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Vorstellung - Hängematten-Setup inkl. Hängematten-Ständer (Mobil)

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    • Vorstellung - Hängematten-Setup inkl. Hängematten-Ständer (Mobil)

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      Gruß Kollegen,

      war von Gestern auf Heute wieder mal draussen schlafen - in Hängematte.
      Da dieses Thema beim Prepping recht kurz kommt - und Hängematten - gerade wenn man älter wird - besser abschneiden als Zelte.

      Hier mein komplettes Hängematten-Setup (aufgebaut) - aber dieses Mal auf dem transportablen Tensa4 (Generation 2) Hammock-Stand.
      IMG_20260720_065724_726-7.jpg
      Auf dem Foto zu sehen: Tensa4 STand (es kann freistehend aufgebaut werden - ohne Bäume - so nutze ich es auch auf Camping-Plätzen).
      Rucksack weg vom Boden und als Gegengewicht am Kopfende (stabilisiert den Stand zusätzlich - aber nicht notwendig). Bei Regen würde ich den Rucksack auf die Bodenmatte legen.

      Oben darüber ist ein Tarp in einer Snake-Skin (als Netz-Version damit es immer belüftet wird). Tarp in weniger als 1 min aufbaubar - nur Snakesin nach Links wegziehen - Tarp abspannen an 4 Ecken (Leinen schon in der Snakeskin vorbereitet). Fertig.
      Dient dazu - falls ich Nachts vom Regen überrascht werde - ist es blitzschnell wieder vor Regen geschützt.

      Unterhalb der Hängematte ist mein Ground-Sheet - da liegt Wasserflasche - Schuhe und sowas.
      Der Ganze Tensa4 passt in eine kleine Tasche (alle Rohre sind als Teleskop-Rohre zusammen-schiebbar und die Tasche kann unterhalb vom Rucksack angebracht werden. Wiegt allerdings was - ca. 7,5kg (daher eher was wenn ich mit Auto unterwegs bin (Motorradfahrer nehmen es auch gern).
      Mhrere Tensa4-Stands können kombiniert werden (so ne Art Sternschaltung kommt dabei raus). Hängematten-Fans machen es so auf Camping-Plätzen.

      Hängematte ist eine Warbonnet Blackbird XLC in der Double-Layer (Heavy) variante. Die gibt es audch in single layer und leichter (double-layer - weil ich gestern testete wie es sich darin schläft mit einer Faltmatte (sowas wie die Exped 3R --> Ergebnis: Bestens).

      Tensa4 ist aktuell die beste Lösung auf dem Markt - es gibt noch ein Wettebewerber-Produkt mit Carbon-Rohren - hat aber größeres Packmaß und ist weniger stabil was Traglast (zulässige) angeht.

      Auf dem Foto hat meine Hängematte den Warbonnet Wookie Underquilt - dies ist die bequemste Variante zum schlafen. Daunendecke die quasi "unten an der Hängematte dran hängt". Daunen werden dadurch nicht oder kaum komprimiert - und wärmen perfekt.
      Innen decke ich mich mit einem Qualit (Daune) zu - Schlafsack in Hängematte ist ne Katastrophe - lasst es - probiert garnicht erst.
      Dazu kleiner Kissen (nicht zu sehen) - Daune.
      Heute Nacht waren es um die 9°C - und absolut kein Problem für das Setup (dieses Setup ist bis 0°C ausgelegt - gibt bessere (schwerere) die gehen bis -18.
      Allerdings - bei -18 (wenn man sowas erwartet) - holen sich die Hängematten-Fans statt dem Mückennetz ein Cover was statt Mückennetz von Oben drauf kommt.
      Stellt euch also vor das Mückennetz wird in der jetzigen Form einfach durch Vollmaterial ersetzt - dieses rettet dann einige Grad an Temperatur innen (Innen ist dann noch wärmer und ohne Wind). So kann man im Schnee draussen schlafen.

      Ich habe noch den Underquilt Protector (nicht auf Foto) - dieses kommt von Unten - unter den Underquilt dran. Und schützt den Underquilt vor Wind und Schnell und Schmutz.
      Erhöht die Leistung vom Underquilt ewtwas - da die Wärme dann noch besser dran bleibt.

      Das Gewicht vom Setup könnt ihr im anderen Thread von mir lesen (Rucksack nach 15 Jahren optimiert - da stehen Priese, Gewichte usw).

      Nur der Tensa4 ist dort nicht erwähnt - kostet aber - da nur aus USA bestellbar - ca. 450 EUR mit Lieferung (50er für Ersatzteile einplanen: Ersatz-Armsteel-Line Loops und diese Metall-Raster - sind Verschleißteile die nach 3-6 Jahren mal getauscht werden sollten oder einfach dabei haben).

      Hier noch weitere Eindrücke der Tour Gestern (war eher kurz als Übung gedacht).
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      Hoffe ich konnte euch einiges an Aufklärung zu dieser Zelt-Alternative im BOB bieten - und seinen Vorzügen.

      Nachteile: definitiv schwerrer - teurer - als Ultraleicht-Zelt mit Faltmatte und Schlafsack. Auch größeres Packmaß.
      Vorteile: egal welcher Untergrund - man ist weg von Zecken, Mäusen, Dreck - und schläft darin wie der König (wesentlich - wesentlich bequemer als jedes Zelt).
      Ein-Ausstieg bequemer.
      Boden-Unebenheiten sind mir egal - auch Äste und sowas.
      Theoretisch kann Hängematte als Biwack-Sack dienen (mit vollem Top-Cover). Aber nie getestet.
      Aufbau ist - wenn nur an Bäumen - genauso schnell wie Zelt.
      Mit Tensa4-Stand - hat man auf jedem Camping-Platz - egal wie "schlimm der Boden ist" - immer und an jeder Stelle einen schönen Schlafplatz.
      Und man kassiert viele interessierte Blicke und Diskussionen dazu (es kommen immer Leute und sind vom Setup fasziniert - gute Gelegenheit um ins Gespräch zu kommen).

      Gruß