COVID19 - Nach / während der Pandemie ist vor der Wirtschaftskrise?

    • Neu

      Manche Beiträge finde ich einfach nur Krank...

      Es wird hier über die Existenz von Hunderttausenden von Arbeitern einfach so lapidar daher schwabuliert...

      Für manch einen Kleingeistigen mag diese Branche vielleicht nicht relevant sein... Witzigerweise ist diese Branche neben der Prostitution und der Armee eines der ältesten Gewerbe der Menschheitsgeschichte im Gegensatz zu mancher Handwerksbranche...

      Eine gesunde Wirtschaft besteht nicht nur aus Schlüsselbranchen wie der Autoindustrie oder "dem Handwerk" sondern aus vielen kleinen Teilen die das Gesamtklima entscheident beeinflussen...

      Wer hier auf gut 500 Tausend Sozialversicherungspflichtige Arbeiter und noch mehr wenn man die gesamte Veranstaltungsbranche dazu nimmt, spuckt hat sie nicht mehr alle...
      Mein YouTube Kanal: BugOutSurvival NRS

      Mein Blog: BugOutSurvival Info Blog

      This is Survival of the Fittest !
      S
      tay Tuned and Be Prepared!
    • Neu

      BugOutSurvival schrieb:


      Wer hier auf gut 500 Tausend Sozialversicherungspflichtige Arbeiter und noch mehr wenn man die gesamte Veranstaltungsbranche dazu nimmt, spuckt hat sie nicht mehr alle...
      Moment: das würde ich nie tun!

      Nochmal: es gibt Gewerbe die durch relativ wenig finanziellen Aufwand, eine Selbständigkeit eröffnen können. Dazu braucht es noch nicht mal eine Ausbildung! Jeder der sich dafür entscheidet, sollte wissen was er tut und wie schnell es vorbei geht!

      Zwei Beispiele aus meinem direkten Freundeskreis:

      Kumpel 1: Feinwerkmechaniker Geselle dann Meister, hat keine Lust mehr Angestellt zu sein, macht sich Selbständig. Finanzierungsplan (nur über Verschuldung des Elterlichen Hauses) steht und er arbeitet Sonn-Feiertags durch, um zu wachsen. Vor Corona, 4 Angestellte und er hat fleißig weiter geschuftet.
      Ergebnis: Er war sehr sparsam, hat reinvestiert will/wollte das eins seiner Kinder mal mit ins Geschäft kommt. Aktuell Exisstenzangst ihm brechen Kunden ab. Wird 2 Angestellte verlieren müssen (Werkzeugbau).

      Kumpel 2: Hotelfachmann gelernt. Geld immer in den Taschen da er ja "Trinkgelder"auf die ein oder andere Art verdient hat.
      Bar muss es sein... kleine feine Cocktailbar (ich gönn es ihm) und Verschuldung relativ gering da der Vermieter nicht gierig war. Drei Aushilfskeeper Als erstes Jaguar (ist wohl so ein Barbesitzer ding, haben anscheinend alle Jaguars), Urlaube (kein ding er Arbeitete dafür) zweit und dritt Frauen, ein glücklicher Mensch...

      Aktuell schwer am heulen, weil kein Geld rein kommt. Er hat alles verpulvert, der Jaguar ist ein Leasingfahrzeug, muss bedient werden, und das "dunkle" Geld kommt natürlich auch nicht rein.
      Auf meine Frage wie gehts weiter? Trauriger Blick dann fang ich halt mit ner Frittenbude neu an, gefuttert wird immer.

      Zweierlei Schicksale:
      Der eine muss schon von Haus aus ein kleines Vermögen stemmen um überhaupt in seinem Beruf selbständig sein zu können.

      Der andere hat es relativ einfacher (sprich finanzielle Vorleistung und finanzielle Ausbeute).

      Ich will jetzt nicht streiten über, Werbung, Leistungen, Familienschiksale die an einem schlechtem Koch liegen usw.

      Aber eins ist Gewiss: wo ein Laden sich vermeindlich trägt, da wird auch wieder einer aufgemacht.

      Im Werkzeugbau ist das wesentlich schwieriger.

      Und mir egal was Gastronomen denken, ich kenn beide Seiten (Ja ich hab mal Gekellnert neben der Ausbildung).
      Ihr überschätzt eure Tätigkeit!
      Nur Drogendealer, Waffenschieber und Prostituierte verdienen schneller mehr Geld.

      Von den ganzen schwarzen Schafen die am Fiskus vorbei wirtschaften ganz zu schweigen.

      Du bist Gastronom aus leidenschaft, ich hoffe du überlebst es. Nur bin ich mir ziemlich sicher, du bist schneller ausgetauscht/ersetzt als ein Industriezweig der Outgesourct wurde.
    • Neu

      Jeder unverschuldet verlorene Job bedeutet ein einzelnes Schicksal für den Menschen hinter diesem Job. Die Diskussion darüber, welcher Job nun unwichtiger ist, finde ich ungerecht.

      Und wie oben schon von jemand anderem geschrieben, Unmengen an Rücklagen zu haben, macht für einen Unternehmer schon allein steuerlich wenig Sinn. Investiert man das Geld in neue Hardware/Maschinen/Innenausstattung/..., dann hat man mehr davon.
    • Neu

      Wolf! schrieb:

      Ich bin gegen sämtliche Prämien.
      sehe ich ähnlich, ich bin gegen jede Subvension, weil sie den Markt meist in die falsche Richtung lenkt. Das sieht man in der Agrar-Wirtschaft, wo unsere Überproduktion, die afrikanische Landwirtschaft im Keim erstickt etc. Habe mal einen Bericht aus Russland gesehen, dass dort Käsereinen entstehen, weil sie durch die Sanktionen, keinen Billigkäse mehr aus Italien erhalten.
      Eine algemeine Steuersenkung würde viel mehr bringen, aber da ist ja eher vom Gegenteil die Rede. Ich werde weiterhin so investieren, dass ich immer weniger Steuern zahlen muss, dazu gehört aber sicher kein Elekroauto, den das ist total Unwirtschaftlich, egal wie viel Subvension gezahlt wird.
    • Neu

      Dazu ist Deutschland zu groß und wirtschaftlich zu interessant. Ich würde mir eher wünschen, dass so lange Reise nach Jerusalem weitergespielt wird, wir uns nicht anders verhalten, wie die anderen Länder. Bei uns sparte die schwarze Null Bildung und Infrastruktur kaputt und was wir gespart haben, kommt jetzt anderen EU Ländern zu Gute. Für unsere Finanzen macht beides keinen Unterschied, für unseren Alltag im Land schon.
    • Neu

      Die sollen jetzt rausknüppeln was geht. Entweder existiert der Euro bald nicht mehr oder er wird so stabil wie die alte italienische Lira. Also raus damit solang es noch was bringt und zumindest etwas Gewicht hat.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Neu

      surviv in the wildness schrieb:

      Ich finde es Schade das die Menschen nichts aus der Krise gelernt haben.
      Es geht, es wird einfach so weitergehen wie bisher.

      Konsum, Fahrzeuge, Globalisierung.
      Man hätte es als Anstoß nehmen können alles mal wirklich zu besseren wenden zu können.
      Aber warum.

      ,, Mir nach, ich folge euch'' und immer weiter.
      Na sicher werden einige was gelernt habe. Dass Globalisierung Mist ist wusste ich aber schon vorher. Konsum? Zumindest Klopapier wird sich wohl jeder etwas mehr hinlegen. Fahrzeuge? Was haben Fahrzeuge mit der Krise zu tun?
      Es hat sich rausgestellt dass wir eigentlich gar nicht so viele Neuwagen brauchen, weil der Absatz ist um 50% eingebrochen.
      Ist ohnehin ökologischer, eine alte Kiste zu fahren bis sie auseinanderfällt als immer nur das neueste Modell.
      Mit dem eingesparten Geld kann man sich auch bessere Nahrungsmittel leisten.

      HobbyPrepper schrieb:

      Entweder existiert der Euro bald nicht mehr
      Ich hoffe es inständig! :saint: