Fallbeispiel/ Szenario

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  • Fallbeispiel/ Szenario

    Hallo Freunde des Wahnsinn´s. 8o

    Nach der Lektüre von 2 spannenden Romanen bin ich auf die Idee gekommen mal ein bestimmtes Szenario zur Debatte zu stellen.


    Stellt euch vor ihr habt einen Freund der beim Militär ist.
    Dieser Freund ruft euch heute Abend ganz aufglöst an, berichtet über einen geheimen Auftrag den er ausgeführt hat und legt dir äusserst glaubwürdig dar, das in einer Woche die Welt wie du sie kennst aufhört zu existieren. Er hat im Auftrag der Geheimdienste einen inteligentenWurm/ Virus installiert der alles was irgend wie mit dem Internet verbunden ist infizieren wird. Nach 8 Tagen wird er aktiv und wird alles zerstören.
    Du glaubst ihn und hast genau eine Woche Zeit um deine letzten Vorbereitungen zu treffen.

    Was tust du ???

    Bitte haltet auch an eure tatsächliche Situation (Bargeld / Familie / bereits Vorhandene Vorbereitungen).

    Schön währe es auch wenn wir ein wenig kronologisch vorgehen.
    D.h heute ist Sonntag Abend, da werden die wenigsten von uns noch viel unternehmen können.
    So könnten wir jeden Tag beschreiben was uns so vorschwebt.

    Mir geht es nicht darum eine Diskusion los zutreten wie warscheinlich oder wie schlimm es wird.
    Möchte nur vergleichen worann ihr so denkt und ob ich was wichtiges übersehen habe.

    Ich fang dann mal an .:

    Sonntag 20.00 Uhr

    Nehme das Auto fahre zur Bank und hebe so viel Bargeld wie ich bekomme ab,
    danach zur Tanke und alle Fahrzeuge bis oberkante auftanken. Wenn möglich alles mit Karte bezahlen.
    Danach Inventur machen und bestimmte Freunde und Familienmitglieder anrufen und vorwarnen.
    Viel mehr fällt mir für den Sonntag nicht ein.

    Also lasst hören was ihr so treibt. :thumbup:

    Gruß
    Gelobt sei der HERR, mein Fels,
    der meine Hände kämpfen lehrte
    und meine Fäuste, Krieg zu führen.
  • - ich lade jeden Akku den ich finden kann
    - ich prüfe die Funktionsfähigkeit meiner Geräte und Ausrüstung. Wenn was nicht geht, Montag morgen direkt los
    - Ich fahr auch Tanken und nehm noch jeden Reservekanister mit, den ich finden kann
    - Zu hause kippe ich den Diesel um in andere Behälter und fülle die Kanister im zweiten Anlauf erneut auf.
    - Ich hole alles Geld was der Automat ausspuckt ab
    - Ich prüfe die Vorräte und mache eine Liste was ich am Montag noch einkaufen werde (ok, das ist einfach: Jede Büchse die ich tragen kann)
    - Ich mache eine Liste mit Medikamenten die ich am Montag besorgen werde
  • Ich halte das Szenario für höchst unrealistisch und würde darauf garnicht reagieren. Aber gehen wir mal davon aus ich bin mir sicher das in 8 Tagen die Lichter aus gehen.

    Sonntagabend:
    Zuerst werde ich die mir bekannten Prepper anrufen die mir bekannt sind und denen ich vertraue. Ein Plan ist schnell gemacht. Wir müssen sicher sein sobald das los geht. Leider haben wir noch keine gemeinsame Location finden können die wir für so einen Fall vorbereitet haben. Auf Hometogo.de gibt es aber genug Angebote für Ferienhäuser. Hier wird jetzt was ausgesucht in dem genug Platz vorhanden ist. Das abgelegen genug liegt. Wo man unbegrenzt Wasser hat und genug Platz um essen anzubauen. Dann wird gebucht.
    Schwerer wird es jetzt die Familienmitglieder und Freunde zu überzeugen die so was für Spinnerei halten. Trotzdem versuche ich dann so viele Menschen, die mir wichtig sind, wie möglich mit zu nehmen. Die haben oft auch noch sehr nützliche Fähigkeiten. Währenddessen macht meine Frau Inventur. Was haben wir? Was brauchen wir? Usw.
    Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

    Brandolinis Gesetz
    Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.
  • Moin,
    Unglaublich was für eine Dynamik das bekommt, sobald ein Timer läuft. Was der Grund ist warum ich hier mitschreibe, auch wenn die Begründung für die Dynamik etwas holprig ist.
    Sonntag 22:00.
    Der Freund ruft an. Nach mehreren " Du bist ja blöd!" Und " Lass mich doch mit diesen Fake News in Ruhe! " bin ich überzeugt.
    Ich überleg ziemlich lange. Ich könnte über die Grenze, in einer Stunde wäre ich drüben. Das bringt mich nicht wirklich weiter. Ich könnte nach Afrika, hab da ja Bekannte. Dort ein Haus kaufen und vermieten. Das würde mir ein Einkommen sichern. Evtl in Naturalien bezahlt. Ich Google. Drei Flüge pro Woche. Ich halte mir den letzten Flug als Plan B im Hinterkopf.
    Ich überleg mir ein Zeitfenster, zwei Tage wird ein Virus brauchen bis es überall angekommen ist. Also plus Zwei. Zwei Tage weniger, falls die Info durchsickert und irgendwo Panik hochkommt. Ich beschließe mich an minus zwei Tagen festlegen.
    Plan A ist mein SO . 250 km weg . Eines ist mir klar, raus aus der Großstadt.
    Ich schreibe meinem Sohn erkläre die Situation, erkläre den Weg zum SO.
    Schreib meinem Jagdkollege, Erkläre wie oben.
    Der ist zum Glück noch online. ( Beide telefonieren nicht, reagieren aber auf WhatsApp, und ich tippe mir Hornhaut an die Finger).
    Nach mehreren "Du bist ja blöd...."
    glaubt er mir.
    Er ruft doch noch an, wir besprechen uns.
    Jeder macht ein paar Bier auf und wir versuchen so weit wie möglich die Folgen zu überdenken.
    Montag früh.
    Ich rufe in der Arbeit an und melde mich krank. Danach ab zum Arzt, 14Tage Kranmeldung. Bei meiner Disposition ist das kein Problem. Ich besuche meinen alten Herrn, erkläre ihm alles und will ihn an den SO mitnehmen. Er reagiert wie erwartet, hat keine Lust, glaubt mir nicht und überhaupt braucht er keine Computer. Er wirft mir eine Angststörung vor, ich ihm Sturheit im Quadrat.
    Ich hab Zwei Stunden beim Arzt verbracht, und zwei Stunden meinen alten Herrn zu überzeugen. Mittlerweile ist Mittag. Ich setz mich in das Restaurant in meinem Einkaufszentrum, esse und warte dass die Bank öffnet.
    Ich hebe alles ab, was möglich ist und lasse einen Dispo eintragen.

    Gruß Zagreus
    P.s Danke für den Hinweis mit Hometogo.
    P.p.s meine Mutter musste als dreijährige ihr Zuhause verlassen, weil der "Russe" vor der Tür stand. Sie hatten 20 min, inkl. Anschirren.
  • Hallöle,

    so heute Tag 2.

    Habe mich in der früh Krank gemeldet um die Zeit bestmöglich zu nutzen.
    Erste Fahrt zur Bank, danach weiter zum W.h. meiner Wahl um mich mit Mun einzudecken.
    Zweite Fahrt geht in den Baumarkt um div. Materialien für den Stallbau und Haussicherung zu kaufen .
    Alles wird so weit wie möglich mit Karte gezahlt.
    Weiter weden weitere Kanister besorgt und befüllt.
    Bei unserem Elektiker bestelle / besorge ich alles was ich für eine großzügige Insellösung brauche.
    Noch eine Fahrt zum ortsansässigen Supermarkt und soviel eingekauf wie ich vertreten kann ohne auf zufallen.
    Damit wird mein Tag zu ende gehen.
    Abend´s mir noch mal alles durch den Kopf gehen lassen und evtl mit meinen Foris und/oder Kumpels kurzschliessen.

    Gruß
    Gelobt sei der HERR, mein Fels,
    der meine Hände kämpfen lehrte
    und meine Fäuste, Krieg zu führen.
  • Montag (7 Resttage)

    Erster weg geht zur Bank. Kleinen kredit aufnehmen. So bis 5.000€ und bisschen mehr bekommt man ja ohne weiteres. Dann gehts in die Metro. Lebensmittel, Lebensmittel, Lebensmittel. Danach in den Baumarkt. Hier werden Nutzpflanzen besorgt. Nägel, bretter, Solarakkus oder Ähnliches.
    Die anderen Gruppen sollen das selbe machen. Vorher wird sich aber abgesprochen wer was kauft das noch fehlt. Nahrung wird aber wohl jede Gruppe besorgen.

    Ziel soll es sein große Vorräte zu haben aber alles nötige Material um sich dann vor Ort selbst zu versogen indem man Felder und Gärten anlegt. Dann wird sich schlau gemacht wo man Hühner (lebend) bekommt. Diese werden aber erst später abgeholt.
    Nach Möglichkeit beginnen jetzt schon die ersten Fahrten zur Bug Out Location. Da das ganze Material niemals auf einmal zu transportieren ist.
    Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

    Brandolinis Gesetz
    Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.
  • Würde mein bester Freund mir diese Information zukommen lassen... hätte ich ein anderes Problem!

    Werde bei diesem Unrealistischen Szenario nicht mitspielen.

    Nur soviel! Ich würde diese Information nach außen Tragen! Was soll passieren?
    A) ich werde nicht ernst genommen
    B) Ohne Beweise ist eine Woche, um eine Massenhysterie zu Starten,verdammt kurz.
    C) ich werde inhaftiert, aber nach ein paar tagen wieder freigelassen weil ja keine Ordnung mehr existiert... :thumbsup:

    Dieses Planspiel ist für mich das "unrealistischte" das ich mir vorstellen kann. Backup Server, nicht ans Netzwerk angeschlossene Autonome Rechensysteme, Flash Speicher, selbst überholte Datenträger Formate, dazu Papierordner mit orginalen... So Netzwerkabhängig das System mittlerweile auch ist, so Autonom ist immer noch das Backup in Sperrzonen, Panzerschränken, Regalen oder auch einfachen Schubladen. Klar wird es zu ausfällen kommen, sehe es aber eher wie damals in Griechenland, als die Banken geschlossen waren.

    Jeder Beamte wird seinen Job nach wie vor Machen, jeder Arbeiter wird seine Arbeit machen wenn der Arbeitgeber sagt, Arbeit ist da macht weiter, wir bekommen das schon hin. Wer unentschuldigt fehlt, wird entlassen.

    Das System ist nicht so fragile wie es dargestellt wird, es hat löcher, es ist sehr fehlerhaft, aber das System ist eben immer noch Mensch! So wichtig Datenverwaltung ist, gilt je wichtiger, um so Autonomer vom Netzwerk.
    Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
  • Ich hab das Szenario für mich etwas abgeändert:

    Mich hat ein Kumpel angerufen der in der IT-Sicherheit arbeitet und mir von einem Mega üblen bug/Virus erzählt den sie nicht in den Griff bekommen und der in 8 Tagen das Internet lahm legen wird. Immernoch sehr sehr unwahrscheinlich aber macht für mich mehr Sinn.
    Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

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  • Meine güte Freunde,

    habe ich nicht am anfang geschrieben das es eine kleine Spinnerei ist und ich keine " wie warscheinlich ist das Diskusion" lostreten möchte.
    Romane sind Märchen das sollte auch jeder wissen. Wenn natürlich hier so ein Bierernst herscht das man nicht ein wenig rum spinnen kann, dann schreibt doch einfach nicht.
    Eigendlich wollte ich nur mal wissen was ihr euch für Gedanken macht wenn ein Timer läuft.

    So ich probiers trotzdem noch mal.
    Tag 3
    Die Ställe werden aufgebaut (Hühner/Hasen)
    Wenn die fertig sind gehts zum Großhändler Tiernahrung holen. Auch noch mal Hundefutter.
    Mit einigen Züchtern, die die von mir bevorzugten Hunde züchten habe ich schon länger Kontakt und da werde ich mich mal erkundigen ob sie noch Welpen haben.

    Damit dürfte dieser Tag auch zu ende sein.

    Tag 4
    Die am Montag bestellte Insellösung ist gekommen und wird erstmal nur eingelagert.
    Bin den ganzen Tag damit beschäftigt die WH in der Region abzuklappern um so viel Mun wie möglich zu bunkern ohne gleich die Speznatz auf mich zu hetzen. :D

    Gruß
    Gelobt sei der HERR, mein Fels,
    der meine Hände kämpfen lehrte
    und meine Fäuste, Krieg zu führen.
  • Tage 3&4 (4 Resttage)

    Material wird in die Ferienwohnung oder Wohnungen gebracht, am besten währen mehrere kleinere Häuser. Entladen wird aber nur nachts um weniger Aufmerksamkeit zu bekommen.
    Das umlegende Gelände begutachtet und sichergestellt das es wirklich gut abgelegen liegt. Dann wird festgestellt was so dun herum so mit dem Auto erreichbar ist. Für den nächsten Tag werden kleinere Wanderungen angesetzt um sich das Gelände das vorher nicht befahrbar war anzusehen.
    Die Leute welche Ahnung mit Pflanzen und Tieren haben schauen nach geeigneten Orten für Felder, Gärten und Hühnerstall.
    Ein anderes Team macht Inventur und überprüft ob irgendetwas fehlt. Danach machen sie das nochmal und danach nochmal.
    Die letzte Gruppe besorgt Bücher, Brettspiele und Musik.

    Zuel ist bis zum Tag 6 die Komplette Gruppe und alles Material vor Ort zu haben. Die Tire werden erst an Tag 7 geholt da sie für zu viel Aufmerksamkeit sorgen würden.
    Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

    Brandolinis Gesetz
    Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.

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  • Montag nachmittags
    Ich fahre tanken.
    Danach parke ich vorm Haus und räume Kiste um Kiste in mein kleines Auto. Ich packe Kisten mit Kleidung, hier beschränke ich mich auf die Jagdkleidung und hochwertiges, Dosen, alle Werkzeuge und die Fachbücher zum Gartenbau ect.
    Ich plane drei maximal vier Fahrten zum SO.
    ( Ich bin wahrscheinlich der einzige Depp der einen Umzug planen muss, aber mein Haus hat zwar Heizung, Strom, Wasser und Abwasser, aber ausser einem Bett steht bisher nichts drin).
    Ich fahre noch zum Angelshop meiner Stadt, kaufe mit einer kleinen Lügengeschichte ordentlich ein, und mache mich auf den Weg.
    Angekommen, lade ich alles durch den hinteren Zugang durch die Scheune aus. Hier können mich die Nachbarn nicht sehen. Die Gäste eines benachbarten Hotels schon, aber die sollen sich ihren Teil denken.
    Beim Essen treffe ich einen Nachbarn, wir unterhalten uns . Ich bringe das Gespräch geschickt auf sein Sauenproblem und leiere ihm eine Jagdeinladung auf ein Stück Papier gekritzelt aus der Tasche.( Keine Fiktion, der Kerl wohnt in der gleichen Straße).
    Nach zwei Runden Einkauf Lebensmittel und Wasser geht es nach Hause.
    Zu Hause packe ich für die nächste Fahrt , die Hälfte der Metallwaren, etwas Silber, noch weniger Gold und etwas Blei zusammen, dergleichen die Hälfte der Jagdausrüstung.der Rest wird bei der nächsten Fahrt mitgenommen.
    Die nächsten Tage vergehen ähnlich, Fahrten, Einkäufe, am SO alles auf einen Haufen werfen.

    ( Die Hühner hab ich vergessen. Und die Insellösung bringe ich nicht mehr hin. Da bin ich raus).

    Ich mache den Kerl ausfindig, der die Schrebergärten vergibt. Da zwischen einem viertel und einem Drittel nicht vergeben sind, wähle ich zwei. Beide haben Schwengel Pumpen, einer Obstbaumbestand.