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Vorstellung - Hängematten-Setup inkl. Hängematten-Ständer (Mobil)

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    • Vorstellung - Hängematten-Setup inkl. Hängematten-Ständer (Mobil)

      Neu

      Gruß Kollegen,

      war von Gestern auf Heute wieder mal draussen schlafen - in Hängematte.
      Da dieses Thema beim Prepping recht kurz kommt - und Hängematten - gerade wenn man älter wird - besser abschneiden als Zelte.

      Hier mein komplettes Hängematten-Setup (aufgebaut) - aber dieses Mal auf dem transportablen Tensa4 (Generation 2) Hammock-Stand.
      IMG_20260720_065724_726-7.jpg
      Auf dem Foto zu sehen: Tensa4 STand (es kann freistehend aufgebaut werden - ohne Bäume - so nutze ich es auch auf Camping-Plätzen).
      Rucksack weg vom Boden und als Gegengewicht am Kopfende (stabilisiert den Stand zusätzlich - aber nicht notwendig). Bei Regen würde ich den Rucksack auf die Bodenmatte legen.

      Oben darüber ist ein Tarp in einer Snake-Skin (als Netz-Version damit es immer belüftet wird). Tarp in weniger als 1 min aufbaubar - nur Snakesin nach Links wegziehen - Tarp abspannen an 4 Ecken (Leinen schon in der Snakeskin vorbereitet). Fertig.
      Dient dazu - falls ich Nachts vom Regen überrascht werde - ist es blitzschnell wieder vor Regen geschützt.

      Unterhalb der Hängematte ist mein Ground-Sheet - da liegt Wasserflasche - Schuhe und sowas.
      Der Ganze Tensa4 passt in eine kleine Tasche (alle Rohre sind als Teleskop-Rohre zusammen-schiebbar und die Tasche kann unterhalb vom Rucksack angebracht werden. Wiegt allerdings was - ca. 7,5kg (daher eher was wenn ich mit Auto unterwegs bin (Motorradfahrer nehmen es auch gern).
      Mhrere Tensa4-Stands können kombiniert werden (so ne Art Sternschaltung kommt dabei raus). Hängematten-Fans machen es so auf Camping-Plätzen.

      Hängematte ist eine Warbonnet Blackbird XLC in der Double-Layer (Heavy) variante. Die gibt es audch in single layer und leichter (double-layer - weil ich gestern testete wie es sich darin schläft mit einer Faltmatte (sowas wie die Exped 3R --> Ergebnis: Bestens).

      Tensa4 ist aktuell die beste Lösung auf dem Markt - es gibt noch ein Wettebewerber-Produkt mit Carbon-Rohren - hat aber größeres Packmaß und ist weniger stabil was Traglast (zulässige) angeht.

      Auf dem Foto hat meine Hängematte den Warbonnet Wookie Underquilt - dies ist die bequemste Variante zum schlafen. Daunendecke die quasi "unten an der Hängematte dran hängt". Daunen werden dadurch nicht oder kaum komprimiert - und wärmen perfekt.
      Innen decke ich mich mit einem Qualit (Daune) zu - Schlafsack in Hängematte ist ne Katastrophe - lasst es - probiert garnicht erst.
      Dazu kleiner Kissen (nicht zu sehen) - Daune.
      Heute Nacht waren es um die 9°C - und absolut kein Problem für das Setup (dieses Setup ist bis 0°C ausgelegt - gibt bessere (schwerere) die gehen bis -18.
      Allerdings - bei -18 (wenn man sowas erwartet) - holen sich die Hängematten-Fans statt dem Mückennetz ein Cover was statt Mückennetz von Oben drauf kommt.
      Stellt euch also vor das Mückennetz wird in der jetzigen Form einfach durch Vollmaterial ersetzt - dieses rettet dann einige Grad an Temperatur innen (Innen ist dann noch wärmer und ohne Wind). So kann man im Schnee draussen schlafen.

      Ich habe noch den Underquilt Protector (nicht auf Foto) - dieses kommt von Unten - unter den Underquilt dran. Und schützt den Underquilt vor Wind und Schnell und Schmutz.
      Erhöht die Leistung vom Underquilt ewtwas - da die Wärme dann noch besser dran bleibt.

      Das Gewicht vom Setup könnt ihr im anderen Thread von mir lesen (Rucksack nach 15 Jahren optimiert - da stehen Priese, Gewichte usw).

      Nur der Tensa4 ist dort nicht erwähnt - kostet aber - da nur aus USA bestellbar - ca. 450 EUR mit Lieferung (50er für Ersatzteile einplanen: Ersatz-Armsteel-Line Loops und diese Metall-Raster - sind Verschleißteile die nach 3-6 Jahren mal getauscht werden sollten oder einfach dabei haben).

      Hier noch weitere Eindrücke der Tour Gestern (war eher kurz als Übung gedacht).
      IMG_20260720_065724_726-13.jpg
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      Hoffe ich konnte euch einiges an Aufklärung zu dieser Zelt-Alternative im BOB bieten - und seinen Vorzügen.

      Nachteile: definitiv schwerrer - teurer - als Ultraleicht-Zelt mit Faltmatte und Schlafsack. Auch größeres Packmaß.
      Vorteile: egal welcher Untergrund - man ist weg von Zecken, Mäusen, Dreck - und schläft darin wie der König (wesentlich - wesentlich bequemer als jedes Zelt).
      Ein-Ausstieg bequemer.
      Boden-Unebenheiten sind mir egal - auch Äste und sowas.
      Theoretisch kann Hängematte als Biwack-Sack dienen (mit vollem Top-Cover). Aber nie getestet.
      Aufbau ist - wenn nur an Bäumen - genauso schnell wie Zelt.
      Mit Tensa4-Stand - hat man auf jedem Camping-Platz - egal wie "schlimm der Boden ist" - immer und an jeder Stelle einen schönen Schlafplatz.
      Und man kassiert viele interessierte Blicke und Diskussionen dazu (es kommen immer Leute und sind vom Setup fasziniert - gute Gelegenheit um ins Gespräch zu kommen).

      Gruß
    • Neu

      Moin,

      Hast du die Faltmatte in die Hängematte gelegt, oder hat die Hängematte ein extra Einschubfach? Bei meiner Hängematte bekomme ich nämlich keine Faltisomatte ins Einschubfach geschoben.

      Ich möchte nachteilig noch ergänzen, dass manche Leute sich sehr exponiert bzw. angreifbar in einer Hängematte fühlen.

      Du kommst eben nicht so schnell raus, wenn es schnell gehen muss und du hast das Gefühl, dass dir jeder Zeit etwas den Hintern aufreißen kann.

      Ich gebe Dir auf jeden Fall Recht, dass eine Hängematte bequemer als ein Schlafplatz auf dem Boden ist. Das ist es definitiv Wert sich an die Hängematte zu gewöhnen. Vielleicht nicht gleich tief in der Wildnis austesten und definitiv ne Isomatte mitnehmen. Die Bodenkälte ist in ner Hängematte u.U. echt übel. Spreche aus Erfahrung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kienfinder ()

    • Neu

      Moin, danke für die Rückmeldung - hier meine Antworten:
      1. habe 2 Hängematten selben typs (Blackbird XLC). Eine mit double layer --> d.h. sie hat doppelten "boden" - extra für ISO-Matten vorgesehen. Mit doppeltem "Boden" bleibt die ISO-Matte in Position und man kann darauf normal schlafen (getestet). Ohne doppelten "Boden" verrutscht diese immer - und man quält sich.

      2. Ja - das Gefühl "exponiert zu sein ist da - aber - wenn man ohne Mückennetz schläft ist man eigentlich "freier" als im Zelt - man kann blitzschnell raus aus der Hängematte. Auch mit Mückennetz geht es schnell - habe dazu am Reisverschlüss ein in Neon-Farbe gefärbes Cord dran - kurz daran ziehen - Hände zwischen Netz und Hängematte - auseinanderrziehen --> Hängematte ist komplett in <1s offen.
      ABER: im Zelt ist man genauso drin "gefangen" - mit Aussenzelt ist die Situation vergleichbar (man sieht nix).
      Hängematte hat Vorteil - dass man weg ist von Ratten, Mäusen, Füchsen und Schlangen (Zecken und Ameisen sowieso). Als ich im Zelt schlief, haben es die Zecken problemlos durchs Netz geschafft und warem am Bein dran morgens.

      Eiin Reh was in panik durch den Wald läuft - kann voll auf dich drauflaufen. Daher - NIE (Zelt oder Hängematte) im Trampelpfad von Tieren im Wald plazieren. Trampelpfade kann man gut erkennen - sehr dünne "Pfade" die wie eine Schlangenlinie durch den Wald gehen - dies ist meist von Rehen die gerne (gerade nachts) auf ihren "Autobahnen" laufen. Die suchen sich den Weg nicht immer neu. Also egal ob Zelt oder Hängematte -aufpassen - wenn ein Reh mit Speed darauf läuft - hast ein Problem (egal ob Zelt oder Matte). Wenn aber Hängematte mit Tarp - dann laufen die nicht drauf weil Tarp doch ne gute Blockade (optisch) darstellt.

      Für Wölfe ist man in bequemer Beißhöhe ;) Füchse und Wildschweine - wenn im Angriffsmodus - kommen an dich dran. Da ist egal ob Zelt oder Hängematte.

      Ich habe in der Hängematte immer griffbereit ein Pfefferspray und Taschenlampe (m Shelf der Hängematte - meine haben ein "Ablagefach" direkt an der Seite im "Innern").

      Exponiert-Sein-Gefühl kommt von der Liege-Position in erster Linie. Aber - in rund 8 Jahren Hängematten-Abenteuer nie was passiert - und das "exponiert-sein-Gefühl" ist immer noch ganz leicht da - wird man nicht los. Man leb damit. Man sollte nicht übertreiben - es gibt schlimmeres. Im Wald - Nachts - ist man IMMER sicherer als in der Stadt Nachts.
      Damit mir keine Tiere "planlos" ins Lager rennen - gehe ich immer - wenn ich den Wasertank leeren muss - rund ums "Lager" und "markiere es im Umkreis von sagen wir 15m. Die Tiere richen es und meiden solte Stellen (so wurde es mir beigebracht). Habe schon 1x miterlebt als ein Fuchs "bellend" in meine Richtung lief - gegen MItternacht - ich hörte ihn deutlich schon vom Weiten - ungefähr 20m vor dem Camp (ich war still in der Hängematte) - plötzlich aufgehört zu "bellen" (Füchse bellen nachts) und er ist in andere Richtung abgebogen (hörte man an den Ästen die knirschten). Kann also bezeugen - es hiflt wie in dem Fall - der Fuchs hat mnich gerochen und hielt die Schnauze.

      3. Wenn was von Aussen ans Zelt springt - bist genauso "gefangen" darin und findest hoffentlich noch schnell den Reißverschluss. Ich habe IMMER auch ein Taschenmesser im Shelf als Vorsichtsmaßnahme -damit komme ich auch direkt raus - was auch passieren mag.
      Wie gesagt - Angstporno - passiert ist noch nie was - und von anderen hörte ich auch nie was (Foren und Austausch direkt) dass je was passierte.

      4. Ohne ISO-Matte oder Underquilt - wird in Hängematte unter 18°C garnicht gut. Vergesst es. Mit Underquilt seid ihr wie im Paradies.

      Hängematte hat viele Nachteile (und Vorteile). Dennoch neigen die älteren Jahrgänge dazu - auf Hängematte umzusteigen und nehmen das Gewicht in kauf. Das hat seine Gründe. Man schläft einfach besser - egal wo.
      Ob man im Zelt am Ende sicherer ist oder in Hängematte - gibt es keine objektiven recherchierbaren Belege. Wenn Tiere angriffen, waren es oftmals die Fälle wo im Zelt Essen gelagert wurde oder das Tier sich in den Abspannleinen verfing. Bei Hängematten (ohne Tarp) trauen sich die Tiere wohl meist näher dran zu kommen - da die Silhouette kleiner ist als beim Zelt. Die Angst ist also eher Kopfsache statt objektive Erfahrung.

      DAHER: ich habe mittlerweile auch die Decathlon Faltmatte dabei. Tagsüber liebe ich es darauf zu hocken und zu liegen oder arbeiten. Die ist immer "warm" und weich. Das Gewicht von 450g nehme ich in kauf - da mein Gesamt-Setup bei 10,8kg inkl. Wasser und Essen wiegt. Früher war ich bei 18kg. Daher befinde ich mich inzwischen in einem ganz andren Bereich als früher - und etwas mehr Gewicht für deutlich mehr Komfort ist akzeptabel. Ich wünschte ich hätte früher solch ein Setup statt die 18-19kg am Rücken zu schleppen.

      Gruß

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von noidea ()

    • Neu

      noidea schrieb:

      Moin, danke für die Rückmeldung - hier meine Antworten:.....
      Habe KI mit der Frage nach Risiko zwischen Hängemattte und Zelt gefüttert (Recherche in Foren und Berichten) - dies ist die interessante Ausgabe:

      Nahrung ist wichtiger als das Schlafsystem

      Bei fast allen problematischen Tierarten ist der wichtigste beeinflussbare Faktor der Geruch:
      • Lebensmittel,
      • Verpackungen und Krümel,
      • Müll,
      • Kochgeschirr und Fett,
      • Zahnpasta,
      • Süßigkeiten,
      • Tierfutter,
      • teilweise stark riechende Kosmetik.
      Der US-Nationalparkdienst verlangt in Bärengebieten ausdrücklich, Nahrung und andere riechende Gegenstände nicht in Zelt oder Rucksack aufzubewahren. Behälter sollen je nach örtlicher Regelung weit entfernt vom Schlafplatz gesichert werden. Dasselbe Prinzip reduziert auch Besuche von Füchsen, Wildschweinen, Mäusen und Waschbären.
      Für Mitteleuropa bedeutet das nicht zwingend, jede Mahlzeit hundert Meter entfernt an einem Baum aufzuhängen. Sinnvoll bleibt aber:
      • nicht im Schlafsystem kochen,
      • keine offenen Lebensmittel unter oder neben der Hängematte lagern,
      • keine Essensreste ins Feuer oder Gebüsch werfen,
      • Verpackungen vollständig verschließen,
      • Lebensmittel möglichst geruchsdicht und getrennt vom Schlafplatz lagern,
      • bei lokalen Vorschriften entsprechende Tierbehälter verwenden.


      Das Gefühl, in der Hängematte exponiert zu sein

      Dieses Gefühl ist technisch nachvollziehbar, aber nur teilweise mit dem realen Risiko verbunden.
      Bei einem tief abgespannten Wintertarp mit geschlossenen Türen sieht der Hängemattenschläfer tatsächlich fast ebenso wenig wie in einem Zelt. Gleichzeitig hört und spürt er jedoch mehr:
      • Tiere können unter dem Tarp entlanglaufen.
      • Bewegungen an Leinen übertragen sich auf das Tarp.
      • Berührungen des Underquilts werden direkt am Körper wahrgenommen.
      • Ein kleines Tier wirkt akustisch erheblich größer.
      • Die Hängematte bewegt sich bei Berührung.
      Dadurch erscheinen Begegnungen unmittelbarer. Ein Zelt vermittelt aufgrund des geschlossenen Raums mehr psychologische Trennung, obwohl sein Stoff gegen ein großes Tier kaum Widerstand bietet.
      Ein höher aufgestelltes Tarp mit offenen Seiten verbessert Sicht und Orientierung. Das kann subjektiv und praktisch hilfreich sein. Bei Sturm, Kälte und Schlagregen muss es dagegen tiefer geschlossen werden, wodurch dieser Vorteil entfällt.

      Gesamtbewertung für Deutschland und Mitteleuropa

      Bei Großtieren besteht ungefähr Gleichstand. Weder Zelt noch Hängematte ist ein Schutzraum. Die Hängematte verhindert möglicherweise ein zufälliges Darauftreten, kann aber berührt, angestoßen oder mit Hauern erreicht werden.
      Bei kleinen Bodentieren hat die Hängematte Vorteile. Zecken, Schnecken, Ameisen und viele kriechende Tiere gelangen schwerer an den Körper.
      Bei neugierigen Kleinsäugern hat das Zelt leichte Vorteile. Ein geschlossenes Innenzelt verhindert unmittelbaren Kontakt besser. Lebensmittel können jedoch auch durch Zeltstoff hindurch gerochen und von Nagern erreicht werden.
      Bei Wildschweinen ist die Standortwahl wesentlich wichtiger. Kein Aufbau auf Wildwechseln, neben Wühlflächen, an Maisrändern, Suhlen, Fütterungen oder dichtem Jungwuchs.
      Bei Wölfen ist die Schlafsystemfrage praktisch irrelevant. Das Risiko für einen erwachsenen Camper in Mitteleuropa ist extrem gering; Nahrungskonditionierung und ein mitgeführter Hund sind wesentlich relevanter (gefährlicher - das Wölfe gerne die "Rivalen" angreifen).
      Am Waldrand ist es nicht grundsätzlich sicherer als auf einer Lichtung. Waldränder sind häufig Bewegungs- und Nahrungsräume. Eine leicht offene Stelle innerhalb eines geeigneten Baumbestandes, ohne Wildspuren und ohne dichte Deckung unmittelbar daneben, ist für eine Hängematte meist sinnvoller als direkt an der Grenzlinie zwischen Wald und Feld.
      Der sachlichste Schluss lautet daher: Eine normal niedrig aufgebaute Hängematte ist gegenüber einem Zelt bei Tierangriffen weder grundsätzlich gefährlicher noch grundsätzlich sicherer. Sie verlagert lediglich die Arten möglicher Kontakte. Das Risiko lässt sich durch Lagerplatz, Geruchsmanagement und das Vermeiden von Wildwechseln erheblich stärker reduzieren als durch die Wahl zwischen Zelt und Hängematte.
    • Neu

      Hier einer der wenigen überhaupt auffindbaren Berichte wo ein Reh sich in der Abspannung der Hängematte verfing.
      reddit.com/r/hammockcamping/co…cant_wildlife_encounters/

      Holt euch ne Tüte Chips oder Popcorn beim Lesen - macht echt Spass was die Leute da so berichten :D

      Hier ein Beispiel (einer im Zelt - der andere in Hängematte):

      brotherwu
      had a bear walk through our campsite one night, on their way to poke around our bear bag. we had set up late at night, and only in the morning did i realize our site was right at an edge where a field met a grove of trees.
      my friend in his tent was scared shitless, but i convinced him it was only a deer lol

      :thumbsup:

      hier noch einer:
      One time I heard what sounded like a crowd of flip-flop wearing people approaching my hammock.
      It turned out to be deer. I looked around at the full herd of deer around me and thought about how if they're comfortable here then I should be too! If anybody's getting eaten it's them.
      The other constant annoyance is mice and other sharp toothed food stealers

      :thumbsup:

      Bei Zelten wenn man was liest - ist eher so, dass die größte Gefahr besteht, wenn große Tiere "aus versehen" übers Zelt laufen (keine exakt solche Vorfälle je gefunden) bzw. berühren und Zelt beschädigen (solche Vorfälle passieren schon).
      Hier interessante Berichte:

      reddit.com/r/wildcampingintheu…ere_with_wild_animals_ie/

      reddit.com/r/NationalPark/comm…e_viewing_gets_too_close/

      Was auffällt - von der Hängematte auch sieht man mehr - Leute beschreiben dass sie von der Hängematte aus die Tiere beobachten konnten - die Leute im Zelt haben sich in der Zeit "vollges******". Grund: in Hängematte ist das Tarp meist eingerollt darüber - nur wenns regnet spannt man das Tarp ab. Daher ist man eher im Modus dass man alles um sich besser beobachten und sehen kann. Die Tiere ignorieren eine Hängematte eher als das Zelt. Die Leute im Zelt können nur Hören und Angstporno im Kopf ansehen.

      Meine einzige "Beobachtungs-Erfahrung": Ich wach gegen 2am auf weil ein quetschendes lautes Geräsch kommt - in der Nähe.
      Es ist Vollmond.
      Ich schau aus Hängematte raus (ohne Geräsuch) - und sehe quer (links von mir) - ca. 50m entfernt (ich war am Waldrand) irgendein Vieh in der Größe von einem Hund. Dachte es wäre ein Wildschwein - aber es war allein und quetschte wie eine Quetschente die man als Kind kannte - richtig laut und ging langsam (quer) weiter.

      Ich habe Reißverschluss geöffnet und wollte aussteigen (das war zu interessant um einfach passieren zu lassen) - Taschenlampe in die Hand - und plötzlich verstummte es und lief in den Wald. Danach kam nix mehr. Es hörte mich aus der Entfernung wie ich aus der Hängematte ausstieg. Hätte wohl drinne bleiben sollen - war etwas beängstigend aber spannend.
      Habe vorsichtshalber was laut gerufen - damit das Tier - wenn es schon abhaut - auch nicht zurückkommt (und ich weiter schlafen kann). Schlief dann wieder gut ein und sonst war nix. Bleibt aber in Erinnerung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von noidea ()

    • Neu

      sehe ich grundsätzlich auch alles so!

      Ich habe ebenfalls immer Pfefferspray und
      Taschenlampe in der Hängematte griffbereit.

      Tiere können durchaus auch unachtsam, in Panik etc. sein.

      Bin mal ohne Isomatte im September in den Vogesen gewesen und es gieng Nachts bis auf 8 Grad Celsius runter.
      Eigentlich nicht besonders Kalt. Hab mir aber trotz Sommerschlafsack und sämtlicher Kleidung den A... abgefrohren.

      Nachts um ca. 4 Hab ich dann ein kleines Wärmefeuer angemacht und auf den Sonnenaufgang gewartet.

      Als die Sonne endlich ein wenig Wärme brachte, hab ich mich mit nem heißen Kaffee an nen Moosbewachsenen Felsen gelehnt. Den Kaffee Hab ich abgestellt, weil er noch zu heiß zum trinken war.

      Bin dann ein paar Minuten eingeschlafen. Nacht war eben echt bescheiden.
      Als ich wach wurde und mich bewegt habe, ist neben mir, höchstens 3m entfernt, ein Rehbock dermaßen erschrocken und aufgesprungen, dass ich fast nen Herzstillstand hatte.
      Der Bock ist ca 10m bellend davongehüpft.
      Dann blieb er stehen und bellte mich etwa 10, 15 Sekunden an und begann dann ein paar Schritte auf mich zuzugehen. Erst als ich mich bewegte ist er dann davongerannt.

      Finde es krass, dass er mich nicht gerochen hat, obwohl ich an diesem Ort seit 10h mit Feuerchen gelagert habe und ein dampfenden Kaffee neben mir hatte.

      Das war mein Hängematten Anfängerfehler mit extra Tiererlebnis.



      Finde es wie Du sagst wichtig sich etwas abzuschirmen. Ziehe mir gerne etwas Totholz um mein Lager zusammen.

      Nachts kam einmal ne Rotte Wildschweine und ist, konnte garnichts sehen, vielleicht 20m von mir entfernt gewesen. Als sie nicht abgehauen sind, habe ich mich geräuspert und sie sind abgehauen.

      Mir ist es aber auch schon passiert, dass ein Jäger einen Schuss abgegeben hat und ich eine Rotte schreiend durch den Wald rennen hörte.


      Angst vor Begegnungen aus dem Tierreich habe ich nicht wirklich. Denke die größten Gefahren sind Dinge, die auf dich herunterfallen könnten und Ausrutschen und unglücklich fallen. Gerade nasses Holz ohne Rinde, welches unter ner Moosschicht liegt ist absolut tödlich.



      Ich finde ne Hängematte, die man einfach zwischen 2 Bäumen abspannt, wiegt ja auch nicht mehr als 1Kg. Tarp und Isomatte hat man ja sowieso dabei.

      Spart man sich ne luxuriöse Isomatte, ist die Hängematte womöglich sogar leichter.

      Gruß
    • Neu

      Kurzer Hinweis aus dem krank :)

      KI Inhalte bitte schon jetzt ausschließlich, in einem Zitatfeld einfügen mit Name der KI.
      Dazu wird es ab nächsten Monat auch eine KI Richtlinie geben.

      Ab 01.08.2026 sind alle digitalen Anbieter dazu verpflichtet, das hat auch Auswirkungen für jeden der im Forum KI Inhalte einstellt.
      Weitere Infos: EU-Leitlinien für KI-Kennzeichnungspflichten ab August wirksam | heise online

      Bitte Beachten!

      Ich hoffe auf euer Verständnis...... EU Wahnsinn halt - Aber da kommen wir nicht drum rum ......

      Danke

      Grüße Südprepper



      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)