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„Wenn ihr alles verliert außer eurem Wissen – was würdet ihr tun?“

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    • „Wenn ihr alles verliert außer eurem Wissen – was würdet ihr tun?“

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      Hey @ all,

      ich möchte mit euch mal folgende Situation durchspielen....

      Wenn man im Alltag zum Beispiel durch einen Wohnungsbrand alles verlieren würde, wird man vermutlich seine Versicherung in Anspruch nehmen und neu starten.
      Es lässt sich vieles wieder besorgen, bis hier also kein Thema.
      Was jedoch wenn man in einer Krise und Katastrophe alles verliert und nur noch mit dem da steht was man am Körper hat.
      Also kein Fluchtrucksack, keine Möglichkeit nachzukaufen usw,

      Eine sicherlich besch.... Situation.
      Daher die Frage was würdet ihr als erstes und dann im Verlauf tun ?
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Genau sowas ist mir schon mal passiert. Es war mitten im Januar spät abends bei Nieselregen, knapp über Null Grad. Ich war sogar komplett nackt. Da bin ich in eine volle Kneipe gegangen und habe nach dem Weg zum Krankenhaus gefragt.
      Die Leute haben zwar komisch geguckt, aber ich wurde dann gerettet.
      Na ja, das war ein Schwank aus meinem Leben, der vor etwas über 30 Jahren wirklich so passiert ist.
      Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3
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      Bodo Blockmann schrieb:

      SGenau sowas ist mir schon mal passiert. Es war mitten im Januar spät abends bei Nieselregen, knapp über Null Grad. Ich war sogar komplett nackt. Da bin ich in eine volle Kneipe gegangen und habe nach dem Weg zum Krankenhaus gefragt.
      Die Leute haben zwar komisch geguckt, aber ich wurde dann gerettet.
      Na ja, das war ein Schwank aus meinem Leben, der vor etwas über 30 Jahren wirklich so passiert ist.
      Tut mir leid wenn dir sowas passiert ist - Aber was hat das mit der hypitetiischen Fragestellung in Bezug auf Katastrophe / Krise zu tun ?

      Gulo schrieb:

      Wieder aufstehen, Rücken gerade machen und weiter geht's.
      Aufgeben ist keine Option.
      Und das bedeutet was ?

      Mir geht es um konkrete Maßnahmen nicht um Sprüche.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Das Szenario bietet viel Raum für Interpretation.

      Also wenn mein Haus zerbomt wäre, würde ich aus den Trümmern bergen was möglich ist und dann versuchen mich wieder einzurichten. Prio Shelter, Wasser, Nahrung.

      Wenn ich fliehen müsste, alles bergen und zusammenpacken was zur Flucht nützt und fliehen.

      Dann gehe ich noch davon aus, dass die Vorbereitung nützt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich plötzlich ohne Alles dastehe.

      Egal was ansteht es sind immer irgendwo noch Menschen. Ich würde Hilfe suchen und anderen helfen.
      Das Leben ist schön. Seid nett zueinander.
      Prepping ist für mich kein Hobby. Ich mache das für den Fall der Fälle. Das ist wie eine Versicherung. Hoffentlich brauche ich sie nie.
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      Südprepper schrieb:

      Bodo Blockmann schrieb:

      SGenau sowas ist mir schon mal passiert. Es war mitten im Januar spät abends bei Nieselregen, knapp über Null Grad. Ich war sogar komplett nackt. Da bin ich in eine volle Kneipe gegangen und habe nach dem Weg zum Krankenhaus gefragt.
      Die Leute haben zwar komisch geguckt, aber ich wurde dann gerettet.
      Na ja, das war ein Schwank aus meinem Leben, der vor etwas über 30 Jahren wirklich so passiert ist.
      Tut mir leid wenn dir sowas passiert ist - Aber was hat das mit der hypitetiischen Fragestellung in Bezug auf Katastrophe / Krise zu tun ?
      Mir geht es um konkrete Maßnahmen nicht um Sprüche.
      Naja, es war eine konkrete Maßnahme in einer Notsituation, einfach in die nächste Kneipe zu gehen und um Hilfe zu fragen. Wenn das jetzt hier am Ort wäre, dann würde ich bei Nachbarn unterkommen. Und dann würde es schon weiter gehen. Es kommt halt wirklich drauf an, was gerade los ist. Als ich mal mit dem Fahrrad durch Spanien gefahren bin, da habe ich einen Schäfer gefragt. Der hat gesagt, ich könnte zwischen den Schafen schlafen. Habe ich dann auch gemacht.
      Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3
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      Das Szenario ist sehr vage. daher kann ich auch nur eine ziemlich allgemeine Antwort geben.

      Also ein Magier macht mit einem Fingerschnipp dass ich nichts mehr habe (außer meiner Kleidung hoffe ich) und teleportiert mich an einen Ort, oder belässt mich wo ich bin.
      Mit nichts mehr haben gehe ich davon aus, dass du auch soziales Netz, Familie, Freunde meinst, denn ansonsten ist es nicht so dramatisch.

      Ganz grundsätzlich (abgesehen vom Psychoschock den man überwinden muss ob der Verluste) würde ich versuchen in der Umgebung zu schauen was es für Ressourcen gibt und wie einfach man diese bekommt.
      Ressourcen halte ich bewusst allgemein, denn dies können auch andere Menschen sein die entweder einem helfen oder wo man siich gegenseitig hilft.

      Alleine durchschlagen ist auf jeden Fall kacke.Daher Gemeinschaften suchen und anschließen oder selbst gründen.
      Oder sich bei denjenigen verdingen, die noch was haben, Bauernhof oder so. (Vermutlich einfacher gesagt als getan heutzutage)

      Als mein Opa aus dem WW2 zurück kam musste er seine Familie versorgen und hatte im Grunde nichts mehr außer hunrige Kinder und Frau.
      So wie ich es aus Erzählungen hörte, hat er aus alten Blechen Löffel und Suppenkellen (mit und ohne Löcher) gemacht und ist mit einem Fahrrad von Bauernhof zu Bauernhof gefahren um die anzubieten und einzutauschen.

      Ich vermute dass die Bauern aus Mitleid gekauft haben, denn Höfe haben in der Regel sowas schon.
      Besser jedenfalls als die normalen Bittsteller aus den Städten die mit nichts kamen und einfach nur haben wollten.
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
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      Südprepper schrieb:

      Gulo schrieb:

      Wieder aufstehen, Rücken gerade machen und weiter geht's.
      Aufgeben ist keine Option.
      Und das bedeutet was ?
      Mir geht es um konkrete Maßnahmen nicht um Sprüche.
      Für konkrete Maßnahmen bräuchte es ein konkretes Szenario.

      Das ist kein Spruch, sondern ein Lösungsansatz. Wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, vor dem Nichts stehe, dann wird weiter gemacht/wieder von vorne angefangen.

      Probleme tauchen auf, werden angepackt und gelöst.

      Steh nur ich vor dem Nichts, dann habe ich ein intaktes Umfeld aus Familie und Freunden, was mir weiter hilft.

      Stehe ich, wie viele aus der Generation meiner Großeltern ( im Fall meiner Oma mütterlicher seits 2x komplett ausgebombt, damals vier Kinder, der Ehemann und alle drei Brüder gefallen) vor einem Nichts, was sehr viele in meinem Umfeld betrifft, dann geht es auch weiter - Leben in der Lage eben.