Unterbrechung der "Versorgungskette"

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    • Unterbrechung der "Versorgungskette"

      Hallo alle zusammen :rolleyes: ,

      mich beschäftig im Moment besonders das Thema "Versorgung".

      Was macht ihr, wenn die Lieferung der Dinge, auf die wir angewießen sind ausbleiben?
      Es ist ja bestimmt so, das wahrscheinlich die meisten hier vorrausdenken und sich einen Vorrat (nicht nur von Lebensmitteln) angelegt haben.

      Aber angenommen, es gibt plötzlich einen Lieferstopp (ausgelöst durch z.B. Konflikte oder dergleichen) und die Leute fangen alle aufeinmal an panisch zu hammstern und die Geschäfte sind irgendwann "leer" gekauft weil nichts mehr nach kommt.
      Im Falle eines solchen Falles hat ja dann die Bundesregierung auch ihre Notfallpläne. Und irgendwann wird dann mit der Lebensmittelverteilung (bzw. Verteilung der Lebensmittelmarken und anderer Dinge) begonnen.

      Was würdert ihr jetzt tun?
      Soll man sich in so einem Fall mit all den anderen gemeinsam für seine Lebensmittel anstellen, damit nicht auffällt, dass man das Haus nicht verlässt, weil dort noch was vorhanden ist?
      (Abgesehen davon könnte man natürlich so auch seinen eigenen Vorrat erstmal für eine Weile entlasten)

      Oder zieht man den Kopf ein und lebt erstmal von seinem eigenem Vorrat und vermeidet somit evtl. die Gefahr von anderen (in Panik verfallenen) verletzt zu werden? (Da man ja sehr oft hört, das gerade solche Ansammlungen vermieden werden sollten)

      Und falls dieser Zustand länger anhalten sollte, würdet ihr dann versuchen euch woanders hin durchzuschlagen?
    • Mein Vorrat dient u.a. dazu, das ich es nicht nötig habe mich Menschen auszusetzen welche den Supermarkt plündern. Und mein Vorrat verschafft mir zumindest etwas Zeit nachzudenken, wie ich am besten vorgehe, um mich nicht kopflos in irgendwelche riskanten Situationen begeben zu müssen - dies ist - neben dem Futter an sich - ein entscheidender Faktor bei der Bevorratung zu Hause.
      Ansonsten würde ich, wie Du geschrieben hast, anschließend, bei behördlichen Lebensmittelausgaben teilnehmen um meine Vorräte zu schonen, Verdachtsmomente zu zerstreuen und, ganz wichtig, für Informationen!
      Parallel dazu muß man immer schauen wie man seine Vorräte ergänzen kann:
      -Rausfahren aufs Land zum Bauern(am besten vor einer Krise schon mal schlau machen welche Höfe in der Nähe liegen)
      -Sammeln von Wildpflanzen um den haltbaren Nahrungsmitteln eine frische Komponente hinzuzufügen
      -Bei längerer Krise selber Gemüse anbauen(Samenfestes Saatgut!), aber idealerweise schon vorher! Oder Pflanzensamen als Tauschmittel lagern.
      -Schwarzmarkt - einlagern von Tauschwaren vor der Krise, wie Zigaretten, Alkohol, Kaffee, Schokolade, Medikamente, Pflanzensamen, Feuerzeuge, etc.

      Durchschlagen oder bugging out, ist der absolut letzte Schritt, welcher versorgungstechnisch, bis auf die ersten Tage, eine große Unbekannte darstellt, es sei denn man weiß sicher, das an einem Zielort(z.B. bei Verwandten) die Lage besser ist.
      Sich zusammenraufen ist auf jeden Fall allgemein die richtige Strategie.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BBK-Fan ()

    • Ich kann meinem Vorredner im Groben und Ganzen nur zustimmen.

      Mein Vorrat dien t nicht nur zum einigeln an sich sondern auch dazu das ich Situationen besser Nutzen kann. Entwickelt sich an der Lebensmittelausgabe ein Tumult dann kann ich bereits Frühzeitig abhauen und hab dennoch was zum beißen, werde mich aber schwer beklagen bei den Nachbarn das es heute nix zum Essen gibt weil sich die Idioten am "Schalter" die Fresse Poliert haben.
      Ist es an der Ausgabestelle ruhig und gesittet schone ich meine Vorräte und kann Infos beschaffen bzw. Kontakte knüpfen für Infos oder Material oder vielleicht auch was feines Tauschen ohne das es ein extra Treffen braucht was ja auch wieder Risiken minimiert.

      Und erst wenn nix mehr geht dann geh ich......das kommt aber immer auf die Situation an, eh klar.

      Lg. Reigner
      Kalinka, Schrödingers Katze

      Der Libertär begrüßt es, das ein schwarzes homosexuelles Ehepaar seine Hanfplantage mit seinen eigenen Waffe verteidigen darf.

      Despite what your momma told you... Violence does solve problems (Craft int.)
    • Da ich einen sehr kleinen vorrat habe würde ich nicht nur zur essensausgabe gehen zur tarnung sondern da ich darauf "angewiesen'" bin. Allerdings würde ich ansonsten möglichst wenig rausgehen. Tauschwaren wie Tabak und Alkohol kommt für mich nicht in frage da ich minderjährig bin. Das einzige was ich allgemein bunker sind: Süßigkeiten .-.. könnte vlt getauscht werden.
      Was du heute kannst besorgen das verschiebe nicht auf morgen :D
    • Ich denke auch das man Menschenansammlungen mit einer gewissen Grundstimmung meiden sollte.
      Jedoch sollte man wenn keine Gefahr für einen selbst besteht seine Vorräte als letzte Möglichkeit noch aufstocken wenn es los geht.

      Allerdings würde ich hier auf Bereiche ausweichen die durch die breite Masse erst einmal nicht berücksichtigt werden,
      wie z.B. Tankstellen, Tante Emma Laden, kleine Einzelhändler etc..
      Im Verlauf würde ich mich auch bei Suppenküchen oder Ausgabestellen der Hilfsorganisationen einfinden solange keine Gefahr besteht.
      Hintergrund hierfür ist, das man dadurch weniger oder keine Aufmerksamkeit auf sich zieht (ohh... dem geht´s genau so wie mir).

      Wenn mein Nachbar mich allerdings 4 Wochen lang nicht sieht aber weiß das ich zu Hause bin, dann kann man sich natürlich an
      zwei Fingern ausmalen das ich einen Vorrat habe.

      Deshalb grundsätzlich alle Möglichkeiten nutzen so lange keine Gefährdung vor Ort besteht. Dies schont nebenbei auch den Vorrat,
      denn man weiß ja nicht wie lange ein Krise andauert.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Wenn es zu unruhen und auch zu Plünderungen kommen sollte werde ich auf jeden fall, aus Tarnungsgründen, mitgehen. Wenn ich was ergattern kann gut wenn nicht auch nicht schlimm. Mein glück ist das ich im umkreis von ca 500 Metern 3 verschiedene Lebensmittel läden, 1 Getränke laden, 1 Tankstelle und 1 Baumarkt habe. Wenn ich das ganze auf "nur" 1 km dehne habe ich das 2,5fache von besagten läden.....
    • Also ich habe meinen Vorrat so angelegt das ich im Notfall auch die Nachbarschaft mitversorgen kann.
      Ich habe immer ein Backup das ich Leute mitausrüsten kann die eben nicht so gute Chancen hatten. Ich habe notierten und schlafsäcke,...
      Plündern kommt nicht in Frage. Es gibt rote Linien für mich. Ich werde verteidigen was ich habe aber nicht plündern, rauben oder zerstören.


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    • Ich lagere keine zu großen Mengen ein, eher so für 2 Wochen; (habe lauter Geschäfte um mich und gleich ums Eck einen Bioladen, einen Bäcker, fünf Minuten weiter einen Supermarkt).

      Was ich aber dafür mache: Jetzt schon überlegen und notieren, welche Dinge ich noch schnell nach Bekanntwerden einer akuten Krise aufstocken könnte (alle Läden innerhalb von 5 Minuten erreichbar).
      Das verhindert, dass man hektisch und planlos Falsches einkauft.

      An erster Stelle wären es bei mir - was Nahrungsmittel für längerfristigen Versorgungsausfall angeht - Säcke mit Getreidekörnern (ich habe eine sehr gute handbetriebene Getreidemühle). Diese würde ich im Bioladen ums Eck kaufen (das Mehl kann ich dann anderen überlassen).

      ich würde auf jeden Fall versuchen zu Essensausgaben zu kommen - natürlich abhängig davon, was für ein Tumult herrscht. Aber - wie oben schon erwähnt - Informationsaustausch ist wichtig. Es hängt wohl aber auch von der Umgebung ab, wo man wohnt. Da wird es Gegenden geben, wo es ruhiger oder chaotischer zugehen würde.
    • Hallo Sumsum,

      bedenke aber bitte auch, dass du nicht stets zuhause sitzt und auf die Krise wartest... Es könnte dich auch unvorbereitet treffen. Z.B. bist du gerade im Urlaub und es geht los. Wenn du wieder zuhause eintriffst, könnte es schon schwierig werden mit dem einkaufen. Oder man ist mal krank, liegt vielleicht sogar ein paar Tage im Krankenhaus...

      Einen Plan im Kopf zu haben ist natürlich top, aber ein gewisser Vorrat (hast du ja!) sollte vorhanden sein.

      Ich persönlich baue meinen gerade auch auf. Er wird über die Zeit weiter ergänzt. Ziel ist: Mindestens Nahrung & Trinkwasser für einen Monat pro Person. Mehr geht natürlich immer. ;)
    • Das ist schon richtig. Allerdings werde ich dieses Jahr nicht mehr und nächstes Jahr wahrscheinlich auch nicht in Urlaub fahren und ich arbeite ein paar Minuten von zu Hause entfernt. Sollte ich wirklich mal eine Woche wegfahren, kann ich ja noch etwas vorher aufstocken.

      Den Wasserbestand (Mineralwasser) baue ich auf jeden Fall noch weiter aus (neben Trinkwasserfiltern), Momentan hält er für gute 2 Wochen bei 2 Liter pro Person.

      Mehr als einen Monat geht bei mir nicht - vor allem weil ich im Alltag kaum Konserven esse, sondern überwiegend viel Frisches mit viel Gemüse und Salaten. Deshalb lagere ich hauptsächlich Getreide, Reis, Nudeln, Gries, Honig, Olivenöl, Salz und Gemüsebrühe ein, weil das alles sehr lange haltbar ist und ich es sowieso im Alltag viel esse.
    • Also bei den Kosten für Lebensmittel decke ich mich gut ein. Qualität ist eines der Kriterien aber nicht das Hauptthema. Getreide kaufe ich ab Hof um glaube ich 30 Euro für 25 kg Weizen (bio). Reis für 10 Euro/10 kg. Da spricht bei ein bisschen Platz nichts dagegen mal 100 kg zu kaufen. Spagetti sind bei nudeln am platzsparensten. Da kann man auch mal 50 kg einpacken. Bei dem Preis kann ich bei nichtbrauchen in 5 bis 10 Jahren wieder nachkaufen.. Mehl hab ich so ca. 50 bis 70 kg genauso Zucker... bei Konserven liegen gleich mal 3 bis 5 Euro pro Dose drauf, da hab ich dann eher weniger da ich das auch nicht gerne esse. Wie gesagt nicht nur für einen selber prepper sondern auch für andere mitdenken dann ist man auf der sicheren Seite.

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    • Hallo alle zusammen und vielen Dank für eure Antworten :) .


      Was mir jetzt noch ein bisschen zu schaffen macht, ist die Lagerung des Trinkwassers (auch aus Platzgründen).

      Lagert ihr Wasser in Glasflaschen ein? Denn ich habe mal gehört, dass das Wasser in den Plastikflaschen schneller "verdirbt" (oder wie auch immer man das nennen will ^^ ).

      Weiß zufällig jemand, was passiert, wenn es (aus irgendeinem Grund) kein Trinkwasser mehr zu kaufen gäbe?
      Was tut dann die Regierung? Verteilen die Wasserflaschen oder wird dann da auch so eine Art Zapfstelle eingerichtet, damit sich dann dort jeder sein Wasser holen kann?

      LG
      september
    • september schrieb:

      Hallo alle zusammen und vielen Dank für eure Antworten :) .


      Was mir jetzt noch ein bisschen zu schaffen macht, ist die Lagerung des Trinkwassers (auch aus Platzgründen).

      Lagert ihr Wasser in Glasflaschen ein? Denn ich habe mal gehört, dass das Wasser in den Plastikflaschen schneller "verdirbt" (oder wie auch immer man das nennen will ^^ ).

      Weiß zufällig jemand, was passiert, wenn es (aus irgendeinem Grund) kein Trinkwasser mehr zu kaufen gäbe?
      Was tut dann die Regierung? Verteilen die Wasserflaschen oder wird dann da auch so eine Art Zapfstelle eingerichtet, damit sich dann dort jeder sein Wasser holen kann?

      LG
      september
      Es gibt so genannte Notbrunnen die im Katfall aktiviert werden können.
    • Sehe ich auch so. Ausserdem wird Wasser auch zum waschen benötigt. Deshalb lagere ich Wasser auch in PET Flaschen. Der Hauptgrund für Haltbarkeit sind die weichmacher in PET Flaschen. Das nehme ich in kauf. Leider kann man bei einem grösseren Vorrat schwer auf einen Umschlag achten. Für 5 personenhaushalt habe ich 1x 6 er träger Wasser 1,5 liter pro tag gerechnet. Also habe ich mal 25 Träger Zuhause.
      Wir trinken aber fast nur leitungswasser....

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    • @september

      Bei uns im Ort soll es einen Notbrunnen geben, wie ich kürzlich erfahren habe (muss da noch genauer nachhaken, wo der steht).

      Vielleicht kannst du ja ausfindig machen, ob es so etwas für deine Stadt / deine Gemeinde ebenfalls gibt. Interessant wäre dann zu wissen, ob der auch bei Stromausfall betrieben werden könnte und wo sich der befindet. Wäre einfach gut zu wissen neben einem Wasservorat, den man zu Hause hat.
    • Wie ist in dem Zusammenhang eigentlich eine Zisterne zu betrachten? Ich habe hier eine Regenwasserzisterne (3,5 m³) die ich noch erweitern will (auf 10m³), aktuell für die Gartenbewässerung verwendet. Kann ich bei Ausfall des Leitungswasser hier bedenkenlos Wasser entnehmen, abkochen und trinken? Wären hier Wasseraufbereitungstabletten und co. zusätzlich notwendig oder reicht abkochen aus? (lassen wir mal einen ABC Angriff außen vor)
    • Hallo Zusammen,
      ich habe mir angewöhnt mit Eding groß das MHD auf die Plastikverpackung zuschreiben so sehe ich trotz Stapeln immer was als erstes abläuft.
      Weiter arbeite ich immer von links nach rechts (das neu gekaufte immer nach links). Wenn ich nicht weiterkomme wegen meines regales fange ich wieder rechts an und lasse eine Lücke zu den Älteren. (ich hoffe man versteht was ich meine ^^).

      Ich würde sagen ja du kannst es generell aus der Zisterne trinken wobei es drauf ankommt woraus sie gebaut wurde.
      Es könnte sein dass das Wasser etwas abgestanden schmeckt aber sonst sollte es gehen.
      Ich würde es trotzdem durch einen Wasserfilter jagen damit bist du auf der sicheren Seite....


      Grüße Dennis