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+++ LERNEN DURCH FEHLER - DIE INTERAKTIVE PREPPER FALLSIMULATION +++ NEUER FALL 2025/2026

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    Mein Nachbar muss sich in die Hand geschnitten haben. Gestern hatte ich noch darüber nachgedacht, wie unpraktisch Unfälle zur jetzigen Zeit sind und versuche, stets besonders umsichtig zu sein.

    Und eigentlich will ich gar nicht, dass hier jemand klingelt. Eigentlich will ich nicht gestört werden und stattdessen meine Kraft darauf verwenden, meine Familie hier durch zu bringen...

    Ich hole schnell ein paar alte Handtücher und umwickle die Verletzung grob. Dann bitte ich ihn herein mit der Intention, die Wunde zu versorgen.
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    Ich bring ihn in meine Küche. Dort setz ich ihn vor die Spüle, während ich aus dem Flur ein paar Einmalhandschuhe und einen alten KF-Verbandskasten hole. Dann werde ich versuchen, die Blutung zum stehen zu bringen. Gelingt mir dies, schick ich ihn entweder zum Anlaufpunkt der Feuerwehr oder ich oder meine Frau holen von dort Hilfe, abhängig von seinem Zustand.
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    Eins vorne weg ich bin KEIN RS oder NFS geschweige denn Arzt, ich versuche ihm zu helfen so gut ich kann, dazu als erstes Handschuhe an und versuchen zu identifizieren wie tief die Wunde ist.
    Das findet jedoch vor der Tür statt, niemand der so stark blutet kommt in meine Wohnung/Haus wenn Kinder da sind. (selbst im Alltag war bis heute kein Nachbar in meiner Wohnung bzw im Haus)

    Also evtl Arm abbinden, Druckverband etc. wobei ich bei der geschilderten Blutspur vermute das es zu tief ist bzw genäht werden muss. (Vielleicht wird das im nächsten Post aufgeklärt) ins Krankenhaus zu Fuß normalerweise 30min, bei der Wetterlage mindestens 1,5 Stunden und mit einer so geschwächten Person.... neee besser nicht.

    Ich versuche definitiv einen Notruf abzusetzen und hoffe das dass Handy funktioniert.

    Sollte ich dem Nachbar helfen können und die Blutung stoppen können werde ich ihm ein einfaches batteriebetriebes PMR Funkgerät mit geben und ihm sagen das er damit Kontakt aufnehmen kann wenn er hilfe braucht und frage ihn für wie lange er Lebensmittel zuhause hat.

    Wenn der Nachbar wieder in seiner Wohnung ist werde ich das Blut vor der Tür und im Teeppenhaus beseitigen, denn es würde Kinder nur irritieren und das braucht in dieser Situation niemand.

    Danach wird der Müll rausgebracht und versucht denn "Alltag" aufrecht zu erhalten, evtl etwas mit dem kleinen gelernt, Brot gebacken, Wäsche gewaschen und die Wohnung geputzt. Hygiene und Sauberkeit ist extrem wichtig.
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    Ok die Türe ist also bereits geöffnet? Dann hat er also auch bereits bemerkt, dass die Wohnung etwas wärmer als Umgebungstemperatur ist.... Shit. Das wars mit dem unterm Radar, bzw. unsichtbar bleiben.

    Ich habe keine Lust, dass der arme Kerl mir die Wohnung vollblutet, trotzdem werde ich versuchen ihm zu helfen.
    Ich sag ihm, er soll einen Moment warten weil ich den Boden erst mit Handtüchern auslege und erste Hilfe sachen holen muss und schließe die Wohnungstür bis auf einen kleinen Spalt.
    Mit meiner Frau vereinbare ich, dass sie dies alles macht. In der Zwischenzeit mache ich ein paar Kerzen und einen Teelichtofen an um die Wärme plausibel zu erklären. Vielleicht kauft er es ja ab. Das darf er zu Gesicht bekommen.
    Wenn ich ihn reinlasse achte ich aber darauf, dass er den Gaskocher, Petroleumofen und die Vorräte nicht zu Gesicht bekommt, räume also alles zwischen Wohnungstür und Bad weg und wir machen die entsprechenden innenliegenden Wohnungstüren zu. Die gefüllte Badewanne versuche ich mit dem Duschvorhang, der die ganze Badewanne abschirmt zu verstecken. Ob es mir gelingen wird weiß ich nicht.

    Als ich dann wieder zur Wohnungstüre gehe, mache ihm vorher klar, dass ich keinerlei Ahnung von Medizin habe.
    Die blutigen, schneevermatschten Schuhe soll er ausziehen und dann bringe ihn ins Badezimmer.
    Dort Latexhandschuhe angezogen und dann versuche ich das Handgelenk abzubinden. Sollte das wegen der Lage der Blutgefäße nicht gehen (Ich habe ehrlich keine Ahnung), dann halt weiter oben.
    Danach waschen wir die Wunde mit frischem Leitungswasser aus. Dann Desinfektion. Meine Frau holt derweil Zwei Ibuprofen 400er für ihn.
    Sie soll auch gleich Sekundenkleber mitbringen, auch wenn ich die ganzen Nachteile hier aus diesem Forum kenne. Auch Nadel und Faden soll sie zur Sicherheit mitbringen, falls die Sekundenklebertübchen alle ausgehärtet sein sollten.

    Wir können zwar keine Bluttransfusion geben aber wir können wenigstens Flüssigkeitsverlust ausgleichen und die körpereigene Synthese von neuem Blut unterstützen.
    Dazu bereitet meine Frau einen wässrigen Proteinshake (mit Leitungswasser, keine Milch) und eine Multivitamintablette, hochdosiert USA-Dosis und eine B-Vitamin Komplex Tablette, auch USA Dosis vor. Wegen Frauenzeugs hat sie auch noch Eisentabletten, davon wird auch eine vorbereitet....

    Zum Notfallposten der Feuerwehr wollen wir bei dem Wetterbedingungen niemanden von uns hinschicken. Wir teilen es ihm aber mit, dass es sowas gibt, falls er es nicht weiß. Da kann er nach der Erstversorgung hin, wenn er will.

    Wir fragen uns, wie wir ihn im Anschluss wieder höflich "rauswerfen" können... Am besten wohl mit den Worten, mehr könnten wir nicht tun er müsse jetzt dringend zum Notfallposten der Feuerwehr oder ins Krankenhaus.
    Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von borath ()

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    Ich hole meinen Nachbarn in die Wohnung. Obwohl ich eigentlich kein Blut sehen kann und mir davon übel wird, und ich eigentlich kaum Ahnung habe, schaue ich mir seine Hand an, und wo und wie die Hand geschnitten ist.
    Es ist ein glatter Schnitt mit dem Messer, der stark blutet. Ich säubere das grob mit einer Rolle Mullverband, doch aus der Wunde tritt immer wieder Blut. Eigentlich muss der Schnitt genäht werden, aber ich erinnere mich,
    dass mein Hausarzt so Klebestreifen hatte, als ich mal so eine stark blutende Wunde hatte, und der dann statt die Wunde zu nähen, mit diesen Klebestreifen die Wunde verschlossen hat, was dann auch gehalten hat. Solche Klebestreifen hatte ich mir dann auch gekauft und sie in meine Notfallbox gelegt. Das sind solche Wundnahtstreifen: Eurosuture (mm 3 x mm 75) Wundnahtstreifen steril zum schließen von kleinen Wunden, Platzwunden, Schnittwunden. Ich säubere also mit Desinfektionsspray die Wunde ein wenig, tupfe mit noch einer Rolle Mullverband die Wunde ab und dann nehme ich einige der Klebestreifen und klebe damit die Wunde zu. Das hält erst einmal. Es blutet viel weniger als vorher und vielleicht kommt die Blutung zum Stehen. Ich umwickele seine Hand mit Mullverband und lege in den Mullverband, damit es ein wenig Druck auf die Wunde ausübt, noch eine weitere Rolle Mullverband. Davon habe ich aus meinem Autoverbandskasten genug, und ich hatte mir extra für solche Notfälle auch noch reichlich Mullbinden gekauft. Damals, als ich so stark geblutet habe, da habe ich nämlich einen gehörigen Schreck bekommen, und deshalb habe ich überall so kleine Verbandtaschen herumliegen. Also, ich glaube, die Wunde ist jetzt einigermaßen versorgt. Wollen wir mal hoffen, dass sich das nicht entzündet und dass diese Wundnahtstreifen halten. Dann ziehe ich mich warm an und gehe mit dem Nachbarn in seine Wohnung. Er zieht sich auch warm an, und wir beide stapfen dann durch den Schnee zur Feuerwehr. Dort kann er ja, falls nötig, weiter versorgt werden.
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    Du hast keine Chance - aber nutze sie
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    Wichtige Zwischenbemerkung:

    Ich muss an dieser Stelle nochmals dringend darauf hinweisen das ihr bitte nur eure Maßnahmen niederschreibt und nicht die Situation in eine völlig andere Richtung drückt, in dem ihr die Situation abseits eurer Maßnahmen ausschmückt/beschreibt.

    Die Situation wird komplett vorgegeben und ihr reagiert frei, mit den euch real zur Verfügung stehenden Mitteln darauf. Dies ist eine Simulation und kein Rollenspiel im Sinne eines digitalen Pen and pen Rollenspiels, wo jeder noch Faktoren mit einbringt.

    Ihr bewegt euch teilweise völlig außerhalb der Verläufe und Zeiträume.
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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    Ich bringe den also in meine Küche. Schon als es geklopft hat hab ich alle anderen Zimmertüren zu gemacht.
    Ich drücke den Pechvogel auf einen Stuhl und hole den Verbandskasten.
    Mit meinen beschränkten EH Kenntnissen kann ich nicht viel tun, aber ich erinnere mich, dass eine Notärztin mal zu mir gesagt hat, im Notfall hilfst du so gut als möglich, wirklich viel falsch machen kannst du nicht. Also ziehe ich die Handschuhe an, wickle das Handtuch ab und Versuche zu reinigen und desinfizieren so gut und schnell es geht. Ich mache einen festen Druckverband und verbinde.
    Ich glaube einen Blister Schmerzmittel aus meinem Vorrat und bespreche mit ihm, dass ich ihn im Notfall begleiten würde zu diesem Leuchtpunkt bzw zu Fuß ins Krankenhaus.
    Ich werfe sein beblutetes Tuch in den Müll meine Handschuhe hinterher, verknote den Sack ordentlich.
    Danach putze ich das Blut weg.
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    Zu der Wetterlagen - die Überlegung dach räumen , muss jetzt in die aktive phase gehen.

    Der verletzte Nachbar kommt mir dazwischen und während ich noch auf seine Hand glotze und hirnlose Überlegungen anstelle, holt meine Frau ihn rein um ihn zu versorgen und raunzt mich dabei an .
    Also funktioniere ich wieder, sag meiner Frau sie soll ihn ins Bad bringen während ich die Ausrüstung hole .
    Nach der ersten Hilfe bringe ich ihn runter zur Feuerwerhr um die Nachsorge zu gewährleisten.
    Mein Körper,
    meine Entscheidung.
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    Weiterer Verlauf:
    Noch bevor der Nachbar eure Türschwelle überschritten hat und ihr euch herum gedreht habt, gibt es einen dumpfen Schlag und euer Nachbar liegt auf dem Boden.
    Er ist für knapp eine Minute nicht ansprechbar, danach nur sehr verlangsamt. Er ist auffällig stark verschwitzt, blass und sein Puls ist bei ungefähr 45/min.

    Was macht ihr in diesen Situation ?
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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    Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, was ich da genau machen kann. In Ermangelung von etwas anderem laufe ich in die Wohnung und hole meine Notfallbox und eine Flasche Wasser. Ich lege den Nachbarn in eine stabile Seitenlage und so eine Thermofolie über den Körper des Nachbarn und gebe ihm etwas Wasser zu trinken. Dann kümmere ich mich um seine Handverletzung, säubere und verbinde sie. (Es sei denn, es passiert noch etwas anderes Unvorhergesehenes).
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    Du hast keine Chance - aber nutze sie
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    Südprepper schrieb:

    Hiweis: Der Nachbar liegt VOR eurer Wohnungstüre !!!
    Ich packe ihn in die stabile Seitenlage, Decke ihn gut zu, schaue das ich einen anderen Nachbarn dazu bewegen kann nach ihm zu schauen und laufe zu dem Punkt der Feuerwehr, bitte diese um Hilfe.

    Mehr kann ich in diesem Moment nicht für Ihn tun, ich vermute das er einfach zu viel Blut verloren hat und professionell versorgt werden muss inklusive Blutkonserven.