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Der Lauf der Erdgeschichte - Was wäre wenn.....

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  • Südprepper schrieb:

    Es muss auch die Dosierung beachtet werden da wir dann ggf. von täglicher Einnahme reden, was dann hochdosierte Präparate ausschließt, da wir von Nahrungsergänzung reden und nicht von Substitution.
    Im beschriebenen Fall reden wir nach meinem Verständnis von Substitution. Saure Böden in dem kein Mikrobiom mehr lebt und wo die Pflanzen, wenn sie überhaupt wachsen kaum noch Nährstoffe produzieren.
    Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
  • Und bei (gealterten) Konservenfutter könnte man auch bereits von extended Ergänzung bis Substitution sprechen.
    Also in der Zeit wo wegen des Vulkanausbruchs nichts frisches Genießbares von den Feldern komm und man daher von den Vorräten leben muss.
    Microgreens wurden zwar angesprochen brauchen aber glaube ich auch Licht zum keimen (verstaubte Atmosphäre).
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  • Mir geht es in erster Linie darum das bei einer Einnahme recht früh, andere Dosierungen / Einnahmedosen Anwendung finden müssen, wie wenn man die "Speicher" wieder auffüllt. Wenn man bereits frühzeitig damit beginnt dann reichen die herkömmlichen Ergänzungsmittel aus dem Supermarkt aus.
    Wenn es allerdings schon zu Mikronährstoffmängeln kommt, dann muss ich ja mehr zuführen, also sprich über die empfohlene Tagesmenge hinaus.
    Dies erfordert dann meist andere Präparate die zwar auch als Nahrungsergänzungsmittel zählen aber ganz andere Dosierungen haben.

    Es kommen ja jede Menge Faktoren hier zusammen die einen Mikronährstoffmangel hervorrufen bzw., begünstigen.

    Passend zu dem Thema gibt es auch einen zweieinhalbstündigen Podcast zu Thema:
    Florian Ulrich Jehn zu Ernährungssicherung in globalen Katastrophenfällen und Kollapsforschung
    Hier gehts lang: Florian Ulrich Jehn zu Ernährungssicherung in globalen Katastrophenfällen und Kollapsforschung

    Auch die Bereiche Meeresalgen und Zuckerproduktion unter solchen Ereignissen wird erklärt. Sehr zeitintensiv aber empfehlenswerte Hörempfehlung.

    Aber gerade weil die Einnahme auch Risiken birgt und daher nicht so einfach ist in solchen Lagen noch ein interessanter Bericht zu den Risiken und Gefahren:
    kuklinski-gefaehrlichkeit-vitamine-mikronaehrstoffe.pdf

    EDIT: Nur so eine Nebeninfo: Gerade eben gefunden - Der nächste Vulkanausbruch (dieses mal Kolumbien).
    Kolumbien in Alarmbereitschaft: Puracé-Vulkan erstmals seit Jahrzehnten ausgebrochen - Yahoo Nachrichten Deutschland
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
  • Südprepper schrieb:

    Mir geht es in erster Linie darum das bei einer Einnahme recht früh, andere Dosierungen / Einnahmedosen Anwendung finden müssen, wie wenn man die "Speicher" wieder auffüllt. Wenn man bereits frühzeitig damit beginnt dann reichen die herkömmlichen Ergänzungsmittel aus dem Supermarkt aus.
    Wenn es allerdings schon zu Mikronährstoffmängeln kommt, dann muss ich ja mehr zuführen, also sprich über die empfohlene Tagesmenge hinaus.
    Dies erfordert dann meist andere Präparate die zwar auch als Nahrungsergänzungsmittel zählen aber ganz andere Dosierungen haben.
    Ich glaube wenn wirklich ein Supervulkan ausbricht habe ich andere Sorgen dass ich die Vitamine nicht überdosiere. :D
    Was ein Mikronährstoffmangel bei Anderen in der Umgebung auslöst ist auch nicht zu verachten.

    Microsoft Copilot schrieb:

    Oxford-Studie (UK, Jugendliche 13–16 Jahre)

    Randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studie mit 196 Jugendlichen.
    Gabe eines Multipräparats mit Vitaminen, Mineralstoffen und Omega-3-Fettsäuren.
    Ergebnis: Verbesserung von Verhaltensauffälligkeiten und Reduktion aggressiver Handlungen im Vergleich zur Placebo-Gruppe

    Vitamin B3 (Niacin) und Aggression
    • Epidemiologische Studien zeigen, dass Vitamin-B3-Mangel mit erhöhter Aggression, Totschlag- und Suizidraten sowie auffälligem Verhalten bei Tieren (z. B. Kannibalismus) verbunden ist.
    • Historische Beobachtungen bei Pellagra-Patienten (Vitamin-B3-Mangelkrankheit) zeigen ebenfalls aggressive und psychotische Symptome
    Omega-3-Fettsäuren
    • Mehrere Untersuchungen weisen darauf hin, dass ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren die neuronale Signalübertragung beeinträchtigt und mit Impulsivität und Aggression korreliert.
    • Ergänzungen können in manchen Studien die Aggressionsneigung senken.
    Allgemeiner Mikronährstoffmangel („Hidden Hunger“)
    • Projekte wie Zero Hidden Hunger EU zeigen, dass Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen die mentale Gesundheit und das Verhalten beeinträchtigen kann.
    • Besonders gefährdet sind Kinder, Jugendliche und sozial benachteiligte Gruppen
    Mechanismen (biologisch plausibel)
    • Neurotransmitter-Synthese: Viele Mikronährstoffe sind Cofaktoren für die Bildung von Serotonin, Dopamin und GABA – entscheidend für Impulskontrolle.
    • Energieversorgung: Niacin und andere Vitamine sind wichtig für den Energiestoffwechsel im Gehirn.
    • Entzündungsprozesse: Mangel an Omega-3 und Antioxidantien kann neuroinflammatorische Prozesse verstärken, die mit Aggression assoziiert sind

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    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Südprepper () aus folgendem Grund: Leerzeilen zur Besseren Lesbarkeit entfernt / Formatformatierung

  • borath schrieb:

    Ich glaube wenn wirklich ein Supervulkan ausbricht habe ich andere Sorgen dass ich die Vitamine nicht überdosiere
    Naja... Man muss schon aufpassen wenn man das als Einzelprodukt einnimmt und nicht einseitig anhebt.
    Eher passend sind hier Multivitaminpräparate die hier dann sinnvoll wären.

    Aber ich sehe auch eher die Gefahr das der Mikronähstoffmangel sukzessive eintritt ohne das man es merkt. Weil wenn es erst symptomatisch wird, dann sind die "Speicher" ja bereits leer und man hat bereits einen absoluten Mangel.
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  • Südprepper schrieb:

    Eher passend sind hier Multivitaminpräparate die hier dann sinnvoll wären.
    Ich habe da One per Day bzw. Two per Day von der Life extension foundation.
    Die machen viel Forschung und haben hoffentlich eine Zusammensetzung die gut passt.
    Vermutlich eher auf USA angepasst, also weniger Bor und Selen, weil die Böden dort das noch haben, aber besser als nichts in der Krise.
    Wenn Deutsche die Dosierung lesen bekommen sie regelmäßig Schnappatmung. :D
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  • Neu

    Was hier noch nicht geschrieben wurde, oder vielleicht hab ichs überlesen, sind sozialdynamische Folgen:
    Die Menschen werden einen Schuldigen suchen und ihn bestrafen wollen,
    Bereitschaft radikale Änderungen hinzunehmen oder selber durchzuführen werden steigen.

    Überspitzt:
    Die Kirchen werden voll sein, oder sie werden brennen.


    Nick
  • Neu

    Opa schrieb:

    Was hier noch nicht geschrieben wurde, oder vielleicht hab ichs überlesen, sind sozialdynamische Folgen:
    Sehr guter Einwand, das radikale Änderungen der Lebensverhältnisse durchaus zu Problemen führen kann, gerade in Bezug auf eine solche mögliche Katastrophe.

    Opa schrieb:

    Die Menschen werden einen Schuldigen suchen und ihn bestrafen wollen,
    Das schließe ich ich aus das sich das in diese Richtung entwickelt, wenn man eine solche Naturkatastrophe als Ausgangsszenario nimmt. Ich denke eher das, das was du oben angesprochen hast ein Thema sein wird.
    Akute psych. Belastung und Aufrechterhaltung dieses Belastungslevels durch die Katastrophenfolgen und daraus resultierende politische und Gesellschaftliche Änderungen führen unweigerlich zu Frust und Agression, im Zweifel zu Depression.

    Ich denk das man hier alles sehen wird und die gesellschaftliche Situation durchaus auch rauher wird, wobei die Erfahrungen die sind, das sich Menschen in Notsituationen immer zuerst helfen. Aber die langfristigen Folgen eines solchen Ereignisses sind meiner Meinung nach nur schwer abschätzbar ohne das man das wissenschaftlich untersucht.

    Denn wir reden hier immerhin von einem denkbaren Ereignis das alles für immer verändern wird.
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
  • Neu

    Südprepper schrieb:

    Ich denk das man hier alles sehen wird und die gesellschaftliche Situation durchaus auch rauher wird, wobei die Erfahrungen die sind, das sich Menschen in Notsituationen immer zuerst helfen. Aber die langfristigen Folgen eines solchen Ereignisses sind meiner Meinung nach nur schwer abschätzbar ohne das man das wissenschaftlich untersucht.

    Denn wir reden hier immerhin von einem denkbaren Ereignis das alles für immer verändern wird.
    hmmm, es gibt aktuell 2 "echte" Supervulkane in den Anden, die beunruhigende Aufwölbungen/Temperaturanomalien/veränderte Gaszusammensetzungen zeigen und dann zusätzlich noch solche wie die Phlegräischen Felder, die vermutlich einem Ereignis wie dem "Monte Nuovo Event" bzw. einem "Hunga Tonga Hunga Haapai Event " bei der japanischen unterseeischen Kikai Caldera entgegensteuern.

    Erstere sind wirklich existenzbedrohend für einen Großteil der Menschheit, letztere eher "lokal" (also "blos" 1 Kontinent und auf 1-2 Jahre begrenzt) betreffend. Immerhin hat die Menschheit sowol den letzten großen Ausbruch des Toba in Sumatra, mehrere Ausbrüche des Taupo-Komplexes in Neuseeland und andere überlebt.

    Gegen beide Arten kann man sich als Normalbürger/Stadtbewohner mit begrenztem Raum/Budget nicht wirklich vorbereiten.

    Ich konzentriere mich daher auf Szenarien, wo Vorbereitung meiner Familie effektiv was bringt...
  • Neu

    Oma aus der Stadt schrieb:

    Gegen beide Arten kann man sich als Normalbürger/Stadtbewohner mit begrenztem Raum/Budget nicht wirklich vorbereiten.

    Ich konzentriere mich daher auf Szenarien, wo Vorbereitung meiner Familie effektiv was bringt...
    Da bin ich bei dir, das wenn man keinen Sinn darin sieht, weil man der Meinung ist das man sich nicht darauf vorbereiten kann, mit der "alltäglichen" Vorbereitung beschäftigt.
    Daher habe ich ja auch geschrieben das dieses Thema nicht jedermanns Sache ist - Dann muss man halt darüber hinwegschauen wenn das nicht in den persönlichen Vorbereitungsrahmen fällt.

    Das man sich auf sowas nicht vorbereiten kann sehe ich anders, genau daher habe ich das Thema aufgemacht das man sich hier darüber austauschen kann. Aber das möchte ich auch nicht weiter ausführen weil das sonst das Thema sprengt.

    Opa schrieb:

    Die Menschen werden einen Schuldigen suchen und ihn bestrafen wollen,
    Bereitschaft radikale Änderungen hinzunehmen oder selber durchzuführen werden steigen.
    Um nochmal darauf zurück zu kommen....

    Ich stelle mal ne ganz banale Rückfrage dazu - Wie sollte man sich darauf vorbereiten auf diese Folgen ?
    Letztlich ist hier eher die präventive Handlung gefragt als die Reaktion auf die Reaktion.
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
  • Neu

    Südprepper schrieb:


    Opa schrieb:

    Die Menschen werden einen Schuldigen suchen und ihn bestrafen wollen,
    Bereitschaft radikale Änderungen hinzunehmen oder selber durchzuführen werden steigen.
    Um nochmal darauf zurück zu kommen....
    Ich stelle mal ne ganz banale Rückfrage dazu - Wie sollte man sich darauf vorbereiten auf diese Folgen ?
    Letztlich ist hier eher die präventive Handlung gefragt als die Reaktion auf die Reaktion.

    Da gibts mehrere Möglichkeiten, aber alle recht aufwändig. Aber aufs Land ziehen oder einen SO, der auch die Bezeichnung verdient ist ja auch nicht an einem Nachmittag erledigt.

    Vorwarnzeit: Man sollte sich Informationsquellen auftun, die sowas ankündigen. Da sehe ich Vereine, Organisationen etc. als guten Startpunkt. Engagiere Dich in der Gemeinde oder in der Kirchengemeinde, vorzugsweise bei etwas, das nicht (zu stark) politisch ist (politisch macht man sich immer Gegner, und Du kannst nicht vorhersehen, wer gewinnt) --> Gesangsverein, Frauenbund, Feuerwehr,...

    Wenig Angriffsfläche: Aktuell sieht es so aus, als ob es zwischen Migrationsbefürwortern und Migrationskritikern knallen könnte... also sich da raushalten, und weder dafür noch dagegen zu lautstark Partei ergreifen. Während Corona waren es halt Masken, ....

    Ein Ventil suchen: Viele die ich kenne, und auch ich bin ein Kandidat, können einfach für Dinge, die ihnen wichtig sind, nicht den Mund halten. Wenn ich mich über einen beliebigen Anonymisierungsdienst den Frust vom Leib schreibe oder bei einem Stammtisch und mich abreagiere komme ich nicht so schnell in alltäglichen Situationen in Versuchung, mich zu verplappern. Kampfsport sehe ich da auch als Ventil. Wenn ich ausgepowert bin, dann geh ich lieber ins Bett als auf die Barrikaden.

    Zusammenfassen würde ich das in einem Ratschlag, den mir vor vielen Jahren eine Persönlichkeit, von der ich viel gelernt habe, gegeben hat: "Sei ein Schwamm und ziehe keine Kreise!"


    Nick