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Angepinnt Wasserfilter (Mobil) - Allgemeine Diskussion

    • Talar schrieb:

      @Südprepper Danke für deine Ausführungen. Ich habe mich jetzt für einen Katadyn Vario Filter entschieden und werde mir für ins Auto wohl noch den Hiker Pro holen.
      Achte beim Vario nur penibel darauf nicht mit zu viel druck zu arbeiten...

      Der Vario war auch mein erster Pumpfilter und ich war nach einiger Zeit nicht mehr wirklich zufrieden da er immer nach ein paar Litern undicht wurde und dann Rohwasser in das gefilterte Wasser gelangte... So habe ich mir schon zweimal eine Infektion geholt.

      Inzwischen nutze ich nur noch den Hiker Pro, weil er dieses Problem nicht hat, selbst bei hohen Drücken nicht.
    • BugOutSurvival schrieb:

      Der Vario war auch mein erster Pumpfilter und ich war nach einiger Zeit nicht mehr wirklich zufrieden da er immer nach ein paar Litern undicht wurde und dann Rohwasser in das gefilterte Wasser gelangte..
      Wo ist das bei dem Vario aufgetreten, an welcher Stelle? Da würde mich brennend interessieren.
      Denn das Problem ist ja eigentlich eher vom K. Kombi bekannt mit dem Schmutzwasserübertritt.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Südprepper schrieb:

      BugOutSurvival schrieb:

      Der Vario war auch mein erster Pumpfilter und ich war nach einiger Zeit nicht mehr wirklich zufrieden da er immer nach ein paar Litern undicht wurde und dann Rohwasser in das gefilterte Wasser gelangte..
      Wo ist das bei dem Vario aufgetreten, an welcher Stelle? Da würde mich brennend interessieren.Denn das Problem ist ja eigentlich eher vom K. Kombi bekannt mit dem Schmutzwasserübertritt.

      Genau an der Stelle zwischen Filterkartusche/Kartuschenkörper und Pumpeinheit.

      Ich vermute dass der Keramikvorfilter irgendwann so gesättigt ist dass mit normalen Pumphüben das Wasser nicht mehr durchkommt, der Druck steigt und dann der O-Ring der eigentlich verhindern soll dass aus dieser Stelle Wasser austritt, nachgibt.

      Eigentlich schade, ich bin irgendwann dazu übergegangen den Keramikfilter nur noch auf "fast flow" zu stellen da ein normaler Betrieb einfach nicht mehr möglich war.
    • BugOutSurvival schrieb:

      Genau an der Stelle zwischen Filterkartusche/Kartuschenkörper und Pumpeinheit.
      Hier an dieser Stelle war es beim Kombi....

      IMG-20161008-WA0003.jpg

      Südprepper schrieb:

      Das Brackwasser ist im unteren Bereich am Schraubverschluss der Filterkartusche, während des Filtervorganges ausgetreten.
      Das ganze bedingt durch eine nicht geeignete Dichtung die von der Fa. Katadyn beigelegt bzw. verbaut wurde.
      Es darf nur gefiltertes Wasser am unteren Wasserauslass austreten - Somit fällt es schnell auf wenn Brackwasser an der Dichtung austritt.

      Auf telefonische Rückfrage bei Katadyn in der Schweiz, wurde zugegeben das mit einer bestimmten Produktion vor längerer
      Zeit dieses Problem aufgetreten ist.

      Dann scheint das nicht nur den Kombi zu betreffen.
      Beim Pocket ist mir das bisher nicht aufgetreten und auch nirgends beschrieben.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Ich überlege gerade einen neuen Wasserfilter zu kaufen. Den Hohlfaserfiltern wie meinem Sawyer traue ich auch nicht mehr restlos. Ich orientiere mich da im unter €100,- Bereich da der Filter hoffentlich eh nur zur Deko gekauft wird da er für meinen BOB ist. Wichtig wäre mir Zuverlässigkeit und das Filtern von Schadstoffen, neben den üblichen Kandidaten wie Bakterien und Viren, da das umliegende Gebiet überwiegend Urban bis Suburban ist. Mir ist dabei der Grayl Ultrapress Filter ins Auge gefallen. Hat jemand Erfahrung damit? Andere Empfehlung?

      Link zum Hersteller: grayl.com/collections/ultrapre…on?variant=39600447848527
    • Ratmar schrieb:

      Ich überlege gerade einen neuen Wasserfilter zu kaufen. Den Hohlfaserfiltern wie meinem Sawyer traue ich auch nicht mehr restlos. Ich orientiere mich da im unter €100,- Bereich da der Filter hoffentlich eh nur zur Deko gekauft wird da er für meinen BOB ist. Wichtig wäre mir Zuverlässigkeit und das Filtern von Schadstoffen, neben den üblichen Kandidaten wie Bakterien und Viren, da das umliegende Gebiet überwiegend Urban bis Suburban ist. Mir ist dabei der Grayl Ultrapress Filter ins Auge gefallen. Hat jemand Erfahrung damit? Andere Empfehlung?

      Link zum Hersteller: grayl.com/collections/ultrapre…on?variant=39600447848527
      Hab den Grayl auch in beiden BOBs.

      Ist denke ich sehr gut wenn man noch zusätzliche Flaschen dabei hat. Aber ein kleines Back-Up so n Sawyer Mini schadet nicht.

      Der Grayl reicht wohl für 150L,was für nen BOB reicht. Aber n Ersatzfilter kann man auch einpacken ohne große Probleme.
    • Ihr solltet halt beim Grayl, der an sich ein interessanter Filter ist, bedenken, das eine Reinigung der Hohlfaser sehr schwer nur möglich ist.
      Das heißt je mehr Partikel Partikel sich im Wasser befinden desto schneller setzt er sich zu.

      Ich habe in einem YT Video Irgendwo mal gehört das 7vs. Staffel 2, sich bei Nora der Filter am zweiten Tag schon sukzessive zugesetzt hatte.
      Wenn man halt plant verschmutztes Wasser aufzubereiten, dann sollte man meiner Meinung nach auf einen Filter setzen, bei dem ich das Filterlement
      komplett freilegen und entsprechend reinigen kann. Jetzt mal ungeachtet von Firma und Filterart,
      Wenn ich das richtig weiß kommen hier nur Keramikfilter oder Glasfaserfilter, bzw. der MSR Guardian als Hohlfaserfilter in Betracht.
      Allerdings bin ich mir nicht sicher ob es noch weitere Outdorrfilter gibt bei denen der Filter freigelegt werden kann.
      Bei den meisten Hohlfaserfiltern in die Hohlfaser meist nicht frei zu legen.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Südprepper schrieb:

      Ihr solltet halt beim Grayl, der an sich ein interessanter Filter ist, bedenken, das eine Reinigung der Hohlfaser sehr schwer nur möglich ist.
      Das heißt je mehr Partikel Partikel sich im Wasser befinden desto schneller setzt er sich zu.

      Ich habe in einem YT Video Irgendwo mal gehört das 7vs. Staffel 2, sich bei Nora der Filter am zweiten Tag schon sukzessive zugesetzt hatte.
      Wenn man halt plant verschmutztes Wasser aufzubereiten, dann sollte man meiner Meinung nach auf einen Filter setzen, bei dem ich das Filterlement
      komplett freilegen und entsprechend reinigen kann. Jetzt mal ungeachtet von Firma und Filterart,
      Wenn ich das richtig weiß kommen hier nur Keramikfilter oder Glasfaserfilter, bzw. der MSR Guardian als Hohlfaserfilter in Betracht.
      Allerdings bin ich mir nicht sicher ob es noch weitere Outdorrfilter gibt bei denen der Filter freigelegt werden kann.
      Bei den meisten Hohlfaserfiltern in die Hohlfaser meist nicht frei zu legen.
      Ich denke aber wenn man als BOB für 3 Tage plant,wird der Grayl reichen.
      Vll 15-20L Wasser sollten da durchgehen wenn man nicht grad das schmutzigste Brackwasser hat.
      Das Pressen wird schwieriger,aber damit muss man leben.

      Was viele auch nicht machen:Wenn man dem Grayl presst,den Trinkdeckel leicht aufmachen damit die Luft dadrin entweichen kann.
    • Also ich habe für daheim einen MSR Guardian mit zusätzlich nachgeschaltetem Aktivkohleelement. Dazu habe ich ein Schwerkraftfiltersystem gebaut durch welches ich auch Pfützenwasser beim ersten Durchlauf in großer Menge klar und bereit für den MSR oder zum Abkochen bekomme. Die Kombi sollte sehr gut und auch sehr lange funktional sein. Habe für den Filter 4Stufen in alten Tabakeimern übereinander gestapelt. Das Filtermaterial ist zu 90% aus der Aquaristik.

      Für die BOBs habe ich auch die Grayl gewählt. Ja, der Filter ist bei Dreckwasser schnell zu und lässt sich auch nicht wirklich reinigen. Dafür habe ich eine Ersatzkartusche mit dabei. Die ist beim Grayl (zumindest damals) noch bezahlbar.
      Beim MSR hab ich für die Ersatzpatrone seinerzeit schon 140 Piepen gelöhnt. Dafür hatte ich den MSR selber bei "Bergfreunde" rein zufällig für nur 240€ geschossen. Plus Zusatzaktivkohle (Katadyn, rund 30€ mit Silikonschlauch) und Nalgene Flaschen (1L ca 20€, passen direkt an den MSR).
      "Wer es nicht schafft sich vorzubereiten ist vorbereitet es nicht zu schaffen"
      (geklaut aber gut)
    • Südprepper schrieb:

      Ihr solltet halt beim Grayl, der an sich ein interessanter Filter ist, bedenken, das eine Reinigung der Hohlfaser sehr schwer nur möglich ist.
      Das heißt je mehr Partikel Partikel sich im Wasser befinden desto schneller setzt er sich zu.

      Ich habe in einem YT Video Irgendwo mal gehört das 7vs. Staffel 2, sich bei Nora der Filter am zweiten Tag schon sukzessive zugesetzt hatte.

      Reman schrieb:

      Für die BOBs habe ich auch die Grayl gewählt. Ja, der Filter ist bei Dreckwasser schnell zu und lässt sich auch nicht wirklich reinigen. Dafür habe ich eine Ersatzkartusche mit dabei. Die ist beim Grayl (zumindest damals) noch bezahlbar.
      Man hat mir glaubhaft gemacht dass brackiges Wasser am besten mit Kaffeefiltertüten vorgefiltert wird. Die kosten wenig und wiegen kaum etwas. Bin ich da richtig informiert dass das Wasser was dadurch vorgefiltert wurde für den Grayl klar genug ist?
    • Die habe ich auch im Bob als Vorfilter. Wenn die Angaben stimmen die ich dazu habe machen Kaffefilter ca 5my. Das ist schon gar nicht so schlecht denk ich. Besser als nichts oder ne Socke allemal.
      Ich habe mal was läuten hören das diese kleinen Filtertütchen für Tee noch etwas feiner sein sollen. Aber auch da hab ich nicht weiter recherchiert. Ich denke die sind auch zu klein für zb nen Liter Wasser. Aber das müsste man tatsächlich mal mal recherchieren.
      "Wer es nicht schafft sich vorzubereiten ist vorbereitet es nicht zu schaffen"
      (geklaut aber gut)
    • Ratmar schrieb:

      Man hat mir glaubhaft gemacht dass brackiges Wasser am besten mit Kaffeefiltertüten vorgefiltert wird. Die kosten wenig und wiegen kaum etwas.
      Meine Idee ...

      Ich habe zwar auch immer Kaffeefiltertüten mit Porzellan Filter hier im Haus, auch weil ich selten Kaffee trinke (max 1 Tasse) und mir deshalb keine Kaffee Maschine zulegen wollte.

      Aber könnte man Alternativ als Vorfilter nicht auch so etwas wie Passiertücher (Käse, Saft, Tee) so wie das hier: (gefunden) bei Amazon.
      Oder sind da die "Maschenweite" zu groß?

      Was eher gehen sollte sind die alten Leinen Handtücher, die ich immer noch nutze. Die sind noch von meine Großmutter und Urgroßeltern. Die sind sehr fein gewebt und geeignet zum Abkochen (Kochwäsche).

      Hat hier jemand schon getestet oder Erfahrungen damit?
    • Leute also bitte....

      Habt ihr schonmal Wasser wirklich gefiltert unter realen Bedingungen ?

      Man kann das nicht pauschalieren.
      Es kommt immer auf die Rohwasserquelle drauf an, welcher Wasserfilter benutzt werden kann und was als Vorfilter funktioniert.

      Man kann mal grob zur Orientierung an folgendem festhalten:

      Richtig dreckiges Wasser auch mit hohem Sedimentanteil
      Als Vorfilter funktionieren hier maximal Kaffeefilter und es braucht einen Filter der vor Ort gereinigt werden
      kann. Also Keramik oder Glasfaserkartusche.

      Stoffe als Vorfilter funktionieren nur wenn da Sachen drin rum schwimmen, aber der Sedimentanteil sehr, sehr
      gering ist. Das kann dann auch ein Hohlfaserfilter leisten.

      Pauschal gesagt ist ein Hohlfaserfilter nur für "relativ sauberes Wasser" geeignet und ein Keramik, bzw. Glasfaserfilter dann für richtiges Brackwasser mit hohem Sedimentanteil.
      Je höher der Sedimentanteil desto kürzer ist die Lebenszeit des Hohlfaserfilters.

      Man kann auch erst einmal einen Aufbereitungsschritt dazwischen setzten, in dem man das Wasser erst mal ruhen lässt, so das sich die Sedimente am Boden des Gefäßes absetzen können.
      Das funktioniert aber auch nicht bei allen Rohwasserquellen.

      Versteht mich nicht falsch - Ich hab grundsätzlich nen Kaffeefilter als Vorfilter an meinem Pocket, aber das heißt nicht das dies ein Allheilmittel ist und immer funktioniert.
      Manchmal ist es einfach viel aufwendiger, wie nur den Filter und einen Vorfilter zum Einsatz zu bringen.
      Mittlerweile überlege ich immer häufiger ob es in Katastrophen nicht sinnvoll ist (natürlich je nach Situation) grundsätzlich erst einmal eine Vorfiltration durchzuführen.
      Der Kaffeefilter am Wasserfilter ist ja nur ein Schutz des Filters und keine richtige Filtermöglichkeit.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Südprepper schrieb:

      Leute also bitte....

      Habt ihr schonmal Wasser wirklich gefiltert unter realen Bedingungen ?

      Man kann das nicht pauschalieren.
      Es kommt immer auf die Rohwasserquelle drauf an, welcher Wasserfilter benutzt werden kann und was als Vorfilter funktioniert.

      Man kann mal grob zur Orientierung an folgendem festhalten:

      Richtig dreckiges Wasser auch mit hohem Sedimentanteil
      Als Vorfilter funktionieren hier maximal Kaffeefilter und es braucht einen Filter der vor Ort gereinigt werden
      kann. Also Keramik oder Glasfaserkartusche.

      Stoffe als Vorfilter funktionieren nur wenn da Sachen drin rum schwimmen, aber der Sedimentanteil sehr, sehr
      gering ist. Das kann dann auch ein Hohlfaserfilter leisten.

      Pauschal gesagt ist ein Hohlfaserfilter nur für "relativ sauberes Wasser" geeignet und ein Keramik, bzw. Glasfaserfilter dann für richtiges Brackwasser mit hohem Sedimentanteil.
      Je höher der Sedimentanteil desto kürzer ist die Lebenszeit des Hohlfaserfilters.

      Man kann auch erst einmal einen Aufbereitungsschritt dazwischen setzten, in dem man das Wasser erst mal ruhen lässt, so das sich die Sedimente am Boden des Gefäßes absetzen können.
      Das funktioniert aber auch nicht bei allen Rohwasserquellen.

      Versteht mich nicht falsch - Ich hab grundsätzlich nen Kaffeefilter als Vorfilter an meinem Pocket, aber das heißt nicht das dies ein Allheilmittel ist und immer funktioniert.
      Manchmal ist es einfach viel aufwendiger, wie nur den Filter und einen Vorfilter zum Einsatz zu bringen.
      Mittlerweile überlege ich immer häufiger ob es in Katastrophen nicht sinnvoll ist (natürlich je nach Situation) grundsätzlich erst einmal eine Vorfiltration durchzuführen.
      Der Kaffeefilter am Wasserfilter ist ja nur ein Schutz des Filters und keine richtige Filtermöglichkeit.
      Es gibt von P&G die Purifier of water Beutelchen. Damit wird man das meiste an Sediment los.

      Ich denke aber eine günstige und effektive Methode auch für die Krise kann sein: Ganz grobes durch ein Stofftuch filtern - damit bekommt das ganz grobe raus. Dann durch Aktivkohle jagen (die kann man sehr günstig und großen Mengen bekommen) und dann entsprechende Hohlfaser Filtern o.ä. - das wäre zumindest mein Plan.

      VOn den P&G Beuteln habe ich keine, aber wären wohl auch eine Idee wert.
    • PSK2015 schrieb:

      Es gibt von P&G die Purifier of water Beutelchen. Damit wird man das meiste an Sediment los.
      Ich denke aber eine günstige und effektive Methode auch für die Krise kann sein: Ganz grobes durch ein Stofftuch filtern - damit bekommt das ganz grobe raus. Dann durch Aktivkohle jagen (die kann man sehr günstig und großen Mengen bekommen) und dann entsprechende Hohlfaser Filtern o.ä. - das wäre zumindest mein Plan.

      VOn den P&G Beuteln habe ich keine, aber wären wohl auch eine Idee wert.
      Kannte ich persönlich jetzt noch nichtdas könnte wirklich eine Idee wert sein. Sowas ist natürlich optimal wenn ich noch einen Mittel habe das quasi die Sedimente absetzt im Endeffekt macht man ja in einer Kläranlage nichts anderes. Wenn man das danach durch einen Wasserfilter jagt mit 0,1 Mikron und danach abkocht sollte das wirklich gut sein.

      Da müsste man jetzt erstmal schauen was der Inhaltsstoff ist ob wir sowas ähnliches bei uns hier billiger haben, oder ob man das letztlich aus den USA importieren müsste was ich ein wenig heftig finden würde.

      Aber letztlich mit Sicherheit eine gute Sache ist ja auch WHO approved habe ich gesehen.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Südprepper schrieb:

      Ihr solltet halt beim Grayl, der an sich ein interessanter Filter ist, bedenken, das eine Reinigung der Hohlfaser sehr schwer nur möglich ist.
      Das heißt je mehr Partikel Partikel sich im Wasser befinden desto schneller setzt er sich zu.

      Ich habe in einem YT Video Irgendwo mal gehört das 7vs. Staffel 2, sich bei Nora der Filter am zweiten Tag schon sukzessive zugesetzt hatte.
      Wenn man halt plant verschmutztes Wasser aufzubereiten, dann sollte man meiner Meinung nach auf einen Filter setzen, bei dem ich das Filterlement
      komplett freilegen und entsprechend reinigen kann. Jetzt mal ungeachtet von Firma und Filterart,
      Wenn ich das richtig weiß kommen hier nur Keramikfilter oder Glasfaserfilter, bzw. der MSR Guardian als Hohlfaserfilter in Betracht.
      Allerdings bin ich mir nicht sicher ob es noch weitere Outdorrfilter gibt bei denen der Filter freigelegt werden kann.
      Bei den meisten Hohlfaserfiltern in die Hohlfaser meist nicht frei zu legen.
      Erfahrungsbericht MSR Guardian:
      Nutze seit 2018. Meist 6-8x im Jahr (diesen Filter - nutze auch andere).
      Mindestens 1 Liter pro Ausflug gefiltert (je nach Gruppe teilweise viel mehr) - immer typisches Fischgewässer-Wasser hier in D (immer "saubere Stelle" ausgesucht - direkt am Ufer).
      Hab darauf geachtet dass kein Schlamm eingesogen wird - also an der Oberfläche abgezapft (meist war der Saugschlauch mit Vorfilter irgendwo zwischen Algen plaziert).

      Ich habe daher keine Erfahrung wie lange er hält wenn man ihn nur / häufig am stark verdrecktem Gewässer verwendet - ich fand immer einigermaßen gutes Wasser bzw. Stelle.
      Am Rhein, Neckar, auch mal Brombachsee (alle von den 3) - und andere Flüsse und Seen wo geangelt wird getestet.

      Bis Heute ist der Filter bzw. die Filterleistung wie Neu. Wichtig ist bei meiner Erfahrung die Zeit die er dabei hält aus meiner Sicht (7 Jahre tadellos). Wenn dann noch die Filter-Menge auch bei min. dem 10x fachen vom bisherigen hält - ist das Ding sein Geld sicher Wert.

      Will damit sagen - dass man möglichst kein völlig verdrecktes Wasser filtern sollte damit er lange hält. Ich hätte ggfs. Wasser stehen lassen (Schlamm absetzen lassen) - dann filtern.
      Habe davor den MSR TrailShot (identisch vom Prinzip zu Sawyer) verwendet - der gab nach wenigen Litern (nach 3-6 Litern deutlich nach. Man musste viel mehr pumpen (selbe Gewässer wie beim MSR Guardian - habe unterschiedliche Filter immer mit). Einen Liter mit TrailShot zu filtern - wenn Filterleistung schlechtg wird - ist ein Krampf (Hand tut weh vor lauter Pumparbeit da es doch lange dauert).

      Nutze nur den Original-Vorfilter (samt Aktivkohle Adapter von Katadyn für Geschmack).
    • PSK2015 schrieb:

      Wie lagerst du den FIlter den bzw lagerst ihn ein? Ich meine ja das es ein Hohlfaser-Filter ist und diese ein Problem haben nach der ersten Benutzung mit Austrocknen o.ä.?
      Genau nach Herstellerangaben:
      - der "trockene" Filter liegt in luftdichter Folie (dass keine feuchte Luft dran kommt).
      - der "aktive" Filter (seit 7 Jahren) - feucht gelagert. Ca. alle 3 Monate jage ich da mit etwas Chlorbleiche angereichertes Wasser durch (Hersteller-Anleitung liegt bei) - spüle - und lege so feucht und belüftet hin.
      (der "trockene" wird seit 2022 gelagert). Habe damals geholt als der Krieg ausgebrochen ist und ich dachte - 2 besser als 1. Mir gefiel damals der Guardian absolut super (tut er auch heute - nur habe ich erklärt dass ich mittlerweile denke dass ein günstiger (qualitativer) Keramikfilter es genauso tut).

      Habe mittlerweile:
      MSR Guardian, MSR Trailshot, Saywyer mini, Katadyn Pocket, MSR Miniworks Ex, Geopress (so etwa der Name), Lifestraw, dann noch 2 weitere deren Namen mir gerade nicht einfallen (Hohlfaser). Über Zeitraum von 15 Jahren gekauft und verwendet (keinen länger als Guardian bisher - da die anderen vorher aufgaben und verstopften - Keramik habe ich erst begonnen zu testen).

      Kurz. Habe mit Hohlfaser einige Erfahrung gesammelt - ausser dem Guardian ist alles für längeres Szenario (mehr als sagen wir 20 Liter Seewasser filtern) ungeeignet.
      Es gibt sicher noch mehr Filterarten - eventuell kommt da ein anderer zu anderem Schluss. Dieser ist halt meine und ich nutze die Dinge schon einige Jahre.
      Der Trailshot lässt sich übrigens testen ob er dicht hält (Hohlfaser unbeschädigt) - beim Sawyer spielt man Lotto.
      Lifestraw habe ich erst im Sommer gekauft - muss noch ausgiebig testen. Da ist Wasser-Menge schwer testbar - da man direkt damit das Wasser einsaugt. In anderen Fällen filterte ich immer in eine Nalgene Flasche die benötigte abgemessene Menge und konnte so gut verfolgen wieviel es hielt (Trailshot hielt gut 6 liter - dann starke Abnahme - habe gemessen).

      Zum Guardian
      Der untere Schraubdeckel ist zu - damit bleibt die Feuchtigkeit im Filter auch drin. Die Schläuche werden belüftet (und sind daher bei mir immer trocken - so auch der Vorfilter.
      Bisher nie Probleme mit Schimmel oder sowas gehabt - strikt Hersteller-Intervall von 3 Monaten folgen und fertig. 7 Jahre problemlos.

      Der aktive Filter ist somit NICHT in einer luftdichten Folie - sondern "an der Luft" gelagert - aber das Innenteil ist wie vorgegeben dicht verschlossen. Patrone ist immer drin (mache gelegentlich auf.
      WICHTIG beim Guardian: der untere Schraub-Teil (nicht der Deckel) darf nie bis auf Anschlag angeschraubt werden - sonst wird der O-Ring überdrückt und er wird undicht beim filtern (Wasser läuft seitlich raus aus O-Ring-Bereich und über die Hände).
      Also: anziehen - bis sagen wir 1/4 oder 1/2 Umdrehung vor "Anschlag" - dann ist alles dicht.

      Bei A beschweren sich viele darüber und meinen der Filter wäre kaputt - ist er nicht. Ist einfach das Design was da nicht ganz der Erwartung der Endkunden gemacht wurde.

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    • Okay hatte ich so richtig im Kopf. Ich habe bei mir auch ver. Filter auf Lager samt Anleitungen - aber eben auch genug Wasser gelagert. tatsächlich genutzt habe ich noch keinen davon - eben weil ich möglichst wenig Aufwand haben will mit nass lagern etc.

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