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BOS schrieb:
Alte und Kranke Menschen müssen dann evakuiert werden.
BOS schrieb:
Sowohl personell als auch Materialtechnisch ist eine solche Maßnahme wie sie im Ahrtal notwendig gewesen wäre einfach nicht machbar für unsere Behörden und Helfer.
Bereits unter normalen Bedingungen ist das eine Mammutaufgabe. Unter den Bedingungen einer Krise ist dies nicht umsetzbar.
Der Plan für eine geordnete Evakuierung (z.B. aufgrund einer geplanten (!) Bombenentschärfung) sieht vor, dass bereits mehrere Tage vorab von der Bevölkerung der Unterstützungsbedarf angemeldet (i.d.R. ggü dem Landratsamt) wird und dieses es an die Führungsstruktur der Einsatzkräfte weitergibt. Bei freien Straßen dauert so eine "einfache" Evakuierung in einem Teilgebiet einer Stadt bereits mehrere Stunden (und da ist bekannt, wer wann wo abzuholen ist). Im Fall einer akuten Krise werden unterstützungsbedürftige Bürger in Privatwohnungen die schlechtesten Karten haben. Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser noch die besten, aber auch hier ist ein erheblicher logistischer Aufwand vorhanden, da hier ein großer Teil der Einsatzkräfte des Katastrohenschutzes und nahezu alle Transportkapazitäten gebunden wären. Einsatzkräfte und Transportkapazitäten, die bereits an anderer Stelle aufgrund der Überlastung des Regelrettungsdienstes benötigt werden.
Selbst mit dem Zivilschutz Deutschlands zu seinen besten Zeiten wäre diese Aufgabe kaum zu leisten gewesen.
Vorbereitung vermeidet Panik.