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Prepping beginnt im Kopf.

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    • Prepping beginnt im Kopf.

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      Prepping beginnt im Kopf – warum Mindset wichtiger ist als Ausrüstung.

      Viele verbinden Prepping zuerst mit Ausrüstung: Vorräte, Tools, Technik. Das ist verständlich – aber greift zu kurz. Prepping ist in erster Linie eine bewusste Entscheidung und eine Frage des Mindsets. Wer nicht weiß, warum er preppt und wofür, läuft schnell Gefahr, Zeit, Geld und Energie falsch zu investieren.

      Sich seiner Entscheidungen klar zu sein bedeutet:
      • realistische Szenarien zu definieren (nicht jedes Hollywood-Endzeitbild ist relevant)
      • die eigenen Fähigkeiten, Grenzen und Lebensumstände ehrlich einzuschätzen.
      • Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen – ohne Panik, aber auch ohne Verdrängung.
      Ein klares Mindset sorgt dafür, dass Prepping ruhig, nachhaltig und sinnvoll bleibt. Ohne dieses Fundament wird es schnell hektisch, teuer oder frustrierend.

      Häufige Fehler im Anfangsstadium des Preppens.

      1. Aktionismus ohne Plan. Einfach drauflos kaufen, weil etwas „preppertauglich“ aussieht, ersetzt keine Strategie. Erst denken, dann handeln.
      2. Fokus nur auf Ausrüstung. Gear ohne Wissen ist nutzlos. Fähigkeiten, Routinen und mentale Vorbereitung werden oft unterschätzt.
      3. Unrealistische Szenarien. Totalzusammenbruch, Zombie-Apokalypse etc. – während Stromausfall, Jobverlust oder Krankheit viel wahrscheinlicher sind.
      4. Vernachlässigung des Alltags. Prepping darf das normale Leben nicht sabotieren. Schulden, soziale Isolation oder Dauerstress sind kein Gewinn.
      5. Keine Prioritäten setzen. Erst Wasser, Nahrung, Gesundheit, Finanzen – nicht taktische Spielereien oder exotische Spezialausrüstung.
      6. Allein gegen den Rest der Welt. Komplett isoliertes Denken ist ein Nachteil. Familie, Nachbarn oder kleine Netzwerke erhöhen Resilienz enorm.Angst als Hauptantrieb. Wer aus Angst preppt, trifft schlechte Entscheidungen. Vorbereitung sollte Sicherheit geben – nicht Paranoia fördern.
      Fazit

      Gutes Prepping ist ruhig, reflektiert und langfristig. Es beginnt nicht im Online-Shop, sondern mit einer ehrlichen Auseinandersetzung mit sich selbst. Wer sein Mindset klärt, spart Geld, vermeidet Fehler und bleibt auch in schwierigen Situationen handlungsfähig.

      Wie seht ihr das? Welche Anfängerfehler habt ihr selbst gemacht oder beobachtet?
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      Loco schrieb:


      [*]Keine Prioritäten setzen. Erst Wasser, Nahrung, Gesundheit, Finanzen – nicht taktische Spielereien oder exotische Spezialausrüstung.

      Wie seht ihr das? Welche Anfängerfehler habt ihr selbst gemacht oder beobachtet?
      Der größte Fehler, den ich am Anfang gemacht habe, der ist gewesen, dass ich meine Finanzen bis zur Grenze strapaziert habe. Es war mir wichtiger, jetzt schnell etwas zu kaufen, weil ich Angst hatte, dass es teurer wird, nicht mehr vorhanden ist, oder die Katastrophe kommt und ich nicht vorbereitet bin. Eine Zeit lang habe ich nichts anderes mehr gemacht als Krisenvorsorge. Da hätte ich mir viel mehr Zeit lassen können und dann eben ganz in Ruhe die wichtigen Sachen besorgen. Es wäre besser gewesen, wenn ich mir ein monatliches Budget für die Krisenvorsorge festgelegt hätte. Ich war damals in Panik, dass eben der Strom ausfällt, kein Gas mehr da ist, und ich in der eiskalten Wohnung erfriere, oder eben vielleicht sogar Atombomben fallen.
      Das mit den Atombomben, da weiß ich immer noch nicht, inwieweit das realistisch ist. Ich habe mich damals mit dieser Idee verrückt gemacht. Das war der zweite Fehler. Grundsätzlich finde ich es ja durchaus möglich, aber wenn man sich auf sowas vorbereiten will, dann mit viel mehr Ruhe und wirklich auch besserer Information.
      Das waren meine beiden größten Fehler, denke ich. Letztlich, klar habe ich jetzt viele Sachen schon. Aber mit mehr Ruhe wäre es besser gewesen, und wahrscheinlich hätte ich auch günstigere Angebote wahrnehmen können.
      ---
      Du hast keine Chance - aber nutze sie
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      @Bodo Blockmann an deiner Antwort siehst du genau auf was ich hinaus möchte..... lasst euch Zeit angelt bewusst.

      AKTION/REAKTION

      Selbst wenn wie du sagst der Strom ausfällt oder das Gas weg ist..... und weiter? Es kommt wieder, früher oder später. Es gibt Länder auf der Welt da gibt es solch eine Versorgung wie wir es hier haben nicht, wer hätte es gedacht aber auch dort leben Menschen.

      Ein monatliches Budget solltest du dir nicht nur fürs prepping setzen, das ist für ALLE Bereiche sinnvoll, gerade wenn man weniger Mittel zur Verfügung hat. Wenn du möchtet können wir gerne versuchen deine "Vorsorge" zu optimieren.

      Gerne können auch andere User etwas zu dem Thema beitragen, ich denke es betrifft uns alle!

      MINDSET ist entscheidend! Handelt bewusst, in Ruhe und überlegt und ihr werdet mehr Erfolg haben bei dem was ihr tut.
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      Servus

      Du nennst es Mindset, ich nenne es Lebenseinstellung. Das meiste was ich anschaffe oder lerne hat mehrere Zwecke. Alles was ich benutze muss redundant sein.
      Ein Beispiel; mein Motorrad. Ich habe es gekauft um Spass zu haben und wieder "on the road", zu gehen. ABER, es hat auch nen Kickstarter, keine Elektronik ist somit EMP tauglich.
      Sportliche Betätigung= Selbstverteidigung.
      Gartenarbeit zum Entspannen? = Lernkurve zur Selbstversorgung. Etc, ect.

      Gruß
      Mein Körper,
      meine Entscheidung.
    • Neu

      Ich geh da 100% mit, und setze noch einen drauf:
      Auch den Kindern diese Einstellung mitgeben.

      Sport: Klettern und Kampfsport
      Gartenarbeit: Lernen mit Axt und Motorsäge umzugehen, Rasenmäher reparieren,...
      Motorrad: nein, aber alter Motorroller Bj 1972, da kenn ich jede Schraube beim Vornamen

      Meine "Notfallausrüstung" besteht zu 90% aus Dingen, die ich schon benutzt habe:
      Also ich kaufe keinen neuen Super-Duper-Titankocher für den BOB, bei dem ich nach der Flucht erst mal die Bedienungsanleitung lesen muss, sondern ich nehme den alten Kocher aus dem Campingzeug,
      der halt nicht mehr so toll funktioniert, aber für den Notfall gut taugt, und von dem ich alle seine Mucken kenne...

      Sich von 0 auf hundert beim Preppen zu beschleunigen hat auch noch einen anderen Nachteil: Jetzt ist alles neu, aber in fünf oder Zehn jahren ist alles gleichzeitig Alt, und muss gleichzeitig ersetzt werden.
      Deshalb langsam Bestand aufbauen, und Dinge, die nicht ewig halten, nach und nach ersetzen oder modernisieren.


      Nick
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      Als Fehler würde ich noch nennen " Inkonsitenz" und dann "das Pferd von hinten aufzäumen".
      Ich gehe konform mit der Einstellung Lebenseinstellung.
      Also wenn ich mir im Monat eine Priorität setze und vom Einfachen ins komplizierte gehe, dann kommt man auch ein Stück vorwärts.
      Also im Januar Finanzen ordnen, unnützes kündigen, überprüfen was man wirklich braucht, Versicherungen ect pp. Parallel Keller ect aufräumen.
      Februar Wasser. Im ersten Jahr Trinkwasser aufbauen.
      März: Lebensmittel, zuerst Konserven oder Haferflocken oder Buss. Dann erst Spezielles wie gefriergezrocknetes und Komprimat.
      März: am Kleiderhaufen arbeiten.
      April: Datensicherung,
      Mai: Bob
      Juni: Wärme, Decken, Schlafsack ect
      Juli:.
      August...
      Dezember: Licht und Kerzen
      Und vom einfachen zum Komplizierten. Beispiel Wasser. Zuerst Trinkwasser, im nächsten Schritt Brauchwasser in Kanistern, im dritten Wasserfilter ect.
      Thema Licht. Zuerst Kerzen, dann Taschenlampen, dann Powerbanks, dann
      Hat den Vorteil dass ich nach einigen Monaten ( einem Jahr) bei wenig Geld ziemlich vorbereitet bin.
      Inkonsitent wäre, ich kaufe heute das und morgen jenes aber manches doppelt und ich habe Lücken in ganzen Bereichen. Und in anderen Bereich mehrere Alternativen.