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100km-Strecke zum Unterschlupf

    • Also, wie immer kann ich natürlich nur für mich selbst sprechen bzw. schreiben (hier hört mich ja niemand wenn ich gegen den Monitor quatsche :P )

      100 Kilometer sehe ich persönlich als zu weit. Am schlimmsten sind es per Luftlinie gerechnet weil es da auf der Karte immer kürzer erscheint als es ja eigentlich ist.
      Ja dieses "Es kommt immer drauf an" bezieht sich halt auf sehr viele Themen, die vor allem von Person zu Person und von Situation zu Situation unterschiedlich sind.
      Für jemanden der aber an einer Stelle in Deutschland wohnt, wo in einem Radius von 100 Kilometer nix vorhanden ist um dort sowas wie eine Notfallunterkunft zu haben, ja der braucht logischer weiße mehr als 100 Kilometer.

      Ja ich hätte mit der Bundesstraße nicht weit bis in die Tschechische Republik, und ja ich bräuchte eine halbe Stunde und schon wäre ich im bayerischen Wald (also mit einem Fahrzeug versteht sich). Für mich persönlich wäre auch der bayerische Wald der Ort, wo ich versuchen würde zu fliehen. Wobei ich hierbei 2 Probleme habe.
      Zum einen: ich müsste über die Donau an ihr führt kein Weg vorbei. Sollten da die Brücken beschädigt oder gesperrt sein, ist die Flucht in genau diese Richtung schon beendet ehe sie wirklich begonnen hat.
      Zum anderen ist die Bundesstraße 20 eine vielbefahrene Straße, da sie ja Tschechien mit den Rest von Deutschland verbindet und man dann zu einem wichtigen Knotenpunkt, der Autobahnauffahrt auf die Autobahn A 3, für Lieferlkw`s sehr gern benutzt werden. Bei einer Flucht, wenn da alle auch in Richtung Tschechien fahren, dann kann das eine sehr zähe angelegen werden.

      Die Möglichkeit nach Süden zu reisen wird auch nicht sooooo einfach. Mit der Bundesstraße 20 kann man zwar runter fahren bis ins Berchdesgardener Land, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Strecke sich weit ziehen kann selbst wenn nix los ist auf den Straßen.

      So soweit sogut wegen der Bundesstraßethematik :D

      Wie würde ich eine Notfallunterkunft betrachten?
      Eigentlich ist das keine einfache Frage. Wenn ich den Luxus einer Immobilie im bayerischen Wald hätte (und ja das wäre meiner erste Wahl bei einer Flucht) würde ich mir abgelegen im Wald oder in einem kleinen Dorf ein Haus kaufen oder gar einen alten Bauernhof und dort dann die Sache aussitzen.
      Ansonsten habe ich einige Verwandte die auch im bayerischen Wald leben. Bei denen könnte ich und meine Mutter sicher auch unterkommen.
      Wenn auch dies aus irgendeinen Grund nicht klappen würde, meine Mutter kennt noch viele Bauern von Früher und da wo man weiß, dass auch die Familien sich seit Generationen kennen. Da könnte man zur Not auch unter kommen. (und ehe jetzt wieder die Diskussion kommt mit "ja aber in Krisenzeiten achtet jeder auf sich selbst", das gilt vielleicht für Stadtleute. Für Leute auf den Land, die sich seit Generationen kennen, helfen sich IMMER. )
      Falls auch diese Stricke reißen, bleibt nix anderes übrig als im Wald einen Platz zum campieren zu suchen.

      Alles in allem würde ich aber meine Notfallunterkunft so planen, also vor allem von der Fahrzeit her, dass ich binnen 30 bis 45 Minuten dort wäre. Grundsätzlich würde ich die Notfallunterkunft dafür nutzen, sollte es bei mir im Dorf, wo ich aktuell wohne, zu gefährlich werden würde. Ich habe hier eine befürchtung dass es schnell gefährlich werden kann, weil hier einfach zu viele Nationen leben (45 Nationen auf 500 Einwohner verteilt). Glaube da gibt es gewisses Konfliktpotential.
    • Na ja, die Gefährdungsbeurteilung musst du für dich alleine durchführen. Eine weitere Alternative wäre ein Dauercampingplatz.
      Ist evtl mit Warteliste verbunden. Kosten im Sommerhalbjahr 600€, um Winterhalbjahr 300€. In meiner Ecke. Mit 100€ im Monat bist dann dabei, Energie KWh 40 ct, Dusche 50 ct. Die gibt's auch im bayrischen Wald zum Beispiel Lam.
      Das hat den Charme, dass die Campingabteilung von Heizung, über Kühlung über Solar fast alles bietet. Und du musst mit deiner Mutter nicht auf dem Boden schlafen. Die Campingplätze haben auch Sanitäranlagen. Insgesamt eine ordentliche Lösung, wenn dein Ort fix ist und du nicht mit einem Szenario rechnest bei dem der Ort flexibel sein muss.
    • Ich habe vor Jahren ein Superschnäppchenhaus gekauft. Das wäre mein Fluchtziel. Wie gesagt, ich habe lange gesucht, wie oben beschrieben. Das Baltikum viel recht schnell raus, weil gesundheitsbedingt die Fahrt zu lange ist. Heute würde es aus anderen Gründen raus fallen. Dito Rumänien und Bulgarien. Auch Rumänien würde heute aus anderen Gründen raus fallen. Tschechien blieb lange ein Thema. Hab da insgesamt glaub vier Objekte angesehen. Tschechien hat Charme, manches ist sehr viel einfacher, Heizen mit Holz zum Beispiel. Hab da auch eben nach dem oben genannten wie Ferienhäuschen recherchiert. Da muss man einige Regionen streichen, da wo die Nazis so gehaust haben. Das ist natürlich im Gedächtnis dort vorhanden.
      Mein Häuschen ist jetzt "Mitteldeutschland" Grenze zu Sachsen.
      Politisch hat sich das insofern geändert, als das nun Strecke bzgl Drehscheibe Deutschland ist ( zum Teil). Mein Kaff hat 160 Einwohner. Bayrischer Wald war lange eine Option, auch das Allgäu.
      Die Entscheidung ist getroffen. Zu Fuß oder Alternativ zu erreichen wird sehr schwer werden. Natürlich hab ich die Pläne für Zug und Busverbindungen. Ausschlaggebend war, in meinem Fall letztendlich
      Das Haus war leergeräumt - kein Messihaus
      Die Umgebung spricht deutsch - obwohl ich lange schon Unterlagen für einige Sprachen habe und auch lebenslang ein App.
      Es gibt Ärzte die deutsch sprechen, wenn auch im Raum der Zugang schwerer wird, wird auch in der Stadt so kommen
      Der Vorbesitzer war so intelligent und hat am Haus, trotz leerstand nichts getrennt. Es war Wasser und Stromanschluss und Abwasserabschluss vorhanden, es waren Reste von Heizöl und Holz, Kohlen vorhanden, das Haus war versichert und Haftpflichtversichert. Die Bäder waren renoviert. Das einzige was getrennt war, waren Kaminkehrer und Müllabfuhr.
      Was ich bei der Recherche übersehen habe ist ein Tanklager in der Nähe. Wäre im Fall wahrscheinlich ein Angriffsziel.
      Zum Fahren ist von meiner Seite aus ein Stück A72 ist das glaube, da gibt's evtl mal Sperrungen partiell oder zeitlich, wenn das mit der Drehscheibe Deutschland so kommt.
      Tatsächlich kann ich auf meinen Fahrten einige Bewegungen von militärischer Ausrüstung auch jetzt schon sehen. Übrigens in fast allen Flecktarnvarianten, und auch teilweise mit zivilen Zugfahrzeugen. Aber, auch wenn man diese Tanklager oder andere Einrichtungen vom Standort her googeln kann, es gibt auch geheime Standorte wie zum Beispiel Drohnenfabriken im Süden Bayerns. Wie gesagt, meine Bewertung und persönliche Situation.
    • Ich denke das dies alles davon abhängig ist warum man flüchtet.

      Sind wir doch mal ehrlich ?
      Krieg, Ereignisse die die öffentliche Sicherheit und Ordnung bedrohen oder schwere Ereignisse wo man eh Evakuieren würde. Das sind in der Regel die Fluchtgründe - Aber bei allem anderen eine Flucht in betracht ziehen ? Eher - Nein.

      Genau weil die Lage ja so verzwickt ist, hat man damals ja diese inoffizielle Prepperregel aufgestellt um die geeignete Location zu finden ohne zu weit zu planen. Bei Krieg oder sonstigen Ereignissen finde ich 100km nix. Bei allem anderen ist das schon ne übergroße Hausnummer.

      Daher:
      • 400km von den Küsten weg
      • In Süddeutschland mind. 100m hoch
      • 30km von den Alpen entfernt
      • Ich glaube es waren 20km entfernt von Großstädten, Chemieanlagen und militärischen Angriffszielen
      • Weg von irgendwelchen Flüssen
      • 100km vom nächsten AKW/KKW entfernt
      • Enge Täler meiden
      usw...

      Legt das um euren Wohnort herum und dann ergeben sich die relativ sicheren Gebiete die gegen die meisten Ereignisse sicher sind.

      Fifth age schrieb:

      Guter Einwand. Kann mich vage an ein Video vom Forenbetreiber erinnern. Ging iwie um Fluchtgründe. Ein Grund war Chemieunfall. Da ist dann die Entfernung Luftlinie wichtig.
      Wenn dem so war, dann muss ich Cheffe an dieser Stelle widersprechen.
      Bei einem Chemieunfall ist wichtig das man in ein geschlossenes Gebäude kommt. Hier spielt die Entfernung meist keine Rolle. Bei Freisetzung von Radioaktivität spielt das eine große Rolle, wie ich bereits geschrieben habe, aber das ist auch kein Chemieunfall.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)