Für wie lang preppt ihr und welches Szenario?

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  • Für wie lang preppt ihr und welches Szenario?

    Wie lang preppt ihr den schon?
    Auf was bereitet ihr euch eigentlich vor?

    Bei mir ist schon ne weile weiß garnicht mehr wann genau :P
    bis jetzt nur "passiv" ca halbes Jahr, momentan eig etwas allgemeine vorsorge, von allem etwas :) .
    Geplant ist eig alles bis auf Sachen die kontinent Übergreifend sind.
    Beispielsweise wenn Kim jun un seine angebliche H- bombe abwirft und sich das immer mehr ausweitet (3Weltkrieg)
    Das finde ich erstens momentan zu aufwendig im vergleich zu den kosten.
    Zweitens versuch ich es so zu machen das ich zu einen möglichst großen %-Satz abgesichert bin, als beispiel, Essen & Wasser kann schnell wegfallen.
    Brauch man aber dringend zumindest das Wasser.
    Was bringt mir ein ABC Anzug der mich gegen Strahlung, eine Epedemie oder Kreuze schützt, wenn Aldi auf Grund von Emp nix mehr verkauft. :P

    Habt ihr ein bestimmtes System Wonach ihr arbeitet?
  • Hey. Ich preppe seid gut 2 Jahren als es bei uns wegen eines Fehlers im letungsnetz 2 Tage (ca 36 h) zu einem Stromausfall kam und wir beim Nachbarn im Garten seinen Holzkohleofen zum kochen genutzt haben.

    Vorbereitet sein will ich so gut wie auf alles was realistisch ist jederzeit passieren kann. Sprich Stromausfälle, Engpässe bei Märkten, kravalle oder ner krankheitswelle.
    Dafür Habicht eigentlich alles passend im Haus um das locker 3 Tage mit meiner Frau auszusitzen.

    Für schlimmeres, also Bob- oder Inch- Scenarien, lese ich gerade fleißig und stocken meine Hardware auf.


    Ob ich ein System hab weiß ich gar nicht. Ich denke, ich gehe in meinem kopf erstmal die warscheinlichkeit durch, welche Scenarien eher auftauchen könnten.
    Also besorge ich mir erstmal 5 Sixpacks wasser und 4 Ffp3 Faltmasken, anstatt eine ABC Vollmaske.

    Cheers. Mero.
  • Also, irgendwie preppe ich schon mein ganzes Leben. Intensiviert wurde das dann mit dem Hauskauf und Kind haben.

    Vorbereitet bin ich meines Gefühls nach zu ca 80% für alles.

    Stromausfall, Versorgungskriese oder ähnliches würde mich und meine Familie erstmal überhaupt nicht kratzen.
    Wenn morgen nix mehr zu kaufen da wär würde es bei uns vllt so nach einem halben Jahr eng werden. Aber bis es soweit ist vergeht ja Zeit zum organisieren und improvisieren.
    Auch dieser 3te WK, würden wir hier schon irgendwie auf die Reihe bekommen.

    Das einzige wo ich mit runter gelassenen Hosen da stehn würde wär ABC

    Fertige Bob/Inch hab ich alles so nicht. Aber natürlich Rucksäcke und Ausrüstung, um innerhalb kurzer Zeit mit der ganzen Family ausrücken zu können.
    Sprit für jedes Auto für 1300km (Skandinaven im Norden oder über die Alpen gen Süden)
    wa ma hät, hät ma
  • Hallo

    Gute Frage wie lange ich schon preppe. Als Prepper würde ich mich seid etwa zwei Jahren bezeichnen. Natürlich habe ich schon früher einiges gemacht aber da sah ich mich nicht als Prepper. Waren auch überwiegend nur ein paar extra Lebensmittel und Kleinigkeiten welche ich eingelagert hatte.

    Ich bereite mich auf keine spezifische Krise vor sondern eher auf allgemeine Sachen. Stromausfall, Unwetter, Lebensmittelengpässe, Feuer und sowas. Also eher Sachen die zwar mies sind aber nicht das Ende der Welt. Daher lager ich alles ein um eine Krise eher aussitzen zu können. Eine Flucht möchte ich vermeiden wenn möglich. Am schlechtesten vorbereitet bin ich auf ABC Sachen und eine extrem schnelle Flucht. Ich hoffe aber das ändert sich noch zum besseren.
  • Seid wann??
    Mit 15 hab ich den Klassiker: Survival Die Kunst zu Überleben von Rüdiger Nehberg geschenkt bekommen,
    daraufhin bin ich mit 18 zum DRK gegangen um eine fundierte Erste Hilfe und Sanitätsausbildung zu genießen,
    da bin ich dann 15 Jahre beim Katastrophenschutz hängen geblieben ;) (War nee schöne Zeit )

    Auf was ich mich vorbereite??
    Mich möglichst OHNE Rettungskräfte und Katastrophenschutz auf DAUER,
    also jetzt und erst recht in einer Kriese selbst helfen zu können!
    Ich weis leider aus Erfahrung das der Katastrophenschutz hoffnungslos überfordert sein wird da es seit Jahren kaputt gespart wurde!
    30 DRK - Katastrophenschützer für 20.000 Bewohner sagt so glaub ich alles!

    Mein gefürchtetes Szenario ??
    Eine Grippe-Pandemie mit einem mutierten Vogel-grippe-Virus, mit hoher Sterblichkeit! (Ähnlich Ebola-Pandemie)

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  • Seid wann preppe ich?

    Seit kurzem (6 Wochen ungefähr). Besser spät als nie :rolleyes:

    Auf was bereite ich mich vor?
    Vorrangig für Zwischenfälle mittleren Ausmaße (Stromausfall etc.) Maximale Dauer 3 Monate.

    Schlimmstes Szenario?
    Die Annexion der Krim hat mir gezeigt, dass die Russische Föderation (wie die Ami' s) die Autorität eines Landes überhaupt nicht anerkennen und im WC-Szenario ihre Finger nach DE ausstrecken bzw. Mitteleuropa könnten.
    Mein Vertrauen in die NATO ist aktuell nicht wirklich hoch (war mal anders) und ich befürchte im Falle eines Krieges schnell zwischen die Fronten zu geraten. Bayern ist halt einfach zu schön! DA wollen alle hin :thumbup: ^^ .

    P.S. Sarkasmus lässt grüßen ;)
  • Seit Wann?So richtig Preppen seit ca. 4-5 Monaten. Angestossen von meiner Frau.
    Beim Aufbau unseres Vorrats ist mir dann aufgefallen, das wir schon immer Vorräte für Locker 2-3 Wochen hatten. Zumindest Grundversorgung war immer gegeben.
    Sogar was Essenszubereitung angeht wären wir immer locker mehrere Tage klar gekommen, weil ich Leidenschaftlich gerne Grille besorge ich mir immer schon im Frühling einen Kohlevorrat, damit ich im Winter immer noch Grillen kann.
    Seit ein Paar Monaten sind wir halt bewusst an das Thema gegangen und dadurch ist jetzt der Nahrungsmittelvorrat aufgestockt und läuft jetzt Automatisch mit jedem Einkauf weiter, immer wieder ein paar Konserven mehr. Solange bis kein Platz mehr dafür ist. Ziel mindestens 3 Monate locker und halbwegs abwechslungreich überleben. Im Härtefall würde man damit dann wahrscheinlich noch 1-2 Monate mehr überleben.
    Natürlich ist auch Hardware dadurch ein bewussteres Thema geworden und da sind wir immer noch dabei das umzusetzen. Also läuft - aber dauert halt noch ( Is ja auch ne Kostenfrage )

    Wofür? Ja das ist ne gute Frage. Ich weiss nicht wer Tehange und Doel kennt, aber das ist ein Thema zur Zeit in unserer Region. Also Atomkatastrophe steht im Raum. Was natürlich dann eher zur Flucht führen würde als hier die Vorräte futtern. ( Diesel is für locker 1600km gelagert, Plus Tankinhalt )

    Natürlich ist Krieg auch immer so ein Gedanke der aufkommt, aber wenn die Große Bombe kommt hoffe ich das unsere Region nicht wichtig genug ist als Ziel. Da is die Frage Flucht oder aussitzen? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das heute noch eine richtige Front entsteht an der 2 Parteien sich bekriegen. Ich glaube eher am Krieg im Computerzentrum wenn die sich die Bomben gegenseitig zu schiessen , und Luftkrieg, Bodeneinsätze nur an wichtigen Knotenpunkten nicht wie früher mit einer wandernden Front. Unser Problem ist wir sind zwischen den Beiden Idioten und die Amis benutzen unser Land als Waffenlager, was die anderen hier her lockt. Die Scheiss Amis müssen ja mit jeden Krieg anfangen, also sind wir dadurch gefährdet. ( ja liebe NSA, ihr habt richtig gelesen ich mag euch nicht)

    Stromausfälle sehe ich eher gelassen entgegen, klar wäre das doof, aber der lächerlichste aller Fälle auf die man sich vorbereiten kann (Im Vergleich zu den anderen natürlich). Mir ist schon Klar das in der heutigen elektrifizierten Welt sowas zu Chaos führt.

    Epidemien, naja is halt auch jederzeit möglich. Dafür sitzen ja ne Menge Idioten in Labore um neue Krankheiten (natürlich auch als Waffen) zu suchen, damit man neue Medikamente verkaufen kann. Also jederzeit möglich
    Nur damit haben wir uns ehrlich gesagt noch nicht ordentlich auseinandergesetzt.

    Überflutung ist in meinem Dorf nahezu unmöglich. Sturm, Blizzard, andere Wetterextreme sind ja mit steigender Wahrscheinlichkeit zu behandeln. Das Wetter wird halt immer Extremer in dieser chemisch gestörten Welt.
  • Seit wann Preppe ich?
    Im Prinzip seit einem Jahr. Angefangen hat es mit meiner outdoor Leidenschaft. Habe mehrere Touren durchgeführt, die Ausrüstung nahm stetig zu. Das Thema survival kam immer mehr in den Vordergrund und damit natürlich auch das "Überleben" zuhause.

    Auf was bereite ich mich vor?
    Die Klassiker: Stromausfall, Versorgungsengpässe, Epidemien, Naturkatastrophen, Terroranschläge, Unruhen, ...

    Das schlimmste Szenario?
    Ganz einfach: Krieg. Vor einiger Zeit in Europa noch undenkbar. Spätestens seit der Krimkriese zumindest nicht mehr vollkommen abwegig.
  • Zambo schrieb:

    ..
    Das schlimmste Szenario?
    Ganz einfach: Krieg. Vor einiger Zeit in Europa noch undenkbar. Spätestens seit der Krimkriese zumindest nicht mehr vollkommen abwegig.
    So ähnlich sehe ich das auch.

    Ich weiß nicht wann bei Euch "prepping" anfängt, zumindest bisher versuchte ich einfach auf gewisse Tücken des Alltags (begrenzter Stromausfall, liegenbleiben mit dem Kfz im Winter, Handy verloren/kaputt ->Stichwort: Kontakte-Liste, begrenzte Evakuierung zb. bei Wohnungsbrand u.s.w) vorbereitet zu sein. Im wesentlichen heißt das also die Empfehlungen des BBK umzusetzen.

    Seit den Oben genannten Ereignissen in der Ukraine bzw auch seit der Eskalation in Syrien überlege ich aber ernsthaft meine Anstrengungen zu intensivieren. Das Problem hierbei als Mietwohnungsnutzer ist der Platz für Vorratshaltung sehr(!) begrenzt. Zudem bin ich vom naturel ein reinrassiges Stadtkind, ich tu mich schon mit dem Wocheneinkauf schwer... Es gab Zeiten da hab ich regelmäßig nach der Arbeit am Supermarkt oder (wenn es mal wieder später geworden ist) am Späti bzw. an der Tankstelle angehalten um mir was zum Abendessen zu holen weil ich nix zhause hatte. Für mich erfordert es schon richtig Disziplin für 7 Tage essen und vor allem Trinkwasser vorzuhalten :whistling:
  • aktuell ist vorräte im haus geworden,als ich mir das knie verrenkt habe und nicht die treppe runter kam.2ter stock...und alle waren in urlaub oder selber krank.
    das war schon vor empfehlung BBK

    hab auch ne mietwohnung und wunder mich ,was alles mit etwas umsortierung (wasser unten im kleiderschrank z.B.)in die wohnung paßt ohne das es auffällt^^
    durch rotation kost es im grunde kaum etwas extra. kurbelradio,wasserfilter kurbellampe sind auch für schrebergarten gedacht.

    die nachrichten des letzten jahres haben nur bewirkt,das der vorrat etwas größer ist^^.
    erst denken dann handeln
  • bonzo schrieb:

    4 - 5 stock ohne lift
    da ist vorrat immer gut....
    das thema Einbrecher ist somit leichter zu beherschen... denen bleibt nur Tür...
    Weit oben wohnen macht es Gelegenheitseinbrechern schwieriger und der Hauptangriffspunkt wird die Wohnungstür sein. Allerdings habe ich mittlerweile gelernt, Dachdeckerleitern (locker die vierte Etage erreicht) oder diese Hebebühnen (vom Fahrzeug aus) nicht zu unterschätzen. Da können die am hellichten Tag kommen, Arbeitskleidung an - niemand wird die bei einem kurzen Blick eines Einbruchs verdächtigen. Ich wohne auch weiter oben, habe mir aber dennoch abgewöhnt, bei kurzer Abwesenheit die Fenster auf Kipp stehen zu lassen.
  • Prepping? Schon immer. Als Kind hatte ich schon ein Versteck drinnen und draussen mit Essen und trinken, falls ich mal keinen Bock auf meine (immer wirklich lieben) Eltern habe oder einfach mal nicht zum Essen kommen wollte.
    Seit wir ein Haus haben dann immerintensiver, ich bin aber auch Zubehörversessen und Sammler, da ist schon vieles da gewesen.
    So richtig geordnet eigentlich seit ...hmm, wann sollte nochmal die Welt untergehen? 2011?

    Mittlerweile preppe ich auch für die "kleinen " Zwischenfälle, z.B. krenk mit zwei Erwachsenen und einfach mal das Wochenende überstehen ohne am Freitag eingekauft zu haben.

    Reserve derzeit für 4 Leute bei ca. 21 Tagen essen und Trinken, Wärme/Ersatzheizen vielleicht 3-4 Tage, stromlos kochen 2 Wochen.
    Live and let live
  • Mir geht es da ähnlich wie Anoree...

    Mein Opa (logisch) war Soldat, mein Vater war Soldat (SaZ 12) meine Onkels waren (Beide SaZ 12) und auch ich war Soldat (SaZ 8).

    Meine Großeltern hatten Stallhasen, mit 12 hab ich gelernt zu Schlachten und Auszuweiden. Dann bin ich als Kind viel beim Angeln gewesen, hab in Opas Garten mit dem Luftgewehr die Vögel von den Obstbäumen verjagt (würde es heute nicht mehr und hätte ich Kinder würde ich es ihnen nicht beibringen sondern verbieten).
    Als Kind der 70er wird man mit Camping groß, vorallem Biwak und Wildcampen (heute nennt man es Bushcraft).
    Meine Oma hatte nen Vorratskeller, meine Eltern haben eine Speisekammer und wir haben ein "Dosenlager".
    Bin sehr sportlich gewesen(heute unvorstellbar bei mir) Schwimmen, Turnen, Kampfsport und JRK. Was man halt in der Provinz so tut. Wer trinken wollte ging zur FFW, wer vögeln wollte zum JRK und Schwimmverein (da waren die meisten Mädels).
    Vereinsausflüge im Sommer, Zeltwiese am See beim Bauern und im Winter Skihütte.
    Mopped Touren mit 18 und da natürlich Schlafsack, Luma (die Natürlich entweder einen Zapfenverloren hatte oder ein Loch hatte) Plane zwischen den Moppeds als Zelt.
    War nach der Lehre ein halbes Jahr in Thailand und dort lernte ich, wer nicht arbeitet hat nichts zu futtern.
    Mit dem Bund bin ich auch viel herumgekommen.

    Bin so aufgewachsen, was mir aber jetzt erst mit mitte 40 bewusst wird, wir wurden in Bayern auch schon in den Schulen auf Prepping eingenordet. Filme über Katastrophenschutz, Atombunker im Schulkeller, Verhaltensregeln bei Atomschlag, wir hatten ältere Lehrer die in gewisser Weise sehr konservativ dachten und differenzierter Unterrichteten.

    Prepping schon immer noch nie anders, selbst die Weisheit meiner Kindheit war (zufällig) ein Prepper Motto: haben und nicht brauchen, ist besser als, brauchen und nicht haben!
    Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.