Woran erkennt man andere Prepper?

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    • Woran erkennt man andere Prepper?

      Ist es Euch auch schon mal so gegangen, dass Ihr im Alltag einem anderen fremden Prepper über den Weg gelaufen seid und ihn an seinem Verhalten erkannt habt?

      Z.B. war ich letztens im Supermarkt und habe jemanden gesehen, der die Ware nicht von vorne aus dem Regal genommen hat (wie 99,9% der Supermarktkäufer), sondern von hintern. Und da hab ich gedacht, dass ist bestimmt ein Prepper, der die längste Haltbarkeit zur Lagerhaltung abgreifen will. Da hab ich gesagt, der Strom fällt aber noch nicht aus. Hat er geschnunzelt.
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    • Gene schrieb:

      Ich mach das nicht, wie viel Zeit gewinnt ihr denn damit vielleicht ein paar Wochen.
      Bei frischen Produkten führt es dazu, dass der Laden die Sachen wegwerfen muss die ablaufen.
      Ich rede hier nicht vom Krisenvorrat, sondern vom Alltag.
      Bis auf die absoluten Frischeprodukte, kaufen wir für den ganzen Monat und da will ich schon, dass die Sachen auch so lange halten.
      Alles andere wäre ja sinnfrei.
      Übrigens geben die meisten Märkte bei uns die Lebensmittel an die Tafel und schmeißen nichts weg.
      Ergo, je mehr liegenbleibt, desto besser für die Tafel.
      Die Waren werden angeschrieben und gut ist.
    • Vor zwei Wochen habe ich in einem Truck-Stop ein Gespräch mitgehört. Es ging nicht anders, der Laden ist klein, mit drei Tischen, da sitzt man halt beisammen.
      Das Gespräch drehte sich um eine Person die einen Zaun für die Ziegen wollte. Jetzt hat der, O-Ton "...der spinnt doch total!" aber schon Hùhner, Enten, Schafe....ausserdem eine Solaranlage und einen eigenen Brunnen.
      Mir wars klar, oder ich habe mir eingebildet dass die Geschichte klar ist. Ehrlich, wir leben ja alle etwas in unserer Blase. Ein Person, die sich für Flüchtlinge engagiert, sieht natürlich tragische Geschichten, eine Person die Tiere liebt, findet plötzlich lauter verlasse Tierbabies, ein in Scheidung lebender Vater trifft eine Handvoll Leute mit gleichem Schicksal, der Prepper sieht Prepper.
      Ich glaube einen Prepper erkennt man nicht, die haben wie der Rest der 83 Mio in Deutschland Individualität.
      Vlt hat die Person um es ging nur eine Frau die von einem Leben wie früher träumt, oder er hat ein großes Grundstück dass er nicht brach liegen lassen will oder es gibt 83 Mio andere Gründe. Eine!!!! davon ist, er ist ein Prepper.
      Nun gut, ich weiß nun, einer!!! im Umkreis von x km trägt Sorge für sich selbst. Das ist natürlich für mich ein unheimlicher Wissensvorteil.
    • Weil ich sowieso latenten Verfolgungswahn bkn und überall Feinde wittere, taxiere ich mein Umfeld mehr als "normsle" achtlose Menschen. Daduch fallen mir Messer- oder Multitooltaschen am Gürtel, oder schwere stabile Stiefel an Menschen wohl etwas eher auf, als anderen.
      Auch tacticoole Rucksäcke mit Molle, oder ausgebeulte Hosentaschen an denen sich Pfeffersprays oder Klappmesser abmalen fallen mir wohl eher auf, als anderen.

      Ob Ausrüstungsgegenstände wie Militärrucksäcke mit Outdoorpatches, oder Multitools gerade einfach in Mode sind, oder ob diese Leute dann auf "taktischen" Lifestyle stehen, oder sogar Prepper sind, wer kann das schon sagen.
      Echte Prepper erkennt man nicht, würde ich auch so sagen.
      BE FUCKING PREPARED!!!
    • Wenn ma mich schon von weiten als Prepper erkennen würde, hätte ich was grundlegendes falsch gemacht.

      Ich achte natürlich auch mehr auf meine Umgebung als die meisten unserer Mitbürger. Aber das ist meiner Paranoia und meinen Sicherheitsbedürfniss geschuldet. Auch achte ich mehr darauf ob von mein gehen über eine Gefahr ausgehen könnte, als auf das was er so einkauft.

      Gruß
      Gelobt sei der HERR, mein Fels,
      der meine Hände kämpfen lehrte
      und meine Fäuste, Krieg zu führen.
    • Ich seh das ähnlich wie Alive: einen Prepper erkennt man daran das man Ihn NICHT erkennt. Bei den Produckten schau ich immer auf das MHD auch ohne Prepperhintergedanken auch sonst schau ich beim Konumieren nicht grad danach was wär Preppermäßig und was nicht, wird von ganz normalen Alltagsbedürfnissen geprägt. :D

      Wenn ich mir was fürs Lager zulege dann ganz bewusst nach Plan, spontankäufe versuch ich zu vermeiden da ich oft das Erlebniss hatte das war rausgeschmissenes Geld aber naja Versuch macht Kluch

      MfG
    • Mir ist noch was anderes aufgefallen, wie man gleichgesinnte, grundsätzlich fürs Prepping interessierte Leute erkennen kann. Und zwar gibt es - meiner Meinung nach - 2 Typen von Entscheidern. Die einen planen am liebsten nur für günstigen Fall. Der zweite Typ plant konservativ, er denkt absichtlich auch über ungünstige (Zwischen)ergebnisse nach. Damit meine ich weder Vorräte noch irgendwelche politischen Ansichten.

      Nehmen wir z.B. an, es geht darum, einen Versammlungsraum zu organisieren. Nehmen wir weiterhin an, der erste zusagende Gastwirt sagt zu 95% zu, z.B. ja unter dem Vorbehalt, dass Stammgäste manchmal gerne diesen Raum belegen, diese normaler Weise aber längst Bescheid gegeben hätten, wenn sie ihn haben wollten. Der erste Typ gibt sich mit der 95% Zusage zufrieden. Der zweite Typ wird sich zumindest ersatzweise um einen zweiten Raum bemühen, denn mit zunehmenden Zeitablauf wird es tendenziell schwieriger einen Raum zu finden. Meiner Erfahrung nach ist ein Typ-2 Entscheider tendenziell eher für Prepping aufgeschlossen als ein Typ-1 Entscheider.

      Habt ihr diese Erfahrung mit anderen Menschen auf der Arbeit, in Vereinen usw. auch gemacht?
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    • Ich habe noch was anderes, das eventuell preppertypisch sein könnte, ich bin mir da aber wirklich nicht sicher. Die Prepper mit denen ich früher zu tun hatte (zwischenzeitlich hat sich das verlaufen), die haben mit Vorliebe in der Mikrowelle gekocht. Das habe ich mir auch angewöhnt. Damit meine ich nicht Fertiggerichte sondern "richtiges Essen". Bei vielen Gerichten wie z.B. Kartoffeln, Aufläufe, Gratinkartoffeln, Risotto, usw. hat man ja die Auswahl, ob man sie im Backofen macht oder in einer Mikrowelle (ggf. mit Grill). Vielleicht ist aber auch nur der allgemeine Zeitgeist, das alles immer praktischer, schneller und effizienter wird und es hat nichts mit Preppen zu tun.

      Vielleicht habt Ihr ja viel bessere Ideen, wie man unkompliziert Gleichgesinnte findet ohne das man sich gleich direkt mit jemanden verabreden muss? Man ist ja immer versucht durch unverbindliches Abtasten unangenehme Situationen zu vermeiden, falls es dann doch nicht passt.
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    • consuli schrieb:

      Ich habe noch was anderes, das eventuell preppertypisch sein könnte, ich bin mir da aber wirklich nicht sicher. Die Prepper mit denen ich früher zu tun hatte (zwischenzeitlich hat sich das verlaufen), die haben mit Vorliebe in der Mikrowelle gekocht. Das habe ich mir auch angewöhnt. Damit meine ich nicht Fertiggerichte sondern "richtiges Essen". Bei vielen Gerichten wie z.B. Kartoffeln, Aufläufe, Gratinkartoffeln, Risotto, usw. hat man ja die Auswahl, ob man sie im Backofen macht oder in einer Mikrowelle (ggf. mit Grill). Vielleicht ist aber auch nur der allgemeine Zeitgeist, das alles immer praktischer, schneller und effizienter wird und es hat nichts mit Preppen zu tun.

      Vielleicht habt Ihr ja viel bessere Ideen, wie man unkompliziert Gleichgesinnte findet ohne das man sich gleich direkt mit jemanden verabreden muss? Man ist ja immer versucht durch unverbindliches Abtasten unangenehme Situationen zu vermeiden, falls es dann doch nicht passt.
      Damit hast Du ja genau ins Schwarze getroffen.
      Die Microwellen sind ja mittlerweile so klein, leicht und handlich, die passen in jeden Rucksack und können problemlos mit einer Stablerbatterie betrieben werden.
      Nö Nö, wenn man sich mit jemandem zusammentun will, muss man sich schon persönlich kennenzulernen.
      Aufgrund der schriftlichen Konversation, würde ich mich mit bestimmten Leuten gar nicht erst treffen wollen.
    • Die Geschichte mit der Mikrowelle macht für mich dann Sinn, wenn man Mahlzeiten plant und vorkocht. Diese dann innerhalb vier/fünf Tagen verbraucht oder einfriert.
      Meine Erfahrung dazu, ist, zwei Tage das Gleiche essen ist in Ordnung. Fünf Tage nicht.

      Ich habe in der Arbeit einen Prepper, der frägt mich manchmal nach dem Fortschritt an meinem Haus. So haben wir uns quasi gegenseitig erkannt. Der war gar nicht erstaunt als ich von Brunnen und Kachelofen ect erzählt habe.
      Das war aber Zufall, dass wir gemerkt haben ähnlich zu denken.
      Auch eine Firma die ich beauftragt habe, hat nicht groß nachgefragt, da war es ganz in Ordnung einen alten Kamin zu prüfen und wieder ans Netz zu nehmen. Aber auch das war Zufall. Manchmal kann man es nicht vermeiden erkannt zu werden. So vorsichtig man auch ist. Trotzdem, ein " Preppermerkmal" sehe ich nicht.
      Dazu sind auch die Szenarios zu unterschiedlich. Wenn du Gaskartuschen kaufst, kannst du immer noch Camper sein, bei Wasserentfernungstabletten immer noch Backpacker, bei Mengen an Lebensmitteln immer noch eine große Familie haben....
    • Dafür müsste man erstmal den Typ Prepper genauer definieren.
      Die Großmutter, die sich n Dosenvorrat und Kartoffeln kauft, ist ja auch ein Prepper. Nicht jeder, der Dosen nach MHD kauft, zielt darauf ab, sich gegen zivile Unruhen einzudecken.

      Bei mir in der Branche ist es z.B. üblich, dass die Leute immer Multitools und richtige Messer dabei haben. Weil man es halt einfach auf der Baustelle braucht.

      Wenn ich mit meinem Bruder spreche, dann beschäftigt er sich auch mit der Thematik "Wenn mal der Krieg ausbricht, dann wird das Chaos in der Supermärkten ausbrechen". Nur weil er über sowas redet, macht das ihn aber noch nicht zum Prepper.
      Ich kenne ne Menge Leute, mit denen ich über Politik und Krisen sprechen kann. Aber ich gebe deshalb nicht Preis, wie ernst ich solche Themen tatsächlich nehme. "Ja, da müsste man eigentlich mal ..." ist da ein schöner Satz.

      Ich persönlich habe noch nie mit jemanden, außer meinem Mann über preppen gesprochen. Niemand in meinem Freundeskreis oder Familienkreis weiß davon.
      Außer ihr kleinen Kekskrümel natürlich. :D

      Selbst wenn jemand ne krasse Outdoor-Ausrüstung hat, dann kann das ja auch nur heißen, dass er halt gerne zeltet.

      Ich würde nur n Prepper daran ausmachen, wenn ich seinen Keller gesehen habe. Aber ein gescheiter Prepper, zeigt einem ja nicht einfach seinen Keller. ;)
    • Ok, super vielen Dank für Eure vielschichtigen Anregungen.

      Könnte man Eure Anregungen eventuell noch auf meine Frage verdichten, wie ich ohne elektronische Anbahnung andere Prepper/ Preppinginteressentierte finden bzw. mit ihnen in Kontakt treten kann? Also abgesehen von Zufallstreffen am Supermarktregal und abgesehen von den normalen Kontakten (z.B. auf der Arbeit und im Verein) ?
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    • Aushang am schwarzen Brett?
      Toter Briefkasten und vorher Zettel in der Nachbarschaft verteilen?

      Spass beiseite, Elektronik fällt weg, also in allen Foren anmelden und eine Anfrage starten oder Unmengen an PN schreiben.
      Wo ist der Mensch sonst noch ausser in der Arbeit oder im Verein?
      Beim Arzt im Wartezimmer, oder gleich Fremde auf der Straße ansprechen?