- WERBUNG - Werbung

Wenn man plötzlich in einem Kriegsgebiet festsitzt - Was tun ?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Wenn man plötzlich in einem Kriegsgebiet festsitzt - Was tun ?

      Neu

      Hello @ all,

      in Bezug auf den aktuellen Konflikt im Iran zeigt sich ja das in Israel und insbesondere den VAE sehr viel Touristen festsitzen da der Flug und Schiffsverkehr komplett eingestellt ist.
      Man sieht Familien auf dem Boden in Tiefgaragen schlafen, festsitzende Schiffe im Drohnenhagel, überfüllte Flughäfen die selbst Angriffsziele sind usw. Die Kronenzeitung hat auch einen sehr interessanten Artikel bzgl. eines Hotels veröffentlicht, der zeigt was einige Erleben und man aber von Seiten der VAE dich einiges macht um die Lage einigermaßen erträglich zu halten.

      Schaut ihn euch an - Da kann man wirklich ein paar brauchbare Infos rausziehen.
      Das Minutenprotokoll - „So erlebte ich den Angriff der Mullahs“ | krone.at

      Es wurde auch eine kleine offizielle Checkliste veröffentlicht was man tun sollte:

      Kornenzeitung AT schrieb:

      Was tun, wenn man vor Ort ist?
      • Ganz wichtig: Ruhe bewahren!
      • Den Anweisungen des Personals oder der Sicherheitskräfte Folge leisten.
      • Wichtige Dokumente (Reisepass, etc.) bei sich tragen.
      • Eventuell Notfallrucksack vorbereiten, mit dem Notwendigsten (Medikamente, Wechselkleidung).
      • Bei Alarm Schutzräume aufsuchen.
      • Das Außenministerium ist rund um die Uhr unter der Notfallnummer +43 1 90115 4411 erreichbar.

      Quelle: krone.at/4062382

      Die aktuelle Lage zeigt ja, das eine Ausreise zumindest aus den VAE per Schiff und Flugzeug derzeit nicht möglich ist und somit mehrere 100.000 Touristen aller Nationen festsitzen.

      Dubai: Urlauber flüchten nachts in Hotel-Bunker! Deutscher Tourist berichtet

      Was würdet ihr einpacken und was würdet ihr machen, wenn ihr in genau dieser Situation festsitzen solltet ?
      Bin mal gespannt was wir da zusammen bekommen - Ein sehr interessanter Themenbereich.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Neu

      Es gibt E-Mail Listen wie elefand auswaertiges-amt.de/de/-krisenvorsorgeliste-387662 in die man sich eintragen kann. Dann weiß die Regierung zumindest dass man dort sitzt und kann mit Plänen zur evtl Evakuierung kontaktieren.
      Den Sitz der deutschen Botschaft in dem jeweiligen Land wissen.
      Wobei mWn zumindest eine ( amerikanische) Botschaft schon brennt in diesem Krisengebiet. Edith: zeit.de/politik/ausland/2026-0…iran-angriff-usa-liveblog
      Dabei haben in so einem Fall
      Unbedingt genug Geld/ Devisen! Bzw mehrere Zahlmöglichkeiten die Alternativ funktionieren. Das ist von Land und Gegend her verschieden. Ich weiß, dass in Westafrika viel per App bezahlt wird.
      Handy mit funktionierender Verbindung, auch evtl eines Landesanbieters wenn möglich zur Übersetzung und evtl Navigation. Es ist durchaus möglich einem Handy eine weitere Sprache beizubringen.
      Darüber hinaus, ganz altmodisch eine Art kleines Wörterbuch oder Zeigebuch, ja die Dinger gibt's immer noch.
      Powerbank, Adapter, Ladekabel.
      Tja, und wenn man aus den Touristenhochburgen raus muss, die Kleidung anpassen. Dann ist halt nix mit freien Schultern und Knien, evtl muss dann halt ein Schleier her. Oder auch mehr.
      Noch mehr Geld in verschiedenen ortsansässigen Währungen ( oder denen der angrenzenden Länder).
      Edith 2.https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/iransicherheit-202396
      Hier sind weitere Tips unter Aktuelles. Zumindest Demonstrationen zu vermeiden ist ein guter Tip. Oder sehr vorsichtig sein mit Film- Fotoaufnahmen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Fifth age ()

    • Neu

      Fifth age schrieb:

      Es gibt E-Mail Listen wie elefand auswaertiges-amt.de/de/-krisenvorsorgeliste-387662 in die man sich eintragen kann. Dann weiß die Regierung zumindest dass man dort sitzt und kann mit Plänen zur evtl Evakuierung kontaktieren.
      Diese Listen und Telefonnummern sind schön und gut nur hat unser Außenminister schon klar gestellt das es keine Evakuierung deutscher Staatsbürger geben wird.

      welt.de/politik/deutschland/ar…e-reagieren-entsetzt.html

      Sollte die deutsche Botschaft noch intakt bzw besetzt (was ich bezweifle) bringt dich das auch nicht weiter weil dir dort niemand die Tür öffnen wird.

      So dumm es sich anhört in diesem Fall ist das "beste" zu hoffen das man auf Kontakte in der Region zurückgreifen kann. Niemals den Pass verlieren und wirklich versuchen ruhig zu bleiben.

      Ziten ohne Angriffe zum ruhen/schlafen nutzen, denn es kann manchmal schnell gehen das man von einer Sekunde auf die andere "verlegen" muss und wenn man übermüdet ist sind die Sinne nicht wirklich da. Deswegen ruhen und Energie sparen.
    • Neu

      mdr.de/nachrichten/deutschland…phul-evakuierung-100.html
      Hier steht, dass sehr wohl Anstrengungen unternommen werden.
      Nur halt nicht mit Bundeswehr Fliegern. Außerdem hat sich bisher gezeigt, wenn D nicht fliegt, dann evtl gibt's eine Evakuierungsmöglichkeit mit anderen europäischen Staaten ( koordiniert). Ich halte daher an meiner Meinung fest.
      Wichtig scheint mir, alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Und nichts von vorneherein zu verwerfen.
      Was man dann vor Ort nutzen kann ist eine andere Frage. Evtl darf man gar nicht von den Schiffen runter oä.
    • Neu

      Ich möchte das nicht zu stark auf die aktuellen Vorgänge beziehen weil das sonst zu weg vom Thema wegführt.
      Aber versuchen wir es mal aus dieser Perspektive tiefer zu betrachten. Wenn man jetzt dort festsitzt und versucht wird Optionen in den Nachbarländern zur Verfügung zu stellen können wir festhalten das man sich dort vor Ort erstmal selbst behelfen muss und im Zweifel den Weg ins Nachbarland zurücklegen muss.
      Nach Riad wären es 1000km Landweg und in den Oman zum nächsten Airport ca. 400km.

      Jetzt gehen wir mal von den Gründen aus weshalb man sich dort befindet:

      A - Man lebt dort und hat somit die besten Optionen da man alles wei0 und auf alles vor Ort zugreifen kann.
      B - Man steigt in den VAE am Airport um was vermutlich die schlechteste Option ist.
      C - Man macht vor Ort Urlaub.

      Alles drei verschiedene Ausgangssituationen mit höchst verschiedenen Ressourcenverfügbarkeiten.
      Und jetzt stelle man sich vor wie man aus diesen Situationen heraus insbesondere B und C eine solche Wegstrecke zurücklegt ohne lokale Sprachkenntnisse und ggf. nicht ausreichende Ressourcen insbesondere finanzieller Art wenn man gerade umsteigt.

      In diesem Kontext sehe ich eher Maßnahmen im Vordergrund die ich quasi auch hier in D zum Peppen durchführe, allerdings im vorgenannten Kontext in einer Ausnahmesituation in einem Krieg Ad-Hoc.

      Und daher rührte die Frage was packe ich ein und was mache ich ?

      Denn ich denke das es nicht so einfach ist wie das im Moment kommuniziert wird mir dem Abwarten und im Hotel bleiben.
      Denn ich bringe jetzt mal die Hypothese mit rein, was wenn das erst der Anfang ist ? Die USA haben ja aufgefordert das sich alle US Bürger aus dem gesamten Golf zurückziehen sollen.

      Meiner Meinung nach eine klassische akute Bug Out Situation wie sie im Lehrbuch steht nur halt unverhofft als Urlauber in den meisten fällen.

      Und aus dieser Sicht heraus sollten wir das weiter betrachten:
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Neu

      Südprepper schrieb:

      was packe ich ein und was mache ich ?
      Der Impuls ist ja erstmal weg zu kommen aus dem Kriegsgebiet. Idealerweise in ein Land, welches am Krieg unbeteiligt ist.
      Was ich gerne einpacken würde, aber zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht habe ist ein Visum des Nachbarlandes.
      Bei aller Panik und Verständnis - drauf zu hoffen, dass das Nachbarland wegen Krieg die Grenzen AUF machen wird ist nicht realistisch.
      Also solange wir nicht von Deutschland reden, sind die allemeisten Länder vermutlich so drauf, dass die erstmal die Grenzen DICHT machen, eben weil große Flüchtlingsströme sich in Bewegung setzen.
      Du bist ganz sicher nicht der Einzige der weg will.

      Für mich wären es aus diesen überlegungen heraus:
      1) Weg von (vermutlichen) Kriegszielen
      2) Raus aus den Städten (Taxi, Rikscha, Uber, Bolt, Mietwagen, aber keine Eisenbahn)
      3) Irgendwohin wo es Kriegsmäßig eher ruhiger ist oder dies zumindest zu vermuten ist und sich dort für eine Zeit einmieten
      4) Dort in Ruhe sortieren, Ressourcen prüfen und Visum und Einreise in ein sicheres Nachbarland planen.
      5) Arbeitgeber und Familie in Deutschland informieren, dass der Urlaub wohl länger wird

      Ressourcen wären in erster Linie Geld (Bargeld/Devisen, Karten, Bezahlapps) und Internet. Doomsday ist an Tag 1 -5 wohl eher nicht zu erwarten...

      So profan, oberflächlich und lächerlich es vielleicht klingt, aber ein gepflegtes Äußeres ist in einer gesellschaft immer hilfreich weiter zu kommen.

      Sollte man es irgendie legal (!) ins Nachbarland geschafft haben kann man vermutlich dann zurückfliegen. Wenn man illegal eingereist ist, wirds an internationalen Flughäfen ggf. schwierig.
      Eventuell könnte man im Falle der illegalen Einreist zuerst die deutsche Botschaft im Nachbarland aufsuchen und fragen, was man tun kann.

      Dies sind zugegebenermaßen lediglich theoretische Überlegungen vom gemütlichen Sofa aus. Ob ich in der Realität auch so agieren würde - wer weiß.
      Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
    • Neu

      Wieso führen die aktuellen Vorgänge weg vom Thema? Es ist aktuell und betrifft eine Menge an Personen. Die Einschränkungen die du in deinem Szenario machst erscheinen mir unrealistisch.
      Man lebt dort....bzw macht dort Urlaub....bzw steigt in einen Flieger.
      Ist egal ob ich hier oder dort lebe - Kriegsgebiet ist Kriegsgebiet.
      Ich mache in einem Kriegsgebiet nicht Urlaub. Wenn mich das im Urlaub erwischt, habe ich die og Massnahmen.
      Oder ich steige in den nächsten Flieger, egal ob VAE oder sonstwo.
      Wenn nichts anderes geht - über Land. Wenns nur(!) 400 km sind oder mehr, das ist abhängig welche Grenzen offen sind.
      Zusätzlich zu offenen Grenzübergängen ist teilweise zur Einreise der Impfstatus wichtig. Ich meine mich zu erinnern dass in Afrikanische Länder Gelbfieber zwingend ist. Ohne Impfung keine Einreise.
      Zudem, es galt länger eine Reisewarnung. Und das aktuelle Szenario hat sich angekündigt, Staaten hatten ihre Bürger aufgefordert auszureisen.
      Um aufs (kastrierte) Szenario zurückzukommen
      Rucksack, Reisepass, Visa, Impfbuch, Handy,Geld, weitere Bezahlmöglichkeiten, Medis privat, EH Set, Wasserflasche, Wechselwäsche und ( Schleier, Burka ggf).
      Etwas Nahrung, nach den Möglichkeiten vor Ort.
      Weitere Möglichkeiten wie Wasserfilter oä schließ ich wegen wahrscheinlich mangelner Verfügbarkeit aus
    • Neu

      Fifth age schrieb:

      Wieso führen die aktuellen Vorgänge weg vom Thema? Es ist aktuell und betrifft eine Menge an Personen. Die Einschränkungen die du in deinem Szenario machst erscheinen mir unrealistisch.
      Da hast du was falsch verstanden - Es gibt keine Einschränkungen und es gibt auch kein kastriertes Szenario :D ich möchte das Thema nur nicht so stark mit Links untermauern etc. Weil das von dem wegführt was ich bezwecken will.
      Wir können uns ruhig 1:1 an dem Live Beispiel VAE "entlanghangeln" nur ich möchte nicht speziell darauf hinaus warum jetzt D seine Leute nicht zurück holt im Gegensatz zu anderen Ländern usw. Sondern so das man das Thema grundsätzlich diskutiert, auch unabhängig von dem Konflikt. Also kurz gesagt das man das auch auf andere Fälle anwenden kann auch wenn man das in 5 Jahren nachliest und vielleicht wo anders festsitzt.

      Und ja wir sollten uns sogar an dem aktuellen Fall entlang hangeln den hier sehen wir LIve Erfahrungen aber nicht daran aufhängen. Ich hoffe es wird ersichtlicher was ich ausdrücken wollte.

      Fifth age schrieb:

      Ich mache in einem Kriegsgebiet nicht Urlaub. Wenn mich das im Urlaub erwischt, habe ich die og Massnahmen.
      Oder ich steige in den nächsten Flieger, egal ob VAE oder sonstwo.
      Aber das mit dem in den nächsten Flieger steigen ist ja genau das Problem...

      borath schrieb:

      3) Irgendwohin wo es Kriegsmäßig eher ruhiger ist oder dies zumindest zu vermuten ist und sich dort für eine Zeit einmieten
      4) Dort in Ruhe sortieren, Ressourcen prüfen und Visum und Einreise in ein sicheres Nachbarland planen.
      Interessant - Was wäre hier deine Begründung ?
      Denn ich habe schon gegensätzliche Quellen gehört die genau davon abraten. Hintergrund ist das die normale Bevölkerung unter Umständen abseits der Zentren nicht so US/Wessi freundlich ist wie in den Touristenzielen - Naher Osten halt.
      Was dann entsprechende weitere Gefahren mit sich bringen kann.

      borath schrieb:

      Sollte man es irgendie legal (!) ins Nachbarland geschafft haben kann man vermutlich dann zurückfliegen. Wenn man illegal eingereist ist, wirds an internationalen Flughäfen ggf. schwierig.
      Eventuell könnte man im Falle der illegalen Einreist zuerst die deutsche Botschaft im Nachbarland aufsuchen und fragen, was man tun kann.
      Wie sieht das mit VISA international aus ? Hat da jemand Erfahrung mit ?

      Fifth age schrieb:

      Ich meine mich zu erinnern dass in Afrikanische Länder Gelbfieber zwingend ist. Ohne Impfung keine Einreise.
      Betrifft das nur afrikanischen Länder oder auch die Transitzonen an den Flughäfen ?
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Neu

      Das hatte ich tatsächlich falsch verstanden. Asche auf mein Haupt.
      Nun ums in eine Reihe zu bringen. Es bleiben ( grundsätzlich) drei Möglichkeiten.
      Land
      Wasser
      Luft
      Plus die allgemeinen Massnahmen wie Reisepass, Geld ect.
      Zu Land könnte man noch andete Transportmittel in Betracht ziehen ( da der Flixbus nicht fährt) wie zu Fuß,Taxi, zu Pferd, Sammeltaxis oder örtliche Busverbindungen.
      Zu Wasser wär anzufragen ob Containerschiffe bereit sind einen zum nächsten Hafen zu bringen, oder auch Fischkutter. Mehr als eine Absage kann man nicht bekommen.
      Den Flieger würd ich nicht ausschließen. Gerade sieht man dass etwas organisiert wird.
      In fünf Jahren ist zum Nachlesen diese Option verfügbar evtl, und dafür eine andere nicht.
    • Neu

      Hallo.

      Was man nicht vergessen sollte, der ganze transit nach Südost Asien geht auch über Dubai. Also die Auswirkungen betreffen nicht nur Menschen die evtl Reisewarnungen ignoriert haben.
      Die meisten Touristen werden noch nicht mal einen gescheitert Rucksack dabei haben. Ausserdem werden sie auf ihren Gepäck sitzen, bis zu letzt.
      Diese Leute sind keine Menschen die sich im Vorfeld große Gedanken um Krisenbewältigung gemacht haben.

      Inwieweit ich in solcher Situation besser aufgestellt währe ist fraglich.

      Gruß
      Mein Körper,
      meine Entscheidung.