COVID19 - Paracetamol und Antibiotika KÖNNTE knapp werden

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    • COVID19 - Paracetamol und Antibiotika KÖNNTE knapp werden

      Indien stoppt den Export von 26 Wirkstoffen die unter anderem für Paracetamol und Antibiotika genutzt werden.
      Laut offizieller Seite kein Problem für Deutschland (kurzfristig), aber wenn es ebenso bekannt wird die Toilettenpapierpanik in der Corona Krise geht jeder noch schnell 3 Pakete holen und die Knappheit ist da.

      Jeder der auf Medikamente angewiesen ist sollte prüfen ob er betroffen sein kann.

      deutsche-apotheker-zeitung.de/…toppt-arzneimittel-export


      Auszug aus dem Artikel:

      Indien stoppt die Ausfuhr von 26 Wirkstoffen und Arzneimitteln, man will damit die Versorgung der Menschen im eigenen Land sichern. Grund sind Engpässe seitens China bei der Wirkstofflieferung – unter anderem Antibiotika und Paracetamol – durch die SARS-CoV2-Epidemie.
    • Es gibt jetzt schon in den Internet Apotheken erste rationierungen an Medikamenten wie paracetamol und ibuprofen. So war es jetzt bei der shop Apotheke. Man kann nur noch max2 kleine packungenkaufen pro Medikament. Da es allerdings diese Medikamente viele Anbieter haben, habe ich einfach von 5 verschiedenen Herstellern die max Menge bestellt an ibus und paracetamol und anderen Medikamente die gegen eine halsinfektion symptomatisch helfen. Der Grund warum ich so viele Medis gekauft habe ist, das ich in ein Pflegeheim arbeite und weiß das wir keine Medikamente vorrätig haben und nicht dürfen. Wenn es unser Heim auch erwischt, dann haben wir wenigstens ein Notvorrat, denn ich bei bedarf mitbringen kann.
    • Update


      Meine Bestellung bei Shop Apotheke wurde stoniert.
      Werde nächste Woche in den herkömmlichen Apotheken mich umschauen.

      Update2.

      Wenigstens die Apotheken in Island sind noch gut gefüllt. Hier gibt es noch größere Packungen ibus und Para. Weiß einer wo man nachlesen kann wie viele Medikamente man per Flugzeug wieder nach Deutschland nehmen kann?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von El Cid Campeador ()

    • El Cid Campeador schrieb:

      Es gibt jetzt schon in den Internet Apotheken erste rationierungen an Medikamenten wie paracetamol und ibuprofen. [...]
      Das ist bei vielen Online Apotheken normal dass derartige Mittel nur in "haushaltsüblichen" Mengen abgegeben werden. Doc Morris z.B. kürzt knallhart, während die Apo-Rot über einen Haken beim Bestellvorgang verfügt: "Ich bestelle für mehrere Personen". Und dann kürzt zumindest Apo-Rot nicht. So meine Erfahrung.
    • El Cid Campeador schrieb:

      Update2.

      Wenigstens die Apotheken in Island sind noch gut gefüllt. Hier gibt es noch größere Packungen ibus und Para. Weiß einer wo man nachlesen kann wie viele Medikamente man per Flugzeug wieder nach Deutschland nehmen kann?
      Guggst du "Zoll online" unter Medikamente.
      zoll.de/DE/Fachthemen/Verbote-…el/arzneimittel_node.html

      Edit. Die kann man auch anrufen, sind sehr nett.
      Ich hatte vor kurzem eine Frage bzgl Munition.
      Eat it all,
      wear it out,
      make it run,
      run without!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zagreus ()

    • Hier kann man sich über Lieferengpässe von Arzneimitteln in Deutschland informieren
      lieferengpass.bfarm.de/ords/f?p=30274:2:609130577714::NO:::

      oder hier
      gelbe-liste.de/lieferengpaesse/lieferengpaesse-medikamente

      Die Listen werden immer länger. Im Oktober waren laut BfArM noch 230 Arzneimittel nicht lieferbar. Jetzt sind es 277.

      Insbesondere Ibuprofen gehört zu den meistverschriebenen Medikamenten. Dass dieser Wirkstoff knapp werden könnte, ist schon erschreckend.
      Es gibt aber mehrere Alternativen, auf die Ärzte bei der Verordnung für Erwachsene ausweichen können.

      Bei Fieber- und Schmerzsäften bzw. Zäpfchen für Kinder gibt es jedoch nur diese zwei gängigen Wirkstoffe: Ibuprofen und Paracetamol. Ich hoffe, dass es nicht soweit kommt, dass diese Mittel für Kinder betroffen sind.
    • RainbowWarrior schrieb:

      Und auch bei Medikamenten gilt, dass das MHD nur die 100% Wirkung garantiert. Ibu und Paracetamol verlieren dann langsam Wirkung, werden aber nicht "schlecht".
      Bei Medikamenten gibt es kein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) sondern nur ein Verfalldatum ! Unterschied ist das Medikamente ab dem angegebenen Datum Verfallprozessen unterliegen.

      Des Weiteren würde ich auch Ibuprofen in meiner Bevorratung aufstocken da der Wirkstoff Ibuprofen auch in China hergestellt wird.

      Aber vom Grundsatz her gilt sowieso seine Bedarfs- und/oder Dauermedikation generell in entsprechenden Mengen vorzuhalten um auch kleinere Engpässe überbrücken zu können, unabhängig von diesem Ereignis.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • je nach Medikament ist ein Verfallsdatum als äußerst kritisch zu betrachten. Es gibt ganz typische Prozesse bei denen wirksame Wirkstoffe in giftige umgesetzt werden.
      Soweit sollte man sich auskennen wenn man abgelaufene Medikamente nutzen möchte.

      Bei Dauermedikationen ist es empfehlenswert JETZT schon zu prüfen ob und wie lange das MHD nach hinten gezogen werden kann ohne dass zu viel Wirkung oder Giftstoffe entstehen.
      Diese Daten im Prepperhandbuch notieren und man hat es im Krisenfall wieder parat.
    • Zagreus schrieb:

      "Eine übermäßige Bevorratung bei einzelnen Marktteilnehmern" so heisst es im Artikel und Hamsterkäufer seien Schuld dass es nur noch zur beschränken Ausgabe einiger Medikamente kommt.
      Möglich macht das ein neues Gesetz.
      google.com/amp/s/www.spiegel.d…1e8-8478-61ded3ff5bfa-amp
      schuld ist die dämliche Aussage unseres Gesundheitsministers auf die Tatsache dass Indien die Wirkstoffe nicht mehr exportiert.
      Sinngemäßer Wortlaut "Dann ist das Zeug nicht mehr so günstig aber geben wird es das schon noch irgendwie"

      Ja wenn man 25.000 € im Monat bekommt ist das sicher ne beruhigende Aussage...
    • @Alive

      Das ist die Krux an der Sache!

      Da Pneumovax 23 seit Wochen nicht mehr lieferbar ist, verschreiben die Ärzte mittlerweile das Prevenar 13. Dieses Mittel wurde davor ausschließlich für Babys und Kleinkinder verwendet! Somit kommt es dadurch zu Lieferengpässen für die kleinen Impflinge.
      Meiner Meinung nach müsste sofort eine Anordnung erlassen werden, um die Grundimmunisierung der kleinsten zu gewährleisten! Es kann nämlich nicht sein, das auf einmal die Älteren meinen zu müssen sich aktuell durch Panik wegen des CoV-SARS2-Virus gegen Pneumokokken impfen zu lassen obwohl sie davor die ganze Zeit Zeit hatten.
      Entschuldigung wegen des emotionalen Ausbruchs, aber bei solchem egoistisch Verhalten bzw. dem ausspielen von Bevölkerungsgruppen gegeneinander platzt mir der Kragen!

      LG scrabble2003, der nach tagelangem umherirren endlich eine der letzten Spritzen im Landkreis bekommen für sein Baby bekommen hat!
    • @scrabble2003
      Freut mich sehr, daß Du noch eine Dosis bekommen hast.
      Meine Mutter hat übrigens, ohne zu wissen, das es eigentlich für Kleinkinder vorgesehen ist, die Impfung wegen der erforderlichen Nachimpfung bei Erwachsenen abgelehnt und wartet halt bis es wieder verfügbar ist.
      Deine Emotionen kann ich als Vater absolut nachvollziehen, allerdings wissen die wenigsten, was sie da verabreicht bekommen, da steht der Egoismus wohl eher nicht im Vordergrund.
    • scrabble2003 schrieb:

      @Alive

      Das ist die Krux an der Sache!

      Da Pneumovax 23 seit Wochen nicht mehr lieferbar ist, verschreiben die Ärzte mittlerweile das Prevenar 13. Dieses Mittel wurde davor ausschließlich für Babys und Kleinkinder verwendet! Somit kommt es dadurch zu Lieferengpässen für die kleinen Impflinge.
      Meiner Meinung nach müsste sofort eine Anordnung erlassen werden, um die Grundimmunisierung der kleinsten zu gewährleisten! Es kann nämlich nicht sein, das auf einmal die Älteren meinen zu müssen sich aktuell durch Panik wegen des CoV-SARS2-Virus gegen Pneumokokken impfen zu lassen obwohl sie davor die ganze Zeit Zeit hatten.
      Entschuldigung wegen des emotionalen Ausbruchs, aber bei solchem egoistisch Verhalten bzw. dem ausspielen von Bevölkerungsgruppen gegeneinander platzt mir der Kragen!

      LG scrabble2003, der nach tagelangem umherirren endlich eine der letzten Spritzen im Landkreis bekommen für sein Baby bekommen hat!
      Es gibt schon Konstellationen, wo Erwachsene Prevenar13 (und danach Pneumovax23) erhalten. Das wäre z.B. bei Menschen mit unterdrücktem Immunsystem der Fall. Alle anderen Erwachsenen erhalten ab dem 60. Lebensjahr und/oder bei chronischen Erkrankungen Pneumovax23. So lauten die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

      Die noch vorhandenen Prevenar13-Impfstoffe sollten nun unbedingt den gefährdeten Personengruppen und Babys vorbehalten sein!

      Durch Berichte in den Medien bezüglich der Coronapandemie ist die Bevölkerung auf die Pneumokokkenimpfung aufmerksam geworden. Es gibt in der Praxis, in der ich arbeite momentan sehr viele Anfragen. Ich finde es nur schade, dass viele Menschen, die dafür in Frage kommen, nicht schon früher geimpft worden sind. Wahrscheinlich weil das Bewußtsein dafür vor der Coronakrise nicht so sehr vorhanden war oder es zum Teil bei den Ärzten an Zeit oder Motivation mangelte.