Lebensmittelnotfallvorsorge des Bundes - Dem gibt es nichts hinzuzufügen......

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    • Lebensmittelnotfallvorsorge des Bundes - Dem gibt es nichts hinzuzufügen......

      Hello Community,

      Bin heute auf ein Video gestoßen zum Thema Lebensmittelnotvorrat des Bundes.
      Meiner Meinung nach wurde alles gesagt und dem Ganzen gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

      Wie ist eure Meinung dazu ?

      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Vielen Dank fürs Verlinken.
      Den Outdoor Chiemsee kannte ich noch nicht.
      Der ist sympathisch, er hat für mich sauber recherchiert und die richtigen Fragen gestellt.

      Erschreckend ist, daß nach einem Konzept gearbeitet wird das über 50 Jahre alt ist!
      Ohne jetzt nachzufragen wie groß die Ballungsräume damals waren und für wie viele Personen damals gerechnet wurde, heute passt das sicher nicht mehr.
      Ein weiterer Punkt, ich kenne ein kleines Krankenhaus das hatte in dieser Zeit , vor etwa 50 Jahren, noch eigene Hühner eine eigene Bäckerei und einen Gemüsegarten.

      Erschreckend, wenige Tage bis wenige Wochen!

      Erschreckend, dass viele Menschen immer noch keine Notwendigkeit sehen für sich selbst ( vor zu...) sorgen.

      Gruß Zagreus
      Eat it all,
      wear it out,
      make it run,
      run without!
    • Heißt eigentlich nur eines. Der 14 Tage Vorrat für eine Krise ist nicht genug.
      1—2 Monate klingt nachdem ich das Video gesehen hab viel sinnvoller.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Die Reaktionen zu diesem Thema verwundern mich. Denn ich ging davon aus, dass man sich im Zuge der persönlichen Krisenvorsorge auch mit den staatlichen Vorsorgemethoden beschäftigt. Spätestens wenn man einschlägige Fachliteratur liest oder sich Dokumentationen zum Thema anschaut, erfährt man früher oder später über die zivile Notfallreserve der Bundesrepublik Deutschland.

      Weil dies aber nun offenbar nicht der Fall ist, verweise ich gerne auf weiterführende Informationen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unter ernaehrungsvorsorge.de und insbesondere hier unter ernaehrungsvorsorge.de/staatli…fig-gestellte-fragen-faq/.

      Ebenfalls lesenswert ist ein Interview der Welt von 2012 mit dem Oberprüfer der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Dort heißt es unter Anderem:

      Welt.de schrieb:

      Doch was stellt man mit einem Sack Hafer an, wenn eine Krise ausbricht? Schließlich müsste er erst mal gemahlen und dann zu Brot verarbeitet werden, das kann Wochen dauern! Um allein den eingelagerten Hafer weiterzuverarbeiten, würde es rund ein halbes Jahr dauern, kalkulierte der Bundesrechnungshof. [...]

      Die oberste Finanzkontrollbehörde bemängelte veraltete Vorgaben und das Missverhältnis zwischen finanziellem Aufwand und Gewinn für die Bevölkerung. Die Krisenplanung berücksichtige weder die Bevölkerungsentwicklung noch das aktuelle ernährungsphysiologische Wissen. [...]

      Dennoch hat das Landwirtschaftsministerium nun auf die Kritik reagiert. Eine Projektgruppe aus Bund und Ländern prüft, wie es mit der Lagerhaltung weitergeht. Soll auf Fertignahrung umgestellt werden? Das wäre teurer, schließlich ist die Haltbarkeit geringer und jedes Jahr müsste "gewälzt" werden.

      Dennoch gilt auch zu berücksichtigen, dass Deutschland eines der wenigsten EU-Mitgliedsstaaten ist, die eine solche Notfallreserve vorrätig halten. Dass aus dem bundesdeutschen Haushalt also über 200 Mio. Euro bereitgestellt werden, um die Versorgung der Bevölkerung im Notfall zeitweise sicherstellen zu können, ist also begrüßenswert. Insbesondere in Zeiten, in denen derlei Kosten gerne eingespart werden. Es ist aber natürlich zu kritisieren, dass diese Vorsorgemaßnahmen nicht bereits an aktuelle Gegebenheiten angepasst wurden und damit im Zweifel nicht effektiv genug sind.

      Nicht grundlos hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) daher in ihrem Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen entsprechende Handlungsempfehlungen zur Bevorratung von Trinkwasser und Nahrung veröffentlicht. Statt also diejenigen, die sich auf die zivile Notfallreserve des Bundes verlassen, über die Nachteile einer solchen aufzuklären, erscheint es mir doch sehr viel einfacher, den Ratgeber auszuhändigen. Denn dieser kann schließlich kostenfrei über das BBK angefordert werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Scott ()

    • Je nach Art der Krise könnte nicht nur die Verarbeitung des Saatguts sondern auch die Verteilung zu einem Problem werden. Z.B. bei Überschwemmung und Erdbeben sind die Straßen regelmäßig nicht mehr nutzbar.
      Say your prayers little one, Don't forget, my son, To include everyone, Tuck you in, warm within, Keep you free from sin, 'Till the sandman he comes, Sleep with one eye open, Gripping your pillow tight.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von consuli ()

    • Wir sind hier weil wir uns selbst versorgen/wollen und wenn es dumm läuft auch müssen. Aber zu glauben nach 14Tagen ist der Supermarkt wieder voll... echt? Glaubt das wirklich jemand? Glaubt wirklich jemand daran? Ich gehe nicht von einem BlackOut aus, oder Bankencrash aus... immer für das schlimmste gewappnet sein! Dann kannst du vieles abschmettern und das hat nichts mit Doomer zu tun, nur:


      Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!", und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Blauer ()

    • Für mich persönlich ist es ein Vorteil wenn die das Zeug nicht transportieren können.

      Hier am Ort gibt es eine mittlerweile geschlossene Mühle mit noch im Einsatz befindlichen Großsilos, Lagerkapazität 30 000 Tonnen. Eine weitere Mühle die noch betrieben wird mit ca 5000 Tonnen Lagerkapazität.
      Die Genossenschaft 5 Kilometer weiter mit noch einmal ca. 10 000 Tonnen Lagerkapazität. Von jedem Bauernhof lacht einem dann noch so ein Billig-Silo von 10 bis 50 Tonnen schon aus der Ferne an....

      Wird wahrscheinlich alles konfisziert, aber wenn Sie es nicht weg bekommen wird das für die 2000 Leute hier eine gute Grundlage sein.
    • Also über die Staatliche Lebensmittelversorgung hatte ich auch blos per Zufall mal ein Video auf YouTube gefunden, voher hatte ich das nicht so auf dem Schirm. Danach hatte ich mir schon ein paar Gedanken gemacht aber erst nach ein paar Denkanstößen u.A. hier wurden mir die Problem (Verarbeitung, Verteilung, ect.) so richtig bewusst. Mühlen oder andere Verarbeitende Gewerbe gibts hier auch nicht mehr wirklich, früher fast überall ne Zuckerfabrik oder Landwirtschaftliche Erzeugnisse wie die HG, heute ist alles weg.

      Da ich ebenfalls ländlich lebe stünde ich auch wohl ganz hinten in der Priorität und woher wissen ob und woh verteilt? Das es hierzu einen Plan bei den hiesigen Stellen gibt konnte ich jedenfalls nicht in Erfahrung bringen. Wie siehts dazu eignetlich in den Ballungsräumen aus, gibts da entsprechende Notfallpläne bzw. sind die allgemein bekannt? Zumal das ganze ja wohl vorsieht das pro Person 1.Mahlzeit am Tag vorgesehen ist aber wer kommt damit schon aus? Okay VERhungern wirds wohl verhindern aber wer schonmal Kohldampf geschoben hat weiß wie leicht ein leerer Magen die Leute reizbar macht.

      Das es mit 14 Tagen Vorrat getan ist falls es tatsächlich zu einem Ereigniss kommt das den Anbruch dieser Notfallvorräte bedarf glaub ich auch nicht, wenn es so schlimm steht dauert es sicherlich ne ganze weile bis es wieder normal läuft. Mein persöhnliches Fazit ist jedenfalls das ich mich soweit eindecke das ich ca. 1.Monat über die Runden komme auch wenns sicherlich ein paar Veränderungen im Alltag bedarf.
    • Blauer schrieb:

      Wir sind hier weil wir uns selbst versorgen/wollen und wenn es dumm läuft auch müssen. Aber zu glauben nach 14Tagen ist der Supermarkt wieder voll... echt? Glaubt das wirklich jemand? Glaubt wirklich jemand daran? Ich gehe nicht von einem BlackOut aus, oder Bankencrash aus... immer für das schlimmste gewappnet sein! Dann kannst du vieles abschmettern und das hat nichts mit Doomer zu tun, nur:
      Ja, das glauben so einige. Wenn nicht sogar die Meisten ("Anwesende" im Forum natürlich ausgenommen ;) ).
      Hatte grad vor kurzem so ein Erlebnis. Hatte einem Bekannten gegenüber ganz vorsichtig das Thema "Not-Wasservorrat" angesprochen; und der meinte dann allen Ernstes "Ach, dann gehe ich schnell im Dorfladen noch was kaufen." Hab dann nicht viel erwiedert (und mir die gedankliche Notiz gemacht; diesem Herren in der Krise sicherlich nicht die Türe zu öffnen); aber sogar meine Nachbarin, welche nicht sehr prepperhaft ist,hat ihm da erwiedert "Da bist Du dann wohl nicht der Einzige, was glaubst Du wie schnell das leer ist..".
    • Wir stoßen immer wieder auf das Thema, reicht es für alle?, wer kann wen, wie und wann versorgen?

      Die Vorräte der BRD reichen in keinster Weise, es ist mathematisch schlichtweg ausgeschlossen.
      Der kurz- mittel oder langfristige Ausfall von Versorgungsketten wird ausnahmslos jeden Haushalt, der nicht entsprechend vorbereitet ist an seine Grenzen stoßen lassen. Sicherlich, wenn man im Katastrophenfall 14 Tage schadlos überstanden hat, ist viel erreicht.
      Dennoch möchte ich mich nicht darauf verlassen, damit ich es an Tag 18 im schlimmsten Fall hinter mir habe oder gezwungen bin "Maßnahmen" einzuleiten.

      Der primär wichtigste Vorrat ist nun mal Trinkwasser, ohne den kann man sich einsargen lassen. Er sollte in meinen Augen aus mehreren "Verteidigungslinien" bestehen (Gemessen an Vorrat daheim (wo man so lange wie möglich ausharren sollte wenn man kann) bis hin zum BOB über Filter/Aufbereitung aus natürlichen Quellen))

      Ferner bin ich persönlich hochgradig vorsichtig im Umfeld mit Aussagen betreffend Krisenvorsorge.
      Nicht weil ich befürchte als bekloppt und "Schwarzmaler" zu gelten, sondern weil es bei mir etwas zu holen gibt.

      Jemand aus den USA sagte dazu einmal: "Du hast nicht genug Nahrung für alle; Du hast nicht mal genug Munition für alle"

      Ich möchte damit nicht diesen Thread ins Thema Home defense leiten - damit möchte ich nur sagen (korrigiert mich bitte sollte ich falsch liegen) keep a low profile...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Melkschemel ()

    • Auch ich bereue seit einiger Zeit mein früheres Engagement, Leute zu überzeugen. Heute muss ich mich darüber sorgen das diese Familienmitglieder eines Tages vor der Tür stehen. Nur das ich auch eine Entwicklung durchgemacht habe und evtl nicht mehr der brave gute bin der ich vor ein paar Jahren war.

      Gruß
      Gelobt sei der HERR, mein Fels,
      der meine Hände kämpfen lehrte
      und meine Fäuste, Krieg zu führen.
    • Ja was wenn im shtf Familie und Freunde anklopfen?
      Ich geh dann eher in die Richtung wie in diesem Video auch wenn ich nicht alles unterstütze was dort gesagt wird:

      youtu.be/jlROKeEDhto

      Finde den Ansatz aber sehr gut.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Auch wenn wir langsam in ein anderes Thema driften, mal meinen Senf dazu.
      Ich bin da Gott sei Dank etwas entspannter. Meine direkte Familie ist sehr überschaubar. Da reden wir nur von einer Person und die hab ich wenigstens auf den 14-Tage-Vorrat gebracht. Bleiben meine Schwiegereltern. Die sind viel weiter wie ich (zumindest was Lebensmittel/Selbstversorgung angeht).