weil Coronavirus? Da reicht mir meine Boxershorts und ein T-Shirt mit dem ich auf dem Sofa chille.

      Familienmitglied aus einer von Zombies überrannten Großstadt retten? Da würde ich mir mehr anziehen. Mischung aus Tasmanien Tiger und UF Pro zum großteil.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Ich habe Haix stiefeln mit engelbert strauss arbeitskleidung bei einem Bugout, obs hilft weiss ich nicht. Habe nur immer wieder gehört/gelesen/gesehen bloss keine Militärklamotten....
      @ KG1 würdest du mir eine PN schicken, link etc wo ich diese sachen anschauen/kaufen kann von den du erzählst? Danke :thumbsup:
      Du kannst die Realität ignorieren, aber du kannst nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.
    • Nun je nach dem welche Region oder Land, lernt man als Soldat vieles kennen. Ich selbst habe die erfahrung gemacht das in stark bewohnten gebieten Menschen die als Zivil gekleidet sind in gleicher stärke mit erhöhter Vorsicht beobachtet werden wie Soldaten in Militärkleidung. Da hier auch Waffen Verdeckt getragen werden .Da ich selbst in solchen gebieten tätig war nehme ich im Ernstfall im grunde erstmals jeden als Feind in betracht.
      Ich habe 8 Jahre gedient, und würde in solchen fällen devinitiv auf meine Ausrüstung die ich heute noch besitze inkl Ballistische Plattenträger nie verzichten. Jeder Mensch denkt hier anders, ich selbst wurde nie getroffen, allerdings sind Hunderte an Projektile an mir vorbei geflogen da ist man schon froh und die Nerven liegen nur halb so blank wenn das innere in einer Person weiß das ein gewisser Schutz von Lebenswichtiger Organe gegeben ist.
      Wir Amerikaner denken hier auch etwas anders, und im grunde denken die wenigsten ohne ihre ausrüstung los zu ziehen. Man kann nur das eine oder andere haben, Schutzkleidung hat auch den Nachteil aufgrund des Gewichtes.
      Das ganze kommt sicherlich auf die Situation an .
      Da ich heute noch teils erfahrungen Sammel, und mir Menschen vor Augen kommen die Nachbauten wie zb Plattenträger für 250,00 euro tragen. Hier wird es mir schlecht. Solche Plattenträger sind nichts für einen ernstfall wo man sich mal hunderte von metern durch den Wald, über Beton oder co schaffen muss. Denn hier nutzt de beste Ballistische schutz nichts wenn sich der Träger auflöst. Für sowas legt man schnell umgerechnet 1400,00 euro hin.
      Als Zivilist, ist die beste Tarnung sich der umgebung anzupassen, im Wald Militärkleidung, in der Stadt Zivil. Es hat eben beides sein nutzen. Aber gefahr kann überall lauern und von jeder Person ausgehen.