Trinkwasserverunreinigung in Heidelberg

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • tumorparadox schrieb:

      na da bin ich doch froh über meinen damfdestilator :D da ist mir die wasserfarbe wurscht am ende kommt reines H2O raus ;)
      ps 1L pro h macht meiner
      wenns denn nur so einfach wäre.

      die Aller meisten Lösemittel kochen vor dem Wasser, aber wie willst du die erkennen und abtrennen, sind schließlich alle so klar wie wasser und wrscheinlich in so geringen mengen vorhanden das sie echt gelöst sind. und dann sind da ja noch die azeotrope.
      ergo -> alles auser dem Schwerlöslichem Ölkram >C22 und schwebpartikel landet zu nihct unerheblichem teil wieder im Wasser.....

      hach ja die chemie ist schon ein arschloch :P
      DON'T PANiC

      Man sollte immer wissen wo sein Handtuch ist.

      ~Douglas Adams / Per Anhalter duch die Galaxis


      Nützliche Links: Wie kann ich die Zugriffsrechte für die SV Waffen und Selbstverteidigung Subforen erhalten? ;; Zugriffsrechte, Bugs, Änderungen ;; Themenverfehlungen und die Konsequenzen ;; Suchfunktion ;; Neue Forenregeln
    • zuflucht schrieb:

      die Aller meisten Lösemittel kochen vor dem Wasser, aber wie willst du die erkennen und abtrennen,
      genau wegen sowas giebt es aktivkolefilter ;) die halten zwar nicht alles auf aber 99% lassen sich aus dem leitungswasser filten um es rein zu haben müsste ich mehrfach filtern
      der nenwert in PPM also die leitenden partikel sinken von 168 auf 0,01 bei mir, mal schaun was ich an teststreifen bekomme PPM sagt ja nur bedingt was aus
      wer iteressant was alles so übrig bleibt
    • Weiß man jetzt schon was für eine Verunreinigung es war?
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • HobbyPrepper schrieb:

      Weiß man jetzt schon was für eine Verunreinigung es war?
      Achtung Schenkelklopfer: Es war GAR keine Verunreinigung. Es hieß ja anfangs, mehrere Bürger berichteten, das Wasser, das aus dem Hahn kommt, sei bläulich verfärbt. War aber anscheinend das stille-Post-Prinzip. EIN besorgter Bürger hat im Rathaus angerufen, dass das Wasser, welches er in seine Badewanne hat laufen lassen, leicht bläulich sei. Herrje... Wasser IST blau!! Nicht farblos! Das Meer ist nicht blau, weil es den Horizont widerspiegelt, sondern einfach, weil die Schichtdicke des Wassers so groß ist, dass man die Blaufärbung sehen kann (Algen und Mikroorganismen tun ihr übriges bei, um für prächtige Farbenspiele zu sorgen). JEDER der eine weiße Badewanne hat, kann den leichten Blaustich sehen, wenn er die Wanne volllaufen lässt. "Schwankungen in der Zusammensetzung des Wassers" spielt da meines Erachtens, wenn überhaupt, nur eine vernachlässigbar geringe Rolle. Was da schon eher eine Rolle spielt ist "die Zusammensetzung des Lichts". Je nach Farbtemperatur der Beleuchtung/Tageslicht können die vom Wasser reflektierten Wellenlängen des Lichts, unterschiedlich sein.
      Nichtdestotrotz haben die Wassermeister aus dem Brunnen eine Eimerprobe genommen (es wird wirklich nur ein ganz profaner, weißer Plastikeimer runtergelassen und geschaut ob Schwebpartikel oder Verfärbungen zu sehen sind, wie z.B. leicht rostfarben durch erhöhten Eisenanteil). Sie haben aber nie darauf geachtet, wie bläulich das Wasser sonst immer ist (und das als Wassermeister, da legt es einen schon fast nieder). Da niemand die Verantwortung übernehmen wollte, falls tatsächlich etwas mit dem Wasser nicht stimmt, hat man es kurzerhand sperren lassen und die halbe Stadt verrückt gemacht. Fazit: Es war rein gar nichts mit dem Wasser, die Geschichte wird wohl in die Heidelberger Chroniken eingehen.

      Paracord schrieb:

      Die Meldung der Stadt ist aber irgendwie auch besorgniserregend. Wie groß sind denn die Schwankungen?
      Wasser ist DAS Naturprodukt schlechthin. Im Laufe von zig Jahren, nimmt das Grundwasser im Boden/Aquifer Mineralien und andere Salze auf. Die Schwankungen innerhalb Deutschlands sind sehr groß (da in verschiedenen Regionen, verschiedene Böden vorhanden sind). Da Du Dein Wasser aus dem Wasserhahn aber immer vom selben Wasserversorger bzw. aus demselben Bohrbrunnen bekommst, sind die Schwankungen sehr gering.

      Alive schrieb:

      @ Gene also von Magie und Wundern würde ich bei einer Kontamination in der Größe eher nicht sprechen.
      In meinem Gedankenspiel ist es auch nicht relevant was es ist, da sowohl ich als auch ein Großteil der Bevölkerung nichts damit anfangen kann.
      Allein die Tatsache, dass das Wasser verseucht ist zählt.
      Was Gene wohl damit meinte war: Es ist schlichtweg nicht möglich, alles Wasser zu "verseuchen".
      Zum ersten unterscheidet man zwischen Oberflächenwasser (Flüsse/Bäche/Seen etc.) und (Unter-)Grundwasser.
      Egal ob eine "Verseuchung" des Wassers durch irgendetwas natürliches hervorgerufen wird, oder durch einen Sabotageakt z.B. mit Zyankali vergiftet wird, es wird immer nur lokal sein. Nicht dass das nicht schlimm genug wäre und zig tausende von Menschen das Leben kosten könnte, aber die grundsätzliche Wasserversorgung ist dadurch nicht gefährdet. Nehmen wir mal an, jemand kippt Zyankali in einen Bohrbrunnen vom Wasserversorger. Dann ist DIESER Brunnen verseucht, nicht das Grundwasser allgemein. Je nach Konzentration kann allein das Zähneputzen/Mundspülen mit dem Wasser schon ausreichen, um einen Menschen zu töten. Die Menschen ein Dorf/einen Wasserversorger weiter, haben keine Probleme mit ihrem Wasser.
      Das Fördern von Grundwasser durch einen Wasserversorger darf man sich nicht wie einen Brunnen im Garten vorstellen. Der Wasserversorger bohrt wesentlich tiefer in die Gesteinsschichten. Dort fließt das Wasser nicht wie in einem Fluss an der Erdoberfläche, d.h. Gifte können sich dort nicht so verteilen, wie in einem fließenden Gewässer.
      Von einer kontaminierten Wasserquelle sind also immer nur "wenige" Menschen betroffen. Hier können Katastrophenschutz und Behörden noch gut eingreifen und helfen.

      zuflucht schrieb:

      die Aller meisten Lösemittel kochen vor dem Wasser, aber wie willst du die erkennen und abtrennen, sind schließlich alle so klar wie wasser und wrscheinlich in so geringen mengen vorhanden das sie echt gelöst sind. und dann sind da ja noch die azeotrope.
      ergo -> alles auser dem Schwerlöslichem Ölkram >C22 und schwebpartikel landet zu nihct unerheblichem teil wieder im Wasser.....

      Eine Destillationsapparatur ohne Thermometer wäre ja auch irgendwie sinnfrei. Man wartet solange bis der Dampf vor dem "Kondensationsrohr" (Destillierbrücke, Liebig-Kühler etc.) 100°C erreicht und fängt erst dann das Wasser auf. Ob die organischen Lösemittel "gelöst" oder gemischt sind, spielt dabei keine Rolle. Auch Azeotrope spielen keine Rolle, da wir im zu reinigenden Wasser niemals die Konzentrationen an diversen Lösemitteln und/oder anderen Substanzen haben werden, dass sich Azeotrope überhaupt bilden können.
      Das bekannteste Azeotrop Wasser/Ethanol liegt bei einem Mischungsverhältnis 4 Teile Wasser : 96 Teile Ethanol. Wäre es andersherum hätten wir ein Problem, so kann es uns völlig egal sein. Und man destilliert NIEMALS bis zur Trockene!
      Die einzige Voraussetzung für eine absolut sichere Destillation ist 1. ein geeignetes Thermometer (und vorzugsweise die Möglichkeit einen Temperaturbereich eine Weile halten zu können) und 2. dass wir eine ständige Durchmischung im Wasser haben, damit die Lösemittel an die Oberfläche kommen und verdunsten können. Ist ein elektrisches Rühren aufgrund eines Stromausfalls nicht möglich, muss entweder mehrfach destilliert werden, oder noch besser: man schaltet einfach eine Vigreux-Kolonne vor dem Kondensationsrohr.
      Es gibt nichts sichereres als eine Destillation und diese ist auch kein Hexenwerk, wenn man halbwegs weiß, was man tut. Wer wirklich, wirklich, wirklich auf der sicheren Seite sein möchte, muss allerdings für eine ordentliche Destillationsapparatur recht tief in die Tasche greifen. Kann auch gerne schon mal komplett mit allem Zipp und Zapp um die 1.000€ kosten. Die Wahrscheinlichkeit dass diese wirklich nötig sein wird, ist jedoch verschwindend gering. In den absolut meisten Fällen wird es auch eine Eigenbau Apparatur mit Baumarktmaterialen für einen Bruchteil des Preises tun.

      tumorparadox schrieb:

      na da bin ich doch froh über meinen damfdestilator :D da ist mir die wasserfarbe wurscht am ende kommt reines H2O raus ;)
      ps 1L pro h macht meiner


      Eine (Wasser-)Dampfdestillation destilliert NICHT Wasser! Das Wasser wird in diesem Fall nur als Schleppmittel missbraucht, um andere Flüssigkeiten zu trennen! Aber ich nehme an, Du meinst/besitzt eine Destille?!

      tumorparadox schrieb:

      zuflucht schrieb:

      die Aller meisten Lösemittel kochen vor dem Wasser, aber wie willst du die erkennen und abtrennen,
      genau wegen sowas giebt es aktivkolefilter ;) die halten zwar nicht alles auf aber 99% lassen sich aus dem leitungswasser filten um es rein zu haben müsste ich mehrfach filternder nenwert in PPM also die leitenden partikel sinken von 168 auf 0,01 bei mir, mal schaun was ich an teststreifen bekomme PPM sagt ja nur bedingt was aus
      wer iteressant was alles so übrig bleibt

      Ich habe keine Ahnung, wer Dir was erzählt oder verkauft hat, aber bei den meisten Menschen liegt der Verkaufsumsatz meilenweit vor dem Gewissen.
      Wenn Du ppm gemessen hast, dann vermutlich mittels eines TDS-Gerätes. Diese Messgeräte werden oftmals von windigen Geschäftsleuten verkauft, die den Menschen weismachen wollen, dass unser Trinkwasser ungesund sei (meist geht es dabei auch um den Verkauf von Osmose-Anlagen für den Hausgebrauch, worauf ich mittlerweile echt allergisch reagiere).

      Ein TDS ( übersetzt: Menge an gelösten Stoffen [die leitfähig sind]) - Messgerät misst ausschließlich die gelösten Stoffe wie Mineralien, Salze oder Metall-Ionen, da diese das Wasser leitfähig machen. Der Wert sagt lediglich etwas darüber aus, wie viele von diesen Stoffen gelöst sind, nicht welche von diesen Stoffen und schon gar nicht, wie gesund oder ungesund das Wasser ist. Über die Qualität eines Wassers sagt es null komma null aus!!
      Dagegen: Alles "Böse" was im Wasser enthalten sein kann, wie Medikamentenrückstände, Hormone, Pestizide oder andere organische Verunreinigungen werden von diesem Gerät nicht erfasst.
      Meine ganz persönliche Meinung: Jedes TDS-Gerät, welches sich in einem Privathaushalt befindet, kann getrost auf den Müll geschmissen werden.

      (Sorry wegen den mehrfach Posts, ich komme mit diesem 5000 Zeichen System immer noch nicht klar...)



      @tumorparadox

      Zum Thema Aktivkohle: Tolles Zeuch! Echt!

      ABER: Es gibt hunderte von verschiedenen Aktivkohlesorten und diese haben alle ihre Daseinsberechtigung. Jede seriös industriell hergestellte Aktivkohle hat ihre ganz eigenen Spezifikationen. Je nachdem welche Stoffe man aus welchem Medium entfernen möchte, muss man eine bestimmte Aktivkohle oder eine Mischung aus mehreren bestimmten Aktivkohlen zur Filtration heranziehen. Dies erfordert aber Fachwissen über die Chemie und der Verfahrenstechnik (die Säulen mit Aktivkohle müssen z.B. eine bestimmte Länge/Schichtdicke aufweisen, die Säule muss einen bestimmten Durchmesser haben und man benötigt einen ganz bestimmten Volumenstrom, also die Verweilzeit des Mediums in der Aktivkohle und man benötigt ebenso einen Nachweis der Durchbruchzeit der Aktivkohle). Wir haben bestimmt 15 verschiede Aktivkohlen zur Reinigung von Polymeren im Labor und je nach Einsatzzweck muss eine ganz bestimmte ausgewählt werden, oder halt eine Kombination. Andere funktionieren nicht, weil sie nicht die richtigen Fremdstoffe adsorbieren können.

      Wenn man Aktivkohle zur Trinkwasseraufbereitung einsetzen möchte, muss diese ausdrücklich dafür vorgesehen sein! Eine Moonshiner-Aktivkohle z.B. (zum Filtern von unerwünschten Geschmacksstoffen/Farbstoffen beim Schnapsbrennen) oder eine aus dem Aquaristik-Handel, ist NICHT dafür geeignet. Und auf absolut gar keinen Fall darf man sie essen!!! Essbar ist nur die mehrfach gereinigte medizinische Kohle in Form von Kohlekompretten aus der Apotheke.

      Es gibt ein paar "Universal-Aktivkohlen", die nahezu von jedem Trinkwasserversorger eingesetzt werden, da sie die gesunden/harmlosen Mineralstoffe nicht adsorbieren (= "andocken lassen"), sehr wohl aber die ganzen Medikamentenrückstände/Pestizide etc. Diese kann man bedenkenlos einsetzen und sie tun ihren Dienst hervorragend.
      Der Haken an der Sache: Diese Art von Aktivkohlen sind nur für die Unternehmen der Trinkwasserversorgung gedacht und die Abnahmemengen belaufen sich im Tonnenmaßstab. An Kleinstmengen heran zu kommen ist äußerst schwierig.

      Wenn Du nun irgendeine Aktivkohle (Aquariumsbedarf/Moonshiner-Zubehör) zum Filtern von Trinkwasser benutzt hast und der Leitwert dadurch sinkt, bedeutet das nur, dass die Aktivkohle in der Lage war, die "gesunden" Mineralstoffe zu adsorbieren und so aus dem Wasser herauszufiltern. Ob die tatsächlichen Gefahrstoffe wie Lösemittel, Medikamente etc. ebenfalls adsorbiert werden, ist nicht nur fragwürdig, sondern auch unwahrscheinlich.

      So sehr ich selbst auch vom Filtern mit Aktivkohle überzeugt und begeistert bin, aber Laien möchte ich davon eher abraten. Die Gefahr ist doch zu groß, dass man unwissentlich etwas falsch macht und sich dann auch noch in vermeintlicher Sicherheit wiegt. Dann lieber mit ein paar Sachen aus dem Baumarkt eine DIY-Destille bauen.
      - sapere aude -

      K.‘.K.‘.D.‘.H XXX
    • tumorparadox schrieb:

      zuflucht schrieb:

      die Aller meisten Lösemittel kochen vor dem Wasser, aber wie willst du die erkennen und abtrennen,
      genau wegen sowas giebt es aktivkolefilter ;) die halten zwar nicht alles auf aber 99% lassen sich aus dem leitungswasser filten um es rein zu haben müsste ich mehrfach filternder nenwert in PPM also die leitenden partikel sinken von 168 auf 0,01 bei mir, mal schaun was ich an teststreifen bekomme PPM sagt ja nur bedingt was aus
      wer iteressant was alles so übrig bleibt
      Vergiss diese streifen! Die aussagekraft ist quasi nicht gegeben, gerade im spurenbereich in dem du messen willst.
      es gibt durchaus schon zahlbare Wasseranalytik von Profis. der KW-Index für Wasser kostet etwa 5-10 € pro Probe. eine BTX'e analyse für Lösemittelrückstände ist unswesentlich teurer. Wenn man es wirklich wissen will, dann darüber.

      @Zero deine Beiträge hier zum wasser haben noch einige Fehler, die jetzt auf zu schlüsseln habe ich grade keine Zeit vllt. morgen
      DON'T PANiC

      Man sollte immer wissen wo sein Handtuch ist.

      ~Douglas Adams / Per Anhalter duch die Galaxis


      Nützliche Links: Wie kann ich die Zugriffsrechte für die SV Waffen und Selbstverteidigung Subforen erhalten? ;; Zugriffsrechte, Bugs, Änderungen ;; Themenverfehlungen und die Konsequenzen ;; Suchfunktion ;; Neue Forenregeln
    • Zuflucht die Fehler möcht ich aber auch hören. Zeros Beiträge waren bisher sehr gut was das fachliche angeht.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Danke an Zero und zuflucht für Eure Beiträge.
      Wenn wir gerade schon bei der Wasseraufbereitung angekommen sind. Habe ich eine Frage an Euch. Kurz vor dem Ereignis in Heidelberg habe ich schon angefangen mich nach Wasserfiltern für die Küche umzuschauen, weil der Rückspülfilter bei uns im Haus nicht alles an Rost zurückhält. der aus der Hauptleitung kommt. Den Filter würde ich gerne direkt in die Leitung einbauen und bin da auf folgende Filter gestossen.

      Wasserfilter

      Hier habe ich mich bis jetzt auf den Active und den Nano festgelegt und würde diese hintereinander schalten. Auch wenn der Anschaffungspreis recht hoch ist.
      Eine andere Platzfressendere Variante wäre das hier. Aber das wäre mit Aufwand wahrscheinlich auch umsetzbar, weil der Schrank unter der Spüle nicht tief genug ist. Der Mann vom Kundenservice hat mir aber von diesen Filtern allerdings abgeraten, weil der Wasserdruck in der Leitung zu stark schwanken könnte und die Gehäuse bei 5 bar schon an ihre Grenzen stossen würden, wären diese Filter an der Wasserleitung nicht so geeignet und der Hersteller würde dafür auch keine Garantie übernehmen.

      Was denkt ihr darüber? Habt ihr vielleicht noch eine alternative dir ihr empfehlen könnt?
      Werde kreativ es kann dir vielleicht mal helfen.
    • @Paracord

      Da bin ich raus. Das schaffe ich moralisch einfach nicht, jemanden so einen Filter zu empfehlen. Nur die ersten Sätze auf der Homepage lassen mich schon innerlich die Fäuste ballen. Diese Leute spielen mit den Ängsten von Menschen, um für viel Geld Sachen zu verkaufen, die kein Mensch braucht (mit sehr, sehr wenigen Ausnahmen).

      Und in der Regel laufen solche Diskussionen immer ins Leere, weil die Meinungen auf beiden Seiten festgefahren sind.

      Ich sehe Dein praktisch vorhandenes Problem mit dem Rost, allerdings wäre ein Filter nur die Behandlung der Symptome, nicht der Krankheit.
      Wenn zuviel Rost/Eisen in störendem Maße in Eurem Leitungswasser vorhanden ist, dann hat das einen baulichen Grund. Damit kenne ich mich jetzt nicht wirklich aus, aber es dürfte auf der Hand liegen, dass dann als erstes ein Austausch des Rückspülfilters angebracht wäre und früher oder später, auch ein Austausch der Rohrleitungen. Irgendwoher muss der Rost ja kommen, und wenn Roststellen/-schäden vorhanden sind, ist ein Rohrbruch ja quasi vorprogrammiert.

      Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass es sich um ein Eigenheim handelt?
      Neue Rohre/Wasserleitungen kosten natürlich eine Summe, die niemand gerne ausgeben möchte, wenn es nicht unbedingt nötig ist.
      Wenn es allerdings zu einem Rohrbruch kommt, habt ihr nochmal andere Kosten und Sorgen. Und sowas passiert grundsätzlich nach Murphys Gesetz zu einem Zeitpunkt, der beschissener nicht sein kann. Nur ein kleiner Gedankenanstoß...

      So leid es mir tut, ich kann für derartige Filter einfach keine Empfehlung aussprechen. Damit würde ich innerlich gegen alles verstoßen, wofür ich stehe. Sorry.
      - sapere aude -

      K.‘.K.‘.D.‘.H XXX
    • Hallo,
      ja Du hast Recht es dreht sich hier um ein Eigenheim im Mehrfamilienhaus.
      Den Filtereinsatz habe ich vor ein paar Jahren schonmal getauscht aber das ist ja auch nur immer mittelfristig eine Lösung,weil die Hauptleitung aus der Strasse schon das Problem ist. Die Leitungen bei uns im Haus sind gerade mal 14 Jahre alt und vermutlich eher weniger das Problem. Vielleicht ist aber auch der Rückspülfilter nicht der beste. Das ist so eine Patrone mit Kunststoffnetz . Auch wenn wir den Filter regelmäßig spülen alle 4-8 Wochen hängt der Rost trotzdem weiterhin im Filter und schiebt sich durch den Filter durch. Das sieht man dann immer im Wasserkocher zum Beispiel.

      Ganz übel wird es immer im Sommer, wenn die Jugendfeuerwehr bei uns hier, es sei ihnen gegönnt, ihre Wasserspiele macht und den Hydranten anschließt, durch den Sog lösen sich halt viele lose Teile und wir haben wieder rostiges Wasser.
      Letztes Jahr wurde dann noch eine zentrale Enthärtungsanlage in Betrieb genommen aus der wir jetzt unser Wasser bekommen, also alle im Ort, und da mache ich mir halt auch schon Gedanken wie lange die Rohre das noch mitmachen bis wir hier Englische Leitungsverhältnisse haben, falls das nicht schon der Fall ist und es noch nicht entdeckt oder laut gesagt wurde.

      Was wäre denn eine vernünftige alternative zu unserem Rückspülfilter?
      Werde kreativ es kann dir vielleicht mal helfen.
    • @Paracord

      Wie oben geschrieben, mit den baulichen Maßnahmen kenne ich selbst mich nicht aus. Das ist nicht meine Baustelle.

      Habe eben aber einen Freund (selbstständiger Gas-Wasser-Scheiße-Meister) angerufen und ihm Dein Problem geschildert. Habe die Marke/das Modell Bolero Avanti erwähnt und das ist wohl in Ordnung.

      Er empfahl einen Magnetitfilter vor dem Rückspülfilter einzubauen. Bei Neuinstallationen sei das wohl mittlerweile Standard. Er meinte, er würde gar nichts mehr einbauen, ohne das Teil. Ursprünglich sei es für Heizungsanlagen gedacht, würde seinen Dienst aber auch bei Wasserleitungen tun.
      Kostenpunkt ca. 150€ - 200€.

      Da musst Du Dich aber nochmal selbst schlau machen. Aber es klingt für mich zumindest so, als ob es einen Versuch Wert wäre.

      @BugOutSurvival

      Zugegeben, der ganze Thread hat ja kaum noch was mit dem Startpost zu tun.
      Aber mal so generell: Kann man das nicht so einstellen, dass Antworten auf den Startpost „einfach so“ gepostet werden können, anstatt auf eine Freischaltung zu warten? Ist für die Schreiber ja genau so nervig, wie für Euch.
      Bei dem Startpost mag das Freischalten ja noch irgendwo Sinn machen, aber bei den Antworten relativiert sich das Ganze in meinen Augen.
      - sapere aude -

      K.‘.K.‘.D.‘.H XXX
    • Zero schrieb:

      Eine (Wasser-)Dampfdestillation destilliert NICHT Wasser! Das Wasser wird in diesem Fall nur als Schleppmittel missbraucht, um andere Flüssigkeiten zu trennen! Aber ich nehme an, Du meinst/besitzt eine Destille?!
      jupp

      Zero schrieb:

      Wenn man Aktivkohle zur Trinkwasseraufbereitung einsetzen möchte, muss diese ausdrücklich dafür vorgesehen sein!
      hab ich

      Zero schrieb:

      Ein TDS ( übersetzt: Menge an gelösten Stoffen [die leitfähig sind]) - Messgerät misst ausschließlich die gelösten Stoffe wie Mineralien, Salze oder Metall-Ionen, da diese das Wasser leitfähig machen.
      ja meine ich und ist mit bewust

      danke dir für die ausführliche aufschlüselung in deinem beitrag absolut TOP erklärt einiges war mir auch noch neu
    • tumorparadox schrieb:

      zuflucht schrieb:

      es gibt durchaus schon zahlbare Wasseranalytik von Profis. der KW-Index für Wasser kostet etwa 5-10 € pro Probe. eine BTX'e analyse für Lösemittelrückstände ist unswesentlich teurer. Wenn man es wirklich wissen will, dann darüber.
      danke für die info ich mach mich da mal kundig

      Wichtig ist dabei, du musst die analytik genau definieren. ein macht mal! ist nicht bezahlbar.
      Ein anbieter mit kampfpreisen ist z.B. Eurofins Umweltanalytik. Die großen Anbieter sollten sich aber im preis aber nicht viel geben. Da ist eher die Frage wie schnell die Labore arbeiten.

      @Zero ich habe dich nicht vergessen. Habe nur unendlich wenig Zeit.
      DON'T PANiC

      Man sollte immer wissen wo sein Handtuch ist.

      ~Douglas Adams / Per Anhalter duch die Galaxis


      Nützliche Links: Wie kann ich die Zugriffsrechte für die SV Waffen und Selbstverteidigung Subforen erhalten? ;; Zugriffsrechte, Bugs, Änderungen ;; Themenverfehlungen und die Konsequenzen ;; Suchfunktion ;; Neue Forenregeln
    • Das ist schon ein Thema das mich umtreibt, in meiner alten Wohnung hatte ich im Badezimmer immer leicht braunes Wasser, vorallem wenn ich mal ne Woche weg war, vom Vermieter hieß es immer alles in Ordnung, na ja!
      Ich hatte hierzu zwar schon was geschrieben aber doppelt hält ja bekanntilch besser ;)
      Wer kann mir sagen wie eine gute Wasserdestilieranlage auszusehen hat, egal ob gekauft oder Marke eigenbau oder wo kann man sich da schlau machen?
      Gruß Mauli