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Zivilschutz Finnland führt Bunkerbelegungsübung durch

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      Finnland hat eine grosse Zivilschutzübung durchgeführt. Ziel war es 2000 Personen, die sich 72h selbst unterhalten können in einem unterirdischen Lager auf Feldbetten unterzubringen.
      Und jetzt wird es interessant. Ich hab zwei Varianten der Geschichte, die erste hier
      focus.de/politik/ausland/mit-u…3b-8d11-48a6c6356858.html
      Nix zum Thema wie es ausgegangen ist, aber viel Hintergrundwissen und die Nennung der Länge der Grenze zu Russland.
      Ich hatte das Thema bei den Mainstream übersehen, ehrlich gesagt.
      Die zweite Variante ist der "walk an Talk" der am Freitag immer auf YouTube von neil mccoy-ward erscheint.
      Dort spricht er davon, dass nur 100 Personen die erste Nacht auf einem Feldbett übernachtet haben.
      Die Initiatoren haben bewusst einen Ort Nähe der russischen Grenze gewählt.

      Edit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fifth age ()

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      MOD: Ich hab´s mal in ein eigenes Thema gepackt.

      Fifth age schrieb:

      Finnland hat eine grosse Zivilschutzübung durchgeführt. Ziel war es 2000 Personen, die sich 72h selbst unterhalten können in einem unterirdischen Lager auf Feldbetten unterzubringen.
      Für eine Bunkerbelegungsübung ist 72 Stunden schon ne Hausnummer. Man hat aber auch im Video gesehen das die viel Dokumentiert und Evaluiert haben. Hat man auch auf einigen Bildern dazu gesehen.

      Die 72 Stunden klingen aber nicht übertrieben da die Finnen vorsehen das man sich in so einem Bunker 72 Stunden erst mal selber versorgen können muss.
      In Anbetracht der Große der Bunkeranlagen und den dortigen Selbstschutzbemühungen sehe ich da aber auch kein Problem. Man sieht ja wie viele alleine bei so einer Belegungsübung kommen.
      Ich persönlich denke nick hat das dies in der aktuellen Zeit bei uns ebenfalls so sein

      Fifth age schrieb:

      Dort spricht er davon, dass nur 100 Personen die erste Nacht auf einem Feldbett übernachtet haben.
      Ich glaube das man das den Leuten frei gestellt hat wie lange diese bleiben wollen.
      Denn so viele wie auf dem Video und den Bildern denke ich nicht das die alle 82 h geblieben sind. Die hätten sich dann im 8 Stunden Rhythmus abwechseln müssen beim liegen oder auf dem Boden schlafen müssen.

      Bayern1988 schrieb:

      Ganz ehrlich? Sowas würde ich auch mal machen wollen. Da sammelt man sicher viele Erfahrungen.
      JA probieren wäre sicherlich interessant – Nur in welchen Bunkern denn?
      Jeder ist vom Finnischen System begeistert auch unsere Politiker, jedoch wäre ein solcher Anlagenbau auch in D denkbar?
      Eher nicht! Das hängt von den Bodenschichten ab. Die Finnen haben felsigen Untergrund der in D nicht überall zu finden ist. Zum Beispiel im Oberrheingraben wo mehrere Großstädte sind würde das nicht funktionieren, da tiefere Bodenschichten nicht aus Fels sondern sehr kleinen Sedimenten bestehen.

      Das mit dem felsigen Untergrund hat man auch schon in Reportagen erklärt. Hier mal eine Reportage über die Bunker bei den Finnen:
      Helsinkis Stadt unter der Stadt | Fokus Europa

      Erfahrungen kann man da schon einiges mitnehmen, insbesondere und das wird völlig unterschätzt wird ins hier denke ich der Umgang und die Kommunikation mit den anderen Schutzsuchenden und der Umgang mit Wärme sowie schlechter Luft.

      Aber ich gehe noch einen Schritt weiter:
      Ich habe mir schon mehrfach überlegt, wenn wir auch sowas hätten was würde ich denn in mein Notgepäck packen, wenn es drum geht mal 10-14 Tage in solch einem Schutzraum bleiben zu müssen. Ich denke bei den Finnen ist der Vorteil das es sich hier um Veranstaltungspunkte handelt die auch im Normalfall genutzt werden. Dadurch würden sich wieder andere Prioritäten ergeben. Was ich aber bei uns in D auf jeden Fall einpacken würde, das hat man früher schon empfohlen, das ist Penaten Creme, genug Unterwäsche. Und Seelentröster sowie „Füllstoffe“.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)