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Behelfsmäßige Wärmeisolation an Fenstern gegen Kälte

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    • Behelfsmäßige Wärmeisolation an Fenstern gegen Kälte

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      Hello @all,

      bei großen Frostperioden mit einem zeitgleichen Ausfall der Heizungsmöglichkeiten, ist es notwendig zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen.
      Die Fenster sind in Wohnräumen die größten Schwachstellen.
      Zum einen ist Wärmeableitung durch die Scheiben und Kältestrahlung durch die Scheiben zwei der größten Risikofaktoren.
      Der Wärmeableitung kann man recht einfach durch die Anbringung von Luftpolsterfolie an den Scheiben verhindern.

      Siehe auch hier ein Video dazu:



      Die Kältestrahlung kann man mittels Rettungsdecken entsprechend abmildern, was zeitgleich die Wärne der Notheizungen im inneren reflektiert.
      Die Frage die sich hier nun stellt - Gibt es weitere Optionen oder beschränkt sich das auf Luftpolsterfolie und Rettungdecke ?
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Danke, das Thema treibt mich auch seit einigen Tagen um.
      Ich schätze für meine Fenster werde ich mir wohl demnächst im Baumarkt MDF-Platten in der richtigen Größe zuschneiden lassen bzw. schauen, was es sonst noch an geeignetem Material gibt. Inzwischen ist das Thema konret genug und wenn ich es nicht benötige, bleibt es eben im Keller.

      Ein Gedanke, der mir aber beim Thema ebenfalls kam:

      Sollte man sich hier nicht auch (analog zum Thema Lichtdisziplin) um Unauffälligkeit bemühen?
      In der Nachbarschaft fällt es ja auch auf, wenn ein Fenster fast schon professionell abgedichtet ist. Das könnte sicherlich auch Begehrlichkteiten wecken. Wie denkt ihr dazu?
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      Gute Frage...

      ich versuchs aber mal aus wissenschaftlicher Sicht anzugehen.
      Es gibt drei Formen wie Wärme verloren gehen kann: Wärmeübertragung – Wikipedia
      • Leitung
      • Konvektion
      • Strahlung
      Daraus ergeben sich die entsprechenden Abwehrmaßnahmen,
      Konvektion das heißt in diesem Fall über Kaltluftdurchfluss kann man ganz einfach verhindern in dem man die Fenster schließt und die Luftfeuchte so gering hält das es zu keinen Feuchtigkeitsniederschlägen an der Innenseite der Fenster gibt. Somit geht darüber schon mal keine Wärme verloren.

      Das weitere was in den Beiträgen oben bereits geschrieben wurde verhindert dann die Bereiche Leitung und Strahlung.
      Ich stelle mir hier die Frage was ich außer dem Bereich der Konvektion mit den MDF Platten verhindere. Denn Theoretisch reichen da dann bereits die Rollladen, insofern welche vorhanden sind. Das hätte den gleichen Effekt.

      Wenn keine Rollladen vorhanden sind, dann macht das durchaus wieder Sinn als zusätzliche Maßnahme.
      Also letztlich Abwägungssache je nach örtlicher Ausgangsvoraussetzung.

      Es gibt auch sogenannte Thermoisolationsfolien die man innen und außen an die Fenster machen könnte. Haben den Gleichen Effekt wenn man sie von innen und außen anbringt.
      Thermo-Schutz-Fenster-Isolierfolie mit 4 mm dicker PVC-Luftpolsterfolie und Doppelnähten für Haltbarkeit, kompatibel mit Aluminium, Schieben und Flügeln (130 x 150 cm): Amazon.de: Baumarkt

      Die wären Transparent und würden nicht so stark auffallen - Das wäre noch ne Alternative dazu.
      Aber letzten Endes sind natürlich Rollladen die Maßnahme Nummer 1 und egal welchen Zustand abzuhalten Sonnenstrahlung als auch Kälte.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Südprepper schrieb:

      Denn Theoretisch reichen da dann bereits die Rollladen, insofern welche vorhanden sind. Das hätte den gleichen Effekt.
      Naja gut, Rolladen habe ich hier keine, daher muss ich mich anderer Mittel bedienen.

      Zum Thema Konvektion: Ein Luftspalt (wichtig: nicht bewegte Luft) ist letztlich eine sehr effektive Dämmung.
      Weil beim Wärmestrom zwischen Feststoff und Fluid etwas andere Mechanismen greifen als im reinen Fluid oder Feststoff, ist dieser Übergang zur Luft i.d.R. der limitierende Faktor für den Wärmestrom.
      Ob das jetzt zwischen Folie und Luftblasen oder Holzplatte und Luft oder Fenster-Luft-Rollade ist, ist für den Mechanismus erstmal unerheblich.
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      Bevor ihr anfangt, könnt ihr den Kerzentest machen um zu schauen ob ihr einfach, zweifach oder dreifach verglaste Fenster habt.
      Der Akkudoktor hat ein gutes Video mit Tests zur Wärmeisolierung von Fenstern.
      Ich poste hier direkt die Stelle vom Kerzentest, aber ich empfehle das ganze Video:



      Falls es nicht klappt, ab Minute 12:00 ist der Kerzentest erklärt.
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      Ich bin x-mal umgezogen und habe jede wärmetechnische Fensterkatastrophe hinter mir.
      Jetzt wohne ich in einem alten Haus mit undichten Kastenfenstern. Sprich, ich habe doppelte Fenster mit etwa 5 cm Zwischenraum.
      Bestes Raumklima und perfekte Isolierung.
      Nicht wegen Dichtheit sondern wegen dem dicken Luftposter zwischen den Fensterlagen.

      Also klebt eure Fenster nicht unmittelbar zu, sondern sorgt für ausreichenden Abstand mit der Isolierung.

      Der Gedanke mit der Klemmstange ist nicht so verkehrt, wenn ein dicker Vorhang daran hängt.
      Wer schon eine alte Wirtschaft im Winter erlebt hat, die statt eines Windfangs mit Zwischentüren nur einen fetten schweren abgesetzten Vorhang besaß, versteht, worauf ich hinaus will.
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      Ich schau gerade eine Menge an Videos über Camping im Auto.
      Ein Erfahrungsbericht sagt, Kartons wären wohl nicht so gut. Die Ecken würden aufstehen und sie würden Feuchtigkeit ziehen. Nun in der Wohnung mag es anders sein. Als Lösung käme i
      n Frage die Kanten mit Klebeband zu verstärken.
      Ein anderer Vorschlag zur Dämmung war Trittschalldämmung. Die gibt's in 3 und 5 mm Stärke und ist auf einer Seite Alu kaschiert.
      Filz mit aufgeklebter Rettungsdecke war eine weitere Option.
      Beim Auto ist es natürlich schwerer als bei Wohnungsfenster, aber es bleibt trotzdem eine gewisse Bastelei.
      Zumindest sollte man vorher einen Plan haben und das Material zu Hause.
      Zur Befestigung gab's auch die Lösung mit Löchern durch die Dämmplatte und dann ein Saugnapf mit Zipfel oder Rändelmutter durchgestreckt.
      Ich kann mir vorstellen, dass ein Stück Klett auf die Dämmung und auch an die Scheibe geklebt auch funktioniert.
      Oder einfach mit Klebeband festgepappt.
      Ich hab bisher Luftpolsterfolie hier ( aber noch nicht verbastelt) und mir gefällt die Idee mit der Trittschalldämmung.
      Die Frage ist auch wie wäre es zwei Lagen zu verbinden. Also Trittschalldämmung mit aufgeklebter Luftpolsterfolie.
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      Ich denke auch das schwere Stoffabdeckungen an den Fenster Innenseiten einen sehr gro0ßen Effekt haben.
      Erfahrungsgemäß ist das ja auch keine neue Erfindung, das hatte man ja schon in früheren Jahren das man in den Schlafzimmern Schwere Stoff vorhänge, teilweise bis zum Boden hatte um den Fensterbereich abzudecken.

      Hier eignen sich meiner Meinung nach, solche teleskopierbaren Stangen ganz gut.
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      Passt in jede Ecke und im Zweifel kann ich da mit ein paar guten Klammern einfach ne Decke dran hängen.
      Ich denke das die Kombination Rollladen, Luftpolsterfolie und Decke bzw. Vorhang eine gute Kombination ergibt um hier zumindest einigermaßen gut zu isolieren.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Alles was Konvektion verhindert isoliert auch gut.
      Der dicke Vorhang schafft eine dicke Luftschicht, die dann halt am kalten Fenster abkühlt sich aber wenig mit der Luft im Raum vermischt.
      Wenn es also ok ist nicht mehr durchschauen zu können, dann könnte man auch alte Schaumstoffmatratzen zurechtschneiden und komplett bis zu den Mauern das Fenster abdichten.


      Es gibt noch die Problematik wo man die 0 Grad Grenze plaziert. idealerweise nicht im Mauerwerk, weil gefrierende Feuchtigkeit Material kaputt macht. Es würde einfach Beton oder Ziegelsteine wegsprengen, bzw. bröselig machen.
      Daher am besten im Isolationsmaterial.

      Ein Kollege, Doktor der Physik hat bei seinem Haus die Isolierung so gebaut, dass der sogenannten k-Wert genau 12 Stunden ist. Also die Kälte der Nacht genau Mittags (wo hoffentlich die Sonne scheint) innen im Haus ankommt...
      ideal wären wohl 180 Tage+12 Stunden, aber das ist dann wohl unrealistisch. :D
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      So hab ich das in der Technikersusbildung auch gelernt. Null Grad Grenze ist ausserhalb..
      Haben wir halt um Krisenfall nicht.
      Aber kleines Update. Mein Haus hat, nur mit Notbetrieb der Heizung ( Frostschutz) innen neun Grad. Draussen waren diesen Winter aber teilweise -15.
      Mein Haus ust nicht isoliert. Es ist zum Teil aus Flußsteinen. Mittlerweile gkaub ich, ein Haus muss schon sehr schkecht gebaut sein um innen null Grad zu erreichen