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Sawyer Point One - Praxis- und Labortest

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    • Kater schrieb:

      Südprepper schrieb:

      Da lieb ich mir doch die Investition in meinen Katadyn Pocket. :)
      Danke für den Beitrag - Sehr interessanter Aspekt bei der Filterauswahl.
      Man kann ein 300Euro Filter nicht mit einem 30Euro Filter vergleichen.Das ist als wenn ich MilTec mit eberlestock vergleiche.^^
      Da ich mir primär ein Saywer kaufen wollte, mich dann aber doch für einen Katadyn Pocket entschieden habe ist Glück gewesen
      und kein Vergleich zwischen den Filtern !

      Allerdings finde ich den Beitrag dahingehend sehr gehaltvoll, da Foris die nicht viel Geld haben sich eher in die Richtung des
      Saywer orientieren. Wenn ich allerdings beim o.g. Filter die Ergebnisse anschaue dann sollte man wohl eher ein wenig mehr für einen
      Wasserfilter ausgeben als 30 oder 50 Euro.

      Denn eines muss jedem hier klar sein:

      Die Wasseraufbereitung ist eines der wichtigsten Ausrüstungsgenstände in der Krisenvorsorge.
      Und das o.g. Ergebnis ist einfach völlig katastrophal für einen Wasserfilter.

      @Kater

      Und einen Vergleich zwischen Wasserfiltern kann man immer ziehen wenn man die entsprechenden Faktoren mit einbezieht.
      Denn das Fazit ist dann wahrscheinlich das billige Filter entsprechend ihrem Preis taugen und teure genau so.

      Allerdings muss man Wissen ob man ein solches Ergebnis will.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Diese Studie ist nicht optimal und vertrauenswürdig.
      In der Überschrift steht "Point one" in den Bildern ist ein "Zero Two" zu sehen.
      dann die Unterschiedlichen Bilder beim Aufgesägten Filter, neu in der mitte durch die Fasern, alt vor den Fasern wo sich der Dreck zum Filtern sammelt.
      Von den Bildern des Elektronen Mikroskopes ganz zu schweigen, unterschiedliche Auflösungen/Zoom zeigen logischer weise auch unterschiedliche Oberflächen.

      Wenn schon solche oberflächlichen Fehler vorhanden sind, ohne das im Text die Begründung steht warum man ein anderes Bildmuster verwendet...

      Naja...
    • Kater schrieb:

      Man kann ein 300Euro Filter nicht mit einem 30Euro Filter vergleichen.Das ist als wenn ich MilTec mit eberlestock vergleiche.^^
      Nun ja, genau das wird aber sehr oft gemacht, meistens auch noch mit Argumenten wie "der Katadyn kann nur 50.000 Liter, aber der Sawyer schafft 3 Millionen Liter"

      In meinen Augen ist das allerwichtigste(!!!) bei einem Wasseraufbereitungssystem die Zuverlässigkeit und bei einer Keramikkerze habe ich zumindest die Chance das mit dem bloßen Augen zu prüfen, weil ich das Filterelement sehen kann. Außerdem kann ich den Filter mechanisch reinigen und ich habe die eingelagerten Silberionen die einen gewissen Verkeimungsschutz bieten.
    • Blauer schrieb:

      Diese Studie ist nicht optimal und vertrauenswürdig.
      In der Überschrift steht "Point one" in den Bildern ist ein "Zero Two" zu sehen.
      dann die Unterschiedlichen Bilder beim Aufgesägten Filter, neu in der mitte durch die Fasern, alt vor den Fasern wo sich der Dreck zum Filtern sammelt.
      Von den Bildern des Elektronen Mikroskopes ganz zu schweigen, unterschiedliche Auflösungen/Zoom zeigen logischer weise auch unterschiedliche Oberflächen.
      .
      Welches der Bilder zeigt einen "Zero Two"? Kann es sein, dass die Filter im Jahr 2011 vielleicht ein anderes Gehäuse hatten als heute?

      Ich sehe nicht, dass die Filter großartig anders aufgesägt wurden, die Bilder halte ich so oder so für sehr eindeutig. Alle Fasern kommen an allen Stellen mit demselben Wasser in Berührung, was ja die Schemazeichnungen klar anzeigen, da gibt es keinen "Schichtaufbau" so wie bei einer Keramikfilterkerze. Deshalb ist die Durchflussrate ja so hoch, aber deswegen gibt es auch keinerlei Redundanz.

      Unterschiedliche Auflösungen beim REM sind beschriftet und auch normal. Man wird wie bei einem Zoomobjektiv mehrere Bilder geschossen haben und die schönsten ausgewählt haben. Wie bei einem Zoom mit dem man rumläuft wird man dann auch nicht die exakt selben Abbiludngsmaßstäbe erwischen, es ist auch nicht relevant.

      Es ist nur ein Test, ich sehe da aber kein generelles Glaubwürdigkeitsproblem. Vielleicht bin ich voreingenommen, aber ich habe der Sawyer Werbung noch nie getraut.

      Man sehe sich z.B. den MSR Guardian an, der mit dem US Militär entwickelt wurde. Das ist ein richtiger großer Hohlfaserfiter eines renomierten Herstellers der über 300 Euro kostet und der Hersteller gibt eine Lebensdauer von bis zu 10.000 Litern an und das trotz Vorfilter und automatischem Rückspülsystem.

      In dem obigen Dokument halte ich übrigens die Werte nach 2 Monaten auch schon für kritisch.

      Eine Entfernungsrate von 99,6% bei Bakterien klingt auf den ersten Blick ganz ok, allerdings sagt die Werbung 99,9999%.

      Das heißt nach zwei Monaten Nutzung kamen in diesem Fall von 1 Million Bakterien statt versprochen maximal 1 immerhin schon 4000 durch. Das dürfte zum krank werden bei stärker kontaminierten Wasser auch schon reichen.

      Ich habe diesen Test zum Anlass genommen, selber Angebote einzuholen für eine mikrobiologische Untersuchung von 10 Wasserproben. Damit will ich alle Wasseraufbereitungssysteme in meinem Besitz testen, sofern das halbwegs bezahlbar bleibt. Lider wird es wohl deutlich dreistellig mit den Kosten, wer also ein billigeres seriösen Angebt kennt oder das finanziell bzw durch ausleihen eines Filters unterstützen möchte kann sich gerne melden.

      Ich dachte bisher daran, folgendes zu testen, einfach weil das die Filterr sind, die ich selber habe :

      1. Referenz unbehandelt
      2. Katadyn Combi ohne Aktivkohle (benutzt)
      3. Katdyn Combi mit Aktivkohle (benutzt)
      4 Sawyer Mini (benutzt)
      (5. Sawyer Mini (neu))
      6. Aquamira frontier Pro (benutzt)
      7. Aquamira frontier Pro (benutzt) + Steripen
      8. Steripen
      (9. Steripen halber Zeitraum)
      (10. SODIS)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • Uh ein Sehr spannendenes Thema! Danke fürs Teilen @Cephalotus

      wenn ich heute abend / morgen Zeit habe werde ich mal schauen ob ich eine Wiss. Publikation dazu finde *finger leck*
      Vllt kann man dadurch mehr Aussagen zur Methodik und somit mehr zur Aussagekkraft der Daten terffen.

      Ich kann @Cephalotus im Moment nur zustimmen, die Ergebnisse sind einerseits erschrenkend, andererseits klangen die Zahlen wirklich zu gut um wahr zu sein.....

      Ich würde jedoch nicht soweit gehen und den Sawyer aus dem BoB zu verbannen. Denn wenn da ein neuer Drin ist, liefert der nach diesem Test für 2 Monate Ordentliches Wasser.
      Das Preis Leistungsverhältnis ist da immer noch enorm gut.... Somal die meisten BoB's für 72h ausgelegt sind....


      Einige Punkte zu der Pärsentation sind mir schon aufgefallen:

      • Folie 7: Reinigen der Filter mit Essig. ich stelll mir die Frage, ob das Material das wirklich aushält.
      • Folie 12/13: Membranoberfläche: Das sich Anorganische Stoffe Anreichern, auskristalisieren in trockenperioden überrascht mich nicht, auch nicht, dass sie auf beiden seiten zu finden sind (Rückspülen)..
        • Kann es sein das die Schwermetalle vond er Reinigung mit Essig Herrühren?
        • Welche Methode wurde für die Elementanalyse verwendet?
      • Folie 13 / 15: Gehälter an Kohlenstoff sinken bei gebrauch, das spricht gegen einen Biofilm, der würde den Kohlenstoffgehalt steigen lassen
        • Der Sauerstoffgehalt steigt außen wie erwartet -> Oxidation der Metalle
        • und einige Andere INteresannte Transportprozesse, die es aufzuklären gilt :)
      • Folie 16: Burst Fibers: Der schnitt ist ziemlich tief, daher könnte das auch beim aufsägen passiert sein.
      • Folie 19/20: Die Disskusion scheint schlüssüg zu sein, es werden mögliche Probleme und Fehler angesprochen, das spricht für eine Gute Studie
      DON'T PANiC

      Man sollte immer wissen wo sein Handtuch ist.

      ~Douglas Adams / Per Anhalter duch die Galaxis


      Nützliche Links: Wie kann ich die Zugriffsrechte für die SV Waffen und Selbstverteidigung Subforen erhalten? ;; Zugriffsrechte, Bugs, Änderungen ;; Themenverfehlungen und die Konsequenzen ;; Suchfunktion ;; Neue Forenregeln
    • Die Tufts University scheint nicht völlig unbeleckt zu sein, was Wasseranalysen betrifft:

      engineering.tufts.edu/cee/

      Es gibt zu diesem Test eine Antwort von Sawyer:

      sawyer.com/wp-content/uploads/…NC-Handout_2015-10-21.pdf S. 12 ff.

      Das ein oder andere Argument mag zutreffen, aber wirklich überzeugend finde ich die Antwort nicht, vor allem wenn man das mit Werbeversprechen vergleicht und Praxisbedingungen zugrunde legt.

      Den Filter 2 Monate lang in einer Plastiktüte herum liegen lassen kann ihn kontaminieren? Hmm. Ihn im Flugzeug transportieren kann ihn zerstören? Hmm.
      Es kommen zwar Bakterien durch, die sind aber harmlos? Hmm. Wie war das mit 99,9999% aller Bakterien?

      Usw...

      Ach ja, Rückspülen mit Essig empfiehlt Sawyer selbst, um Calciumablagerung beim Austrocknen zu lösen. (mir ist neu, dass der Filter nicht austrocknen DARF)
    • Cephalotus schrieb:

      mir ist neu, dass der Filter nicht austrocknen DARF)
      Mir ebenfalls. Wenn ich bedenke, dass der youtuber Kai Sackmann extra eine Pflegeanleitung gemacht hat, bei der man entkeimt und danach ausschüttelt und dann ewig trocknen lässt ...

      Und die im verlinkten Dokument (die Stellungnahme von Sawyer) erwähnten Schutzkappen, die man aufschrauben soll, waren bei mir letztes Jahr nicht dabei ...
    • Wenn die Studie so zutrifft, kann ich nur sagen das ich instinktiv richtig gehandelt habe, da mir diese Sawyer-Filter immer wie Spielzeug vorkamen. Wie schon oben angesprochen - bei der Wasseraufbereitung sollte man kein unnötiges Risiko eingehen, es ist einfach zu wichtig!

      zuflucht schrieb:

      ch würde jedoch nicht soweit gehen und den Sawyer aus dem BoB zu verbannen. Denn wenn da ein neuer Drin ist, liefert der nach diesem Test für 2 Monate Ordentliches Wasser.
      Das Preis Leistungsverhältnis ist da immer noch enorm gut.... Somal die meisten BoB's für 72h ausgelegt sind....
      Da hast Du recht, nur dann muß man tatsächlich im "Alltag" die Finger von dem Teil lassen und für die Notsituation vorbehalten, sprich mindestens ein zweiter wäre dann nötig. Dann könnte man sich überlegen gleich auf einen Katadyn zu sparen...
      Aber das muß nun jeder selber wissen.
      Katadyn-günstige Angebote-Link aus Forum
    • Tja nix neues im Westen wenn man zu sich selbst ehrlich ist. Es war zu erwarten das die Teile nicht das leisten was versprochen wurde, man bekommt eben was man bezahlt und diese leute hätten es sich verdammt gut bezahlen lassen wenn sie die Eierlegende Wollmilchsau gefunden hätten.

      Pragmatisch gesehen macht das ganze den Sawyer für mich aber nicht weniger gut.
      1. ist ein B.o.B. "nur" für 72 Std maximal 7 Tage ausgelegt
      2. War der Sawyer für mich immer nur als Backup gedacht
      3.als Backup ist ehr Super da er relativ wenig kostet und verhältnismäßig leicht ist. Und im Idealfall niemals zum Einsatz kommt

      Also alles beim alten und damit auch die Empfehlung von mir:
      Hauptfilter Katadyn Kombi oder Ähnliche
      Backup Sawyer oder Ähnliche

      Lg. Reigner

      Ps.: Ja ich empfehle das Teil auch weiterhin wenn man ein schmales Portmonnaie hat und ihn wirklich nur für den B.o.B. haben will und nicht für die Weltreise.
      Kalinka, Schrödingers Katze

      Der Libertär begrüßt es, das ein schwarzes homosexuelles Ehepaar seine Hanfplantage mit seinen eigenen Waffe verteidigen darf.

      Despite what your momma told you... Violence does solve problems (Craft int.)

      Mein Youtube Kanal: youtube.com/c/BernhardMarchhart
    • Hi, warum baut man Filter eigentlich nicht mit einer durchsichtigen Hülle dann kann man direkt sehen, wie dreckig er ist, oder ob sich Algen gebildet haben und dann einfach von außen mit einer UV-Lampe bestrahlen. Aber auch im Winter hilft es einem zu wissen wie feucht oder nass er ist...

      Dialysefilter sind ja auch immer durchsichtig um mögliche Qualitätsschäden sehen zu können...

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      „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

      Henry Ford