Langfristige, globale Auswirkungen der aktuellen Ernährung

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    • Ja mir fehlen auch die Kaperfahrten nach Österreich..

      Dort immer Extrawurst (wieviel davon?? ja !! wievel ?? na die ganze 5kg Packung!! Wirklich?? Die gibt es auch einzeln...Ich : ok 2 packungen also 2x 5x 1kg hab ich sie immer angegrinst ) kg Preise unter 3 Euro für Fleischwurst wie Lyoner

      auch das Fleisch im Grossen im normalen Handel ist einfacher

      keiner schaut dich dumm an wenn du mal 100 kg Bauchspeck kaufst und dazu noch einiges an Gewürz..

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bad_BONZO ()

    • zudem kann man sich ja auch zusammen tun.
      Einfach mal den Nachbarn fragen.

      Bevor zwei Leute fahren und sich dann beim Einkaufen treffen.

      Wir haben hier nen Kleinen Verbund mit WhatsApp Gruppe.

      Wer zum Baumarkt, zum Großmarkt oder in die Mühle fährt meldet sich und nimmt für die anderen mit.
      Das gleiche mit Angeboten.
      Wenn dann im Kaufland Nudeln wieder 50% haben kann es auch sein das man zwei Wägen mit Nudeln raus fährt.

      Verpackung nicht vermeiden können weil Singelhaushalt. * gähn *
    • Wolf! schrieb:

      Ich trinke zwar am Tage einen Liter Milch, aber selbst vier, fünf Tage ist auch Frischmilch gekühlt haltbar. 1L Tomatensaft ist gekühlt locker über eine Woche haltbar oder länger.
      Wir sind halt unterschiedlich. Ich ess so 1x in der Woche Müsli. Dafür brauche ich 100ml Milch. Ansonsten trink ich praktisch keine Milch. Die Milchpackungen gammeln mir daher immer weg, mittlerweile verwende ich daher Milchpulver.

      Tomatensaft hab ich halt mal Bock auf ein Glas, aber eben nicht auf 4 Gläser in 1 Woche. Notgedrungen saufe ich das dannn halt weg.

      Wolf! schrieb:

      Und der Kopf Weisskohl, kaufste gleich zwei oder drei und machst einen Topf Schichtkohl oder legst ihn sauer ein, die dicken Stücken.
      Was nicht gleich verzehrt wird, einfrieren! Wo ist das Problem?
      Dasmögen andere als Hobby haben (und eine Gefriertruhe dazu), ich hab beides nicht. Ich hab zwar einen Garten, aber das ganze Einwecken & Co geht mir sonstwo vorbei, das ist einfach nicht mein Ding.

      Wurst esse ich vielleicht 500g im Jahr. Natürlich kaufe ich da Mini Portionen, was denn sonst?

      Wenn ich Fleisch grille dann heutzutage ein einziges Stück! (Früher hab ich mich da auch voll gefressen bis ich nicht mehr konnte aber die Zeiten sind vorbei)

      Das mag für vielleicht vielleichtnicht nachvollziehbar sein, aber die Menschen sind nun mal unterschiedlich. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, dass man 10kg Wurst kauft und dann auch noch weg isst, aber offenbar gibt es Leute, die genau das super finden.


      Elektroimker schrieb:

      Verpackung nicht vermeiden können weil Singelhaushalt. * gähn *
      Jaja, der Splitter im fremden Auge.

      Ich z.B. fahre nicht mit dem PKW herum, um meine Lebensmittel einzukaufen, ich mach das zu 99,9% zu Fuß. Bzgl CO2 Fußabdruck ist es typischerweise die letzte Meile die zählt. Ob Apfel aus Chile oder aus dem deutschen Kühlhaus ist dann egal, wen man die Dinger so einkauft wie es der Durschnitstdeutsche tut, nämlich mt dem Auto (anteilig)

      Du kannst Deie Familieneinkäufe nicht zu Fuß machen? *auchgähnn*

      MfG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • Cephalotus schrieb:

      Ich z.B. fahre nicht mit dem PKW herum, um meine Lebensmittel einzukaufen, ich mach das zu 99,9% zu Fuß. Bzgl CO2 Fußabdruck ist es typischerweise die letzte Maile die zählt. Ob Apfel aus Chile oder aus dem deutschen Kühlhaus ist dann egal, wen man die Dinger so einkauft wie es der Durschnitstdeutsche tut, nämlich mt dem Auto (anteilig)
      Das kann man pauschal so nicht sagen, denn es ist schon ein Unterschied ob man ländlich am A der Welt wohnt oder aus dem Wohnsilo auf die Dächer von drei Supermärkten guckt.
      Um Wege zu vermeiden kauft man einmal gross ein, andere gehen jeden Tag mit dem Hackenporsche los...
      Und es ist auch nicht egal, ob man mit dem Auto einkauft, regionale Produkte bevorzugt und die heimischen Bauern unterstützt oder Lebensmittel aus dem Ausland kauft, die per Schweröl oder Kerosin ins Land kommen und noch hunderte Kilometer die Autobahn verstopfen.
      Ich brauche keine frischen Erdbeeren im Winter, allerdings ist der Klimawandel noch nicht soweit fortgeschritten dass im Land Orangenbäume Erträge bringen.
      Man muss nicht immer ins Extrem gehen.
      Einfach etwas Augenmass und Voraussicht beim Einkauf und vor Allem: Keine Lebensmittel wegwerfen.
    • Wolf! schrieb:

      Das kann man pauschal so nicht sagen, denn es ist schon ein Unterschied ob man ländlich am A der Welt wohnt oder aus dem Wohnsilo auf die Dächer von drei Supermärkten guckt.
      Genau, das kann man pauscahl nicht sagen und deshalb sind diese Vorwürfe a la "koch doch einfach 5kg Weißkohl ein" wenig zielführend.

      Außerdem weise ich darauf hin, dass das Forum für "urban prepper" im Namen trägt, als Bewohner einnes "Wohnsilos" bin ich hier also sicherlich nicht fehl am Platz. Und ja, mehrere Einkaufsmöglichkeiten fußläufig zu haben ist halt ein Vorteil dieses Wohnorts. Natürlich nutze ich das auch aus.

      Es ist niemandem geholfen, Lebensweisen als die einzig richtigigen zu propagieren, die für 80% der Bevölkerung nicht funktionniert. Wir haben einen (Schreber-)Garten, aber den hab ich, weil uns das überwiegend Spaß macht und Gemüseabau eins meiner Hobby ist. Ich verstehe jeden, der absolut Null Bock auf einen eigenen Garten hat und daran ist auch nix verwerflich. Mein Garten ist auch nicht darauf optimiert, die maximal möglichen Erträge zu erzielen.
      Lebensmittel haltbar zu machen hingegen ist überhaupt nicht meins. Ausprobiert und ich hab da absolu keinen Bock darauf. Ich schmeck auch keinen Unterschied, ob ich den Bohnensalat jetzt selbst einwecke oder den fertig kaufe (abgesehen von der Rezeptur an sich, aber die Bohnen schmecken mir nun mal gleich)

      Wolf! schrieb:

      Und es ist auch nicht egal, ob man mit dem Auto einkauft, regionale Produkte bevorzugt und die heimischen Bauern unterstützt oder Lebensmittel aus dem Ausland kauft, die per Schweröl oder Kerosin ins Land kommen und noch hunderte Kilometer die Autobahn verstopfen.
      Ich bin kein Experte in der Ökobilanzierung von Lebensmitteln, aber ich kenne mich mit Energie- und Ökobilanzen in anderen Bereichen ziemlich gut aus, vermutlich mehr als die meisten hier.

      Was die regionalen Produkte betrifft: Quasi neben meinem Arbeitsplatz findet 1x die Woche der größte Markt der Stadt statt. Ich bezweifle, dass davon sonderlich viele Produte lokal erzeugt sind.
      Was das Schweröl und den Diesel betrifft, so ist es bei den allermeisten Produkten tatsächlich so gut wie nicht relevant, wie weit sie mit Schiff unnd LKWW transportiert wurden. Das kann man ja leicht ausrechnen.
      Nehmen wir mal für 0,5kg Tomaten im 40 Tonner die 2000km Strecke von Spanien zu uns und sagen wir mal der LKW schluckt 35l/100km.

      Das macht dann 700l Diesel auf 25t Tomaten,also für die Tomatenpackung mit 500g sind das dann 0,014l Diesel.

      (Der Verteilverkehr zum Supermarkt oder Händler erfolgt in allen Fällen, hier gibt es also keine relevanten Unterschiede, wenn dann schendietd er Supermarkt eher besser ab weil deutlich mehr Umsatz)

      Jetzt nimm den "klassischen Supermarkteinkauf" mit meinetwegen 20kg Produkten (Getränke nicht gerechnet) bei einer Fahrstrecke von 20km mit dem Privat Diesel und einem Kurzstreckenverbrauch von 7l/100km.

      Unser 0,5kg Tomatenpäckchen hat da anteilig 1/40stel davon, das wären dann 0,035l Diesel.
      Noch schelchter sieht die Rechnung aus, wenn man beginnnt für Einzelprodukte herum zu fahren, also noch schnell die 5kg Umweg zum Metzger seiner Wahl für die 300g Hack.

      Nicht vergessen darf man beim Import von Produkten, dass die Ökobilanz vor Ort wesentlich besser aussehen KANN (nicht muss) als bei Produktion bei uns.

      Man nehme z.B. den Apfel im März aus Chile, der ohne Energieaufwand gewachsen ist vs. dem heimischen Kühlhausapfel.
      Einen "Bauernapfel" oder eine Möhre im März kauft heute so gut wie keiner, die Dinger sind dann idR ziemlich schrumplig. Ich lagere auch sowas wie Pastinaken aus dem Garten in einer Art Erdmiete ein, die letzten davon sehen jetzt nicht mehr sonderlich frisch aus, definitiv nicht "supermarktfähig".

      Oder Produkte wie Bananen (die z.B. in Island angebaut werden, weil man da nicht weiß wohin mit der geothermischen Wärme, aber bei uns ist das schon ein energetischer Unfug) oder z.B. das aregntinische Rindfleisch von Rindern, die ihr Leben lang auf der Weide verbringen vs. Rindfleisch aus der einheimischen Rindermast.

      Das genau zu analysieren überfordert 99,9% der Leute, man hat mit seiner Zeit nun mal besseres zu tun.

      Ich verweise daher nur darauf, dass das simple Weltbild oft keine richtigen Ergebnisse liefert.

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    • Wolf! schrieb:

      Ich brauche keine frischen Erdbeeren im Winter,

      Das hat wahrscheinlich auch bei Dir was mit dem Geschmack zu tun. Ich esse jetzt auch keine Erdbeeren aus dem Supermarkt, einfach schon deshalb weil mir die nicht schmecken. Erdbeeren sind grundsätzlich Produkte, die sich nur sehr schwer lagern und handeln lassen, weil die eigentlich schon 1-2 Tage nach der Ernte verschimmeln (sieht man ja, wenn man mal die aus de eigenen Garten in ne Plastiktüte steckt und dort 2 Tage vergisst).
      Man hat also bei Erdbeeren im Supermarkt eh schon spezielle Sorten, dann -so vermute ich - eine eher unreife Ernte bzw irgendeine Sonderbehandlung und ansonsten wollen Erdbeeren nun mal sehr viel Sonne, um gut zu schmecken.

      Ich habe frühe Erdbeeresorten im Garten, die ich im Topf anbaue und jetzt im (ungeheizten) Frühbeet stehen haben. Wenn sich das Frühbeet dann mit anderen Pflanzen füllt kommen die Erdbeeren raus und so kann ich meist ab Ende April/Anfang Mai Erdbeeren ernten, ab Ende Mai/Juni dann ganz normal aus dem Freilandanbau bis in den Herbst.

      Das ist der Grund, warum ich im Winter keine Erdbeeren kaufe. Schlichtweg weil sie mir nicht gut schmecken.

      Mit Kiwis aus Neuseeland habe ich keine Probleme. Du vermutlich auch nicht? Ich esse jetzt z.B. auch Heidelbeeren, im Gegensatz zu den Erdbeeren schmecken mir die auch nach der Lagerzeit. Die Heidelbeeren im März sind natürlich auch nicht in Deutschland gewachsen.

      Wer möchte kann sich natürlich jetzt auf Schrumpeläpfel, Pastinaken und Sauerkraut aus Eigenanbau reduzieren. Ich kenne niemanden, der das wirklich macht. Also ist das Schimpfen über die Lebensmitteltransporte aus meiner Sicht Quatsch, von bestimmten Dingen abgesehen (dass man Krabben von der Nordsee nach Marrokko schhafft um sie dort zu pulen und dann wieder zurück fährt ist sicherlich nicht toll, aber es ist halt tatsächlich auch hier so, dass der Diesel einfach viel zu billig ist, so dass sich das eben trotzdem nun mal super rechnet. Solche Praktiken werden aus Energiesicht auch nieenden)

      Bei bestimmten Sachen ist es schlichtweg auch arg komplex. Man nehme Biokartoffeln aus Ägypten. Die baut man dort an, weil der Sandboden perfekt für den Kartoffelanbau ist und weil die in dem Wüstenklima dort 3 Ernten pro Jahr haben und man keine Schädlingsbekämpfung braucht. Es ist quasi der perfekte Anbau für frische Kartoffeln rund ums Jahr ud die lassen sich auch noch super effizient mit dem Schiff transportieren. Leider nimmt man dafür aber fossiles Grundwasser zum bewässern. Ist das jetzt gut oder schlecht? Die meisten haben instinktiv sofort eine feste Meinung, ich sage, es ist kompliziert (und weiß es in diesem Fall schlichtweg nicht).
      Was ich aber weiß ist, dass die Leute im Supermarkt keine Kartoffelenn kaufen, die mit Erde verklebt sind, die verschrumpelt sind oder die bereits das Keimen begonnen haben und ich kauf die Biokartoffelen alleine schon deswegen, weil ich die hier im 1,5kg Sack bekomme (und das sind ja schon 5 Portionen, die ich kaum wegbekomme, ohne dass sie mir austreiben).

      Wolf! schrieb:

      Einfach etwas Augenmass und Voraussicht beim Einkauf und vor Allem: Keine Lebensmittel wegwerfen.
      Ich seh das anders und auch viel einfacher:

      Es zählt das, was man kauft und wie man das transportiert.

      Jedes Lebensmittel hat für sich eine Ökobilanz. Leider sind wir heute noch nicht so weit, dass man das auf der Verpckung angeben muss, das wäre ein großer Schritt (genau wie man Jahrzehnte dafür gebraucht hat angeben zu müssen, was an Nährwerten, Zucker und Salz in den Packungen steckt)

      WAS man dann mit dem Essen macht ist im Grunde völlig egal.

      Der Bodybuilder, der sich täglich 6000kcal überwiegend fleischhaltige Nahrung rein zieht hat wohl eine weitaus schlechtere Ökobilanz als diejenige, die 2500kcal überwiegend pflanzliche Nahrung kauft und davon 500kcal weg wirft, weil sie vergammeln.

      Wem das Thema also WIRKLICH wichtig ist und wer sich WIRKLICH Sorgen darum macht, der muss als allererstes aufhören, nach Leuten oder Unternehmen oder Praktiken zu suchen, wo man mit dem Finger drauf zeigen kann ("die sind Schuld", sondern stattdessen einfach mal selber eine Weile das EIGENE Einkaufsverhalten analysieren.
      Also aufschreiben, was man so alles kauft und wieviele km man dafür gefahren ist. Ich hab das tatsächlich auch noch nie selber gemacht, würde mich aber erstmal bei den umweltfreundlichsten 20% der Essenseinkäufer einordnen. ?

      Das gibt eine realen Überblick. WAS man mit dem Essen dann macht ist für die Ökobilanz egal, natürlich nicht für die eigene private kcal Bilanz, aber Probleme mit Untergewicht dürften hier die allerwenigsten haben.

      MfG

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • Ökobilanz. Nein, interessiert mich nicht mehr. Selbstverständlich kaufe ich mit meinem Diesel fahrend ein. Demeter, Bioland und Neuland nur weil es eine schmeckbar höhere Qualität hat und ich regional artgerechte Tierhaltung dafür habe.
      Ansonsten bin ich ganz sicher nicht mehr ökologisch unterwegs. Klar, Netze und Körbe anstelle von Tüten. Aber ich transportiere Obst und Gemüse schon seit 30 Jahren lieber luftig anstatt in muffigem Plaste.

      Ich gehöre zu denen, die sich jetzt endgültig vom ökologischen Gedanken verabschiedet haben. Wozu das Ganze, solange ich pro Woche ein Kilo Papier in Form von Werbung im Briefkasten habe, manches sogar noch in Plaste eingeschweißt, dessen Notwendigkeit sicher nicht mal der Erfinder kennt,Tesla in Grünheide ca. 300.000 Liter PRO STUNDE verbrutztelt und hier alle über die Plantagen in Südamerika hetzen, aber in nahezu jedem zubereiteten Lebensmittel Palmöl verwendet werden darf. Klar, Hauptsache billig und anschließend ein Krombacher hinterher, weil davon ein Euro (angeblich) in den Schutz des Regenwaldes geht.

      Also überlasse ich dem Rest der Menschheit das Zählen der CO1,2 Menge oder sonstwas und euch die Streitigkeiten über Details. Schon wegen der erheblichen Schwierigkeiten das zu beurteilen. Dazu gehört auch der Glaube an das tolle argentinische Rindfleisch. Kann jeder nachlesen was das wirklich ist. Bevor ich das esse, werde ich Vegetarier oder hole das Schnitzel aus der benachbarten Mastanlage. Immerhin 1100 Schweine auf 800 m².
    • @julchen : Etwas Resignation lese ich da schon raus... ;)
      Aber mir geht es um geradezu mutwilligen Verbrauch von Rohstoffen mit entsprechendem Müllaufkommen.
      Na klar würde ich diese Umsonstzeitungen verbieten. Ebenso Palmöl.
      Ich kann doch wenigstens versuchen, mich regional und vor allem saisonal zu ernähren.
      Eigentlich kann man hierzulande gar nix mehr essen.

      Habe ichs schonmal geschrieben? Ich habe letzten Urlaub in Bulgarien ein Kotelett vom Grill gegessen, der Duft zog mir in die Nase...
      So etwas hatte ich noch nie gegessen. Ich habe es weder besonders gewürzt noch Beilagen geordert. Unglaublicher Geschmack, es schmeckte nach Schwein und nicht nach Wasser und Antibiotika.
      Ich gebe zu, ich bin Gourmet.
      Und darum ärgere ich mich, dass viele die Supermarktnitritpökelsalzverseuchte Giftmischungen protestlos essen. Hätte ich die Zeit und das Grundstück dazu...
      Gestern auf Arbeit haben alle Sushi bestellt, angeblich den Besten der Stadt. Na gut, ich bestelle normalerweise nie etwas aber ich habe mich breitschlagen lassen.
      Für den Frass hätte der Meister in Japan die Jacke in Brand gehauen bekommen...
      Ist das jetzt wirklich der Stand der Dinge, dass wir alle Genusszombies sind? Schmeckt hier niemand mehr etwas? :(

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    • Cephalotus schrieb:

      julchen schrieb:

      Und so leicht ist das nicht mit der Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau. Bis 2008 waren mein Mann und ich vollzeit berufstätig mit 2 Stunden Gesamtfahrzeit. Auf unserem 4.000 m² Grundstück wurde alles mögliche angebaut und verarbeitet. VON MEINEN ELTERN, die bereits in Rente waren und sehr häufig für ein paar Tage bei uns wohnten. Grundstücke in der Größe sind auch nur bezahlbar, wenn man 70km vom nächsten Ballungszentrum entfernt wohnen möchte.
      Würden wür uns alle aus 4000m2 Grundstücken mit Gemüseanbau versorgen wollen, dann wären wir überwiegend verhungert oder zumindest mangelernährt und das ganze Land wäre vollständig zersiedelt.
      Der Wegfall der Subsistenzwirtschaft und die moderne industrielle Landwirtschaft ist das, was uns Nahrung im Überfluss und Wohlstand gebracht hat und es insbesondere auch Frauen ermöglicht hat eine andere Lebenspersektive zu haben als nur Gebärmaschine und Hausmütterchen zu sein. Das gilt nicht nur für Deutschland, das gilt quasi weltweit. (streng religiös geprägte Regionen mal außen vor, die haben eigene Probleme, die erstmal nichts mit Ressourcen zu tun haben)

      wwf.de/2015/april/das-grosse-fressen/

      Wir bauen zu zweit auf ca. 50m² Gemüse und Beeren an, dmait geht schon ein bissl was, auch ganzjährig.

      Am wegwerfverhalten ändert das nichts. Hier ist das hauptproblem, dass ich ein Single Haushalt bin und viele Packungsgrößen sind dafür einfach nicht gemacht. Was will ich z.B. mit 1l Milch oder 1l Tomatensaft oder einem Kopf Weißkohl?

      MfG


      Ja kann sein. Aber die Monokulturen sind halt das Ende jeglicher natürlicher Landwirtschaft und verantwortlich für viele Probleme in der Natur.

      Beispiele?
      - Nistplätze fallen weg, da die Tiere nicht sicher vor den Maschinen sind
      - Insektenvielfalt sinkt -> vermehrte Schädlinge da Gegner der Schädlinge aussterben oder weniger werden. Inc. Eichenprozessionsspinner verbreiten sich stärker.
      - künstlich klein gezüchteter Weizen enthält mehr Klebereiweiß und ist nicht so gesund wie der Urweizen + bietet Vögeln weniger Möglichkeit sich zu ernähren
      - Pflanzenschutzmittel Glyphosat ...

      Und sicherlich noch einige mehr Gründe umzusteigen. Mir ist aber auch klar, dass die traditionelle Weise die Welt nicht ernährt bekommt. Allein es fehlt der Platz ...

      ... und die Bereitschaft zur traditionelleren Landwirtschaft. Klar wären die Produkte viel teurer, doch sie wären es Wert!
    • Guten Abend,

      mit Ernährungstherapie und -beratung verdiene ich, unter anderem, meinen Lebensunterhalt. Somit haben ich und meine KollegInnen einen guten Einblick, was hier in der Region auf den Teller kommt.

      Natürlich gibt es immer noch Menschen die denken, dass ein Hähnchen für 1,50 Euro super ist und man von Paprikaschale Krebs bekommt.
      Es gibt aber auch viele Menschen (in ALLEN Altersgruppen) die auf Herkunft und Qualität Wert legen.

      Es ist schwierig, wenn man das nötige Wissen und Bewusstsein nicht von Daheim mitbekommen hat. Aber die urban-gardening-Bewegung wird immer größer, ebenso wie Einkochen wiederkommt. Es gab zu jeder Zeit diejenigen, die sich nur für sich interessiert haben und diejenigen, denen die Umwelt (dazu gehört voel mehr als Naturschutz) wichtig war.
      Meine Schwiegermutter(Ü80) zB ist ein absolutes Ass, wenn es um Gemüseanbau etc. geht. Trotzdem erzählt auch sie, dass es in der Nachbarschaft ein Ehepaar gab, die ihr "Wirtschaftsgeld" in die Wirtschaft, sprich Kneipe, getragen haben. Das ist schon über 40 Jahre her und auch bei dem Paar gab es schon nur fertiges aus der Dose.

      Lange Rede kurzer Sinn, es gibt eine große Bewegung in Richtung Nachhaltigkeit und in meiner Umgebung kenne ich kein Kind, dass keine Erbeeren mag.
    • 40m2 Beete werden dieses Jahr gepflanzt und bewirtschaftet. Das reicht nicht um alles selbst anzubauen aber es ist ein Pilotprojekt. Mal sehen wie viel Spaß uns das machen wird.

      Des Weiteren kommt ja die Jagdausbuidung und ich möchte so gut es geht weg von industriellem Fleisch.
      Kein Wildschwein leidet selbst bei einer Flucht von noch 100m so wie ein Schwein das aus dämlichen EU Gründen von Deutschland nach Griechenland gekarrt wird nur um dort geschlachtet zu werden, während hier der Schlachthof im Leerlauf ist.

      Solange, und wahrscheinlich auch danach noch zu geringem Teil, kommt nur Biofleisch auf den Tisch.
      Nicht mal mehr für mich, aber dem Tier geht es besser als Stallhaltung.
      Leider ist auch bei Bio nicht alles top. Dennoch besser als 1€/kg Fleisch.
    • Beuteltier schrieb:

      Ja kann sein. Aber die Monokulturen sind halt das Ende jeglicher natürlicher Landwirtschaft und verantwortlich für viele Probleme in der Natur.

      Beispiele?
      - Nistplätze fallen weg, da die Tiere nicht sicher vor den Maschinen sind
      - Insektenvielfalt sinkt -> vermehrte Schädlinge da Gegner der Schädlinge aussterben oder weniger werden. Inc. Eichenprozessionsspinner verbreiten sich stärker.
      - künstlich klein gezüchteter Weizen enthält mehr Klebereiweiß und ist nicht so gesund wie der Urweizen + bietet Vögeln weniger Möglichkeit sich zu ernähren
      - Pflanzenschutzmittel Glyphosat ...

      Und sicherlich noch einige mehr Gründe umzusteigen. Mir ist aber auch klar, dass die traditionelle Weise die Welt nicht ernährt bekommt. Allein es fehlt der Platz ...

      ... und die Bereitschaft zur traditionelleren Landwirtschaft. Klar wären die Produkte viel teurer, doch sie wären es Wert!
      Ich bin kein Freund der konventionellen Landwirtschaft mit ihrem massiven Einsatz an Pestiziden und Herbiziden.

      Ich bin aber ein Freund von Züchtungen und ein Freund der industriellen-mechanisierten Landwirtschaft. Ohne die "grüne Revolution" und mit Subsistenzlandwirtschaft auf dem Level der 40er Jahre wäre es wahrscheinlich nicht möglich, die Anzahl an Menschen heute zu ernähren.
      Die Herausforderung ist, die Vorteile der Mechanisierung zu nutzen, dabei aber Boden, Grundwasser und Arten weitaus besser zu schützen als es die Intensivlandwirtschaft heute tut. Die Ertragseinbußen der modernen Biolandwirtschaft sind ja gut bekannt (und abhängig von der Nahrungsmittelart).
      Diese Ertragseinbußen könnte man hierzulande sehr gut kompensieren durch reduzierten Fleisch- und Milchproduktekonsum.

      Was ich aber nicht für sinnvoll halte (und praktisch auch garnicht möglich ist) ist die Leute zu motivieren "Eigenversorger" werden zu wollen. Bzgl Zeitaufwand und Flächenverbrauch ist das idR extrem ineffizient. (das Problem der Kosten von Flächen mal ganz außen vor, man sehe sich an, was in Neubaugebieten die Grundstücke heute kosten und das wird in Zukunft nihct billiger werden, Fläche ist nun mal begrenzt)
      Gemüsegarten ja (wobei man hierfür dann auch Konzepte für den urbanen Raum und für die Miniparzellen in Neubaugebieten bräuchte) und idealerweise auch Biogärten und nicht die konventionellen (die Privtgärten tragen erstaunlich stark zum Eintrag von Nitraten und Phosphaten bei, denn im Gegensatz zu den Landwirten, die meist schon wissen was sie tun, düngen viele Kleingärtner leider massiv zu viel)

      Und man darf nicht vergessen, dass sich vielleicht 80% der Leute nun mal nicht für den eigenen Gemüseanbau interessieren, die Leute haben schlichtweg andere Hobbies. Das ist auch nicht verwerflich, zeigt aber nur, dass der Garten eben auch keine Universallösung ist. Die Universallösung ist in der Landwirtschaft selbst und natürlich auf den Tellern der Leute und in den Supermärkten zu suchen und zu finden.

      Die EU ist hier für uns schon ein Vorteil, gerade beim Import von Lebensmitteln ist das ein massiver Schutzwall. Ich z.B. möchte nicht das essen, was der typische US Amerikaner von seinen Konzernen so vorgesetzt bekommt und da das Zeug so extrem billig ist (man denke z.B. an den US Fructosesirup aus ultrabillgem US Mais) ist das auch keine rein private Entscheidung sondern beeinflusst alle Produkte im Supermarkt und verdrängt heimische Produktion.
      Ob man mit der Coca Cola jetzt Bromverbindungen vorgestzt bekommt und ob man darin reine Fructose hat (billiger gehts nicht), was unmittelbar die Leben verfettet und die zumindest noch halbwegs weniger gefährliche saccharose aus teurerem heimischen Rübenzucker hat man als Verbraucher nicht in seiner Macht.

      Wer sich z.B. zu US Nahrung informieren möchte kann mal "Sugar, fat and salt" lesen. (das ist zwar nur ein kleiner Bruchteil, aber alleine da drehts einem schon den Magen um und das Dilemma ist sehr gut bschreiben: Das billigste Zeug ist das schädlichste und die Konzerne sind quasi gezwungen riesige Mengen an Zucherm Fett und Salz zu verwenden und die Produkte so zu optimieren, dass die Leute das Fressen nicht mehr aufhören können, anonsten swredne sie von den aktionären sofort abgestraft)

      Es ist keineswegs ernährungstechnisch und in der Landwirtschaft alles toll hier (ganz im Gegenteil), aber ich fürchte ohne die EU und im entfesselten freien globalen Markt wäre es nicht besser sondern nochmal erheblich schlimmer. Dafür wäre vor allem der so erzeugte Essensmüll dann nochmal um einiges billiger, das Zeug bringt eine dann halt um und macht einen immer fetter.

      MfG

      MfG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • Es müsste ja nicht jeder „Eigenversorger“ werden, nur einfach mehr solche Biolandwirtschaftsbetriebe müsste es geben.

      Das Problem liegt an der Marktwirtschaft, dass alles super billig sein soll.
      Beim Essen ist spätestens der Punkt erreicht an dem man keine Kompromisse eingehen sollte,
      wenn man auch sonst viel Müll kauft.

      Die EU hat dich vor 3-4 Jahren dieses Abkommen TTIP durchwinken wollen, nach dem Waren u.a. mit Chlor haltbar gemacht werden. Hühnchen z. B. und das ging in erster Linie um U.S.A.

      Dann als die Leute protestiert haben - zurecht wie ich finde - und Petitionen etc. unterschrieben, kam das selbe in grün aus Canada. Hmmmm lecker Chlorhühnchen!

      Ich bin sehr dafür alle Flächen die sich bieten zum Anbau zu nutzen.
      Man kann in Autoreifenstapeln Kartoffeln ziehen, Hängetöpfe etc. ...

      Das da nicht so viele dran interessiert sind zeigt mEn ein Stück weit, wie egal es manchem ist was er da isst.

      Der Fleischkonsum ist ein weiteres Hauptproblem. Ich esse gerne Fleisch das gleich vorweg, aber in Maßen und möglichst gute Qualität regional.

      Das in den USA über 80% der Landwirtschaft NUR für die Tiermast benötigt wird ist schon fragwürdig, spätestens wenn diese Fläche nicht mehr reicht, dann der Regenwald weichen muss um noch MEHR Tiere zu ernähren ... dann wird’s für mich pervers.

      Und zu den globalen Auswirkungen - um beim Thema zu bleiben - ich halte es in diesem Zusammenhang durchaus für denkbar, dass etwaige Lungenkrankheiten und deren schwere Verläufe mit dem Gesamtzustand der Lunge der Erde zu tun hat. Oder meint man kann in Jahren in denen es so viele großflächigen Waldbrände (Australien, Kalifornien u.a.) und Austrocknung gibt auf den Regenwald in Südamerika verzichten? ... X/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Beuteltier ()

    • Beuteltier schrieb:

      Das in den USA über 80% der Landwirtschaft NUR für die Tiermast benötigt wird ist schon fragwürdig, spätestens wenn diese Fläche nicht mehr reicht, dann der Regenwald weichen muss um noch MEHR Tiere zu ernähren ... dann wird’s für mich pervers.
      Und in D werden Ackerflächen mit Pflanzen zugetackert um Biosprit zu erzeugen, obwohl es noch -wenn auch mit absehbarem Ende- ausreichend fossile Brennstoffe gibt.
      Bis das Öl alle ist, wird es eine brauchbare Alternative zum Antrieb der Mobilität geben, welche auch immer...
      Aber man muss ja in D unbedingt den zweiten Schritt vor dem ersten machen...die Kosten dafür trägt der Bürger, ungefragt.
      Und letztlich auch die Umwelt.
      Kurzschlusshandeln.
    • Wolf! schrieb:

      Und in D werden Ackerflächen mit Pflanzen zugetackert um Biosprit zu erzeugen, obwohl es noch -wenn auch mit absehbarem Ende- ausreichend fossile Brennstoffe gibt.Bis das Öl alle ist, wird es eine brauchbare Alternative zum Antrieb der Mobilität geben, welche auch immer...
      Die Verfügbarkeit von Öl, Gas und Kohle ist nicht das Prolem, sondern die Aufnahmekapazität der Atmopshäre und der Weltmeere für Kohlendioxid. Es ist nahezu jeder Regierung heute klar, dass der Großteil der fossilen ressourcen niemals gefördert und verbrann werden dürfen, denn ansonsten können wir uns das mit dem lebensraum für 10 Milliarden mnschen abschminken, da werden wir hier weltweit erleben dagegen war der 2. WK der reinste Kindergebutstag.

      Würden wir nur alles Öl und Gas verbrennen (und der Großteil der Kohle im Boden lassen) stiege die Temperatur auf der Erde um ca. 10-15°C an, damit werden in realtiv kurzer Zeit große Teile in den Tropen schlichtweg unbewohnbar und zumindst langfrsitig verlieren wir das grönlädische Eisschild (das ist eh verloren) und vor allem dan auch den Eisschild in der Westantarktis. Der meeresspiegel wird dadurch und durch die Erwärmung des Wassers so extrem ansteigen, dass der Lebensraum von weit mehr als 1 Milliarden leute schlichtwge vom meer überflutet wird.

      Die Kipppunkte (Ausgasen von Methan, Verdörren und Verbrennen aller tropischen Regenwälder...) kann man kaum berechnen und sich ausmalen. Eine Vermutung ist, dass beim letzten großen Kippen des Weltklimas durch das CO2 der sibirischen Trapp innerhalb von 2000 Jahren vor genau 252 Millionen Jharen das größte Artenstreben auf dem Planeten eingestzt hat das es jamals gab. Das war weitaus verherrender als die Dinosaurier Killer vor 65 Millionen Jharen, der vermutlich immerin fast alle Wälder des Planeten in Brand gesetzt hat und eben das Zeitalter der Echsen beendete.

      Wofür die Supervulkane der sibirischen Trapp noch 2.000 Jhare brauchten könnten dem Homo sapiens 200 Jahre genügen. Wir müssen einfach nur weitermachen wie bisher, dann schaffen wir die Apokalypse noch bis zum Jahr 2100. Ein Kind, das heute in Deutschland geboren wird, wird mit heutiger Lebenserwartung das Jahr 2100 wahrscheinlich noch erleben.

      Die Lösung für das Energieproblem ist zum Gück recht einfach. Ein PKW baucht kein Benzin oder Diesel aus Erdöl verbrennen, der e-Motor funktionirt auch und das dramatisch effizienter und eben ohne unseren Lebensraum zu vernichten.

      Biokrafsttoffe sind im PKW Motor beigeimischt auch eine Vergeudung, abe für Flugzeuge, Traktoren o.ä. könnne sie in Zukunft schon eine Rolle spielen.

      Man darf ja nicht vergessen, dass man Agrarkraftstoffe seinerzeit nicht als Klimaschutzmaßnahme eingeführt hat (in der Gesamtbetrachtung taugen sie dabei oft kaum, je nach Einsatz von Dünger & Co), sondern um den Landwirten ein quasi unendliches Absatzpotenzial zu pieten. 50 Rapsöl im Tank netsprechen rund 400.000kcal. Das lässt sich in nur ein para Stunden durch den Auspuff jagen, um 400.000kcal als Nahrung zu verduane ist ein durchschnittlicher Mensch schon ein halbes Jahr beschäftigt.
      Künftig 10 Mrd Menschen können garnicht soviel fressen, wie (künftig) 2 Milliarden PKW mit Verbrennungsmotor ganz easy vefeuern könnten.

      Um das ganze mal mit Zahlen für Deutschland zu unterfüttern.

      Deutschland braucht eine Ackerfläche im In- ud Ausland von 21,66 Mio ha.

      Davon sind für Energiepflanzen, Industrieprodukte und sonstige: 2,29 Mio ha
      Pflanzliche Nahrungsmittel: 5,45 Mio ha
      Anbaufläche für Futtermittel: 13,92 Mio ha

      16,8 Mio ha nutzen wir im eigenen Land, in der Import/Exportbilanz nutzen wir außerdem noch 5,5 Mio ha in anderen Ländern.

      (Dass die Summen nicht ganz aufgehen kann ich jetzt auch nicht erklären, dazu müsste man evtl genauer rein lesen)

      Quelle dafür: wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publik…essen_Zusammenfassung.pdf


      Man kann da auch noch die Flächenbedarfe für einzelne Lebensmittel sehen oder für bestimmte Gerichte dne Flächenbedarf und den CO2e Ausstoß.
      ...
    • ...



      Wenn jetzt nicht etwas total Spektakuläres passiert, das wir heute noch nicht erahnen können sind die grobe Pfade für die nächsten 30-50 jahre:

      1. Die Menschheit wird auf ca. 10-11 Mrd anwachsen und erst später dann langsam wieder schrumpfen
      2. Diese Leute wollen westliche Ernährungsgewohnheiten übernehmen, so bitter das in mancherlei Hinsicht auch ist.
      3. Der Konsum auch bei uns wid sich verändern, in den USA hat der Konsum an Schweinefleisch bereits rapide abgenommen, ich gehe auch bei uns davon aus, das der Fleischverzehr insgesamt abnehmen wird. Möglicherweise nicht schnell genug, aber der Staat hat da ja Handlungsmöglichkeiten. das Problem steht aktuell einfach noch nicht als dringend auf der Agenda weil wir größere Baustellen haben
      4. Die Welt wird den CO2 Ausstoß deutlich einschränken. Nicht schnell genug, das haben wir vor 30 Jharen schon verpasst und mit teils fürchterlichen Konsequenzen, aber es wird passieren und es wird immer schneller gehen. Man kann das leugnen und sich dagegen sträuben, aber das gabs schon immer. Manche wollten auch nicht das Ende der Pferdekutshe glauben oder das Ende des Steinkohlebergbaus in Deutschland oder das Ende des Plattenspielers. Wenn man mitmacht kann man bei den Gewinnern dabei sein, wenn man dagegen ankämpft wird man eben überrollt. Das war schon immer so.

      Die Gerne zitierten "Alternativen", dass man doch besser den Anstieg der Weltbevölkerung stoppen solle (wie wenn das irgendwie in unserre Macht länge? Sollen wir Afrika ausrotten?) oder vor dem Klimawandel einfach nur kräftig genug die Augen zumachen muss oder das mit dem Finger zeigen auf "die anderen, die erstmal sollen" ist auch alles nicht neu. Daher weiß man, dass das alles überhaupt nicht funktioniert.

      MfG
    • Cephalotus schrieb:

      Die Lösung für das Energieproblem ist zum Gück recht einfach. Ein PKW baucht kein Benzin oder Diesel aus Erdöl verbrennen, der e-Motor funktionirt auch und das dramatisch effizienter und eben ohne unseren Lebensraum zu vernichten.


      Wer das glaubt, der denkt auch Solarzellen sind Ökologisch...

      Wo kommt denn der Strom her? Wie viele Kinder mussten sterben um die seltenen Erden in der Batterie zu schürfen?
      Die Minenbesitzer arbeiten natürlich dazu noch vollkommen ökologisch und nachhaltig. Die Produktion von Strom ist ebenfalls mit unseren tollen Solarzellen dank denen man in China in den Flüssen Polaroidbilder entwickeln kann total ökologisch. Die Windkrafträder, auch Tierschredder genannt, sind ebenso ökologisch und müssten auf jedem Grünenparteitag verboten werden.
      Also nehmen wir den Atomstrom, den ich ernsthaft für alternativ los halte wenn alles elektrifitiert fahren soll. Blöd nur das wir unsere sicheren Meiler ausgeschlachtet haben. Ach zum Glück laufen die russischen 60 Jahre alten Modelle ja noch...
    • Bei Windkraft kann ich nicht mitreden, aber bei Solarzellen/Paneelen sind es ein bis zwei Jahre, bis sich der Energieaufwand der Herstellung amortisiert hat. Diese Zellen sind dann aber auch 25-30 Jahre in Betrieb und verringern entsprechend den CO2 Fußabdruck um ~600g CO2 je erzeugter kWh. Dass man damit nach allen Abschreibungen etc. noch viel Geld spart, ist mehr als ein netter Nebeneffekt.