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Heizen ( allgemeine Frage)

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    • Heizen ( allgemeine Frage)

      Neu

      Ich habe mal grundsätzlich eine Frage zum Heizen.
      Ich möchte nicht , dass ich im Februar, März eine hohe Nachzahlung bekomme. Mir geht's im Grundsatz darum, wie ich in Zeiten knapper und teurer ( un immer teurer werdender) Energie, möglichst durch den Winter komme ohne meine Enkel verschulden zu müssen.
      Hintergrund, das Haus ist etwa BJ 1950 und wurde vor wenigen Jahren energetisch saniert. Aussendämmung und neue Fenster. Diese energetische Sanierung ist quasi eine Art minimal Standart, darf man nicht vergleichen mit heutiger Bauweise, wie gesagt BJ 1950, da geht nicht mehr alles.
      Die Wohnungen hier haben alle einzelne Gasthermen je Wohnung.
      Bisher war mein Verbrauch relativ niedrig, auch weil ich letztes Jahr nur eine Grundtemperatur von 19° hatte.
      Die Gastherme liefert auch warmes Wasser. An dem Part lässt sich nichts einsparen.
      Jetzt habe ich zwei Probleme, ich habe eine Art Zwangslüftung in allen Fenstern ( wegen der Gastherme). Und ich habe Zwangslüftung an allen Türen bodennah und an der oberen Seite zur Decke.
      Ich habe mehrere Möglichkeiten, die Raumtemperatur weiter senken. Ich glaube die Untergrenze bevor Schimmelbildung wäre 16°?
      Oder nur einen Raum heizen ( Wohnzimmer) gut zwei, Bad sollte auch warm sein. Unbeheizt wäre dann Flur, Küche und Schlafzimmer.
      Was ist die richtige Strategie?
      Eine weitere Möglichkeit wäre zum Beispiel im Oktober, November nicht heizen, und nur drei Monate Dezember, Januar und Februar.
      Der Nachbar hat das letztes Jahr so gemacht, er hat früh zum Aufstehen geheizt und dann erst wieder abends für wenige Stunden. Inwieweit seine Wohnung ausgekühlt ist und wieder aufgeheizt werden musste, weiss ich nicht. Aus dem Bauch raus scheint mir das die schlechteste Strategie zu sein.
      Oder eine Infrarotheizung ins Bad hängen, nur bei Bedarf, und sonst ein Zimmer heizen?
      ?( ?( ?(
      Was würdet ihr empfehlen?
    • Neu

      Fifth age schrieb:

      Ich habe mal grundsätzlich eine Frage zum Heizen.
      Ich möchte nicht , dass ich im Februar, März eine hohe Nachzahlung bekomme. Mir geht's im Grundsatz darum, wie ich in Zeiten knapper und teurer ( un immer teurer werdender) Energie, möglichst durch den Winter komme ohne meine Enkel verschulden zu müssen.
      Hintergrund, das Haus ist etwa BJ 1950 und wurde vor wenigen Jahren energetisch saniert. Aussendämmung und neue Fenster. Diese energetische Sanierung ist quasi eine Art minimal Standart, darf man nicht vergleichen mit heutiger Bauweise, wie gesagt BJ 1950, da geht nicht mehr alles.
      Die Wohnungen hier haben alle einzelne Gasthermen je Wohnung.
      Bisher war mein Verbrauch relativ niedrig, auch weil ich letztes Jahr nur eine Grundtemperatur von 19° hatte.
      Die Gastherme liefert auch warmes Wasser. An dem Part lässt sich nichts einsparen.
      Jetzt habe ich zwei Probleme, ich habe eine Art Zwangslüftung in allen Fenstern ( wegen der Gastherme). Und ich habe Zwangslüftung an allen Türen bodennah und an der oberen Seite zur Decke.
      Ich habe mehrere Möglichkeiten, die Raumtemperatur weiter senken. Ich glaube die Untergrenze bevor Schimmelbildung wäre 16°?
      Oder nur einen Raum heizen ( Wohnzimmer) gut zwei, Bad sollte auch warm sein. Unbeheizt wäre dann Flur, Küche und Schlafzimmer.
      Was ist die richtige Strategie?
      Eine weitere Möglichkeit wäre zum Beispiel im Oktober, November nicht heizen, und nur drei Monate Dezember, Januar und Februar.
      Der Nachbar hat das letztes Jahr so gemacht, er hat früh zum Aufstehen geheizt und dann erst wieder abends für wenige Stunden. Inwieweit seine Wohnung ausgekühlt ist und wieder aufgeheizt werden musste, weiss ich nicht. Aus dem Bauch raus scheint mir das die schlechteste Strategie zu sein.
      Oder eine Infrarotheizung ins Bad hängen, nur bei Bedarf, und sonst ein Zimmer heizen?
      ?( ?( ?(
      Was würdet ihr empfehlen?
      Wir haben in dem alten Haus genau die gleichen Probleme. Ich habe versucht mit einer Infrarotheizung das Bad nur dann zu heizen wenn ich es benutze. Grundsätzlich funktioniert das auch, aber wir hatten auch nur 17 Grad Grundtemperatur eingestellt und wenn man die Infrarot nach dem Aufenthalt wieder ausschaltet kondensiert alles noch viel schneller und fängt an zu schimmeln. Das Thema haben wir begraben. Wir heizen tatsächlich nur 3 Räume. das Wohnzimmer, Bad und das Büro. Dies weil es ein Durchgangszimmer zum Bad ist und höher liegt als das Wohnzimmer. wenn da nicht geheizt ist zieht es kalt vom Büro ins WZ. dann haben wir vor allen Türen, Durchgängen und Öffnungen Thermovorhänge angebracht. Und Zugluftdackel, das hilft richtig.
      "Wer es nicht schafft sich vorzubereiten ist vorbereitet es nicht zu schaffen"
      (geklaut aber gut)
    • Neu

      Soweit ich weiß, ist heizen nur in 2 Zeiträumen kostenintensiver, als wenn man die Räume konstant auf Temp. hällt.
      Räume garnicht zu beheizen ist eher kontraproduktiv, da sie ganz auskühlen und du dann mehr Wände hast, die innen (im beheizten Raum) warm sind und außen (im unbeheizten Raum) kalt. Das heißt du verschiebst den Taupunkt an eine Innenwand. Dies erhöht die Gefahr der Schimmelbildung ganz einfach über die Erhöhung deiner Fläche der "Außenwände".
      Im unbeheizten Zimmer kann die Luftfeuchtigkeit an der Innenseite der Außenwand Kondensieren. Das erhöht die Schimmelbidlung massiv, besonders hinter Möbeln oder Raumecken oder an der Wand zum beheizten Zimmer.
      Zusätzlich steigt dein Heizbedarf im beheizten Zimmer an, da das unbeheizte Zimmer die Wärme über die "dünne" Innenwand frisst.
      Im unbeheizten Zimmer kann die Luftfeuchtigkeit an der Innenseite der Außenwand Kondensieren.
      Es mag eine minimale Preisersparnis an Energie geben, aber die Risiken auf Folgeschäden und die Folgeschäden selbst können und werden massiv steigen.

      Sollte dein Flur keine Außenwand haben, könntest du diesen "Kalt" lassen, damit er nur passiv mitgeheizt wird.
      Schimmelbildung hängt nicht nur von der Temperatur ab, sondern auch von der Luftfeuchtigkeit.

      Hier ist ein Rechner, der wie ich finde, sehr einfach zu bedienen ist.
      halmburger.eu/186-schimmelrechner-schimmel-feuchte-wand.html
    • Neu

      Danke ihr beiden, das hat schon neue Denkanstösse gegeben.
      17° finde ich schon sportlich.
      Nun, ich hatte mir gedacht, dass Heizen in Zeiträumen eher kontraproduktiv ist.
      Auf ein weiteres Detail bin ich durch googeln gestossen, die Verwendung von einem Hygrometer. Das Teil kostet im Versand 15€.
      Es ist im Warenkorb.
      Dann seh ich mal wo ich stehe überhaupt und nicht nur gefühlt.
      Der Zugluftdackel war eine gute Idee, warum bin ich nicht selber drauf gekommen, einer kommt sicher an die Eingangstüre.
      Die 16° Innentemperatur sind anscheinend wirklich die Untergrenze bevor Schimmel.