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+++ LERNEN DURCH FEHLER - DIE INTERAKTIVE PREPPER FALLSIMULATION +++ NEUER FALL 2025/2026

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    Also da die Lage und verändert bleibt, die Temperatureb aber tendenziell nach unten gehen fürs erste entscheiden ich mich dazu mein Sohn nicht in die Schule zu lassen..... ich denke das der Unterricht sowieso ausfallen wird. (Vielleicht gibt es dazu im nächsten Post eine Info dazu)

    Den umgefallenen Baum beachte ich nicht weiter, sondern werde mich zu Fuß auf den Weg zur Arbeit machen um mitzuteilen das ich krank bin, danach geht es wieder zu Fuß Heim jedoch mit einem kleinen Umweg an einer Polizeiwache vorbei um im vorbeilaufen zu checken wieviele Mannschaftswagen dort stehen.

    Gegen 8 werde ich mich zu Fuß auf den Weg zu meiner Ärztin machen und eine Krankmeldung abholen, 2 Wochen sollten fürs erste reichen (keine Sorge die Zeit der Ärztin werde ich nicht verschwenden müssen) von dort aus laufe ich wieder zurück auf die Arbeit um die Krankmeldung abzugeben.

    Ich brauche bestimmt doppelt so lange als sonst da es dank dem Schnee nicht möglich ist mit der gewohnte Geschwindigkeit zu laufen.
    Sobald ich Zuhause bin werde ich Frühstück für meinen Sohn und mich zubereiteten und ansonsten bleibt nichts weiter zu tun außer den Junior zu beschäftigen, vielleicht hat er ja Lust seine Steinschleuder oder seinen Bogen auszupacken.

    Das Radio bleibt weiter am laufen um nebenbei evtl. neue Nachrichten zu bekommen, die Funkgeräte werde wie gehabt zu d en gleich hen Zeiten angemacht.

    Es ist wichtig weiter Ruhe zu bewahren und gerade und auch feste Zeiten und Routinen aufrecht zu halten gerade auch wenn man Kinder im Haushalt hat.
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    Ich gugge aus dem Fenster und sehe diesen Baum auf dem Auto. Zuerst will ich mich nicht drum kümmern. Dann fällt mir ein, es könnte jemand drin sein. Autospuren im Schnee gibt's keine um zu sehen ob er gefahren ist. Wär auch fast unmöglich. Spuren auf dem Fussweg seh ich nicht. Also nachsehen. Evtl sitzt da ein armer Teufel, der auf den Gedanken kam sich im Auto bei laufendem ,Motor etwas aufzuwärmen. Oder mit dem Autoradio versuchen Nachrichten zu bekommen. Ich gugge auf die Standuhr um eine ungefähre Zeitvorstellung zu bekommen. Beim Schuhe binden überleg ich mir mein Vorgehen. Ich überleg wie man eine Person da raus bekommt wenn einer drin ist. Ich werde im Fall wohl bei mehreren Nachbarn klopfen müssen. Werkzeug zum Öffnen einer verbogenen Autotür hab ich nicht. Einen Glasbrecher hab ich, in meinem Auto, etwas weiter weg geparkt. Da fällt mir ein, heute ist Tag vier. Krankenhäuser haben für mind 72 h Notstrom. Ich hoffe es ist wirklich so. Ich nehme mir fest vor, mich KEINESFALLS am verbeulten Blech noch am Glas zu schneiden oder sonst zu verletzen. Die Schnittschutzhandschuhe liegen auch im Auto. Mist.
    Wenn da wirklich einer drin ist und verletzt, wie bekäme er Hilfe. Der Posten mit den Feuerwehrmännern fällt mir ein. Entweder einer läuft hin und versucht jemanden zu holen oder über Funk einen Notruf abzusetzen. Oder der Verletzte käme zu dem Feuerwehrposten. Ich verwerfe beide Ideen, sollte der Posten noch da stehen, keine Ahnung wie bedrängt die inzwischen sein werden. Also Alternative, ein privater Transport ins Krankenhaus. Die besten Variante sind begleiten zu Fuß, auf einen Schlitten setzen und ziehen, schieben, festhalten....oder in der Schubkarre. Mir fällt ein ich wollte sie holen.
    Also erst mal ans Auto und sehen was Sache ist.
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    Da ich nunmal geweckt wurde bin kann ich auch aufstehen, was aber keineswegs bedeutet, dass ich geistig schon wach bin.
    Ich schaue und horche einige Zeit schlaftrunken ob jemand aus Richtung des Baumes um Hilfe ruft oder sonstwie Signal gibt.
    Allein die Vorstellung in der eiseskälte im Auto eingeklemmt zu sein und ein kaltes Grab zu finden ist mir dann doch zu grausig.
    Daher beschließe ich kurz nachzuschauen und ziehe ich mich an.

    Bevor ich losgehe widme ich mich aber erstmal dem Petroleumofen und CO-Melder. Ich prüfe die Betriebsbereitschaft des CO-Warngeräts und schalte den Ofen an, denn die Wohnung war an diesem Morgen besonders kalt als ich aus dem Bett schlüpfte.
    Da ich bisher die Wohnung mit dem Petroleumofen, außer Nachts, auf 15-16°C gehalten hatte, ist mir der Verbrauch am kostbaren Petroleum dann doch zu hoch und ich entschließe mich mich dazu Brennstoff zu sparen. Ich heize die Wohnung von nun an tagsüber nur noch auf 2°-5°C. Dann ziehen wir uns halt wärmer an.

    Dann stapfe ich dick eingepackt mit Wollmütze und Handschuhen los und hoffe, keine arme Seele anzufinden.
    Wieso ich mein Handy einpacke weiß ich selbst nicht, es muss ein Automatismus im Halbschlaf sein.
    Während ich so durch den Schnee stapfe wird mir klar, dass ich ohnehin nicht viel machen kann, wenn da wirklich jemand eingeklemmt und verletzt ist. Das Erste Hilfe Paket des Autos dürfte im Kofferraum unerreichbar wegen dem Baum sein, aber wenigstens könnte ich bei der Feuerwehr um Hilfe bitten und der Person einen warmen Tee in einer Isokanne und eine Wärmflasche geben. Naja erstmal schauen ob da wirklich jemand ist und wie stark verletzt er ist.

    Ich bin zudem unschlüssig was das "Notfall-Brauchwasser" im Heizungssystem angeht. Rausholen oder drinlassen? Einerseits sind da ein paar Liter (nach Öl stinkendes Wasser) drin und die Leitungen platzen wenn es einfriert aber andererseits - was, wenn die Heizung dann doch wieder geht? Dann habe ich allen Mietern über mir und mir selbst die Heizung abgedreht.
    Da aus der Leitung noch Trinkwasser kommt, brauche ich das Stinkewasser auch nicht.

    Ich wundere mich noch wie meine Gedanken auf dem Weg nach draussen so hin und herspringen können. Und das wo ich noch nicht mal richtig wach bin. Vielleicht belastet mich die Situation doch unbewusst stärker als ich es mir eingestehe?
    Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von borath ()

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    Ich kümmere mich nicht groß um Baum und Auto, einen Eingeklemmten könnte ich kaum befreien und Notruf, schnelle Hilfe entfällt ja. Mit meinem Campingkocher komme ich noch gut aus, wie lange die Kartuschen reichen werden, kann ich aber schwer abschätzen. Das hätte ich vorher mal ausprobieren sollen. Im Schlafsack geht es gut, zumal ich ja eine Wärmflasche reinlegen kann. Das Haus kühlt aber zunehmend aus, ich nehme Kontakt zu zwei anderen Mietern auf, von denen einer die Funktion des Hausverwalters innehat.
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    Von einem Krachen werde ich wach und gehe zum Fenster. Es ist stockduster, keine Laterne an, nichts zu sehen. Kein Mond. Haben wir Neumond oder eine dicke Wolkendecke? Ich öffne kurz das Fenster und merke, dass es noch immer schneit. Eisig kalt ist es außerdem. Es ist nichts zu hören. Schnell wieder zumachen. Vielleicht hab ich es ja geträumt?

    In einer halben Stunde hätte ich sowieso aufstehen müssen, ich bleibe also wach und schmiere mir Stullen für die Arbeit. Ich werde heute nicht den Bus nehmen, vielleicht fährt er ja auch gar nicht, sondern laufen.

    Über die Mütze schnalle ich die Stirnlampe, in die Hand nehme ich die Stabtaschenlampe und starte, doch ich komme gar nicht weit, weil ein riesiger Baum mitten auf dem Bürgersteig liegt und mir den Weg versperrt. Er ist auf ein parkendes Auto gefallen. Das war der Krach vorhin! Ich leuchte mir meinen Weg um das Hindernis und sehe dabei genauer, was mit dem Auto passiert ist.
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    Jetzt bin ich wach, also mach ich den Ofen an und ziehe mich an.
    Anschließend schnappe ich mir die Schneeschaufel und beginne einen Weg zur Straße freizuräumen, dabei guck ich mir auch, dass Auto an, ob jemand betroffen ist.

    Sollte wie erwartet das Auto leer sein, schippe ich anschließend noch die anderen Wege frei, mittlerweile ist mir warm und ich geh ins Haus und koche Café und wecke die Familie.

    Abschließend mach ich mich zu Fuß mit dem Schlitten auf zur Arbeit.

    Sollte wiedererwarten jemand im Auto sein, würde ich versuchen ihm zu helfen und weitere Hilfe zu organisieren, dann müsste das weiter freiräumen später meine Frau übernehmen.
    „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

    Henry Ford
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    Da ich eh um 05:00 aufstehe, wenn ich zum Dienst muss, bin ich schon Wach und angezogen. Ich schau kurz nach, ob jemand verletzt ist oder ob Beitriebsstoffe austreten. Wenn nicht, zunächst nicht mein Problem.
    Ich nehme mir aber vor, meine Bäume zu überprüfen. Auch werde ich versuchen, durch die Dachluken die Schneelast auf meinem Dach soweit möglich zu reduzieren.
    Wenn ich eh schon draußen bin, räume ich die Wege soweit frei wie möglich. Danach Ofen anheizen damit die Hütte weiter frostfrei bleibt und Kaffee kochen. Noch Brotteig ansetzen, den kann ich nachher mit dem Omnia ausbacken.

    Ich verschicke Mails an Verwandte/Bekannte in einige europäische Länder, damit sie wissen, dass es uns gut geht und uns mit Infos auf dem laufenden halten. Auch wenn die Chance gering ist, schick ich eine Mail an meinen Vorgesetzten und bitte um Urlaub sollte Homeoffice technisch nicht möglich sein. Ob ich auf die Server zugreifen kann, entscheidet @Südprepper
    Meine Frau kann zu Fuß zu ihrer Dienststelle gehen, heute wird sie wohl etwas länger brauchen. Mal sehen wie es da aussieht (Bundesbehörde, Hauptsitz anderes Bundesland). Vielleicht weiß @Südprepper ja mehr.

    Meinen Sohn lass ich auf jeden Fall zu Hause, Schule fällt vermutlich eh aus. Aber das wird mir das Radio schon mitteilen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Realist ()

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    Zwischenbemerkung Nr. 4:
    Bitte zeitlich nicht vorgreifen in euren Antworten, ich habe das Gesamtszenario bereits das zweite mal komplett abändern müssen. Bitte nur auf die aktuelle Situation oder die genannten Zeiträume antworten die unten angegeben sind. Die zeitlichen Verläufe sind Unterschiedlich und können teilweise nur 30 Minuten oder ne ganze Woche umfassen. Weil das wird ansonsten schwierig die Situation wie vorgesehen laufen zu lassen.
    Es steht ja fest wann etwas passiert - Wenn ihr aber schon weiter seit ist das Szenario an sich nicht mehr zu fahren. Ich hoffe ich hab das so erklärt das die Problematik verständlich ist. (Bei Fragen einfach jederzeit ne PN an mich)

    Weiterer Verlauf:
    Einige von euch schauen nun gezielt nach dem Fahrzeug und dem umgestürzten Baum. Vor Ort treffen sie auf zwei Nachbarn die ebenfalls nachgeschaut haben und derzeit den Weg zu ihrem Haus frei schaufeln. Ihr könnt keine Feststellungen bzgl. einer betroffenen Person machen, auch die Nachbarn geben Entwarnung. Es setzen derweil immer stärkere Schneefälle ein die teilweise Unwetterartigen Charakter aufweisen.

    Diejenigen die sich wieder schlafen gelegt haben bzw. sich nicht weiter gekümmert haben werden einige Zeit später erneut von Einsatzfahrzeugen geweckt bzw. sehen diese bei ihrer Rückkehr nach Hause.
    Beim Blick aus dem Fenster bzw. dem Rückweg herrscht vor Ort reges Treiben. Die Feuerwehr versucht mit Kettensägen den Baum zu entfernen. Einige Nachbarn stehen ebenfalls auf der Straße. Weitere Einsatzfahrzeuge sind in der Entfernung zu hören. Ihr habt ein wenig schlechtes Gewissen, das ihr nicht nachgeschaut habt, sehr aber, dass wohl keine Person betroffen ist.

    Die Schneefälle haben mitterweile vollständig Unwettercharakter angenommen die ein Aufenthalt in einem Gebäude notwendig machen.

    T-Fallsimulation 2026 - 9.jpg S-Fallsimulation 2026 - 9.jpg

    Ihr geht wieder in eure Wohnung bzw. seid auf eurer Arbeitsstelle im angekommen. Ihr habt gemerkt das es sehr lange dauert im Schnee zu laufen und ihr fast die dreifache Zeit dessen braucht wie bisher. Euch ist klar das ihr, sollte es weiter in der Intensität schneien, bei Feierabend ein Problem habt nach Hause zu kommen.
    Auch einige Kollegen (e fehlen einige) haben bzw. hatten massive Probleme mit dem Auto. Der ÖPNV wäre wohl durch die Schneefälle fast zum Erliegen gekommen.

    In nicht-Notstromversorgten Unternehmen werdet ihr vom Chef nach Hause geschickt. Sollte euer Unternehmen mit Notstrom versorgt sein, so geht es für euch auf der Arbeitsstelle wie gewohnt weiter. Diejenigen von Euch die ihren Arbeitstag haben hinter sich bringen müssen, stellen am Nachmittag bei Feierabend fest das ein Heimweg unter diesen Witterungsbedingungen nicht möglich ist. Selbst PKW´s verschwinden zunehmend unter den Scheemassen.

    Angabe zur Situation: Weiterhin vollständiger Kommunikations- und Stromausfall. Temperaturen um 11 Grad minus, Unwetterartige Schneefälle, ÖPNV Zusammen gebrochen. Straßen und Wege zunehmend unpassierbar.
    Bei Notstromversorgten Arbeitsstätten hattet ihr die Möglichkeit an die Info zu kommen (Radio etc,) das die Lage bei den Rettungskräften angespannt ist.


    NUN DIE FRAGE: Was macht ihr für den Zeitraum der nächsten 24 Stunden?
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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    Ich merke gerade das ich bis jetzt mit meinem Vorgehen gut gefahren bin und halte mich an die Vorgaben meines/unseres Plans.

    Die Funkgeräte werden ab jetzt wieder stündlich angeschaltet, ich überprüfe die Ladestände alles Powerbanks und werde wohl eine große Ladung pulled Pork auf dem Grill zubereiten, nebenbei backe eich 2 große Brote, eins geht an meine Nachbarin denn ich vermute das sie nicht wirklich Vorräte Zuhause hat.... ein Paar Dosen Wurst und ein 6 Pack Wasser gibt es auch noch für Sie. Desweiteren werde ich ihr sagen das sie sich gerne melden kann wenn sie hilfe braucht.

    Meiner Familie die ein paar KM entfernt wohnt geht es soweit gut und funk sei dank müssen wir nicht dort hin laufen um es zu checken.

    Die nächsten 24 Stunden werde ich wohl damit verbringen meinen Sohn zu bespaßen und zu schauen das die Temperatur in der Wohnung konstant bleibt.
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    Das Sprechen mit den Nachbarn/ Einsatzkräften hat mich beruhigt und gut getan .auch zu sehen dass die Feuerwehr noch aktiv ist und den Baum weg räumt.
    Anscheinend funktioniert doch noch einiges.
    Es ist auch bestätigt worden, dass das Wetter wohl noch schlimmer wird und damit die Lage.
    Ich gehe also und leere meine halbvolle Porta Potti Kassette in die Mülltonne. Ein schlechtes Gewissen hab ich nicht, das Zeug ist flüssig und verteilt sich unter dem Müll gut. Außerdem hat's -11° .
    Halbvolle deswegen weil mir sonst zu schwer wird. Müllsack daneben, auf den Haufen der sich da gerade bildet.
    Ein kurzes Schneegestapfe durch den Hof muss als täglicher Spoer reichen. Ich möchte nicht zu sehr auskühlen, weil sufwärmen in der kalten Wohnung schwierig ist.
    Ich ziehe meine Stehuhr auf um eine ungefähre Zeitvorstellung zu haben. Ich nehme meinen Kalender und schreibe alles auf. Wir haben Tag vier.
    An frischen Lebensmitteln sind geblieben ein paar Eier. Also wird ab heute auf Dose und haltbare Lebensmittel umgestellt. Mich wundert dass die Wasserversorgung noch funktioniert. Ich nehme mir vor, sämtliches Wasser was ich verbrauche sofort wieder zu ersetzen..
    Ich nehme mir vor max zwei Stunden über die Situation nachzudenken. Dabei treiben mich folgende Fragen. Anscheinend funktioniert eine Art Einsatzkräfte noch, siehe Baum. Anscheinend kommen die Nachbarn klar. Es sind auch fast keine Leute draussen, was beruhigend ist. Mit Plünderungen ist wohl nicht zu rechnen. Frage wie lange?
    Der Rest ist eher psychologischer Natur, ab wann muss man das als neue Realität anerkennen und wie lange wirkt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Da ich keine wirkliche Antwort finde nehme ich mir vor weitere zwei Tage darüber nicht zu grübeln, und die Situation nach zwei Tagen neu zu bewerten, es sei denn etwas passiert.
    Ich gehe meinen Balkon vom Schnee frei räumen, mit einer Kehrschaufel, eine Schneeschaufel hab ich nicht. Es scheint mir aber wichtig wegen der Verletzungsgefahr. Und Verletzungen versuch ich absolut zu vermeiden.
    Ich fülle die Kassette vom Porta Potti neu mit dem "Gift".
    Beim Aufwärmen der Dose bemerke ich dass ich meine ResRessourcen nicht gut nütze, der Gasgrill hat drei Flammen. Und nur auf einer steht der Topf mit der Dose. Also zwei Töpfe mit Wasser dazu gestellt. Einer für die Wärmflasche, einer fürs Teewasser. Ich wärme soviel Wasser, dass ich alle Thermoskannen füllen kann. Ich schau etwas auf die Zeit und überschlage wie weit ich mit dem Gas komme. Und rechne mit Erfahrungswerten aus meiner Campingzeit.
    Der Rest des Tages vergeht damit mich so warm als möglich zu halten in einer ausgekühlten Wohnung.
    ( Der Grill mit den drei Flammen ist ein echter Fail! Ich hätt vorher auf die Idee kommen sollen alle drei gleichzeitig zu benutzen).
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    Die Feuerwehr kommt also raus um den Baum zu entfernen.
    Das beruhigt, denn das bedeutet die haben nichts wichtigeres zu tun. Und Kraft- und Betriebsstoffe müssen die ja auch noch in rauhen Mengen haben, sonst würden die nicht wegen sowas herauskommen.
    Anonsten überlege ich das Leitungswasser in der Wanne und Eimern gegen Frisches auszutauschen.
    Elektronische Kommunikationsmöglichkeiten habe ich keine mehr, daher hoffe ich, dass meine Eltern zurechtkommen. Ich hatte ihnen ja Prepperklimbim wie Gaskocher und ein paar Kartuschen gegeben. Wärmflasche und warmes Essen werden dort also gehen.

    So langsam kommt etwas Langeweile auf, aber für Spaßiges habe ich auch irgendwie keinen Kopf.

    Warmes Essen und Trinken sind ja dank Vorräten unproblematisch.
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    Ich überlege mir, dass ich schon immer gerne bei Schnee und Eis wandern gegangen bin. Deshalb ziehe ich mich warm an und gehe in die Stadt durch den Schnee. Das ist wirklich schön, die Bewegung tut mir gut und ich werde warm. Nach ungefähr 2 Stunden bin ich in der Stadt angekommen. Es dauerte mindestens das Doppelte der Zeit, die ich sonst brauche. Ich gehe zum Rathaus und frage dort, ob diese Woche ein Wochenmarkt stattfinden wird.
    Außerdem schaue ich nach, ob die Apotheken und mein Hausarzt arbeiten. Zwar brauche ich im Moment nichts, aber es ist ja gut, wenn man das mal abcheckt. Ich gehe auch bei den einschlägigen Supermärkten vorbei und schaue, ob da irgendwer arbeitet.

    Ich halte mich so ungefähr eine Stunde in der Stadt auf und gehe dann zurück. Zwei Stunden später bin ich wieder zu Hause.

    Dort mache ich mir eine schöne Erbsensuppe aus der Dose, weil jetzt habe ich auch Hunger. Und natürlich wieder eine Thermoskanne mit Kaffee. Ich heize mein Bad wieder auf, das mittlerweile schon reichlich abgekühlt ist.
    Dann schaue ich mal nach, was die Nachbarn so machen. Mit einer Nachbarin, mit der ich sonst auch oft rede, und die auch sehr gute Vorräte hat, trinke ich zusammen einen Kaffee und wir unterhalten uns über die Lage.
    Sie macht sich, wie so oft, Sorgen über die Müllabfuhr in dieser Woche.

    Einige Nachbarn sitzen schon ziemlich auf dem Trockenen und machen sich Sorgen darüber, wann der Supermarkt wieder aufmacht.

    Jetzt wird es langsam dunkel. Mein Badezimmer ist wieder aufgewärmt, ich lüfte über die Wohnungstür, und mache die Heizung im Bad aus.

    Ich nehme mir vor, dass ich jetzt jeden Tag so einen Spaziergang machen werde.

    Dann lege ich mich in mein Bett, das schnell warm wird, und höre Radio, und mache mir Gedanken über die Welt. Eigentlich gefällt mir der Zustand im Moment ganz gut. Durch den Schnee draußen wird es gar nicht richtig dunkel und im Dunklen kann man sich immer noch gut orientieren. Na klar, nehme ich morgens und abends die üblichen Pillen, aber von denen habe ich noch mindestens 3 Monate Vorrat. Auch Nahrungsmittel sind für mindestens einen Monat vorhanden. Nur das mit dem Tabak ist echt schlecht. Na ja, dann ist das eben die Gelegenheit, mir das Rauchen abzugewöhnen. Erstaunlicherweise ist das gar nicht so schwer.
    Irgendwann schlafe ich ein.
    ---
    Du hast keine Chance - aber nutze sie
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    Auf Arbeit bin ich nicht die erste: Mein Lieblingskollege ist mit Skiern angereist, was ich richtig cool finde. Ich beschließe, ab sofort auch mit meinen Schneeschuhen unterwegs zu sein, dann bin ich fixer, vor allem aber viel entspannter beim Laufen. Sie sind also nicht nur für geplante Waldwanderungen gut.

    Die Chefin schickt uns heim.
    Wieder zu Hause packe ich ein paar Centerchocs (Süßigkeiten, die sehr sauer sind) in den Rucksack, ziehe die Schneeschuhe an und nehme das zweite Paar mit. Mein erster Weg führt mich zum Tankstellenanlaufpunkt, dort frage ich nach Neuigkeiten. Was passiert z. B. mit den Waren aus den Supermärkten? Wurde der Katastrohenfall ausgerufen? Usw.

    Dann gehe ich die Kinder besuchen. Die Enkel haben weiter am Iglu gebaut und präsentieren mir stolz ihre Glennerbahn. Sie haben hinterm Haus einfach Wasser auf einen extra angelegten Weg geschüttet. Jetzt heißt es "Bahne frei-Kartoffelbrei" und sie schlittern mit Anlauf um die Wette. Wer am weitesten kommt. Ich soll es auch probieren, aber ich bin ne alte Frau, die gerne heile Knochen hat.

    Mit den Erwachsenen besprechen wir die Lage. Ich deponiere das 2. Paar Schneeschuhe bei Ihnen, falls sie irgendwohin müssen. Die Kinder kommen später auch hoch und wir spielen Brettspiele und Kniffel. In der Wohnstube steht zwar kein Weihnachtsbaum mehr, doch die ganzen Kerzen, die gegen 15 Uhr angezündet werden, sorgen für eine heimelige Atmosphäre. Nach jedem Spiel stehen wir auf und machen "Sport", um uns warm zu halten. Jeder reihum darf eine Übung vorschlagen und alle machen mit.

    Die Männer verziehen sich hinters Haus in einen windgeschützten Winkel und werfen den Grill an. Es gibt nur noch 2 Mahlzeiten täglich. Frühstück und Abendessen.
    Aus dem Tiefkühlfach gibt es Putenbrust und der Gulasch wird zu Schaschlyk verarbeitet. In die Glut legen wir Kartoffeln in Alufolie und auf dem Grill steht nach dem Fleisch ein Topf mit Wasser. Das kommt leider nicht mehr zum Kochen, aber wir füllen damit die Wärmflasche und legen sie in die Betten der Kinder.

    So einen schönen Tag hatte ich lange nicht mehr. Man muss der Krise den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. (Max Frisch)
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    Zuhause wird es endgültig zu kalt. Ich nehme mir den etwas abgespeckten Fluchtrucksack samt Kurbelradio, Isomatte, Schlafsack, Wertsachen und Bargeld aus dem Safe schnalle die Eiskrallen unter die Stiefel und mache mich zu Fuß auf den Weg zu meinem Arbeitsplatz, einem kleinen Krankenhaus. Ich bin den Weg eines Winters schon mehrmals bei Tiefschnee gestapft, als weder Busse fuhren noch das Rad eine Option war, diesmal wird es aber anstrengender und ich bin froh, dass ich die letzten Monate so oft im Fitnesscenter war. Ich brauche >40 statt 20 Minuten und bin ziemlich erschöpft. Vor dem Gebäude stehen Feuerwehrleute und ein Streifenwagen, die fragen, was ich dort möchte. Ich zeige ihnen meinen Mitarbeiterausweis und sie lassen mich passieren, ich öffne mit meinem Schlüssel einen Seiteneingang und gehe hinein. Ich gehe davon aus, zunächst nicht zurückzukommen, mitzuhelfen, wo nötig und z.B. in der Umkleide oder einem leeren Zimmer zu übernachten. Zunächst gehe ich zu "unserem" Bereich, von dem ich weiß, dass er bei Umschaltung auf Notstrom mit eingeschlossen ist, weil wir dem OP angegliedert sind und Patienten betreuen, die auf Monitoring und ggf. lebenswichtige Geräte angewiesen sind.
  • Neu

    Es beruhigt mich, zu sehen, dass die Einsatzkräfte noch ausrücken können, auch wenn es nur um ein Auto unter einem Baum geht.


    Trotzdem muss ich das Dach des Kaninchenstalls räumen. Dick eingepackt, stehe ich auf der Leiter und schiebe ich den Schnee vom Dach und frage mich, ob es einen ungünstigeren Zeitpunkt geben kann, um sich den Knöchel zu brechen. Deshalb gehe ich besonders umsichtig vor.


    Auch den Bereich um den Generator halte ich frei. Da er nur stundenweise läuft, habe ich die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung angehoben. Dadurch kann die Heizung in kürzerer Zeit die Wärmeenergie in die Räumen bringen. 95 l Benzin habe ich insgesamt. Etwa einen Liter pro Stunde verbraucht der Generator. Ich mache mir klar, dass die auch eines Tages einfach aufgebraucht sein werden...


    Insgesamt versuche ich, nicht zu nervös zu werden. Auch damit die Kinder keine Angst kriegen. Meine Frau und ich baden die Kinder und spielen im Anschluss mit ihnen. Wird sicher bald alles wieder gut werden.
  • Neu

    So. Bei der Schnee/ Wetterlage beschließen wir das weder meine Frau noch mein Sohn auf die Arbeit rennen. Beide versuchen sich telefonisch krank zu melden da es nicht geht wird einen WA bzw SMS an den Arbeitgeber geschrieben, egal ob sie durchkommt oder nicht. Ich gehe in den Keller um das Aggregad raus zu holen und einen Probelauf zu Starten. Noch ist es nicht notwendig da die Kühlung nicht gebraucht wird und der Rest ohne Elektrizität funzt.
    Bin froh das ich vorgestern bei meinen Leuten war, beruhigt das Gewissen.
    Draussen schaue ich nach ob ich möglicher weise schon das Dach räumen sollte. Ist aber noch nicht notwendig 10cm sind noch nicht Statisch relevant. Mache aber bereits alles dafür fertig.
    Mein Körper,
    meine Entscheidung.
  • Neu

    Freut mich, dass die Einsatzkräfte auch bei solchen Kleinigkeiten noch rauskommen.
    Frau wurde von der Dienststelle heimgeschickt da arbeiten nicht möglich.
    Wir verarbeiten einen Teil der tiefgekühlten Lebensmittel und machen einen Plan, wie wir die restliche Woche über die haltbaren Vorräten stufenweise integrieren. Wir verteilen Aufgaben, damit jeder beschäftigt ist und sich die ersten Routinen bilden. Wir alle richten uns auf etwas längeres ein und besprechen soweit möglich, unsere Sorgen. Aufgrund unserer Vorbereitung blicken wir aber nicht allzu bange in die nächsten Tage.

    Um 18 Uhr ist Funkrunde. Aus der Umgebung gibt es nichts Neues.

    Um Energie zu sparen gehen wir recht früh schlafen.
  • Neu

    Auf der Arbeit (Krankenhaus/Maximalversorger) habe ich Notstrom, es ist ausreichend warm und es ist noch genug Personal da.

    Es kommen deutlich weniger Akut-Patienten. Dafür wurden einige Heimbeatmete Patienten aufgenommen, da die Geräte zu Hause drohten leer zu gehen.

    Auch die Betriebstechnik informiert uns, dass ggf. einzelne Bereiche des Krankenhauses abgeschaltet werden und Großgeräte heruntergefahren werden. Zudem, dass durch die zusätzlich beatmeten Patienten mehr Sauerstoff als üblich verbraucht würde.

    Da ich eh Rufdienst habe, entscheide ich in der Klinik zu bleiben und beziehe im Büro meine Schlafcouch. Das Wetter allein hätte mich nicht in der Klinik gehalten, bin Winterwetter erprobt.

    Ich ärgere mich etwas, dass ich keinen Kontakt zu meiner Familie aufnehmen kann und dass ich hier schlecht vorbereitet bin. Da ich Dienst habe rechnen die aber nicht zwingend mit mir, machen sich aber bestimmt Sorgen. Ich hoffe am nächsten Abend heimkehren zu können.

    Abends sitzen wir noch zusammen und überlegen wer in den nächsten Schichten wohl arbeiten kommen kann. Später auch was wir machen würden, wenn der Notstrom ausfallen würde, einige Patienten sind davon abhängig…

    Heute wurde noch Essen aus der Zentralküche geliefert, hungern müssen wir und die Patienten daher nicht.
    „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

    Henry Ford
  • Neu

    Weiterer Verlauf 13. Januar ca. 07:30 Uhr
    Über Nacht herrschen weiterhin extreme Schneefälle mit starken Windböen und Schneeverwehungen im Bereich eures Wohnortes. Ihr könnte bei einem Blick aus eurem Fenster die parkenden Autos nicht mehr erkennen. Am nächsten morgen, beim ersten Blick aus eurem Fenster zeigt sich ein atemberaubendes Winterwetter wie seit Jahrzehnten nicht mehr in D. Es hat in der Nacht so viel geschneit das sich nur noch durch die Schneehöhen erahnen lässt wo PKW drunter stehen. Die Straße und Wege sind nicht geräumt, die Zugänge zu den Häusern mit Schneemengen versperrt. Lediglich eure Nachbarn haben ihren Zugang zum Haus freihalten können. Es herrscht klarer Himmel mit leichtem Sonnenschein, bei zeitgleich klirrender Kälte um die minus 13 Grad. Es ist nur eine Fahrspur eines Geländegängigen Fahrzeugs im Schnee zu sehen.

    U-Fallsimulation 2026 - 99.jpg V-Fallsimulation 2026 - 999.jpg

    Noch während ihr halb müde mit großen Augen nach draußen schaut, hämmert es lautstark aber doch irgendwie geschwächt gegen eure Wohnungstür bzw. Haustüre. Durch einen Blick durch den Spion, bzw. über verbale Kontaktaufnahme könnt ihr verifizieren das es sich um euren bekannten Nachbar handelt. Ihr öffnet die Tür und trefft auf folgende Situation:

    Euer Nachbar steht sichtlich geschwächt und hilflos mit einer sehr stark blutenden Handverletzung, die mit einem Handtuch notdürftig umwickelt ist vor eurer Tür. Er bittet euch dringend um Hilfe „Bitte helf mir, ich hab mir in die Hand geschnitten, ich kann nicht mehr…“ Im Treppenhaus eine sichtliche gezogene Blutspur auf dem Boden bis vor eure Haustüre bzw. im Schnee vor der Haustüre.

    W-Fallsimulation 2026 - 99.jpg

    NUN DIE FRAGE: Was macht ihr in dieser Situation?
    HINWEIS: Für alle die in der Klinik übernachten entfällt diese Situation. mit der Schnittverletzung
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)