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Datenprepping

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    • Fusselkater schrieb:

      cosynox schrieb:

      Das ist ein Thema, das Du da ansprichst, mit dem ich mich jetzt intensiv beschäftigen werde. Sehr gut!
      Im Anhang mal meine Synchronisierungsscripte für OSM und Wikipedia. Die lasse ich bei mir einfach via cron laufen. So brauchst du dir nichts komplett selbst basteln, müsstest du nur anpassen.
      Ich möchte mich da noch einmal dafür bedanken. Der Kiwix-Reader ist eine Mega-Sache. Einmal der Offline-Reader eben. Aber richtig spannend wird es ja, wenn man dann die Inhalte anschaut, die man da offline lesen kann.
      Das reicht von der deutschen oder englischen Wikipedia über eine Bibliothek für militärische Medizin, Philosophie und jedes erdenkliche Thema. Diese Inhalte können über library.kiwix.org herunter geladen werden. Das ist gigantisch, was man da als Fundus für das offline-Lesen hätte. In der Apokalypse wird einem wenigstens nicht langweilig. Es gibt sogar einen "Apokalypse Survival Guide".
      Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. Sprüche 22,3
    • Neu

      noidea schrieb:

      Wozu die ganzen Open Street Map karten separat irgendwo sichern?
      Reicht nicht ein Navi + Smartphone mit den Karten darauf?
      OSM hat zumindest in Deutschland meist deutlich genauere Daten als andere Kartenanbieter. Das liegt daran, dass einerseits Daten aus offiziellen Quellen in OSM einfließen, aber sich andererseits auch jeder beteiligen kann. Ich habe hier z.B. den ein oder anderen Waldweg, der in OSM eingezeichnet ist, der bei anderen Karten nicht auftaucht.

      Bezüglich, warum man das nicht nur aufs Navi/Smartphone macht:
      Das kommt halt aufs Szenario an. Wenn es ums Bug-Out geht, braucht man sicherlich nur ein GPS oder Smartphone mit den Kartendaten.
      Wenn es aber eher ein Szenario ist, wo man im Bug-In in einer Gruppe ist, kann es ein Vorteil sein, wenn man an einem Laptop mit Kartendaten planen kann. Es lässt sich an einem größeren Bildschirm viel besser besprechen, wo man Erkunden möchte (z.B. auf der Suche nach Wasser, Nahrung, etc). Man kann dann auch Wegpunkte / Suchabschnitte für GPS-Geräte am Laptop erstellen und die auf die Geräte übertragen.

      Aus der Praxis (weil ich ehrenamtlich abundzu im Einsatzleitwagen sitze) kann ich dir sagen: Bei Personensuchen läuft das z.B. so ab, dass im ELW am PC über die Kartendaten (zumindest hier auch OSM) Suchabschnitte eingeteilt werden. Die Kartensoftware kann dir dann auch direkt sagen, wie groß die Fläche ist, die ein Suchabschnitt umfasst (wichtig gerade bei Suchen mit Hunden, weil die nicht unendlich lange eingesetzt werden können). Die Suchabschnitte werden dann auf die GPS-Geräte der Hundeführer übertragen und die fahren dann zum Suchabschnitt und beginnen mit der Suche. Ich würde das vermutlich ähnlich machen, wenn ich eine Gruppe zur Erkundung koordinieren möchte.

      Als letztes Argument würde ich noch anführen: Daten zu sammeln kostet vergleichsweise wenig Geld. Eine externe Festplatte mit 2TB bekommt man (obwohl Festplatten in letzter Zeit teurer geworden sind) für unter 100€. Die Daten selbst sind meist kostenlos verfügbar. Und da sehe ich halt wenig Grund, Daten nicht zu sammeln. Lieber man hat sie und braucht sie nicht, als dass man sich plötzlich in einem Szenario wiederfindet, wo die Daten wirklich nützlich gewesen wären, aber man hat sie nicht.