Spionagedrohne Marke Eigenbau

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Spionagedrohne Marke Eigenbau

      Ich hab mir mal Gedanken gemacht ob man auch eine Anständige Überwachungsdrohne selber zusammenstellen könnte ohne sein Bankkonto zu sprengen. Leider ist mein Wissen zu dem Thema begrenzt. Vielleicht kennt sich ja einer von euch damit besser aus.
      Was soll die Drohne leisten?

      Im Idealfall hat sie zwei Kameras. Eine filmt star nach vorne und dient zur Steuerung. Die zweite hängt unter der Drohne und ist eine frei bewegliche Wärmebildkamera. Beide Kameras schicken die Bilder natürlich per Funk direkt an eine Bodenstation in Forme eines Laptops. An der Wärmebildkamera würde ich noch eine Ir-Taschenlampe befestigen. Diese sollte auch per Fernsteuerung an und ausschaltbar sein.
      Die Einsatzdauer sollte dabei mindestens 30min betrafen.

      sind meine Wünsche realistisch und wenn ja wie umsetzbar?
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HobbyPrepper ()

    • Ein guter Freund hat sich vor einem Jahr eine Drohne für ca. 800€ aus Berufl. Gründen gekauft. Den Namen der Drohne weis ich nicht mehr.
      Eine Kamera, hällt Automatisch ihre Position etc. 200m Reichweite. Mit Erweiterung 2km Reichweite.
      Echt gut das Teil, ca. 20 min Akku. Akku kann man Wechseln. Kann glaub bis 500g mitnehmen auf Kosten der Akkulaufzeit. Aber es gibt keine möglichkeit über die Drohne ein Extra Gerät fernzusteuern. Deine Wärmebildkamera oder Licht müsste man selbst fernsteuern können.
      Ob dein Bankkonto bei sowas schon gesprengt wird, musst du selbst Wissen :D

      Ich habe selbst einen kleinen Quaddrokopter, dieser hat 250€ gekostet. Rein vom Prinzip würd ich mit Kamera von allem Ohne GPS und Autom. stabilisieren usw. abraten. Mehr als verwackektes Wischiwaschi sieht man sonst nicht.
      Just4fun OK. Für mehr aber leider nicht.
    • Ich geh sehr stark davon aus das gps noch funktionieren wird. Deswegen sagen wir mal das ist Voraussetzung.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Was soll denn die IR Lampe an der Wärmebildkamera?

      Kommt halt drauf an was du erwartest, Wärmebildkameras gibt es ab 1000€, das ist aber unendlich weit entfernt von dem was eine Polizeihubschrauber trägt.

      Gibt auch fertige Lösungen, allerdings ist die Wärmebildauflösung meistens Müll:
      Parrot ANAFI Thermal
      DJI Mavic 2 Enterprise Dual
      ...
      youtube.com/results?search_query=drohne+w%C3%A4rmebild

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gene ()

    • Die Kombination IR-Lampe und Wärmebildkamera macht keinerlei Sinn!
      Aber vielleicht schauts hübsch aus?

      Es geht bei Wärmebildkameras um die emittierte IR-Strahlung einer Oberfläche nach den Planckschen Gesetzen. Eine Anleuchten/Reflexion, wie bei sichtbarem Licht und Taschenlampe ist nicht möglich. Außerdem ist die Wärmebildtechnik nur sehr begrenzt einsetzbar, da die Reichweite der Strahlung sehr gering ist, die Umgebung sehr großen Einfluss auf die Abstrahlung hat und letztlich die Kosten für ein halbwegs taugliches Bolometerarray bei mehreren 1000€ liegen.
      Andere Techniken, wie sie vereinzelt im militärischen Gebrauch sind, sind noch wesentlich kostspieliger. Das wären dann UV-Kameras/bzw. Spektralwandler (gibt's für Security-Anwendungen ab etwa 30T€) und Höchstfrequenzkameras (wie im Film Eraser zu sehen) mit denen man sogar bedingt durch Wände sehen kann. Alles interessante Technik, aber sehr teuer, kompliziert und teilweise schlecht portabel.

      Was im Nachtsichtbereich preislich denkbar wäre, ist Restlichtverstärkung mit IR-Ausleuchtung.. Aber Reichweite max. 200m!
      Ist nicht teuer und kann zumindest nicht Schaden

      Eine kleine Sache noch zu den Kameras - Alle Kameras die mit Ausleuchtung/Lampe arbeiten sieht man natürlich auch. Das Problem ist, dass die Reichweite, durch die sehr viel höhere Intensität auch wesentlich weiter reicht, als die einer Taschenlampe.
      Wenn so ein Gerät eingesetzt wird verrät man seine Position über viele Kilometer! - Genauso wie mit der stehenden Funkübertragung beim Dronenbetrieb..
      Nachdem alle Militärs im Kriegsfall auf IR bzw. UV-Technik setzen, gibt es hierfür eine ganze Reihe automatisierter Abwehrgeräte. - Nur so am Rand mal erwähnt.
    • Die Ir Lampe hat denn sin das wenn ich mit dem Nachtsichtgerät unterwegs bin mir jemand anderes der die Drohne steuert zeigen kann wo er etwas gefunden hat.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Da ginge es um ne großräumige Aufklärung rings rum ums Haus ohne das ich mein Kopf herausstrecken muss. Sollte ich wirklich rausmüssen kann wer zumindest in nem gewissen Radius um mich herum auf mich aufpassen. Sprengt aber das Spielzeug Budget bei weitem. Weil ist zwar ein netter Gedanke aber nicht wichtig. Ne normale Drohne mit Kamera werd ich mir aus Spiel und Spaß gründen aber wohl doch besorgen.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Es gibt immer zwei Seiten bei so etwas! - Den der sich versteckt und den der sucht..

      Von daher kommen zwei Szenarien dabei heraus:

      1. die Drohne fliegt und lockt jemand drekt an
      2. die Drohne fliegt und zeigt dass alles ruhig ist. Schickt dazu jedoch ein Funksignal in die Umgebung, welches einer Fackel auf dem Dach gleicht.

      Du solltest dir immer vor Augen halten, dass deine Funkreichweite am Boden recht begrenzt ist, bzw. die Entfernung der Drohne begrenzt. Aber deine Drohne fliegt mehrere Meter hoch durchs Gelände und hat eine vielfache Reichweite. Wir haben die Videostreams einfacher Spielzeugdrohnen aus über 3km Entfernung abfangen können!
      Viele Drohnen haben ein "Come Back" Funktion - Wenn sie das Funksignal des Senders nicht mehr empfangen fliegen sie automatisch zurück. Dazu reicht ein stärkeres Störsignal eine Afu-Senders. Die Funktion haben wir bei praktischen Feldübungen mehrfach bei uns zum Finden von Verstecken genutzt!
    • Joa das ist mir schon klar das es geht. Aber wie viele haben die Möglichkeiten dazu? Doch die wenigsten Menschen. Die Gefahr dann auf Leute zu treffen die die Fähigkeiten und das Material haben ist doch sehr gering.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Stationär am Haus könnte ich mir ein Funkmast (10-20m Höhe) vorstellen. Nachteil nur stationär. Vorteil leise.
      Ansonsten würde ich eher auf ein Flugzeugmodell setzen mit Kamera nach Vorne und nach unten. Ist deutlich leiser und kann höher fliegen als eine Drohne.
      Aber unter 1000€ wirst nichts gescheites bekommen. Mit Infrarotkamera fangen Quadrocopter die zum Absuchen von Feldern genutzt werden bei ca 2000€ an und haben dann eine Flugzeit von ca 20min...
      Zombie Hunting Club
    • Ich habe mir überlegt einen kleinen FPV Racer für solche Aufgaben einzusetzen. Die Dinger sind relativ günstig, so zwischen 200 und 300 Euronen ohne Fernsteuerung, Brille oder sonstiges Zubehör.

      Vorteile:
      - Sehr agil, wenig und schnell
      - Wegen hoher modularität leicht reparierbar
      - Im Crashfall wenig schadenanfällig. Defekte Teile können leicht ausgetauscht werden
      - Relativ günstig in der Anschaffung

      Nachteile:
      - Nur eine FPV Kamera (Für mich ist das kein Nachteil)
      - Nicht Nachtflugfähig
      - Windanfällig (Das sind aber alle Quads)
      - Nicht annähernd so gutmütig zu fliegen wie die "Standardkopter", viel übung erforderlich

      Ich bin vor einer Weile viel Copter geflogen und muss sagen dass die Rennsemmeln erstens mal als Hobby am meisten Spass gemacht haben als auch nach meiner Auffassung am besten für Aufklärungszwecke geeignet sind. Grössere Drohnen sind laut und auffällig sowie schwerfällig zu manövrieren. Ich behaupte mal, dass man die Dinger relativ leicht auch mit einem Paintballmarker vom Himmel holen kann, je nach Flughöhe etc.
      Bei einem Racer der im Zickzack mit 80 Sachen am besten im Tiefflug über den Acker scheppert wird das schon ungleich schwerer, auch mit Schrot.
      Zu bedenken gibt es noch, dass Racer in der Regel nicht so komfortabel zu fliegen sind wie normale Copter. Diese stehen grundsätzlich mehr oder weniger waagerecht in der Luft und neigen sich zum fliegen leicht winklig zum Boden. Das tun reguläre Racer nicht, hier stehen die Propeller in wesentlich steilerem Winkel zum Boden um höhere Fluggeschwindigkeiten zu ermöglichen. Heisst, nimmst Du bei eine Standardcopter das Gas weg, geht er automatisch in "safe"- Position in die waagerechte, parallel zum Boden. Einen Racer musst Du auspendeln. Nimmst Du einfach das Gas weg schmiert er ab.
      Ich weiss allerdings von einem Racer für Einsteiger, die Walkera Rodeo 150, der auch über den Standardflugmodus verfügt.
      Achja, die Reichweite liegt irgendwo zwischen 100 und 300m, je nach Gelände, Funktechnik, etc.

      LG vom Strahlemännchen, das irgendwann mal wieder so nen Backstein fliegen wird, im Moment aber anderes tut
      "Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das, was er ist." - Henry Ford