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Schwere Überschwemmung im Himalaya

    • Schwere Überschwemmung im Himalaya

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      Guten Morgen.

      Gestern kam es im Hamalaya zu einer schweren Überschwmmung.
      Die Ursachen sind noch nicht genau geklärt. Aber das Video hier könnte von einen Katastrophenfilm sein:



      Mehrere Hundert waren schon bereits gestern als Tod gemeldet. Noch 1300 werden vermisst.
      Das kam alles so überraschend. Man weiß nicht einmal, ob es ein Erdbeben gegeben hat oder ob da ein Felssturz das verursacht hat.

      Wenn man an Himalaya und Nepal denkt, denkt man nicht sehr an Überflutungen, da man eh schon so weit oben ist. Aber auch dort können Flüsse zu reißende Störme werden:

      Eines, was aber nur bedingt mit dem Thema zu tun hat ist aber folgendes:
      Die Art und Weise, wie NTV und WELT die Nachrichten priorisieren. Es wird eher über AfD und Politik gelabert als ober diese Katastrophe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bayern1988 ()

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      Die Zahl der Vermissten ist auf 1500 gestiegen, die der Toten auf 469.
      Nepal möchte keine ausländischen Hilfskräfte im Land, da es 2015 zu Koordinationsproblemen durch die Menge an Hilfskräften kam. Es bittet aber um Geldspenden.
      Die Gefahr eines weiteren Abrutsches besteht, da sich eine Art See gebildet hat, der droht abzugehen.
      Und, im gesamten Gebiet ist die Wasserversorgung und Entsorgung zerstört. Was die Gefahr von Seuchen mit sich bringt.

      Es gibt Situationen, da kann man nicht gegen an preppen.
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      Bayern1988 schrieb:

      Die Art und Weise, wie NTV und WELT die Nachrichten priorisieren. Es wird eher über AfD und Politik gelabert als ober diese Katastrophe.
      "Ironie On"
      Die Welt ist halt ziemlich kaputt und Deutschland ist in dem Bezug die Zentrale..... :D
      "Ironie Off"

      Fifth age schrieb:

      Es gibt Situationen, da kann man nicht gegen an preppen.
      Das erinnert mich irgendwie ans Ahrtal diese Katastrophe.
      Auch hier zeigt sich, wie damals im Ahrtal das die Topographie einen massiven Einfluss auf die Auswirkung von Wassergewalten hat.

      Prepping wird sich hier vermutlich ausschließlich auf die Wahl des Wohnortes beschränken.
      Überflutungsgebiete, Entfernung zum Fluss usw. Am besten ist in diesem Kontext auf den Berg zu ziehen, wobei hier bei Starkniederschlägen dann das Thema Hangrutsch wieder ein Thema wird.

      Also nicht ganz einfach.....
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Richtig, mich hat das auch ans Ahrtal erinnert.
      Das einzige was mir noch eingefallen ist, was ansatzweise Prepping wäre , ist, die Zeichen der Natur zu erkennen. Aber auch das ist nur eine Art Mini Ansatz. Und wir sind alle nicht mehr in der Situation das zu trainieren. Wir werden alle von Stürmen im Wald überrascht, von Wetterwechsel beim Wandern und wundern uns warum nach zwei Tagen Frost im Frühjahr Obst im Herbst teuer wird.
      Leider reiht sich Nepal ein in Ereignisse wie Pompeii, Indonesien Aceh...
      Die Frage ist für mich jetzt etwas, wie gehen die HiOrg damit um. Nepal will keine ausländischen, die die vor Ort sind ( unterer Teil) sind von weiteren Abstürzen bedroht. Im oberen Teil soll noch gar keine Hilfe sein. Bleibt Militär und Polizei. Rein "menschlich" finde ich sowas manchmal erschreckend, weil jemand entscheidet " nein deine/ diese Hilfe möchten wir nicht!" Aber so ist quasi Hilfe für einen Bedürftigen abgelehnt durch eine dritte Person, die gar nicht in der Situation des Bedürftigen ist.
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      Südprepper schrieb:

      Prepping wird sich hier vermutlich ausschließlich auf die Wahl des Wohnortes beschränken.
      Ja wobei ich in der Gegend eh nicht leben will. Man muss es mögen und können, weiter oben da leben zu können.
      Aber würde ich bei der Gegend Preppen, ja dann würde ich da wohl auch mehr auf schnelle Flucht sein. Wenn man da in solchen Schluchten lebt bringt ein Bunker recht wenig.


      Also man geht jetzt davon aus, dass sich im Laufe der Zeit weiter oben bei den Gletschern Wasserstellen gebildet haben durch abtauendes Gletschereis. Da gibts so ne bestimme Bezeichnung die mir aber nicht einfällt.
      Dann muss ein Feldsturz wo ne ganze Bergwand abgefallen ist, all das Wasser freigesetzt haben. Am Anfang dachte man ja noch an ein mögliches Erdbeben. Es wurde auch sowas wie eine seismische Aktivität gemessen, aber das wohl nur als Resultat des Sturzes von so vielen Felsen. Bei einem Erdbeben hätte man wenigstens noch sowas wie ein Vorwarnzeit gehabt.
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      Hier ein interessanter Bericht. Ziemlich am Anfang werden Vorher-Nachher Satelliten Aufnahmen gezeigt und die beiden Seen die sich inzwischen gebildet haben. Die beiden Seen werden wohl im Auge behalten um Rettungskräfte warnen zu können. Frage ist nur reicht die Zeit dazu?
      Rescuers fear second disaster as new lakes form near Nepal flood zone - CNN

      Hilfe von Außen wurde wohl abgelehnt, weil in der Vergangenheit, war es wohl zu mehr Behinderungen kam, als das es hilfreich war. Dazu gab es einige Interviews und Berichte in Indische Sendern (englischsprachige), die das erklärten was in Vergangene Katastrophen hinderlich waren.

      Edit: Hier eine Veranschaulichung wie Gewaltig die Flut war, um so ein großes Felsbrocken mitzureißen:
      Massive Boulder Swept Away By Powerful Nepal Floodwaters - Shorts - India Today

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Selena_Ainu ()

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      Man muss sagen, dass die Lage vor ort allgemein schlecht ist.
      Ich meine, man muss sich im Hinterkopf behalten, auf welcher Höhe sich das alles befindet. Da kommt nicht so einfach Hilfe hin. Leider kenne ich mich nicht gut aus mit Hubschrauber oder Drohnen, aber glaube man kann auch nicht einfach so da ne Drohne oder Hubschrauber hinschicken um genauere Bilder zu bekommen.

      Satelitenbilder sind aktuell die beste Informationsmöglichkeit. Ich finde, man kann diese Katastrophe wirklich schlecht mit anderen Sachen vergleichen. Das Himalaya ist allgemein schon schwer zugänglich. Die Gegenden von Nepal und Tibet sowieso. Man muss sich ja nur den unheimlichen Flughafen von Nepal mal anschauen.
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      Bayern1988 schrieb:

      ch meine, man muss sich im Hinterkopf behalten, auf welcher Höhe sich das alles befindet. Da kommt nicht so einfach Hilfe hin. Leider kenne ich mich nicht gut aus mit Hubschrauber oder Drohnen, aber glaube man kann auch nicht einfach so da ne Drohne oder Hubschrauber hinschicken um genauere Bilder zu bekommen.
      Naja... Selber Schuld....
      Die haben ja Notfallteams aus anderen Ländern abgelehnt und wollen nur Finanzhilfen da sie die Lage alleine Bewältigen wollen.

      Nepal hat Hilfsangebote von Rettungsteams aus anderen Ländern abgelehnt und zieht es vor, die Situation selbst zu bewältigen.

      Was ich halt an dem Ereignis sehr beeindruckend finde ist die Schnelligkeit und insbesondere die Masse der Wassermassen. Aber die Überlebenswahrscheinlichkeiten nach so einem Ereignis sind gegen NULL. Wir hatten mal vor Ewigkeiten ne Fortbildung zum Thema Verschüttungstrauma, dort wurde referiert das insbesondere bei eingeschlämmten Räumen, was Schlammfluten auch mit einschließt die Überlebenswahrscheinlichkeit gegen null tendiert weil durch den Schlamm keine Hohlräume entstehen wo eine bedingter Atemgasaustausch noch stattfinden kann.

      Ich denke nicht das man da noch viele Überlebende finden wird nach mittlerweile zwei Tagen.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)