Waldbrand, was wäre zu tun ?

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    • Waldbrand, was wäre zu tun ?

      Aufgrund der Ereignisse in den USA, dem Moorbrand in DE, dem sich verändernden Klima und prophezeiten Hitzewellen könnte das ja vielleicht auch noch bei uns in Europa zum Thema werden.

      Hier die offiziellen Verhaltensregeln.
      buttecountyrecovers.org/evacuation

      Hier Mal übersetzt und nummeriert :

      Vorbereitung vor Waldbrand

      1. Seien Sie mit Ihrer Evakuierungszone vertraut. Finden Sie Ihre Zone nach Adresse.
      2. Machen Sie sich mit den Routen in und aus Ihrer Umgebung vertraut. Üben Sie das Fahren dieser Routen tagsüber und nachts.
      3. Befolgen Sie die Anweisungen der Sicherheitsbehörden. Melden Sie sich für Notfallmitteilungen an.
      4. Bereiten Sie ein Notfallgepäck vor und legen Sie es in Ihr Fahrzeug, in die Einfahrt oder in die Garage, wenn das Fahrzeug beladen ist und alle Türen und Fenster geschlossen sind.
      5. Hast du Tiere? Seien Sie bereit, sie mitzunehmen. (NVADG-Broschüre)

      Vorbereitung während Waldbrand

      1. Finden Sie Ihre Zone nach Adresse.
      2 Alarmiete Familie und Nachbarn.
      3. Schließen Sie alle Fenster und Türen.
      Entfernen Sie brennbare Fensterrollos, leichte Vorhänge und schließen Sie Fensterläden.
      4. Stellen Sie brennbare Möbel in die Raummitte.
      5. Schließen Sie das Gas an der Quelle (Leitung oder Tank) ab, schalten Sie die Kontrollleuchten und die Propan-Tanks aus und entfernen Sie die Propan-Grillgeräte von den Bauten.
      6. Lassen Sie Innen- / Außenleuchten eingeschaltet, damit Feuerwehrleute Ihr Haus unter rauchigen Bedingungen sehen können.
      7. Klimaanlage ausschalten.
      8. Schließen Sie Gartenschläuche an Außenwasserventile oder -stutzen an, um sie von der Feuerwehr nutzen zu können. Wassereimer füllen und rund ums Haus platzieren.
      9. Lassen Sie keine Sprinkler oder Wasser laufen. Dies kann den kritischen Wasserdruck beeinflussen.
      10. Halten Sie eine Leiter bereit und platzieren Sie sie an der Ecke des Hauses, damit Feuerwehrleute schnell auf das Dach gelangen können.
      11. Lassen Sie die Tore für den Zugang offen.
      12. Überwachen Sie die Feuersituation.
      Wenn Sie sich bedroht fühlen, warten Sie nicht auf eine Evakuierungsanweisung.
      13. Updates abonnieren

      Was davon kann man so beibehalten, was streichen oder ändern, was hinzufügen, um eine sinnvolle Checkliste zu erhalten ?
      And I'm was happy as a clown, A-with my two fists of iron, but I'm goin' nowhere

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wanderer ()

    • Gefällt mir.

      Schön wäre aber nicht nur die Notfallmaßnahmen darzustellen, sondern auch die Prepping-Maßnahmen.

      Und vor allen Dingen eine Risikoeinschätzung:
      • Welche Wälder (Buche, Fichte, Eukalyptus, ...) sind besonders brandgefährdet?
      • Hat ein Wald in Hanglage (und ein darin befindeliches Haus) ein höheres Waldbrandrisiko, als ein vegetionsgleicher und gleich trockener aber flacher Wald (und ein darin befindliches Haus) ?
      • Wie groß muß der Wald sein, um eine Brandgefahr darzustellen? Reicht auch eine Böschung?
      • Haben mit Kf- und Schienenfahrzeugen befahrene Wälder und Böschungen ein höhere Brandgefahr?
      • Ab welchem Abstand zum Wald besteht keine Funkenfluggefahr mehr?
      • ...
      Geschichte ist: Viele Leute zogen an einem Seil. Ein außergewöhnliches Ergebnis entstand. Jemand dokumentierte es.
    • Josef schrieb:

      Wanderer schrieb:

      4. Stellen Sie brennbare Möbel in die Raummitte.
      Abgesehen von der Machbarkeit: Inwiefern hilft das?
      Ich bin zwar nicht bei der Feuerwehr, aber ich denke, dass sich die Möbel in der Raummitte nicht so leicht entzünden, als wenn sie an der Wand stehen, womöglich auch noch in Fensternähe. Die sind dann zwar auch komplett verrust, lassen sich jedoch noch reinigen, solange nichts angekokelt ist. Den Gestank kriegt man mit Ozon raus. Die ganzen Kunststoffe und Chemikalien welche im Hausrat verarbeitet werden, sind das schlimmste an der ganzen Sache. Dadurch entstehen jede Menge giftige Substanzen mehr, als eh schon drin sind.
    • Alive schrieb:

      Josef schrieb:

      Wanderer schrieb:

      4. Stellen Sie brennbare Möbel in die Raummitte.
      Abgesehen von der Machbarkeit: Inwiefern hilft das?
      Ich bin zwar nicht bei der Feuerwehr, aber ich denke, dass sich die Möbel in der Raummitte nicht so leicht entzünden, als wenn sie an der Wand stehen, womöglich auch noch in Fensternähe. Die sind dann zwar auch komplett verrust, lassen sich jedoch noch reinigen, solange nichts angekokelt ist. Den Gestank kriegt man mit Ozon raus. Die ganzen Kunststoffe und Chemikalien welche im Hausrat verarbeitet werden, sind das schlimmste an der ganzen Sache. Dadurch entstehen jede Menge giftige Substanzen mehr, als eh schon drin sind.
      Kann dem nichts abgewinnen, einziges verständnis ist, das in Amerika die Häuser größtenteils aus Holz sind, und an der Wand nichts stehen soll, was das Feuer füttert.
      Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
    • Die Liste ist auf Amerikanische Verhältnisse ausgelegt.

      Die Punkte mit den Gartenschläuchen wiedersprechen sich nicht.
      Wenn der Schlauch bereit liegt, verbraucht er kein Wasser, aber wenn in einer Wohnsiedlung alle Häuser die Rasensprenger an den Zaun, bzw. auf das Dach stellen und aufdrehen, wird so viel Wasser aus dem Netz entnommen, dass an den Hydranten eventuell zu wenig Wasser ankommt, oder das Netz bei großer Wasserentnahme durch die Feuerwehr komplett zusammenbricht.

      Teilweise kommt das bei größeren Bränden auch zu Problemen in der Wasserversorgung wenn die Feuerwehr mehrere Hydranten in einer Straße benutzt.

      Die Wassereimer und Gartenschläuche sind wohl aber auch nur zum schnellen ablöschen von Entstehungsbränden durch Funkenflug gedacht und würden durch die Feuerwehr sonst nicht weiter genutzt werden.
      Bei einem ausgedehnten Waldbrand nützt der Gartenschlauch dann auch nicht mehr.

      Größere Pools oder Gartenteiche als Wasserentnahmestelle wären aber schon willkommen.

      Die Leitern sind wohl auch ehr für amerikanische Häuser in Fertigbauweise mit relativ flachen Dachschrägen gedacht.

      Bei uns ist die Gefahr bei einem massiv gebautem Haus mit festen Pfannendach auch nicht so groß.
      Carpe "that fucking" diem!