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Notfallpläne der Regierung

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    • Notfallpläne der Regierung

      Habe jetzt diese Info über bestehenden Notfallplan, falls Gasversorgung zusammen bricht entdeckt

      n-tv.de/wirtschaft/Notfallplan…hern-article23151569.html

      gibt ja bestimmt auch für andere Bereiche welche

      Anscheinend haben Bund und Länder schon Schutzmaßnahmen eingeleitet(Beispiel Schleswig Holstein)

      gmx.net/magazine/regio/schlesw…chlossen-ukraine-36637016

      Am Ende des Artikels werden sie etwas genauer...vor allem der Schutz der Infrastruktur vor Cyberangriffen macht mich etwas unruhig.
      erst denken dann handeln
    • Ich packs mal in diesen Faden, denke das passt am ehesten.

      Söder hat sich zum Thema Tracking geäußert und hält es für eine sinnvolle Methode, um die Versorgung mit Erdöl zu sichern. Das würde allerdings nicht in Bayern sondern NRW am besten umgesetzt werden können.
      Zudem spricht er sich auch dafür aus, die AKWs länger laufen zu lassen.
      Das geht laut Regierung nicht, weil es an Mitteln fehlt (es wurden z. B. keine neuen Brennstäbe gekauft). Die AKWs müssten zudem erneut überprüft werden (wegen möglichen Mängeln vielleicht?) Hier wird wohl noch diskutiert.
      Die Regierung setzt hingegen auf erneuerbare Energien aller Art (Windkraft, Solar, Wärmepumpe). Das braucht Zeit.
      Bis 2025 soll der Anteil der erneuerbaren Energien zwischen 40 und 45 Prozent und bis 2035 zwischen 55 und 60 Prozent betragen.
      Also noch weit entfernt von unabhängig.
      Bis Tracking umgesetzt ist und gefördert werden kann, dauert es aber auch 5 Jahre, mal abgesehen von den Umweltschäden, die das verursacht.
      Flüssiggas hat ebenfalls einen Nachteil, es ließe sich schnell einkaufen, wir haben aber keine Terminals, um es in unser System einspeisen zu können. Jetzt soll eins gebaut werden, das Genehmigungsverfahren dauert 2 Jahre, der Bau dann noch mal. Die Regierung prüft, ob das beschleunigt werden kann.

      So jetzt der Überblick:
      AKW's sofort?
      Flüssiggas 2026
      Tracking 2027 + Umweltschäden
      Erneuerbare Energien stetig mehr, lange nicht genug

      So wie ich das sehe, können wir in den nächsten 4 Jahren nur die Stromversorgung auffangen und das nicht mal vollständig. Wird der Rest dann "nur" teuer, oder geht uns die Energie aus? Gibt es noch andere Alternativen? Falls ich was falsch verknüpft habe, gerne korrigieren ;)
      .
    • Ich habe meine Standalone-Solaranlage etwas aufgerüstet, und mir für den Winter ein Passiv-Kühlsystem (Isolierbox) zugelegt. Die zu lagernden Lebensmittel werden dann eingeweckt statt eingefroren.
      Ich habe etwas mehr Vorräte und Brennholz eingelagert.
      Ich habe hinreichend Strom für mein Notebook (ich brauche es für die Arbeit und hafte für meine Aufträge), aber Internet ist der limitierende Faktor. Wenn das flächendeckend nicht läuft, habe ich verloren. Daher sehe ich mich um nach einem neuen Quartier in Richtung Osteuropa.

      Ich gehe davon aus, dass die Verfügbarkeit von Heizenergie und Strom in den nächsten Jahren den Bedarf nicht deckt. Das wird auch mit Fracking nicht anders. Wir bräuchten selbst bei Ausbau der regenerative Quellen nach wie vor konventionelle Kraftwerke, da die regelbar sind. Das, was mein Laderegler an der häuslichen PV-Anlage in Kombination mit den Akkus macht, haben wir im Mittelspannungs- und Hochspannungsbereich nicht.
    • Neu


      Ich packe es mal hierher.
      Ein Bericht über bayrische Landwirte und wie sie im Falle eines Stromausfalles gerüstet sind. Die gute Nachricht, etwa 75% haben vorgesorgt. Von den Hühnerhaltern fast alle.
      Im Beitrag klingt etwas an, dass Vorsorge gefördert wird.
      Finde ich einerseits gut, die unbeschwerten Jahre sind halt vorbei. Andererseits, ein weiterer Puzzlestein für eine weitere evtl Eskalation.
    • Neu

      Fifth age schrieb:

      Finde ich einerseits gut, die unbeschwerten Jahre sind halt vorbei. Andererseits, ein weiterer Puzzlestein für eine weitere evtl Eskalation.
      Da hätte man meiner Ansicht nach schon lange was machen müssen.
      Denn ein richtiger Blackout würde ohne ausreichende Notfallvorkehrungen im Bereich der Landwirtschaft, die Milchproduktion und im Zweifel, infolge dessen auch die Fleischproduktion über Jahre hinaus gefährden.

      Im Endeffekt eine Sache die halt durch eigens verursachte Maßnahmen die beriets seit Jahrzehnten bestehenden Gefährdungen noch verschärft.
      Daher gehört zu einer sinnvollen Blackout Vorsorge auch die Einlagerung von größeren Mengen Milchpulver, solange dieses Problem nicht sicher gelöst ist.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Fifth age schrieb:

      Und, auch wenn der Landwirt vorbereitet ist, ist unklar wie es in der Lieferkette aussieht.
      Das wäre durchaus eine Sache die man ernsthaft in Betracht ziehen muss.
      Denn wenn die Milch infolge nicht abtransportiert werden kann weil die Logistikketten gestört und/oder massiv eingeschränkt sind dann
      reden wir von einem verderblichen Lebensmittel innerhalb weniger TAge.

      Da sind wir halt wieder beim Thema Logistik und Landwirtschaft, zwei der Dinge die sehr unterschätzt werden, weil die meisten nur von akzuen Ereignissen ausgehen aber die Folgen nicht bedacht werden.

      Ja Ei Pulver gehört auch dazu, aber hier bin ich grundsätzlich der Meinung auch unabhängig vom Blackout.
      Das hat man bei Corona gesehen wie schnell auch Eier verknappt waren. Das liegt am Selbstversorgunsgrad von unter 100 Prizent in Deutschland.
      Quelle: BMEL-Statistik: Versorgungsbilanz Eier

      DAs heißt bei allen Ereignissen de auch in anderen Ländern stattfinden können, haben Auswirkungen auf D.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
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      Wegen "Landwirte" will ich mal kurz was reinwerfen.

      Ihr wisst schon, wie sehr sich die Landwirtschaft verändert hat oder?
      Sollte ein Blackout mal stattfinden, werden mindestens 3/4 aller Landwirte auch lahmgelegt da alles nur noch Technik und Elektronik ist.
      Die Zeiten sind vorbei, wo die Landwirtschaften auf den Land ein Weg wären um an Lebensmittel zu kommen, sollte mal die Lieferketten so eingebrochen sein, dass es zu Engpässen gibt.

      Wenn ich an den alten Bauernhof von meinen Opa zurück denke, so hatte er hauptsächlich einen Bauernhof, der eher "Maschinell" noch betrieben wurde. Wenn da was nicht mehr funktionierte, konnte er schnell es reparieren.
      Letzten Montag war ich bei einen Bekannten, der einen modernen Bauernhof hat mit allen erdenktlichen Sachen wo sogar ich nicht wusste, dass sowas auf einen Bauernhof gehört. klar er erzeugte selbst viel Strom durch die Solaranlagen, und so ein großer Bauernhof mit 3 Nebengebäuden kann einiges an Strom erzeugen. Aber wenn auch da mal alles an Elektronik nicht mehr funktioniert und kein Fachmann kommt, ist es auch.

      Was aber jetzt das eigentliche Thema angeht mit "Notfallpläne der Regierung", nach dem was ich da in den letzten Wochen in den Nachrichten mitbekommen habe, sage ich es mal so mit einer Prise schwarzen Humor:
      Ehe irgendwelche "Pläne" der Regierung in Notfallsituationen greifen, hat man längst mit dem Wideraufbau begonnen.
      Will heißen: ich habe recht wenig Vertrauen in die Regierung. Wir haben einen sehr großen Regierungsapperat. Aber dass da wirklich etwas in "Notfällen" investiert wird, bezweifle ich einfach.
    • Neu

      Bayern1988 schrieb:

      Wegen "Landwirte" will ich mal kurz was reinwerfen.

      Ihr wisst schon, wie sehr sich die Landwirtschaft verändert hat oder?
      Was glaubst du über was wir uns hier Unterhalten ?

      Bayern1988 schrieb:

      Will heißen: ich habe recht wenig Vertrauen in die Regierung. Wir haben einen sehr großen Regierungsapperat. Aber dass da wirklich etwas in "Notfällen" investiert wird, bezweifle ich einfach.
      Das Problem ist nicht das nix passiert, sondern das es realitätsfremde Investitionen und Maßnahmen sind.
      Es ist halt nicht nur mit Geld getan, sondern mit Umständen an denen halt nix geändert wird.

      Beispielsweise sollen ja 10 Mrd. Euro für den Zivilschuz bereit gestellt werden.
      Davon sollen 1000 Spezialfahrzeuge mit drinnen sein - Macht wenn ich es hoch rechne - 500 bis 750 Mio. Euro wenn es viel ist.
      Wo gehen denn die anderen über 9 Mrd. Euro hin ?

      Das ist das Problem das man hier mit Nebelkerzen um sich wirft die nichts mit de Realität zu tun haben.
      Ich kann mich eigentlich nur immer wiederholen, das man es über 30 Jahre verbockt und als unnütz deklariert hat, einen anderen Begriff dafür gibt es nicht Und jetzt vor lauter Panik wild mit Geld um sich herum wirft und das nach dem Gießkannenprinzip, an genau die verteilt, die 30 Jahre die Beine still gehalten haben.

      Böse Absicht - Eher weniger aber Vertrauen sehe ich da auch keines.
      Denn wenn ich der Fläche etwas passiert dann greift kein Katastrophenschutz mehr wenn nicht die Themen des Selbstschutzes funktionieren.
      Daher hatte man das teilweise sogar gesetzlich während des kalten Krieges geregelt den Selbstschutz.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Neu

      zeit.de/wirtschaft/2026-10/str…sspeicher-bundesregierung

      Die Bundesregierung plant ein Gesetz zu einer Notfall Vorsorge/ strategischen Reserve beim Gas.
      Es umfasste Reserve von 24 TWh, was etwa 10% des Verbrauches entspricht .
      Als Szenario wird unter anderem der Ausfall der größten Lieferanten für 30 Tage angegeben.
      Die Reserve ist rechnerisch genug um 18 Tage alle Privstkunden, Gewerbe und Industrien bei einem normalen Winter zu versorgen. Oder zehn Tage bei einem extremen Winter.
      Das Gesetz soll im Sommer 2027 in Kraft treten.
      Undxdie bisherige Lösung der Vorgabe der Spricherfüllstände ( die Ende März 27 ausläuft) ablösen.
      Verantwortlich ist Trading Hub

      Finanzierung über Umlage.
      ( Ich habe irgendwo eine Meldung gelesen dass,die Umlage noch dieses Jahr eingeführt wird, wie das heißt einem noch nicht beschlossenen Gesetz möglich ist, ist mir nicht klar. Evtl hab ich das falsch verstanden)
      Meine Meinung dazu. Wir haben theoretisch eine Lücke von April 27 bis "Sommer" . Ich denke die Speicherstände werden extrem zurückgehen und im Sommer bach Inkrafttreten des Gesetzes erst wieder aufgebaut. Heisst wir gehen in den Winter 27/28 wieder unsicher.
      Zweites, wir hatten ein Gesetz ( Speicherstände) warum ein Neues? Das,alte hätte funktioniert, wenn man es überwacht und angewandt hätte ( meine Meinung)
      Drittens, es wird teurer.