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Preppen am Lebensende

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    • Preppen am Lebensende

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      Seit einigen Wochen beräume ich mit einer Freundin das Haus ihrer verstorbenen Tante. Mir war nicht klar, wie viel Zeug in ein Haus passt! Wir haben uns systematisch jeden Raum vorgenommen und sind jetzt fast durch.
      Am schlimmsten fand ich den Keller - Unmengen an Eingewecktem, jahre- und jahrzehntelang alt. Das flog komplett in den Müll. Beim Sortieren des Hausstandes fanden wir auch viel Preppingzeug. Aber nur wenig davon lässt sich noch verwenden. Kerzen, Streichhölzer, Toilettenpapier ja, Batterien, Feuchttücher, Brillenputztücher nein.
      Ich hätte mir gewünscht, dass die alte Dame vor ihrem Ableben schon mal bisschen was entsorgt hätte.
      Hier im Forum laufen ja auch ein paar ältere Semester rum (bei mir winkt auch in ein paar Jahren die Rente). Habt Ihr Euch schonmal Gedanken gemacht, Eure Vorräte zu reduzieren statt immer mehr vom gleichen anzuhäufen?
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      Also ich bin noch U30 - aber mein heutiger Plan wäre: Ab einem gewissen Alter frühzeitig reduzieren/verschenken - und nur einen kleinen Notvorrat bereit halten.

      Sprich nen 14 Tage Vorrat.

      Mit U30 hat man in manchen Krisen im Zweifel bessere Chancen als mit Ü60 Ü70. Wenn ich meine Vorräte alleine nicht mal mehe händeln kann - sind Sie zu viel.
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      Meiner Beobachtung nach haben ältere Menschen durch Wegbrechen ihrer Freunde, Partner oft auch Probleme mit Verlustängsten. Das kann sich auch auf materielle Dinge übertragen. Ein schönerer Gedanke wäre da doch gewesen, zu Lebzeiten einer alten Dame/Herren (und alles dazwischen) anzubieten gemeinsam mal durch alles was sie möchte durchzuschauen. Selbst ohne Erstgenanntes sind ältere Herrschaften oft überfordert...

      Das machen wir eigentlich jetzt schon im Freundeskreis, man merkt doch wenn jemand Probleme hat - in der Familie sollte so ein Support doch noch selbstverständlicher sein. Ist doch auch eine Art Komfortzeit mit ihnen verbringen.
      ...man denkt, man hat noch genug Zeit - bis man plötzlich keine Zeit mehr hat...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Knautscheselchen ()

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      Einfach ne Videodokumentation machen und das als Oma... äh "Tantenliste" bei Youtube n Video über dein Geheimwissen raushauen 8)
      Aber ja, da hast du ein , nicht Problem, aber eine Aufgabe angesprochen, die wirklich existent ist.
      Wenn man ein gewisses alter erreicht muss man eher Sozial vorsorgen, Kontakte knüpfen und Verbindlichkeiten schaffen. Reine Vorratshaltung nimmt mit dem Alter aber auch mit der individuellen Lebenssituation in der Tat ab.
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      Das Letztere kann ich nicht so stehenlassen - egal aus welchen Blickwinkel betrachtet.

      Gerade weil ältere Menschen oft nicht mehr so fit sind, ist Voratshaltung für sie viel wichtiger. Ganz davon zu schweigen wenn sie am Stock/Rollator gehen. Bricht in einer Krise dann zunächst der "Kümmerer" weg, weil er erst sein nächstes Umfeld 'safe' haben möchte, kann man diesen Menschen doch nicht raten ihre Vorräte zu reduzieren. Ergo ist es umso wichtiger sich mal paar Minuten Zusammenzusetzen und zu schauen was wie Sinn macht. @Bodenseemann die Idee mit der Oma-Liste ist da schon genial. Auch die angesprochene Sozialversorgung, weil ältere Menschen ja oft an Vereinsamung leiden.

      Thema altengerechte Notstromversorgung sowieso, falls es zu kühlende Medis gibt > Begleitung zu den Ärzten um unterstützend eine sinnvolle Medikamentenbevoratung aufzubauen. Meist haben aber die in Frage kommenden Präperate ja schon Monatsabpackungen.

      Am Allerwichtigsten ist aber in einer Krise das ältere Herrschaften quasi ab der Minute 1 wissen - es kümmert sich jemand um mich. Ich brauch nicht panisch werden oder resignieren.
      ...man denkt, man hat noch genug Zeit - bis man plötzlich keine Zeit mehr hat...
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      julchen schrieb:


      Es sollten aber besser keine erbberechtigen Verwandte sein.Ab wann ist man denn alt? Oder zu alt, um zu preppen?
      Es ist fast in keinem Bereich eine Frage des Alters. Ich würde meinen, mit dem Maß - mit dem körperliche/geistige Einschränkungen steigen, muß man halt die Vorsoge anpassen oder eben anpassen lassen.

      Ab einem gewissen Punkt ist man halt auf Hilfe angewiesen.


      Wir sehen doch in allen Bereichen des Altags, welche Problem es geben kann - nicht aber zwangsläufig muß.
      Klar denke ich auch oft, mit 70 sollte man den Führerschein abgeben - wir alle wissen aber doch das es Quatsch ist. Er muß schon mit 65 abgenommen werden (ACHTUNG: Spaß) ;)

      Diese Dinge sind auch sehr individuell zu betrachten. Natürlich brauch ich doch, wie in jedem Bereich, ein gewisses Maß an gesunder Selbstverantwortung.
      Wenn ich merke - Hey, meinen Fluchtrucksack kann ich keine 20m mehr tragen. Oder eine Demenz-Diagnose gestellt wurde. etc
      ...man denkt, man hat noch genug Zeit - bis man plötzlich keine Zeit mehr hat...
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      julchen schrieb:

      Ab wann ist man denn alt?
      Ich würde es nicht unbedingt am Alter festmachen, sondern an den persönlichen Einschränkungen.
      Die eine ist mit 80 noch rüstig und relativ fit, der andere ist mit 50 im Rollstuhl oder noch früher....

      julchen schrieb:

      Oder zu alt, um zu preppen?
      Im Altersheim wirds vermutlich eher sehr viel chwieriger....
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