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Überraschende Beschleunigung, z.B. beim e-Scooter

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    • Überraschende Beschleunigung, z.B. beim e-Scooter

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      Hi,

      ich habe von Segway einen e-Scooter gefunden, den GT3, der sieht zwar aus wie ein kleiner "normaler" e-scooter, kann aber auf 80 kmh beschleunigen.
      Ich stelle mir folgendes Szenario vor: Ich bin mit dem BOB auf dem Weg zur BOL und fahre mit dem e-scooter ganz brav meine 20kmh.
      Ein Bösewicht will mir was böses, und denkt sich: Zu Fuß kann ich 20 kmh-Roller zumindest auf kurzer Strecke einholen.
      Ich trete aufs Gas und bin ohne Gewaltanwendung oder Waffen einer Situation entkommen, und zwar nur durch einen Überraschungsmoment.

      Was haltet ihr davon?
      1. So ein Scooter ist auf deutschen Straßen illegal. (Fahren ist sogar eine Straftat!) Ich kann also nicht eine Probefahrt zur BOL machen.
      2. Ist so ein Überraschungsmoment wirklich hilfreich? Ich muss ja schnell genug reagieren, um mindestens auf 40 kmh zu sein, bevor der Bösewicht in meine Nähe kommt.
      3. Gibt es ähnliche "versteckte" Beschleunigung, z.B. ein E-Bike, das wie ein normales Fahrrad aussieht, aber auf Knopfdruck ein paar Kilowatt auspackt?
      4. Andere Ideen wie man mit moderner Technik allein durch Beschleunigung einer Auseinandersetzung ggf. sogar eine Falle entgehen kann?
      5. Ein normaler e-Scooter kriegt man um die 500 Euro, das PS-Monster kostet 2500... ists das wert?



      Nick

      Youtube Segway GT3
    • Neu

      Opa schrieb:

      Was haltet ihr davon?
      Ich wage mich mal dir zu antworten.....
      als als Motorradfahrer und Papa eines pupertierenden Jungen kann ich dir sagen du willst nicht schneller als 20 km/h fahren mit so einem Ding ;)

      Hätte ich einen solchen Scooter der schneller als erlaubt wäre, könnte ich dir sagen das es zu instabil ist und die Chancen böse zu stürzen zu groß ist.

      Ich fahre selbst ein i:sy eBike sein einigen Jahren mit Riemenantrieb das geht gut vorwärts wenn man es optimieren würde 8)

      Die eScooter sind meine Meinung nach zu instabil... Bauart bedingt.

      Ich empfehle dir bei einem eBike Bosch Motoren die sollen haltbare 50kmh schaffen habe ich gehört :saint:

      Ein eScooter mag ich persönlich einfach nicht, solltest du aber einen kaufen achte darauf das du Hartgummi Reifen hast und wenn du ihn optimieren willst nie auf max Leistung fährst, Thema Haltbarkeit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Loco ()

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      Hallo ,

      eScooter sind von der Bauart her nur für brauchbaren Straßen , Fußwegen und ebenen Wegen zu gebrauchen .
      Schau dir die Bodenfreiheit an und die größe der Reifen . Das auf schlechten Straßen oder Wegen , nicht wirklich gut .

      Mehrere Arbeitskollegen haben E-Biks mit Boschtechnik . Die fahren Sommer wie Winter , auch bei Regen , damit zur Arbeit . Die haben unterschiedliche Fahrtmodi . Sprich Reichweite gegen Geschwindigkeit . Höhere Geschwindigkeiten sind Technisch machbar aber Rechtlich abzuraten . Sehr zuverlässige Technik . Schau doch mal im Frühling Modelle vom Vorjahr an . Die bekommt man oft mit einen großen Rabatt oder zusätzlichen Service-Leistungen .

      Selber habe ich ein Faltfahrad mit E-Motor . Durch die kleineren Räder gegenüber ein ausgwachsenen Fahrad , merkt man schon recht schnell wenn die Straße oder der Fußweg nicht gut sind . Lange Strecken wären möglich und wenn man stramm mit tritt erreicht man damit auch eine recht hohe Geschwindigkeit .

      Gruß Eckard
    • Neu

      Ich fahre selbst seit etwa 6 Jahren ein E-Bike, bis 25 km/h. Das habe ich mir anlässlich der Corona-Pandemie gekauft, weil ich nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein wollte.
      Genau ist es ein Trekkingrad ETH 1861 (S2) der Firma Fischer. Dafür braucht man keinen Führerschein. Es war all die Jahre sehr zuverlässig, allerdings waren auch Reparaturen von Verschleißteilen (Kette und Kassette) notwendig. Wenn man da weniger Verschleiß haben will, dann sollte man sich ein Fahrrad mit Hinterradmotor kaufen. So langsam lässt das Akku mit der Kapazität etwas nach, aber den kann man bei Gelegenheit dann mal neu kaufen. Ich nutze das Fahrrad im Sommer und im Winter für alle notwendigen Fahrten im Nahbereich.
      Solche E-Bikes gibt es auch mit 45 km/h, aber für die ist dann ein Führerschein der Klasse M erforderlich, die brauchen ein Versicherungskennzeichen, man hat eine Helmpflicht und man muss auf der Straße fahren. Die sind im Prinzip baugleich mit den langsameren E-Bikes aber sie haben einen stärkeren Motor. Wenn man also schnell fahren will, dann würde ich zu so etwas raten.
      ---
      Du hast keine Chance - aber nutze sie
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      Loco schrieb:

      Ich kann jedem nur Riemenantrieb empfehlen.
      Gibt es dafür besondere Gründe? Mein Ebike hat Hinterradmotor und praktisch keinen Verschleiß. Außer dass das Profil von den Reifen irgendwan runtergefahren ist und vielleicht irgendwann die Bremsklötze fällig werden.... Also unvermeidbarer Verschleiß.
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
    • Neu

      borath schrieb:

      Loco schrieb:

      Ich kann jedem nur Riemenantrieb empfehlen.
      Gibt es dafür besondere Gründe? Mein Ebike hat Hinterradmotor und praktisch keinen Verschleiß. Außer dass das Profil von den Reifen irgendwan runtergefahren ist und vielleicht irgendwann die Bremsklötze fällig werden.... Also unvermeidbarer Verschleiß.
      Der Hauptgrund ist das du bei einem Hinterradmotor nicht einfach mal die Felge tauschen kannst wenn sie beschädigt ist da ja der Motor darin verbaut ist. Klar das System an sich ist wartungsfrei und günstiger aber das wars dann schon. Eine Kette oder einen Riemen hat dein Rad mit Hinterradmotor trotzdem.

      Wenn der Motor "regulär" verbaut ist hast du auch eine deutlich bessere Balance, dazu noch einen wartungsfreien Riemenantrieb statt einer Kette und du bist gut dabei. Aber wie gesagt nur meine Meinung soll jeder kaufen wass er möchte.
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      Loco schrieb:

      Der Hauptgrund ist das du bei einem Hinterradmotor nicht einfach mal die Felge tauschen kannst wenn sie beschädigt ist da ja der Motor darin verbaut ist.
      Stimmt. Das Einspeichen einer neuen Felge ist ungleich schwerer. Und wer es nicht hinbekommt hat Totalschaden beim Motor.
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      Moin, endlich mal ein Thema wo ich wass zu sagen kann...
      Isy - 20" Ebike kann ich bestätigen was Loco schreibt

      Ich habe das XXL mit dem Bosch performance Motor 25km/h und Rohloff mit Riemen - seit 2019 (bis 2023 - momentan fahr ich kaum) 8800km

      Das Teil ist echt Stabil - die XXL Version ist bis gesamt 180kg zugelassen - die nutze ich auch aus + teilweise mit gebremsten Anhänger
      (ich nenne es liebevoll meine Sattelzugmaschine- von der Performance mit der Rohloff) lediglich die Reifen, sind reine Straßenreifen - bei Gras und Feuchtigkeit ist es dann schon arg Rutschig [Leider ist in den Radhäusern wenig bis gar kein Platz, sonst könnte man da noch mit etwas mehr Profil experimentieren]

      Bisher nur Reifen und Bremsen erneuern müssen - das ist schon solide Technik

      Motorseitig - kann ich ihn öffnen das er erst bei 45km/h zumacht - eigentlich reicht das - man hat schon eine sehr hohe Trittfrequenz - aber der Motor macht das ohne murren mit
      Manche Menschen sehen die Dinge, so wie sie sind, und fragen:"Warum?"
      Ich erträume Dinge, die niemals waren, und frage:"Warum nicht?"
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      Bei E-bikes ist die einfachste Technik ja ein Vorderradmotor. Da kann man jedes normale Fahrrad nachrüsten.
      Ich spiele mit diesem Gedanken, weil dann sieht das Fahrrad wirklich aus, wie ein ganz normales,
      hat nur vorne einen dickeren Knubbel auf der Achse, was man aber mit so modernen Nabendynamos verwechseln könnte.

      Ich will das ja nicht für den täglichen Bedarf, sondern nur, um im Notfall etwas mehr Leistung dazuschalten zu können,
      also fällt für mich die ganzen Kommentare "Das Fahrverhalten ist unangenehm" völlig weg.

      Habt ihr schon mal einen Vorderradmotor ausprobiert, und geschaut, was man da an maximaler Beschleunigung rausholen kann?


      Nick
    • Neu

      Opa schrieb:

      Habt ihr schon mal einen Vorderradmotor ausprobiert, und geschaut, was man da an maximaler Beschleunigung rausholen kann?
      Um mehr Beschleunigung rausholen zu können darf der Vorderreifen nicht durchdrehen (die PS müssen auf die Straße gebracht werden).
      Eventuell wäre ein Transportkorb am Lenker für den Bob dann ideal, auch wenn er die Stabilität etwas beeinträchtigt?

      Um zurück zu E-Scootern zu kommen - Ich habe gesehen, dass sogar zwei Personen auf einem Scooter fahren können, wenn auch etwas wackelig.
      Beim EBike wäre es dann Sitzen auf dem Gepäckträger?

      Ein paar Nachteile sehe ich bei E-Scootern: Wenn Akku leer, ist das Teil echt nutzlos und nur noch Ballast. Beim E-Bike kommt dann halt das Fallback auf reinen Tretbetrieb.
      Zweitens beim E-Bike kann mehr Gepäck mitgenommen werden als beim Scooter: Gepäckträger Korb vorne, Bob am Rücken schlimmstenfalls.
      Beim E-Scooter sehe ich eigentlich nur den Rucksack auf dem Rücken und eine Tasche zwischen den Beinen.
      Wenn das E-Bike ein Mountainbike ist, ist auch Geländefahrt gut möglich. Bei einem E-Scooter stelle ich mir alleine eine Wiesenfahrt schwierig vor.
      Wobei es auch Mischformen gibt, die eigentlich ein Ebike ohne Sattel sind: hier

      Ich weiß nicht ob die Vorteile des E-Scooters die Nachteile überwiegen. Ich tendiere zum Ebike.
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
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      Ich will hier die Diskussion und vor allem auch das Brainstorming über den Vergleich verschiedener kleiner Verkehrsmittel gar nicht abwürgen, aber ich möchte den Schwerpunkt nochmal herausstreichen:

      Ich möchte etwas haben, das einen gewissen Überraschungseffekt hat.

      Also wenn ein e-bike kommt, dann rechnet jeder damit, dass ich mit meinen 25 kmh, zur Not auch den Berg hoch, schaffe. Man rechnet nicht unbedingt damit, dass ich auf ein Knöpfchen drücke, und plötzlich bei 35 oder 45 kmh bin.

      Wenn wir schon über Fahrräder sprechen, dann ein Tipp (nicht selber ausprobiert): Leichtmotorahrräder. Leichtmofas, die zählen nicht mehr als Fahrräder, man braucht also eine Prüfbescheinigung und eine Haftpflichtversicherung, sind allerdings soweit den Fahrrädern gleichgestellt, dass man ohne Helm und meistens auch auf Radwegen fahren darf. Die liegen zwischen e-Bikes und Pedelecs, und fahren 35 kmh, und man sieht es ihnen nicht direkt an, dass die schneller als 25kmh sind. Sowas verstehe ich unter "Überraschungseffekt".


      Nick