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Angepinnt Cafeteria - Plauderecke abseits der Hauptthemen

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      Bodo Blockmann schrieb:

      Radioactiveman schrieb:

      PSK2015 schrieb:

      Fifth age schrieb:

      Stabile, tragfähige Regale, umfallgesichert. Raumhoch um den ganzen Platz zu nutzen. Schemel, Elefantenfuß oder kleine Leiter dazu.
      Ablageböden abwischbar und in der Höhe verstellbar.
      Meine Idee:Ein Lager-System mit Euroboxen.motedis.com/de/Dreifache-Garag…lage-mit-Teleskopschieberkarton.eu/Euroboxen-600x400x32…YPMsKHrWfP_xoCBv8QAvD_BwE

      Man kann sich aus bestehenden Teilen und entsprechender Planung maßgenaue Regale/Lagersysteme bauen.

      Alu-Profile mit entsprechendem Zubehör.
      Hab ich bei mir in Benutzung für ein stabiles Lager-Regal in der Abstellkammer sowie als Unterbau für die Kühltruhe im Keller.

      Kostet leider etwas Geld.

      Aber man hätte relativ flexible Regale - kann in diesen Euroboxen nutzen. Die gibt es ja auch mit seitlichen Klappen.

      Vorteile:
      Platz so gut es geht ausgenutzt.
      Man kann jede einzelne Kiste als einzelnes entnehmen/befüllen/reinigen.
      Man kann aus dem Regal selber (dank Seiten-Klappe) auch einzelne Dinge entnehmen
      Die Boxen sind gut zu reinigen - weil Kunststoff.
      Die Kisten gibt es in ver. Größen.
      Die Kisten sind in sich selber gut stapelbar - können also auch ohne Regal genutzt werden.
      Mit einem Rollwagen kann man Problemlos große Gewichte gut verschieben falls man mal z.B: Kisten von A nach B Bringen muss.
      Man kann leichte Kisten auch dauerhaft auf dem Rollwagen lagern - die Türme sind auf ebenem Boden stabil genug.

      bauhaus.info/transporthilfen/b…twABPHlqh5AxoCZ6YQAvD_BwE

      Es gibt auch fertige Regale (wo dann die Einzelnen Kisten keine Schublade haben)

      hhl-schwerlastregale.de/lagerr…WlOYKl0NWpLRoCY8AQAvD_BwE

      Bei allem der große Nachteil: Es ist teuer.
      "Bei allem der große Nachteil: Es ist teuer."Danke :D Mein erster Gedanke ^^
      Ich bin ja noch immer ganz einfach für 50 cm tiefe Ivar-Regale. Und lagern in Bananenkartons. Davon passen genau zwei neben einander.
      Holzregale sind, wenn Stabil, gegen Bananenkartons noch vollkommen I.O.
      Gerade sowas wie Kartons sollte man vermeiden. Dort können Schädlinge nisten oder man schleppt die sich genau mit Bananenkartons ein.... Ein bisschen logisches Denkvermögen sollte man schon haben... Besonders wenn man sich fürs Prepping (oder ähnliches) interessiert. Dazu braucht man auch kein Studium oder Bücher. Oft hilft einfach Google oder von mir aus eine künstliche Intelligenz, wenn man nicht googlen kann oder wenn man weiß, die eigene natürliche Intelligenz schafft das nicht. Nicht böse gemeint.
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      Radioactiveman schrieb:

      Holzregale sind, wenn Stabil, gegen Bananenkartons noch vollkommen I.O.Gerade sowas wie Kartons sollte man vermeiden. Dort können Schädlinge nisten oder man schleppt die sich genau mit Bananenkartons ein.... Ein bisschen logisches Denkvermögen sollte man schon haben... Besonders wenn man sich fürs Prepping (oder ähnliches) interessiert. Dazu braucht man auch kein Studium oder Bücher. Oft hilft einfach Google oder von mir aus eine künstliche Intelligenz, wenn man nicht googlen kann oder wenn man weiß, die eigene natürliche Intelligenz schafft das nicht. Nicht böse gemeint.
      Ich habe die ganze Bude voller Ivar-Regale. Ja, wirklich. Die sind schon mehr als 40 Jahre alt. Die Bananenkartons auch teilweise. Und lagere da alles drauf. Natürlich keine offenen Lebensmittel, das ist klar. Die Lebensmittel sind alle in Behältern, in den Kartons, oder sie stehen gestapelt in den Regalen. Und seit Jahrzehnten hole ich mir die Bananenkartons, die super-praktisch sind. Da braucht man auch kein Studium oder Bücher, sondern nur ein wenig Lebenserfahrung. Es funktioniert seit Jahrzehnten reibungslos. Die Kartons sind mit Nummern beschriftet und ich habe ein Verzeichnis, in dem genau der Inhalt jedes Kartons steht.

      Und künstliche Intelligenz brauche ich schon gar nicht und verwende ich auch nicht. Die lehne ich kategorisch ab, in jeder Hinsicht. Es gibt bei mir auch keine Schädlinge in der Wohnung. Das Einzige, was mich jeden Sommer wieder nervt, das sind die Motten, die durch das offene Fenster einfliegen. Das ist das größte Problem. Deshalb habe ich auch alle Lebensmittel in mottensicheren Behältern. Und wenn ich mir z.B. Reis einkaufe, dann kommt der auch erst für zwei Wochen in den Tiefkühlschrank, bevor ich ihn dann in den Reiseimer schütte, einfach um mir nichts vom Supermarkt einzuschleppen. Einmal, da hatte ich ein Knäckebrot gekauft, das ich in einem verschlossenen Plastikbehälter aufbewahrt hatte. Das war voller Mottenlarven als ich es dann wieder geöffnet habe. Einmal ist es mir sogar passiert, dass an der Butter, die ich in der Hand hielt, während ich an der Kasse des Supermarktes gewartet habe, eine Kakerlake saß. Also, einschleppen kann man sich mit allem irgendwelches Ungeziefer. Und da sind die Bananenkartons noch das kleinste Problem. Sie sind stabil, haben eine große Tragkraft, und haben ein sehr gutes Format. Das macht sie zu geeigneten Aufbewahrungsbehältern. Nur nass werden dürfen sie eben nicht.

      Jenkrei schrieb:

      Meiner Erfahrung nach kann man am Fahrrad nichts lassen. Das ist sofort weg.
      Ich hatte mal mein Fahrrad am Bahnhof stehen gelassen. Als ich wieder kam, da war der Sattel weg. Kann also auch passieren.
      Bei meinem Fahrrad habe ich von Anfang an darauf geachtet, dass es nicht auffällig ist. Absolutes Durchschnitts-Fahrrad. Zwar E-Bike, aber alles schwarz und so unauffällig wie möglich. Auch die Fahrrad-Taschen, das sind billige, funktionale Fahrradtaschen, die möglichst keine Begierden wecken. Da habe ich in einer Tasche so das Zeug drin, was ich immer so brauche. Auch die Erste-Hilfe-Sachen, aber auch ein Regenponcho, Handschuhe, eine kleine Luftpumpe und meine Wasserflasche und so eine kleine Altoid-Box, die ich mir gepackt habe. Worlds Best Survival Kit in an Altoids Tin Falls da mal was gestohlen werden sollte, dann ärgere ich mich zwar, aber es ist nicht wirklich wertvoll. Ich muss aber auch sagen, dass mir aus den Fahrrad-Taschen bisher noch nie etwas weg gekommen ist.

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      Beitrag von Jenkrei ()

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      Oma aus der Stadt schrieb:

      Loco schrieb:

      Mal so als "Tipp" im Mix Markt haben die echt gute Konserven.
      kann sein, gibt es nicht in meiner Reichweite. Ich werde keinen Sprit vergeuden, wenn ich meine Sachen lokal bekommen kann...
      irgendwie habe ich das Gefühl dass sich das Preppen aktuell als sehr vorteilhaft zeigt.
      Habe genug Weizen eingelagert - samt Mühle (läuft auch stromlos wenns sein muss). Holzbackofen und Holz auch da.

      Brot wird es noch (Gott sei Dank) vermutlich sehr lange bei uns geben. Die Frau hat dies bestätigend bemerkt und meinte - dass bei unserem Bäcker das Körnerbrötchen inzwischen 1.10 kostet <X

      Unser Weizen kostete ca. 1,18 EUR pro KILO!!!!. Mit allen Kosten komme ich pro Kilo (fertiges Vollkornbrot) auf ca. 1,70 bis 1,80 EUR.

      Dennoch empfinde ich keine Freude - die Lage ist nicht gut - viele sind hart betroffen (auch weil unvorbereitet). Tun mir trotzdem leid (hoffe sie lernen daraus und preppen etwas in der Zukunft). Habe schon einem direkten Nachbarn meine Gasflasche "geliehen" da er diese kurzzeitig benötigte und im Laden nix war (ausverkauft???). Hat mich zwar etwas Gas gekostet - aber die Beziehung zu den Nachbarn ist verbessert.

      Etwas "unglaubliches" gestern gesehen: bei Netto gab es Milka Schokolade mit 77c pro 100g. Das ist schon Ewigkeiten her dass Schokolade so günstig war. Dagegen kosten die Lindt-Schokohasen aktuell 4,99 pro 100g.
      Was für eine Preisspanne. Also 77c ist definitiv Prepper-tauglich (gleich mehrere Kilo holen - das Zeug ist gut).

      @Loco : ich kaufe gelegentlich auch mal im Mix Markt ein - Konserven :D
      Aber achtung: die Preise für alles andere (auch für viele Konserven) sind dort meist höher als bei Rewe / Kaufland / Aldi. Ich führe auf dem Smartphone eine Tabelle mit Preisen (von Waren die wir meist kaufen - samt Preis und Shop). Muss sagen dass bei Reis Kaufland meist günstiger ist als der Türke mit seinen Riesen-Reisbeuteln (klingt unglaublich - ist aber so). Rewe schlägt die Türken bei 500g Linsen (Bio-Linsen bei Rewe pro Kilo günstiger als die 5kg Packung bei Türken ohne Bio). Datteln sind bei Türke wiederum sehr günstig (die guten Sorten). usw. immer vergelichen.
      Lidl ist sehr gut bei Nüssen (preislich am günstigsten bei uns in der Gegend --> Rewe schießt hier den Vogel ab was Nuss-Preise angeht).

      Lasst euch nicht von der Größe der Packung irre leiten. Ironischerweise sind oft die kleinen günstiger (pro kg). Immer vergleichen. Ich hab alles auf Smartphone und empfehle es auch so zu tracken.

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von noidea ()

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      noidea schrieb:


      Etwas "unglaubliches" gestern gesehen: bei Netto gab es Milka Schokolade mit 77c pro 100g.
      Schau mal genauer hin, Milka hat jetzt nur noch 90g in der Tafel.
      Da sie für 1,99€ keiner mehr kauft, macht Netto öfter mal solche Angebote. Jede Woche eine andere Marke. RitterSport und Schogetten waren auch schon gesenkt auf 1,11 € oder 0,99€. Noch mehr kannst Du sparen, wenn sie dazu noch kurz vorm Ablaufdatum sind. Was im April abläuft, hat einen 30%Rabatt-Aufkleber. Ansonsten bei der Filialleitung nachfragen.
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      Autodidakt schrieb:

      noidea schrieb:

      Etwas "unglaubliches" gestern gesehen: bei Netto gab es Milka Schokolade mit 77c pro 100g.
      Schau mal genauer hin, Milka hat jetzt nur noch 90g in der Tafel.Da sie für 1,99€ keiner mehr kauft, macht Netto öfter mal solche Angebote. Jede Woche eine andere Marke. RitterSport und Schogetten waren auch schon gesenkt auf 1,11 € oder 0,99€. Noch mehr kannst Du sparen, wenn sie dazu noch kurz vorm Ablaufdatum sind. Was im April abläuft, hat einen 30%Rabatt-Aufkleber. Ansonsten bei der Filialleitung nachfragen.
      Ich kaufe selten Schokolade. Am besten vom Geschmack und vom Preis Leistungsverhältnis finde ich die Mandelschokolade von Aldi. Die kostet zwar 1,4€/100gr, aber die ist für Unterwegs in der Futterdose eine gute Ergänzung.
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      Bodo Blockmann schrieb:

      Heute habe ich mir noch mal mein Fahrrad vorgenommen und die Bremsen entlüftet. Oft, wenn ich das Hinterrad ausgebaut hatte, muss ich danach erst einmal die Bremse entlüften.
      Das ist jetzt auch erst einmal wieder geschehen.
      Die Bremsbeläge sind noch gut. Aber vielleicht lege ich mir da auch noch welche hin. Und wenn ich wieder bei Kasse bin, dann muss ich mir mal ein neues Akku besorgen. Das alte Akku ist jetzt 6 Jahre alt und so langsam fängt es an zu schwächeln.
      Was für ein Bremssystem hast du?

      Und viel Spaß wenn ein neuen Akku kaufen musst das geht gut ins Geld, ich möchte mir auch bald einen Wechselakku kaufen.
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      Loco schrieb:

      Bodo Blockmann schrieb:

      Heute habe ich mir noch mal mein Fahrrad vorgenommen und die Bremsen entlüftet. Oft, wenn ich das Hinterrad ausgebaut hatte, muss ich danach erst einmal die Bremse entlüften.
      Das ist jetzt auch erst einmal wieder geschehen.
      Die Bremsbeläge sind noch gut. Aber vielleicht lege ich mir da auch noch welche hin. Und wenn ich wieder bei Kasse bin, dann muss ich mir mal ein neues Akku besorgen. Das alte Akku ist jetzt 6 Jahre alt und so langsam fängt es an zu schwächeln.
      Was für ein Bremssystem hast du?
      Und viel Spaß wenn ein neuen Akku kaufen musst das geht gut ins Geld, ich möchte mir auch bald einen Wechselakku kaufen.
      Das sind hydraulische Shimano Scheibenbremsen. So ein neuer Akku kostet im Moment so um die 300 €. Damals, als ich mir das Fahrrad gekauft hatte, kostete das Akku noch 500 €. Das hier wäre der Ersatzakku, beispielsweise: E-Bike Akku
      Die Schaltung ist eine 10-Gang Shimano Deore Schaltung. Maximal 42 Zähne. Die habe ich vor ein paar Jahren vom Original umgebaut, damit ich eine bessere Übersetzung für Steigungen nutzen kann.

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      Loco schrieb:

      Was für ein Bremssystem hast du?

      Und viel Spaß wenn ein neuen Akku kaufen musst das geht gut ins Geld, ich möchte mir auch bald einen Wechselakku kaufen.

      Habe für mein Ebike beim Chinesen billig ein Akkugehäuse mit Loadbalancer gekauft und bei nkon.nl 52 Zellen.
      Dann alles zusammengelötet.

      Preislich war es sogar ein wenig teurer, dafür habe ich Premiumzellen und nicht den Mist, den die Hersteller in die fertig konfektionierten Akkus reinpacken.
      Zumindest in meinem Famlienkreis waren die mitgelieferten Akkus der Hersteller mit minderwertigen Zellen bestückt.
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.

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      Jenkrei schrieb:


      • Ich hab mal einen Vortrag von einem Mitarbeiter der Meyer Werft gehört, in welchem er die Planungsschritte erläuterte die beim Bau eines Schiffes erfolgen. Die machen ja alles in Modulbauweise, jede Schnittstelle ist genau geplant. Sehr anspruchsvoll, aber vermutlich kann auch das bald eine KI. Im Kanalbau werden Planungen auf Basis von Geländemodellen und ein paar Rahmenparametern automatisiert ausgeführt. Da hat früher ein Team aus Ingenieuren und Zeichnern Wochen dran gesessen. Ausführungs und Ausschreibungsunterlagen werden parallel erstellt. Lediglich im Erdbau muss noch menschlich gearbeitet werden. Das kann die Maschine noch nicht.

      Bitte nicht überschätzen, was KI alles kann / können soll. Um das mal etwas aufzudröseln:
      Wenn die Medien heute über KI sprechen, meinen sie Large Language Modelle (LLMs). Und der Name "Large Language Model" trifft auch sehr gut, was diese Modelle leisten können. LLMs können in einer extrem großen Menge an "gelernten" Texten Muster erkennen und diese dann entsprechend eines Prompts mehr oder weniger sinnvoll zu einer Antwort zusammenführen. LLMs verstehen aber weder den Prompt noch die Antwort die sie generieren, also zumindest nicht in der Weise, wie ein Mensch sie verstehen würde. Wenn ein LLM eine Antwort erstellt, wird der Prompt entsprechend auf bekannte Muster analysiert und dann ein Text generiert, bei dem Wort für Wort immer das statistisch wahrscheinlichste Wort gewählt wird. Durch die extrem große Datenmenge, die modernen LLMs zur Verfügung steht, entsteht dann schnell der Eindruck einer Intelligenz, die mit der menschlichen Intelligenz vergleichbar ist, aber das ist sie nicht. Bei Chatbots wie ChatGPT werden im Hintergrund auch verschiedene Modelle eingesetzt, je nachdem was du von ChatGPT möchtest. Das Sprachmodell ist dann zwar GPT, aber wenn du ChatGPT z.B. bittest ein Bild zu erzeugen, wird im Hintergrund ein anderes Modell (Dall-E) genutzt. Was LLMs angeht, gehen Forscher inzwischen davon aus, dass inzwischen ein Peak erreicht ist in dem, was möglich ist. LLMs haben inzwischen nahezu alle Texte der Menschheit analsyisert. Es gibt also nur noch verhältnismäßig wenig neue Trainigsdaten. Und neue Trainingsdaten sind zum Teil auch problematisch, weil diese Texte wiederrum auch inzwischen häufig durch LLMs erzeugt wurden. Es entsteht hier also das Problem, dass LLMs im Training von Fehlern anderer LLMs lernen. Letztendlich können jetzt nur noch die Modelle selbst verbessert werden, so dass sie aus den bestehenden Trainingsdaten bessere Antworten generieren, aber solange es keine komplett neuen Modelle gibt, die entscheidend anders arbeiten, sind das nur marginale Verbesserungen.

      Wenn du ein Beispiel für die Probleme von LLMs willst (hab ich gerade in ChatGPT eingegeben):

      > Nenne 5 Tiere mit genau einem H

      Hier sind 5 Tiere, die genau ein „H“ im Namen haben:
      1. Hase
      2. Hai
      3. Hirsch
      4. Hamster
      5. Huhn
      Alle enthalten genau ein „H“. Wenn du magst, kann ich auch schwierigere Beispiele finden
      KI, bzw. LLMs werden zur Zeit durch die Medien stark gehyped und CEOs von Unternehmen überschätzen meist aus technsichem Unverständnis massiv, wie nützlich LLMs im Unternehmenseinsatz sind. LLMs erhöhen in erster Linie dann die Produktivität, wenn die Qualität der Arbeit egal ist. Ansonsten verschiebt sich die Arbeit nur von einer ausführenden Tätigkeit zu einer kontrollierenden Tätigkeit. Gerade kam erst raus, dass der forcierte KI-Einsatz in der Entwicklung bei Amazon zu den kürzlichen Ausfällen von AWS und des Amazon-Shops geführt hat (heise.de/news/Bericht-KI-Codin…-bei-Amazon-11205724.html). Deshalb sollen jetzt erfahrene Kräfte den KI-Code prüfen. Ich prophezeie, dass im nächsten Step dann die erfahrenen Kräfte kündigen werden, weil KI-Code prüfen überhaupt keinen Spaß macht und häufig aufwändiger ist, als einfach direkt selbst zu entwickeln. Und irgendwann später wird man vermutlich einsehen, dass forcierter KI-Einsatz quatsch ist.

      Ich will damit nicht sagen, dass LLMs grundsätzlich keine Daseinsberechtigung hat. Aber wie bei jedem Hype möchte man das neue Tool erstmal überall nutzen und am Ende wird es eine Nische geben, wo LLMs sinnvoll funktionieren und der Rest wird verschwinden. Für mich zeichnet sich ab, dass LLMs in folgenden Feldern bestehen könnten:
      - Übersetzungen
      - Formulierungshilfe
      - Qualitätskontrolle (z.B. bei Quellcode, um die Menschen zu unterstützen und z.B. bekannte Codemuster von Schwachstellen zu erkennen)
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      Fusselkater schrieb:

      Alle enthalten genau ein „H“. Wenn du magst, kann ich auch schwierigere Beispiele finden

      Beim Huhn ist das zweite h ja auch kleingeschrieben. Ich vermute mal, dass die Anführungsstriche dazu führen, dass genau dieser Buchstabe, also Großgeschrieben gesucht wurde.
      Was die Modelle anscheinend auch nicht können sind Analoguhren, die etwas anderes als 10 nach 10 anzeigen. Einfach weil die allermeisten Bilder von Analoguhren aus Katalogen entstammen und diese meistens genau diese Uhrzeit anzeigen. Zumindest war es noch vor kurzem so.
      Das heisst die KIs verstehen nicht wirklich....
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von borath ()

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      borath schrieb:

      Beim Huhn ist das zweite h ja auch kleingeschrieben. Ich vermute mal, dass die Anführungsstriche dazu führen, dass genau dieser Buchstabe, also Großgeschrieben gesucht wurde.
      Ich habe den Prompt mal etwas genauer gestellt um das zu testen:

      > Nenne 5 Tiere mit genau einem h, ignoriere dabei die Groß- und Kleinschreibung

      Hier sind 5 Tiere, deren Namen jeweils genau ein „h“ enthalten (Groß- und Kleinschreibung ignoriert):
      1. Hund
      2. Hase
      3. Hirsch
      4. Hamster
      5. Hai

      Hirsch wird hier trotzdem aufgeführt. Ich habe also ChatGPT darauf hingewiesen, dass Hirsch 2 h enthält:

      > Hirsch enthält aber 2 h

      Du hast recht – „Hirsch“ enthält zwei „h“ (ein großes und ein kleines), wenn man streng auf die Buchstaben achtet. Danke für den Hinweis!
      Hier sind stattdessen 5 Tiere mit genau einem „h“ (Groß- und Kleinschreibung ignoriert):
      1. Hund
      2. Hase
      3. Hai
      4. Hahn
      5. Huhn
      Diese enthalten jeweils nur ein „h“.
      Nun haben wir wieder Hahn und Huhn mit drin, obwohl er weiterhin die Anweisung hat, Groß- und Kleinschreibung zu ignorieren.

      Aber das ist eben das Problem von LLMs. LLMs können nicht denken wie Menschen das tun. LLMs verstehen nur Muster in Texten und können damit letztendlich nur das wiedergeben, was sie im Training an Mustern erlernt haben. Allein die große Menge von Trainingsdaten sorgt dafür, dass es sich so anfühlt, als wäre ein LLM intelligent.

      Übrigens hat die Maus hier mal einen kleinen Beitrag gemacht, der das ganze zwar nur stark vereinfacht behandelt, aber trotzdem korrekt ist:
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      Fusselkater schrieb:

      Nun haben wir wieder Hahn und Huhn mit drin, obwohl er weiterhin die Anweisung hat, Groß- und Kleinschreibung zu ignorieren.

      Aber das ist eben das Problem von LLMs. LLMs können nicht denken wie Menschen das tun. LLMs verstehen nur Muster in Texten und können damit letztendlich nur das wiedergeben, was sie im Training an Mustern erlernt haben. Allein die große Menge von Trainingsdaten sorgt dafür, dass es sich so anfühlt, als wäre ein LLM intelligent.

      Übrigens hat die Maus hier mal einen kleinen Beitrag gemacht, der das ganze zwar nur stark vereinfacht behandelt, aber trotzdem korrekt ist:

      @Fusselkater
      Ich weiß jetzt nicht, ob KI der richtige Begriff war. Es gibt im Rohrbau Expertensysteme die mögliche Leitungstrassen finden und optimieren. Das ist nicht Textbasiert, sondern läuft mit 3d CAD Software. Man muss quasi nur noch Start und Zielpunkt einer Leitung angeben. Das hat, mit minimalen Eingriffen, schon vor 10 Jahren gut funktioniert.
      So wie die Einführung von CAD eine Menge Bauzeichner arbeitslos gemacht hat, macht diese Art der Konstruktionssoftware eine Menge Ingenieure überflüssig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Südprepper () aus folgendem Grund: Zitat letztmalig eingefügt

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      Jenkrei schrieb:

      @Fusselkater
      Ich weiß jetzt nicht, ob KI der richtige Begriff war. Es gibt im Rohrbau Expertensysteme die mögliche Leitungstrassen finden und optimieren. Das ist nicht Textbasiert, sondern läuft mit 3d CAD Software. Man muss quasi nur noch Start und Zielpunkt einer Leitung angeben. Das hat, mit minimalen Eingriffen, schon vor 10 Jahren gut funktioniert.
      So wie die Einführung von CAD eine Menge Bauzeichner arbeitslos gemacht hat, macht diese Art der Konstruktionssoftware eine Menge Ingenieure überflüssig.
      Vieles, was wir tagtäglich benutzen, ist bereits KI. So ist beispielsweise ein Routenplaner bereits KI. Man kann auch einen Computer gegen sich selbst spielen lassen und er verbessert sich dann bei diesem Problem ganz automatisch und ist dann bei dieser speziellen Problemlösung besser als jeder Mensch. Ein grundlegender Mechanismus bei KI-Lösungen sind Markov-Ketten und das, was viele vielleicht mal in der Statistik als Regressionskoeffizienten und bedingten Wahrscheinlichkeiten (Stichwort Bayes-Theorem) gelernt haben, das ist die Grundlage der neuronalen Netze, die eben Schriften erkennen und auch andere statistische Zusammenhänge besser oder genau so gut erkennen können als jeder Mensch. Und so kann man z.B. auch anhand der Muster in einer Menge erkennen, ob es wahrscheinlich ist, dass Aktienkurse steigen oder fallen. Da gibt es Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, und wenn die das auch nur mit einer bekannten Wahrscheinlichkeit erkennen können, ob Kurse steigen oder fallen, dann verdienen diese Firmen am Ende sehr viel Geld. Das Feld der künstlichen Intelligenz ist viel breiter als die LLMs und generative KI, die Bilder und Videos generiert, und was viele eben dann für KI halten. Es fängt eben beim Routenplaner an und endet noch lange nicht bei der Vorhersage des Verhaltens von Kunden auf einer Website.
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      Jenkrei schrieb:

      @Fusselkater
      Ich weiß jetzt nicht, ob KI der richtige Begriff war. Es gibt im Rohrbau Expertensysteme die mögliche Leitungstrassen finden und optimieren. Das ist nicht Textbasiert, sondern läuft mit 3d CAD Software. Man muss quasi nur noch Start und Zielpunkt einer Leitung angeben. Das hat, mit minimalen Eingriffen, schon vor 10 Jahren gut funktioniert.
      So wie die Einführung von CAD eine Menge Bauzeichner arbeitslos gemacht hat, macht diese Art der Konstruktionssoftware eine Menge Ingenieure überflüssig.
      KI ist heutzutage halt ein sehr inflationär genutzter Begriff der von Medien, Politik und der Allgemeinheit fast ausschließlich für LLMs genutzt wird. Daher versuche ich den Begriff KI immer zu vermeiden und versuche genauer zu beschreiben welche Art von KI ich meine. In den 80ern und 90ern wurden Expertensysteme gerne auch als KI bezeichnet, daher ist der Begriff sicherlich nicht verkehrt, aber eben ungenau.
      Und gerade das Thema, dass KI (also hier LLMs) uns alle in unseren Jobs ersetzen wird, wird derzeit ständig rauf und runter gebetet. Und gerade CEOs größerer Unternehmen bauen gerade massiv Stellen ab, weil sie ernsthaft daran glauben, dass das so funktioniert (wie ja am Beispiel von Amazon gut zu sehen ist). Daher bin ich bei dem Satz von der Meyer-Werft erstmal davon ausgegangen, dass das auch so eine Aussage vom CEO ist. Tut mir leid, wenn ich das falsch verstanden habe.

      Ich als Systemadministrator und Entwickler bin ja angeblich auch schon längst durch KI (LLMs) ersetzbar. Zumindest wenn es nach den CEOs geht. Und ja, das mag sogar für einen gewissen Teil von Menschen in diesem Job funktionieren. Ich habe in meiner Berufslaufbahn schon Kollegen erlebt, wo ich mir dachte: "das was du den ganzen Tag tust, könnte ich in wenigen Stunden durch ein Skript ersetzen". Was aber aktuell passiert, dass teilweise jungen Menschen von einer Ausbildung oder Studium in diesem Bereich abgeraten wird, weil der bald durch KI ersetzt ist, halte ich für eine massive Gefahr für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. (Ich weiß, hast du nicht gemacht. Ich erlebe das nur immer wieder).

      Was die Expertensysteme angeht: Klar, wenn es bessere Werkzeuge gibt, braucht man für die gleiche Arbeit weniger Personal. Das war schon immer so und ist letztendlich die normale Entwicklung. In einem gewissen Rahmen kann man aber auch selbst beeinflussen, ob man ersetzbar wird oder nicht. Wenn man immer offen für neues bleibt, bereit ist sich in neue Techniken, Software, etc. einzuarbeiten, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass man nicht mehr gebraucht wird. Und ja, nicht immer hat man das in der Hand. Die Bauzeichner die du erwähnt hattest, hatten vermutlich wenig Chancen gegen den technischen Fortschritt.


      Bodo Blockmann schrieb:

      Vieles, was wir tagtäglich benutzen, ist bereits KI. So ist beispielsweise ein Routenplaner bereits KI. Man kann auch einen Computer gegen sich selbst spielen lassen und er verbessert sich dann bei diesem Problem ganz automatisch und ist dann bei dieser speziellen Problemlösung besser als jeder Mensch. Ein grundlegender Mechanismus bei KI-Lösungen sind Markov-Ketten und das, was viele vielleicht mal in der Statistik als Regressionskoeffizienten und bedingten Wahrscheinlichkeiten (Stichwort Bayes-Theorem) gelernt haben, das ist die Grundlage der neuronalen Netze, die eben Schriften erkennen und auch andere statistische Zusammenhänge besser oder genau so gut erkennen können als jeder Mensch. Und so kann man z.B. auch anhand der Muster in einer Menge erkennen, ob es wahrscheinlich ist, dass Aktienkurse steigen oder fallen. Da gibt es Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, und wenn die das auch nur mit einer bekannten Wahrscheinlichkeit erkennen können, ob Kurse steigen oder fallen, dann verdienen diese Firmen am Ende sehr viel Geld. Das Feld der künstlichen Intelligenz ist viel breiter als die LLMs und generative KI, die Bilder und Videos generiert, und was viele eben dann für KI halten. Es fängt eben beim Routenplaner an und endet noch lange nicht bei der Vorhersage des Verhaltens von Kunden auf einer Website.
      Um Algorithmen wie A* (Routenplanung) bereits KI zu nennen, muss man den Begriff aber schon extrem weit fächern. Aber klar, kann man vermutlich machen. Ich denke, dadurch dass der Begriff KI so weit genutzt werden kann, aber eben häufig auch nur sehr eng genutzt wird, ist der Begriff einfach schlecht, wenn man ausdrücken möchte, was man wirklich meint.
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      Fusselkater schrieb:

      Jenkrei schrieb:

      @Fusselkater
      Ich weiß jetzt nicht, ob KI der richtige Begriff war. Es gibt im Rohrbau Expertensysteme die mögliche Leitungstrassen finden und optimieren. Das ist nicht Textbasiert, sondern läuft mit 3d CAD Software. Man muss quasi nur noch Start und Zielpunkt einer Leitung angeben. Das hat, mit minimalen Eingriffen, schon vor 10 Jahren gut funktioniert.
      So wie die Einführung von CAD eine Menge Bauzeichner arbeitslos gemacht hat, macht diese Art der Konstruktionssoftware eine Menge Ingenieure überflüssig.
      KI ist heutzutage halt ein sehr inflationär genutzter Begriff der von Medien, Politik und der Allgemeinheit fast ausschließlich für LLMs genutzt wird.
      ...
      Ich denke, dadurch dass der Begriff KI so weit genutzt werden kann, aber eben häufig auch nur sehr eng genutzt wird, ist der Begriff einfach schlecht, wenn man ausdrücken möchte, was man wirklich meint.
      Ja, das sehe ich auch so. Es ist halt eine große Menge von Algorithmen und Verfahren. Die Absicht meines Beitrags war, genau das eben auch aufzuzeigen. Es stört mich, wenn immer nur LLMs und generative KI angesprochen wird, weil es viel mehr Verfahren sind, die zu dem Begriff KI gehören. Wenn ich beispielsweise neue Moleküle entwickele, dann kommt da ebenso KI zum Einsatz, aber das hat mit einem generativen vortrainierten Transformer nichts zu tun. Diese GPT-Modelle sind eben auf die Verarbeitung natürlicher Sprache spezialisiert. Das ist auch eine ihrer großen Schwächen, weil sie eben Worte, Sätze, Inhalte aufgrund ihres Trainings vorhersagen. Was aber fehlt, das ist irgendeine Logik-Komponente. Deshalb kann man auch so leicht Unsinn damit produzieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bodo Blockmann ()